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*Seelen-Vampire / Energie-Vampire

Seelen-Vampire / Energie-Vampire

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Seelen-Vampir

Kennt Ihr sie? Diese Menschen, die uns aussaugen – wie Vampire, nur ohne Blut; dafür berauben sie uns unserer Energie!

Hier ist ein Ausschnitt aus meinem Buch: „Hilfe Annehmen lernen, Abgrenzen & Nein-Sagen“:

Ich möchte auch noch auf ein spezielles Thema eingehen, das bestens zum Thema Abgrenzung und Hilfe passt: Wir begegnen immer wieder sogenannten Seelen-Vampiren, die uns aussaugen. Nicht unser Blut, aber unsere Energie – und sie nutzen unser Mitgefühl schamlos aus.

Deshalb hier ein paar Infos:

Wenn man sich nach dem Treffen mit einem Menschen völlig erschöpft, „blutleer“ und kraftlos fühlt, dann hat man wohl die Bekanntschaft eines Seelen-Vampirs gemacht. Ich kann das tatsächlich manchmal sehr körperlich spüren (im Falle meiner MS reagiere ich oft mit heftiger Fatigue darauf), aber ich erlebe regelrecht, wie mir die Kraft ausgesogen wird und ich als leere Hülle zurückgelassen werde.

Sie sind Menschen, die sich unsere positive Energie ungefragt und übergriffig (grenzüberschreitend) einfach nehmen und zwar ähnlich wie jene mystischen Gestalten, die wir aus Büchern und Filmen kennen – nur dass sie anstatt Blut die Lebenskraft aus unserem Körper saugen. In diesem Fall ist es das so wertvolle „Lebenselixier“ ENERGIE!

Das Verzwickte ist, dass sie sozusagen getarnt auftreten: Als Freunde, Familienmitglieder, Nachbarn oder Kollegen. Und die Tarnung ist perfekt, denn sie lächeln und sehen völlig normal aus, während sie auf Energie-Jagd sind.  Was sie wollen? UNSERE Energie! Aber da wir nicht wie von Blut-Vampiren im Schlaf überrascht werden, haben wir die Möglichkeit zu handeln! 🙂

Ob diese Vampire es bewusst (absichtlich) oder unbewusst tun, sei dahingestellt. WIR müssen uns schützen! Das bedeutet, dass nicht alle Energie-Vampire schlechte Menschen sind. Denn es gibt tatsächlich unbewusste und bewusste Räuber. Indessen sind die bewussten Vampire natürlich die Schlimmsten, da sie uns rücksichtslos angreifen und gezielt unsere positive Energie für sich beanspruchen –  und sie aussaugen und inhalieren wollen. Sie erledigen ihr Aussaugen hoch professionell und machen Energiearbeit im negativen Sinne. Anstatt uns Lebenskraft zu schenken (wie wir es von guten Freunden oder auch Osteopathie und ähnlichen alternativen Heilmethoden kennen), ziehen sie uns bewusst ENERGIE AB! Das Aussaugen unserer Energie erfolgt über 2 Varianten. Erstens auf körperlicher Ebene und zweitens auf psychischer Ebene.

Ich habe eine Nachbarin, die mich einmal in dieser Form ausgesaugt hat: Ich musste anschließend lange liegen/ruhen – völlig leer und kraftlos, super erschöpft – und noch dazu wütend auf mich selbst, weil ich es zugelassen hatte! Die Nachbarin wiederum hatte alles abgeladen, was ihr so auf der Seele lag, war zufrieden und trank sicherlich gemütlich einen Kaffee, während ich mich erholen musste. Das war für mich ein Schlüsselerlebnis und nun versuche ich (mal mit Erfolg, mal mit weniger Erfolg) diesen Seelen-Vampiren die Stirn zu bieten und ihnen Einhalt zu gewahren!

Die „Zähne“ dieser Energie-Fresser sind ihre Handlungs-Art und ihre Worte. Und gerade wenn man chronisch krank ist, hinterlassen diese Krafträuber nicht nur seelische Blessuren bei uns, sondern dies kann sich gar körperlich auswirken!

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Energie-Räuber

Deshalb müssen wir lernen uns von solchen Menschen zu distanzieren und ABZUGRENZEN!

Im Falle besagter Nachbarin entwickelte ich im Laufe der Zeit meine Strategien: Wenn wir uns zufällig treffen und „es wieder los geht“, breche ich kurz und schmerzlos das Gespräch ab und sage ihr, dass ich nun nach Hause gehen müsse. Wenn sie nicht aufhört zu reden, gehe ich trotzdem weiter und lasse sie reden. 😉

Wenn ich ihr bei einem Nachbarschaftsfest begegne, setze ich mich definitiv NICHT neben sie oder ich stehe auf (unauffällig), wenn sie sich zu mir setzt. Ich möchte das nicht mehr ertragen – ich habe weder die Kraft, noch die Nerven oder LUST dazu. PUNKT!

