Archiv der Kategorie: Pädagogisches / Wissenswertes

Für Eltern

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KRAFT und STÄRKE! Woher kommen sie und wie können wir sie mobilisieren?

KRAFT und STÄRKE!

Woher kommen sie und wie können wir sie mobilisieren?

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KRAFT und STÄRKE! Woher kommen sie und wie können wir sie mobilisieren?

Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft.

– Marie von Ebner-Eschenbach-

 

Kraft und Stärke bei chronischen Erkrankungen

Ich habe mir viele Gedanken gemacht, Was es mit der KRAFT oder STÄRKE, die wir haben, auf sich hat.

Woher nehmen wir sie und warum können wir sie immer wieder aufbringen? Weil wir es müssen? Und woher können woir Kraft-Reserven schöpfen und woraus können wir sie uns nehmen?

Kraft nicht technisch als mechnische und physikalische Kraft zu betrachten, fällt erst einmal gar nicht so einfach. Aber genau darum geht es mir:

Die Kraft, die uns befähigt, auch in schwerern Lebensphasen nicht den Mut zu verlieren oder gar aufzugeben; nicht die Hoffnung zu verlieren, sondern kraftvoll nach vorne zu blicken.

Deshalb ist Kraft sehr verwandt mit dem Ausdruck „Stärke“.

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Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft.
– Marie von Ebner-Eschenbach-

„Ich habe viel Kraft!“, sagt man ebenso schnell wie „Ich habe keine Kraft mehr!“. Im Grunde meint man damit eher: „Wenn es erforderlich ist, kann ich viel Kraft aufwenden“, oder im Umkehrschluss: „Selbst unter den Anforderungen an mich kann ich keine Kraft mehr aufbringen und/oder erübrigen!“.

Das heißt, „Kraft“ ist nicht etwas, was eine Person oder ein Gegenstand besitzen kann.

Viele Fragen tun sich um diesen Begriff herum auf, wie beispielsweise: „Kann man Kraft lenken?“.

Ein optimistischer und positiver Mensch antwortet hier mit Inbrunst: „Ja, man kann Kraft lenken, zum Beispiel vom negativen Denken hin zu dem motivierenden und aufbauenden positiven Denken!“ – und sich selbst somit Mut und Hoffnung machen. Denn gerade in Zeiten, in denen wir wenig Kraft haben, ist unser Fokus oft auf das Negative um uns herum gerichtet. Ganz klar rauben wir uns dadurch selbst zusätzliche Kräfte. Denn wir denken ununterbrochen nur noch daran, dass wir nicht genug Kraft haben und entziehen uns somit notwendige Kraftreserven und Energien.

  • Das heißt, dass wir in der Lage sind, uns mit unserer inneren Einstellung selbst entscheidend zu unterstützen.

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Multiple Sklerose und Kraftreserven

Multiple Sklerose und innere Stärke

Fest steht, dass wir für ein aktives Leben Kraft brauchen und somit stellt sich die Frage, ob die eigene Kraft ausreicht um dieses gewünschte Leben zu gestalten.

Um sich diesen Fragen zu stellen, brauchen wir allerdings eine gute Eigenreflektion. Manchmal glaubt man, nicht genug Kraft zu haben um das Leben zu verändern. Man meint, viel zu viel zu tun zu haben und man sei deshalb vollkommen ausgelastet und gestresst. Man fühlt sich dann schwach und schaut womöglich neidisch auf Menschen, die die nötige Kraft zu haben scheinen. Und doch ist es so, dass normaler Weise jeder diese Kraft besitzt, aus Reserven schöpfen kann oder sich notfalls auch dazu therapeutische Hilfe suchen kann.

Wieviel Energie und Power in uns steckt, zeigt sich immer dann, wenn man etwas findet, für das es sich aus unserer subjektiven Sicht zu kämpfen lohnt, oder wir von einem Schicksalsschlag überrascht wurden.

Beispielsweise kennt jeder eine Mutter, die wiederholt die Kraft aufbringt, ein krankes oder gar schwer pflegebedürftigs Kind zu versorgen. Wenn uns nämlich etwas sinnvoll erscheint, ist es uns oft einen großen Aufwand wert.