Seelen-Vampire

Seelen-Vampire wirken zwar ruhig und abgeklärt, aber tatsächlich haben sie ein (meist schweres) Problem.  Mit Sicherheit sind sie nicht gut selbstreflektiert, haben unterschwellige oder bewusste Schwierigkeiten und verdrängen diese vermutlich. Ganz banal kann es auch sein, dass jemand einfach niemand zum Reden hat und bei uns alles abladen möchte. Dafür sind wir aber NICHT verantwortlich. Wir sind uns selbst, unseren eigenen Gefühlen und der eigenen Gesundheit verpflichtet!

Energie-Vampire brauchen Bestätigung von außen und sind äußerst unsensibel. Oft brauchen sie auch das „Drama“ – eventuell auch deshalb, um sich selbst zu spüren. Sie haben verlernt, sich die nötige eigene Energie in produktiver Weise zu beschaffen; sie leiden unter energetischen Blockaden, die beispielsweise durch traumatische Erlebnisse oder Krankheiten hervorgerufen wurden; sie kämpfen häufig selbst mit Minderwertigkeitskomplexen, Verlust- und Existenzängsten.

Es gibt viele verschiedene Sorten von Vampiren und somit auch unterschiedliche Beweggründe, warum sie so kraftraubend agieren. Der typische Vampir ist der „Ignoranz-Vampir“, der ununterbrochen redet und zwar Fragen stellt – aber bei den Antworten kaum zuhört! Das erzeugt dann das uns bekannte Gefühl von Leere und Energielosigkeit nach so einem Gespräch!

Die Krux ist ja, dass Vampire jagen MÜSSEN! Und das macht es für ihr Umfeld schwierig, anstrengend und gar gefährlich. Interessant ist dabei, dass auch diese Vampire andere Menschen brauchen (zum Aussaugen), da sie sich sonst selbst leer fühlen!

Vampire können Selbstdarsteller sein oder sie versuchen zu manipulieren. Im schlimmsten Fall versuchen sie, uns von ihnen abhängig zu machen. Das heißt, wenn sie wirklich ernsthafte Probleme oder eine Persönlichkeitsstörung haben, dann beschimpfen oder beschuldigen sie ihre Gegenseite oder versuchen sie klein zu machen. Sobald sie uns zu einer Rechtfertigung nötigen, müssen wir allerspätestens aufhorchen und diese merkwürde Kommunikation beenden.

  • Seelen-Vampire sind auch von uns abhängig – denn sonst könnten sie nicht überleben!

Diese Spirale gilt es zu unterbrechen.

Dazu gehört erstens, dass wir sie erkennen und zweitens, dass wir uns distanzieren und klar abgrenzen.

Das heißt, sobald uns jemand nicht gut tut, sollten wir auf unsere Intuition vertrauen und die Sachlage beobachten.

Und es gilt:

  • Nicht die Probleme an sich sind entscheidend, sondern vielmehr wie wir mit ihnen umgehen.

     

Das ist nur eine kleine Zusammenfassung des Themas. Wenn man einem schlimmen Seelen-Vampir gegenüberstehen muss und ihm nicht ausweichen kann (Kollegen, Familie), dann sollte man sich nicht scheuen auch professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Ein guter Tipp, der überall im Internet zu lesen ist: Nach Möglichkeit nicht alleine einem Energie-Vampir gegenüberzutreten.

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Energie-Vampir

Dies waren fast alles Auszüge aus meinem Buch „Hilfe Annehmen lernen, Abgrenzen & Nein-Sagen“

Copyright 2018 Heike Führ

Alle Rechte vorbehalten

All Rights reserved – Das Werk darf – auch teilweise – nur mit Genehmigung des Verlags und Autors wiedergegeben werden.

 Ich bitte Euch auch diesem Grund den Text nicht zu kopieren, sondern immer im Ganzen fair zu TEILEN (LINK). Danke 🙂

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Mir hilft CBD vor allem gegen meine schreckliche Fatigue! Da ich nun eine völlig neue Lebensqualität habe, nenne ich es mein „persönliches Wundermittel“! 😊

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  • Damit komme ich wunderbar zurecht! Meine Fatigue-Attacken sind nicht mehr täglich mehrfach präsent und wenn mich ein Fatigue-Anfall ereilt, ist er viel schneller vorüber!

Meine gesamte Konstitution und Kraft wurde dadurch verbessert, sowie auch meine Konzentrationsfähigkeit. Außerdem bin ich DEUTLICH entspannter! 😊

Andere chronisch Kranke berichten, dass CBD ihnen beim Einschlafen, gegen Spastiken und Schmerzen und gegen Abgespanntheit hilft.