Und wenn wir etwas erreichen wollen, können wir ungeahnte Kräfte mobilisieren.

 

Multiple Sklerose und Kraftreserven

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Multiple Sklerose und innere Stärke

 Oft verfügen gerade jene, die von sich selbst denken, nicht genug Kraft zu haben, über enorme Kraftreserven.

Allerdings verwenden sie diese leider häufig ohne gute Eigenreflektion und neigen dazu, sich selbst negativ zu „programmieren“. Solche Menschen besitzen eine einmalige „Fähigkeit“, sich mit einer unglaublichen Energie und Kraft einzureden, dass sie dies oder jenes nicht schaffen würden oder leisten könnten. ☹

Deshalb sollte man immer einmal Bilanz ziehen und sich fragen, wofür man seine Kraft verwendet: für die positiven oder für die negativen Dinge im Leben?!

Und man sollte versuchen sich klarzumachen, wo die Kraftfresser in unserem Leben liegen!

Kraftfresser können sowohl Personen sein, mit denen man beispielsweise immer wieder über die gleichen Dinge streitet, oder die einem einfach nicht gut tun, oder Menschen, die alle Sorgen bei uns abladen – einer Müllhalte gleich! Sogar wir selbst können unsere eigenen Kraftfresser sein, indem wir uns selbst auf alle mögliche Art und Weise schaden. Nicht selten ist dies ein erhöhter Anspruch an uns selbst!

Es lohnt sich definitiv zu überlegen, wofür wir unsere Kräfte einsetzen möchten und wo wir neue Energien sammeln können.

Um klarzusehen hilft es oftmals, sich einmal alle Bereiche unseres Lebens aufzuschreiben, für die wir Kraft und Energie brauchen – und umgekehrt, wo wir Energien schöpfen können und woraus wir Kraft ziehen.

Balance im Leben herstellen

Wichtig ist, dass wir ein ungefähres Gleichgewicht in unserem Leben herstellen können. Viele von uns investieren eine Menge Kraft und Energie in aufreibende und tendenziell selbstzerstörerische Vorhaben, statt das eigene Leben nach den persönlichen Bedürfnissen und Wünschen zu gestalten.

Die Balance zu halten zwischen all diesen Energien, den kraftspendenden und kraftraubenden Dingen – das ist Lebenskunst. Nur wenn wir im Gleichgewicht und auch im Reinen mit uns selbst sind, sind wir zu inneer Stärke fähig.

Hier noch ein passendes Zitat:

Zu einem vollkommenen Menschen gehört die Kraft des Denkens, die Kraft des Willens, die Kraft des Herzens. -Ludwig Feuerbach-

Ihr wisst ja, dass ich absoluter Fan von CBD-Öl bin, da es mir so gut hilft:
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Wenn Ihr Fragen dazu habt, könnt Ihr mich gerne anschreiben 🙂

Und noch ein Hinweis: Manchmal dauert es ein klein wenig, bis das CBD seine Wirkung zeigt. Es wird davon ausgegangen, dass sich im Körper erst einmal ein gewisser CBD-Spiegel aufbauen muss. Bei manchen Menschensetzt die Wirkung sehr schnell ein, bei andern erst nach 4 Wochen…Und es gibt Untersuchungen, dass eventuell der „Omega 3 – Spiegel“ zu niedrig ist, aber es wird Omega 3 benötigt, damit manche Produkte vom Körper überbaut erst verstoffwechselt werden… Deshalb ist GEDULD gefragt, wenn man CBD einnimmt.

Mir hilft CBD vor allem gegen meine schreckliche Fatigue! Da ich nun eine völlig neue Lebensqualität habe, nenne ich es mein „persönliches Wundermittel“! 😊

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  • Damit komme ich wunderbar zurecht! Meine Fatigue-Attacken sind nicht mehr täglich mehrfach präsent und wenn mich ein Fatigue-Anfall ereilt, ist er viel schneller vorüber!

Meine gesamte Konstitution und Kraft wurde dadurch verbessert, sowie auch meine Konzentrationsfähigkeit. Außerdem bin ich DEUTLICH entspannter! 😊

Andere chronisch Kranke berichten, dass CBD ihnen beim Einschlafen, gegen Spastiken und Schmerzen und gegen Abgespanntheit hilft.

Erwiesener Maßen wirkt CBD auf jeden Fall anti-entzündlich, was bei MS ja einfach super ist!

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Wichtig!

Ich distanziere mich davon, dass das CBD–Öl ein gleichberechtigter Ersatz von Medikamenten sei. Ich teste für mich und berichte über meine Erfahrung und erzähle von den Erfahrungen anderer chronisch Kranker. Die Tests stützen sich nicht auf wissenschaftlich fundierte Ergebnisse. Das heißt, es sind ganz individuelle und intuitive Erfahrungsberichte Bei jeder ernsthaften Erkrankung ist natürlich ein Arztbesuch wichtig.

 

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*Seelen-Vampire / Energie-Vampire

Seelen-Vampire / Energie-Vampire

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Seelen-Vampir

Kennt Ihr sie? Diese Menschen, die uns aussaugen – wie Vampire, nur ohne Blut; dafür berauben sie uns unserer Energie!

Hier ist ein Ausschnitt aus meinem Buch: „Hilfe Annehmen lernen, Abgrenzen & Nein-Sagen“:

Ich möchte auch noch auf ein spezielles Thema eingehen, das bestens zum Thema Abgrenzung und Hilfe passt: Wir begegnen immer wieder sogenannten Seelen-Vampiren, die uns aussaugen. Nicht unser Blut, aber unsere Energie – und sie nutzen unser Mitgefühl schamlos aus.

Deshalb hier ein paar Infos:

Wenn man sich nach dem Treffen mit einem Menschen völlig erschöpft, „blutleer“ und kraftlos fühlt, dann hat man wohl die Bekanntschaft eines Seelen-Vampirs gemacht. Ich kann das tatsächlich manchmal sehr körperlich spüren (im Falle meiner MS reagiere ich oft mit heftiger Fatigue darauf), aber ich erlebe regelrecht, wie mir die Kraft ausgesogen wird und ich als leere Hülle zurückgelassen werde.

Sie sind Menschen, die sich unsere positive Energie ungefragt und übergriffig (grenzüberschreitend) einfach nehmen und zwar ähnlich wie jene mystischen Gestalten, die wir aus Büchern und Filmen kennen – nur dass sie anstatt Blut die Lebenskraft aus unserem Körper saugen. In diesem Fall ist es das so wertvolle „Lebenselixier“ ENERGIE!

Das Verzwickte ist, dass sie sozusagen getarnt auftreten: Als Freunde, Familienmitglieder, Nachbarn oder Kollegen. Und die Tarnung ist perfekt, denn sie lächeln und sehen völlig normal aus, während sie auf Energie-Jagd sind.  Was sie wollen? UNSERE Energie! Aber da wir nicht wie von Blut-Vampiren im Schlaf überrascht werden, haben wir die Möglichkeit zu handeln! 🙂

Ob diese Vampire es bewusst (absichtlich) oder unbewusst tun, sei dahingestellt. WIR müssen uns schützen! Das bedeutet, dass nicht alle Energie-Vampire schlechte Menschen sind. Denn es gibt tatsächlich unbewusste und bewusste Räuber. Indessen sind die bewussten Vampire natürlich die Schlimmsten, da sie uns rücksichtslos angreifen und gezielt unsere positive Energie für sich beanspruchen –  und sie aussaugen und inhalieren wollen. Sie erledigen ihr Aussaugen hoch professionell und machen Energiearbeit im negativen Sinne. Anstatt uns Lebenskraft zu schenken (wie wir es von guten Freunden oder auch Osteopathie und ähnlichen alternativen Heilmethoden kennen), ziehen sie uns bewusst ENERGIE AB! Das Aussaugen unserer Energie erfolgt über 2 Varianten. Erstens auf körperlicher Ebene und zweitens auf psychischer Ebene.