Erwiesener Maßen wirkt CBD auf jeden Fall anti-entzündlich, was bei MS ja einfach super ist!

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„Das Mutti“ – eine Glosse von Fee Zschocke, erschienen im Jahr 1988

„Das Mutti“

-> eine Glosse von Fee Zschocke, erschienen im Jahr 1988.

9kA - „Das Mutti“ -  eine Glosse von Fee Zschocke, erschienen im Jahr 1988

 

Meine geheimnisvolle Verwandlung vollzog sich an einem ganz normalen Montag, nachmittags 17.45 Uhr MEZ, von einer Minute auf die andere. Aus der Spezies  „Frau“ (w., besondere Kennzeichen: leichtsinnig, fröhlich bis albern, sinnlich, kapriziös, attraktiv, witzig, mit einem Hang zum Luxus und zum schönen Phlegma) wurde die Gattung  „das Mutti“ (s., besondere Kennzeichen: bieder, belastbar, besorgt, ernsthaft, genügsam, nervös, 24 Stunden voll im Einsatz).

Das Mutti ist streng geschlechtsneutral und kommt überall auf der Welt vor; gehäuft auf Kinderspielplätzen. Zu erkennen ist das Mutti an seiner bellenden oder schrillen Tonlage: “Stefan! Sofort runter da, sonst setzt es was!!”, und an einem rastlosen Betätigungsdrang (bevorzugte Tätigkeiten: stricken, Rotz abwischen, backe-backe-Kuchen-machen, Mützen ab- und aufsetzen, Apfelsinen schälen, Fläschchen schütteln, Küsschen oder Knüffe verteilen). Sitzt das Mutti wider Erwarten mal ganz ruhig da, ist zumindest der Fuß in Bewegung: der schaukelt den Kinderwagen.

Das Mutti tritt niemals allein auf, sondern ist stets rudelweise von seinen Jungen umgeben. Sind diese noch klein, trägt das Mutti sie in einer textilen Ausbuchtung vor Bauch und Rücken geschnallt (ähnlich dem australischen Känguruh, jedoch bewegt sich das Mutti nur selten hüpfend vorwärts).

Wenn die Jungen größer sind und aufrecht gehen können, übt es geduldig die Tätigkeit des “Spazierenstehens” aus. Während das Mutti-Junge sich im Matsch suhlt, jedes Steinchen auf seine Verwendbarkeit untersucht, Grashalme frisst oder tiefsinnig sein Spiegelbild in Pfützen betrachtet, bleibt das Mutti einfach stehen. So verbringt es einen Großteil seiner Zeit, in Kälte und Nässe ausharrend, stumm, schicksalsergeben.

Mutti ist frau nicht von Geburt an, zum Mutti wird sie gemacht. Viele Frauen bezeichnen diesen Hergang als äußerst lustvoll; wahrscheinlich gibt es deshalb so viele Muttis in der Welt. Die wenigsten machen sich klar, was die Mutti-Metamorphose bedeutet. Auf jeden Fall ist es ein irreversibler Prozess: einmal Mutti – immer Mutti. Was sich auch darin ausdrückt, dass manche “Vatis” (m., besondere Kennzeichen: oft aushäusig, meist paschamäßig auf Draht und windelmäßig unerfahren, auch – oder gerade – nach der Geburt der Jungen unentwegt um die begehrenswertere Spezies “Frau” herumbalzend) es fortan neutral “Mutti” nennen. Für die Aufzucht (siehe auch “Sozialisation”) sind stets wir Muttis allein zuständig – eine Aufgabe, in der wir für den Rest unseres Lebens aufzugehen haben.

Durchdrungen von der existentiellen Wichtigkeit des Brutpflegetriebs, werden wir durch ständige Adrenalinausschüttung offensichtlich jahrelang zu Höchstleistungen angetrieben. Einem Mutti – und darin erweist sich die ausgesprochene Widerstandsfähigkeit dieser äußerlich schutzbedürftigen, innerlich aber erstaunlich zähen Gattung – macht es nichts aus, drei- bis viermal pro Nacht das warme Nest zu verlassen, um die brüllenden Jungen mit Nahrung zu versorgen. Ein Mutti ödet es nicht an, täglich den immergleichen Brei zu bereiten und den immergleichen Spielplatz mit den immergleichen Mit-Muttis aufzusuchen und dort die immergleichen Gespräche zu führen.