Ich habe eine Nachbarin, die mich einmal in dieser Form ausgesaugt hat: Ich musste anschließend lange liegen/ruhen – völlig leer und kraftlos, super erschöpft – und noch dazu wütend auf mich selbst, weil ich es zugelassen hatte! Die Nachbarin wiederum hatte alles abgeladen, was ihr so auf der Seele lag, war zufrieden und trank sicherlich gemütlich einen Kaffee, während ich mich erholen musste. Das war für mich ein Schlüsselerlebnis und nun versuche ich (mal mit Erfolg, mal mit weniger Erfolg) diesen Seelen-Vampiren die Stirn zu bieten und ihnen Einhalt zu gewahren!

Die „Zähne“ dieser Energie-Fresser sind ihre Handlungs-Art und ihre Worte. Und gerade wenn man chronisch krank ist, hinterlassen diese Krafträuber nicht nur seelische Blessuren bei uns, sondern dies kann sich gar körperlich auswirken!

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Energie-Räuber

Deshalb müssen wir lernen uns von solchen Menschen zu distanzieren und ABZUGRENZEN!

Im Falle besagter Nachbarin entwickelte ich im Laufe der Zeit meine Strategien: Wenn wir uns zufällig treffen und „es wieder los geht“, breche ich kurz und schmerzlos das Gespräch ab und sage ihr, dass ich nun nach Hause gehen müsse. Wenn sie nicht aufhört zu reden, gehe ich trotzdem weiter und lasse sie reden. 😉

Wenn ich ihr bei einem Nachbarschaftsfest begegne, setze ich mich definitiv NICHT neben sie oder ich stehe auf (unauffällig), wenn sie sich zu mir setzt. Ich möchte das nicht mehr ertragen – ich habe weder die Kraft, noch die Nerven oder LUST dazu. PUNKT!

Seelen-Vampire

Seelen-Vampire wirken zwar ruhig und abgeklärt, aber tatsächlich haben sie ein (meist schweres) Problem.  Mit Sicherheit sind sie nicht gut selbstreflektiert, haben unterschwellige oder bewusste Schwierigkeiten und verdrängen diese vermutlich. Ganz banal kann es auch sein, dass jemand einfach niemand zum Reden hat und bei uns alles abladen möchte. Dafür sind wir aber NICHT verantwortlich. Wir sind uns selbst, unseren eigenen Gefühlen und der eigenen Gesundheit verpflichtet!

Energie-Vampire brauchen Bestätigung von außen und sind äußerst unsensibel. Oft brauchen sie auch das „Drama“ – eventuell auch deshalb, um sich selbst zu spüren. Sie haben verlernt, sich die nötige eigene Energie in produktiver Weise zu beschaffen; sie leiden unter energetischen Blockaden, die beispielsweise durch traumatische Erlebnisse oder Krankheiten hervorgerufen wurden; sie kämpfen häufig selbst mit Minderwertigkeitskomplexen, Verlust- und Existenzängsten.

Es gibt viele verschiedene Sorten von Vampiren und somit auch unterschiedliche Beweggründe, warum sie so kraftraubend agieren. Der typische Vampir ist der „Ignoranz-Vampir“, der ununterbrochen redet und zwar Fragen stellt – aber bei den Antworten kaum zuhört! Das erzeugt dann das uns bekannte Gefühl von Leere und Energielosigkeit nach so einem Gespräch!

Die Krux ist ja, dass Vampire jagen MÜSSEN! Und das macht es für ihr Umfeld schwierig, anstrengend und gar gefährlich. Interessant ist dabei, dass auch diese Vampire andere Menschen brauchen (zum Aussaugen), da sie sich sonst selbst leer fühlen!

Vampire können Selbstdarsteller sein oder sie versuchen zu manipulieren. Im schlimmsten Fall versuchen sie, uns von ihnen abhängig zu machen. Das heißt, wenn sie wirklich ernsthafte Probleme oder eine Persönlichkeitsstörung haben, dann beschimpfen oder beschuldigen sie ihre Gegenseite oder versuchen sie klein zu machen. Sobald sie uns zu einer Rechtfertigung nötigen, müssen wir allerspätestens aufhorchen und diese merkwürde Kommunikation beenden.

  • Seelen-Vampire sind auch von uns abhängig – denn sonst könnten sie nicht überleben!

Diese Spirale gilt es zu unterbrechen.

Dazu gehört erstens, dass wir sie erkennen und zweitens, dass wir uns distanzieren und klar abgrenzen.

Das heißt, sobald uns jemand nicht gut tut, sollten wir auf unsere Intuition vertrauen und die Sachlage beobachten.

Und es gilt:

  • Nicht die Probleme an sich sind entscheidend, sondern vielmehr wie wir mit ihnen umgehen.

     

Das ist nur eine kleine Zusammenfassung des Themas. Wenn man einem schlimmen Seelen-Vampir gegenüberstehen muss und ihm nicht ausweichen kann (Kollegen, Familie), dann sollte man sich nicht scheuen auch professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Ein guter Tipp, der überall im Internet zu lesen ist: Nach Möglichkeit nicht alleine einem Energie-Vampir gegenüberzutreten.

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Energie-Vampir

Dies waren fast alles Auszüge aus meinem Buch „Hilfe Annehmen lernen, Abgrenzen & Nein-Sagen“

Copyright 2018 Heike Führ

Alle Rechte vorbehalten

All Rights reserved – Das Werk darf – auch teilweise – nur mit Genehmigung des Verlags und Autors wiedergegeben werden.

 Ich bitte Euch auch diesem Grund den Text nicht zu kopieren, sondern immer im Ganzen fair zu TEILEN (LINK). Danke 🙂

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Und noch ein Hinweis: Manchmal dauert es ein klein wenig, bis das CBD seine Wirkung zeigt. Es wird davon ausgegangen, dass sich im Körper erst einmal ein gewisser CBD-Spiegel aufbauen muss. Bei manchen Menschensetzt die Wirkung sehr schnell ein, bei andern erst nach 4 Wochen…Und es gibt Untersuchungen, dass eventuell der „Omega 3 – Spiegel“ zu niedrig ist, aber es wird Omega 3 benötigt, damit manche Produkte vom Körper überbaut erst verstoffwechselt werden… Deshalb ist GEDULD gefragt, wenn man CBD einnimmt.

Mir hilft CBD vor allem gegen meine schreckliche Fatigue! Da ich nun eine völlig neue Lebensqualität habe, nenne ich es mein „persönliches Wundermittel“! 😊

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  • Damit komme ich wunderbar zurecht! Meine Fatigue-Attacken sind nicht mehr täglich mehrfach präsent und wenn mich ein Fatigue-Anfall ereilt, ist er viel schneller vorüber!

Meine gesamte Konstitution und Kraft wurde dadurch verbessert, sowie auch meine Konzentrationsfähigkeit. Außerdem bin ich DEUTLICH entspannter! 😊

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„Das Mutti“ – eine Glosse von Fee Zschocke, erschienen im Jahr 1988

„Das Mutti“

-> eine Glosse von Fee Zschocke, erschienen im Jahr 1988.

9kA - „Das Mutti“ -  eine Glosse von Fee Zschocke, erschienen im Jahr 1988

 

Meine geheimnisvolle Verwandlung vollzog sich an einem ganz normalen Montag, nachmittags 17.45 Uhr MEZ, von einer Minute auf die andere. Aus der Spezies  „Frau“ (w., besondere Kennzeichen: leichtsinnig, fröhlich bis albern, sinnlich, kapriziös, attraktiv, witzig, mit einem Hang zum Luxus und zum schönen Phlegma) wurde die Gattung  „das Mutti“ (s., besondere Kennzeichen: bieder, belastbar, besorgt, ernsthaft, genügsam, nervös, 24 Stunden voll im Einsatz).