Wer sich als Artfremder mit uns Muttis unterhalten will, fühlt sich binnen kurzem außen vor. Haben wir Muttis doch eine Art Geheim-Code entwickelt, mit dem wir uns mühelos untereinander verständigen: Da wimmelt es plötzlich von Worten wie Strampelpeterfixies, Paidi, Peaudoux oder Osh-Kosh, es gibt Duplos, den Snuggli, den Schniedelwutz oder den Pipi-Mann, die Tut-tut-Bahn, das Tatü-Tata und das Hoppe-Hoppe; da schwirren so exotische Begriffe durch die Luft wie “Apgar-Test”, “Phimose”, “Ur-Vertrauen”, “rechtsdrehender Joghurt” oder “Drei-Monats-Koliken” …

Kurz: Besonders Jung-Muttis, die sich in ihrem früheren Dasein als Frau profiliert haben, indem sie ihr Abi mit “Eins” und ihr Examen mit “cum laude” gemacht haben, machen in der Regel eine seltsame intellektuelle Regression durch. Wie alle Muttis dieser Welt verfallen sie in eine Art frühkindlicher Stammel-Sprache, deren Hauptbestandteil das Diminutiv ist (“Will Dodolein jetzt Heia-Heia machen? Aber erst kriegt Dodolein noch ein Küssilein . . .”).

Die Mutti-Metamorphose ist in allen Bereichen des täglichen Lebens spürbar. Statt “Die Liebe in den Zeiten der Cholera” liest das Mutti jetzt “Die Häschenschule”, statt raffiniertem “Kaninchen in Senf-Sauce” bereitet es gesunden, salzlosen Blumenkohl, statt zu “Cabaret” geht es ins Kindertheater zu “Peterchens Mondfahrt”. Und beim Shopping halten wir Muttis nicht etwa nach einem getupften Ballon-Rock für uns, sondern nach einer strapazierfähigen Latzhose für das Jüngste Ausschau, genügsam, wie wir nun mal sind.

 

Am Verblüffendsten aber ist die optische Verwandlung der Muttis. Knallenge Calvin-Klein-Jeans, spitzenbesetzte BH’s unter schimmernden Seidenblusen, verführerische Stöckel oder ausgeflippte 50er-Jahre-Klamotten – alles passé. Das Mutti, ewig mit Brei bekleckert und ewig in Zeitnot, hat sein farbenfrohes Kleid abgelegt, mit dem es einst Vati zur Balz aufforderte. Bequeme Jeans, Turnschuhe, ein weites Sweatshirt – so etwa sieht der Einheits-Look des mitteleuropäischen Mutti-Tiers aus. Verhaltensforscher sprechen inzwischen schon von einem deutlich ausgeprägten “Mimikry-Effekt”: Je grauer und eintöniger der Alltag des Muttis zwischen Küche-Kacke-Kindergarten ist, desto grauer und einfallsloser kleidet es sich.

Und Vati? Vati, der all das gewollt und verursacht hat? Vati schmollt. Er fühlt sich, zumindest im ersten Jahr, um all das betrogen, was ihm bis dahin lieb und teuer war: seine ungestörte Nachtruhe. Sein geregeltes Sexualleben. Seine spontanen, ausgedehnten Kneipen-Touren. Seine saubere, untadelig aufgeräumte Wohnung. Seine stets perfekt angezogene Vorzeige-Frau. Seine Vorrangstellung im Herzen derselben. Statt dessen sitzt er da mit diesem völlig fremden Wesen, dem Mutti, und leidet unter dem sogenannten “Baby-Schock” – Symptome: nächtliche Schweißausbrüche bei der ersten lautstarken Unmutsäußerung des Babys, ein heftiges, langanhaltendes Gefühl der Unzulänglichkeit dem Mutti gegenüber (“Was, zum Teufel, ist ‘teiladaptierte Milch’ …?”) und des Ausgeliefertseins, das oft klaustrophobische Züge annimmt (“Hier komm’ ich nie mehr raus, das geht jetzt zwanzig Jahre lang so weiter …”), nie gekannte seelische Wechselbäder von unbändigem Stolz bis zur ohnmächtigen Wut.

Unter dieser Schockeinwirkung – also im Stadium der Unzurechnungsfähigkeit – erliegen manche Väter gern der nächstbesten Versuchung, deren Name “Weib” ist, und trennen sich vom Mutti. Doch es nützt alles nichts. An einem x-beliebigen Mittwoch, um 13.34 Uhr, ist es mal wieder soweit: ein zarter Schrei – und aus einer “Frau” wird ein “Mutti”! 🙂

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NEU: Wissenswertes aus der Pädagogik

Maria Montessori

Maria Montessori wurde am 31.8.1870 in Chiaravalle (Italien) geboren und ist am 6.5.1952 gestorben.
Sie war Ärztin, Reformpädagogin, Philosophin und Philanthrophin und sie entwickelte die bis heute sehr aktuelle Montessori-Pädagogik. Weiterlesen