Das Mutti ist streng geschlechtsneutral und kommt überall auf der Welt vor; gehäuft auf Kinderspielplätzen. Zu erkennen ist das Mutti an seiner bellenden oder schrillen Tonlage: “Stefan! Sofort runter da, sonst setzt es was!!”, und an einem rastlosen Betätigungsdrang (bevorzugte Tätigkeiten: stricken, Rotz abwischen, backe-backe-Kuchen-machen, Mützen ab- und aufsetzen, Apfelsinen schälen, Fläschchen schütteln, Küsschen oder Knüffe verteilen). Sitzt das Mutti wider Erwarten mal ganz ruhig da, ist zumindest der Fuß in Bewegung: der schaukelt den Kinderwagen.

Das Mutti tritt niemals allein auf, sondern ist stets rudelweise von seinen Jungen umgeben. Sind diese noch klein, trägt das Mutti sie in einer textilen Ausbuchtung vor Bauch und Rücken geschnallt (ähnlich dem australischen Känguruh, jedoch bewegt sich das Mutti nur selten hüpfend vorwärts).

Wenn die Jungen größer sind und aufrecht gehen können, übt es geduldig die Tätigkeit des “Spazierenstehens” aus. Während das Mutti-Junge sich im Matsch suhlt, jedes Steinchen auf seine Verwendbarkeit untersucht, Grashalme frisst oder tiefsinnig sein Spiegelbild in Pfützen betrachtet, bleibt das Mutti einfach stehen. So verbringt es einen Großteil seiner Zeit, in Kälte und Nässe ausharrend, stumm, schicksalsergeben.

Mutti ist frau nicht von Geburt an, zum Mutti wird sie gemacht. Viele Frauen bezeichnen diesen Hergang als äußerst lustvoll; wahrscheinlich gibt es deshalb so viele Muttis in der Welt. Die wenigsten machen sich klar, was die Mutti-Metamorphose bedeutet. Auf jeden Fall ist es ein irreversibler Prozess: einmal Mutti – immer Mutti. Was sich auch darin ausdrückt, dass manche “Vatis” (m., besondere Kennzeichen: oft aushäusig, meist paschamäßig auf Draht und windelmäßig unerfahren, auch – oder gerade – nach der Geburt der Jungen unentwegt um die begehrenswertere Spezies “Frau” herumbalzend) es fortan neutral “Mutti” nennen. Für die Aufzucht (siehe auch “Sozialisation”) sind stets wir Muttis allein zuständig – eine Aufgabe, in der wir für den Rest unseres Lebens aufzugehen haben.

Durchdrungen von der existentiellen Wichtigkeit des Brutpflegetriebs, werden wir durch ständige Adrenalinausschüttung offensichtlich jahrelang zu Höchstleistungen angetrieben. Einem Mutti – und darin erweist sich die ausgesprochene Widerstandsfähigkeit dieser äußerlich schutzbedürftigen, innerlich aber erstaunlich zähen Gattung – macht es nichts aus, drei- bis viermal pro Nacht das warme Nest zu verlassen, um die brüllenden Jungen mit Nahrung zu versorgen. Ein Mutti ödet es nicht an, täglich den immergleichen Brei zu bereiten und den immergleichen Spielplatz mit den immergleichen Mit-Muttis aufzusuchen und dort die immergleichen Gespräche zu führen.

Wer sich als Artfremder mit uns Muttis unterhalten will, fühlt sich binnen kurzem außen vor. Haben wir Muttis doch eine Art Geheim-Code entwickelt, mit dem wir uns mühelos untereinander verständigen: Da wimmelt es plötzlich von Worten wie Strampelpeterfixies, Paidi, Peaudoux oder Osh-Kosh, es gibt Duplos, den Snuggli, den Schniedelwutz oder den Pipi-Mann, die Tut-tut-Bahn, das Tatü-Tata und das Hoppe-Hoppe; da schwirren so exotische Begriffe durch die Luft wie “Apgar-Test”, “Phimose”, “Ur-Vertrauen”, “rechtsdrehender Joghurt” oder “Drei-Monats-Koliken” …

Kurz: Besonders Jung-Muttis, die sich in ihrem früheren Dasein als Frau profiliert haben, indem sie ihr Abi mit “Eins” und ihr Examen mit “cum laude” gemacht haben, machen in der Regel eine seltsame intellektuelle Regression durch. Wie alle Muttis dieser Welt verfallen sie in eine Art frühkindlicher Stammel-Sprache, deren Hauptbestandteil das Diminutiv ist (“Will Dodolein jetzt Heia-Heia machen? Aber erst kriegt Dodolein noch ein Küssilein . . .”).

Die Mutti-Metamorphose ist in allen Bereichen des täglichen Lebens spürbar. Statt “Die Liebe in den Zeiten der Cholera” liest das Mutti jetzt “Die Häschenschule”, statt raffiniertem “Kaninchen in Senf-Sauce” bereitet es gesunden, salzlosen Blumenkohl, statt zu “Cabaret” geht es ins Kindertheater zu “Peterchens Mondfahrt”. Und beim Shopping halten wir Muttis nicht etwa nach einem getupften Ballon-Rock für uns, sondern nach einer strapazierfähigen Latzhose für das Jüngste Ausschau, genügsam, wie wir nun mal sind.

 

Am Verblüffendsten aber ist die optische Verwandlung der Muttis. Knallenge Calvin-Klein-Jeans, spitzenbesetzte BH’s unter schimmernden Seidenblusen, verführerische Stöckel oder ausgeflippte 50er-Jahre-Klamotten – alles passé. Das Mutti, ewig mit Brei bekleckert und ewig in Zeitnot, hat sein farbenfrohes Kleid abgelegt, mit dem es einst Vati zur Balz aufforderte. Bequeme Jeans, Turnschuhe, ein weites Sweatshirt – so etwa sieht der Einheits-Look des mitteleuropäischen Mutti-Tiers aus. Verhaltensforscher sprechen inzwischen schon von einem deutlich ausgeprägten “Mimikry-Effekt”: Je grauer und eintöniger der Alltag des Muttis zwischen Küche-Kacke-Kindergarten ist, desto grauer und einfallsloser kleidet es sich.

Und Vati? Vati, der all das gewollt und verursacht hat? Vati schmollt. Er fühlt sich, zumindest im ersten Jahr, um all das betrogen, was ihm bis dahin lieb und teuer war: seine ungestörte Nachtruhe. Sein geregeltes Sexualleben. Seine spontanen, ausgedehnten Kneipen-Touren. Seine saubere, untadelig aufgeräumte Wohnung. Seine stets perfekt angezogene Vorzeige-Frau. Seine Vorrangstellung im Herzen derselben. Statt dessen sitzt er da mit diesem völlig fremden Wesen, dem Mutti, und leidet unter dem sogenannten “Baby-Schock” – Symptome: nächtliche Schweißausbrüche bei der ersten lautstarken Unmutsäußerung des Babys, ein heftiges, langanhaltendes Gefühl der Unzulänglichkeit dem Mutti gegenüber (“Was, zum Teufel, ist ‘teiladaptierte Milch’ …?”) und des Ausgeliefertseins, das oft klaustrophobische Züge annimmt (“Hier komm’ ich nie mehr raus, das geht jetzt zwanzig Jahre lang so weiter …”), nie gekannte seelische Wechselbäder von unbändigem Stolz bis zur ohnmächtigen Wut.

Unter dieser Schockeinwirkung – also im Stadium der Unzurechnungsfähigkeit – erliegen manche Väter gern der nächstbesten Versuchung, deren Name “Weib” ist, und trennen sich vom Mutti. Doch es nützt alles nichts. An einem x-beliebigen Mittwoch, um 13.34 Uhr, ist es mal wieder soweit: ein zarter Schrei – und aus einer “Frau” wird ein “Mutti”! 🙂

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NEU: Wissenswertes aus der Pädagogik

Maria Montessori

Maria Montessori wurde am 31.8.1870 in Chiaravalle (Italien) geboren und ist am 6.5.1952 gestorben.
Sie war Ärztin, Reformpädagogin, Philosophin und Philanthrophin und sie entwickelte die bis heute sehr aktuelle Montessori-Pädagogik. Weiterlesen