*Die neue Dimension – Fatigue nach Schlafmangel

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Die neue Dimension – Fatigue nach Schlafmangel

 Schlafmangel – ein Horror-Szenario!

Fatigue - ein Horror-Szenario!

Schlafmangel UND Fatigue: Was ist das? Was ist die Steigerung von Horror-Szenario?

Ich weiß es nicht – es ist ein Zustand, ein unwirklicher Zustand, der mir noch dazu alle MS-Symptome beschert.

Meine Fatigue ist schon immer dadurch besonders auffällig, weil ich zu dem einem Patienten unter TAUSEND gehöre, die trotz bleierner Müdigkeit NICHT schlafen können.

Bislang machte mir mein weniger Schlaf zwar natürlich immer etwas aus – er beeinträchtigte mich, aber ich lasse mich ja nicht unterkriegen – es gehört einfach zu meinem Alltag, dauermüde und erschöpft zu sein und dann noch mit aufgesetzten Fatigue-Anfällen beglückt zu werden.

Nun habe ich seit circa 2 Wochen NOCH MEHR Probleme mit dem Schlafen und was macht meine Fatigue? Sie läuft zur unangenehmen Höchstform auf.

 

Die lähmende geistige und körperliche Erschöpfung und Erschöpfbarkeit, sowie de „wundervolle“ spezifische Kombination weiterer Symptome zeigen mir deutlich die Grenzen meiner Form der MS auf. Sie blockieren mich, sie lähmen mich, sie verursachen Schmerzen und Spastiken.

Dazu kommen neben dieser chronischen Erschöpfung noch Kopf – und Halsschmerzen dazu. Von den Gelenk- und Muskelschmerzen, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen einmal ganz abgesehen…

Anstrengungen?  Fast nicht möglich. Liegen – ein Muss und doch unerträglich, weil die o.g. Schmerzen einfach nicht stillhalten wollen.

Ist die Ursache für die Müdigkeit eine Schlafstörung, so recherchiere ich – spricht man von Tagesschläfrigkeit. Bei ihr kann auch ausreichend Schlaf die Symptome nicht fühlbar reduzieren.

Wikipedia.de zeigt uns (unten stehend) die Symptome einer Schlafstörung auf – aber ich kann dazu nur müde lächeln, denn mit MS ist das noch einmal deutlich anders.

Ich habe schon mit dem normalen Ratschlag: „Schlaf Dich einfach mal aus, dann geht die Fatigue schon weg!“ so rein gar nichts anfangen.

Im jetzigen Zustand bin ich zu erschöpft, mich überhaupt nur ansatzweise aufzuregen und doch brodelt es in mir.

Zu tief sitzen verletzende Worte, ungläubiges Staunen und Stirnrunzeln.

Zu tief sitzt meine Erniedrigung, die ich spüre, weil ich mich mit diesem Zustand so hilflos fühle.

Zu tief sitz die Fatigue. Zu tief sitzt die Schlaflosigkeit und zu tief sitzt das alles zusammen.

Zu tief, zu nachhaltig und zu zerstörend.

MS ist wirklich kein Kinderspiel und auch wenn ich aussehe, wie das blühende Leben – es ist manchmal alles andere als blühend.

Hallo MS; Hallo Leben und Hallo Horror-Szenario der neuen Dimension! © 2015 Heike Führ/multiple-arts.com

Symptome bei Schlafmangel

  • verminderte Konzentrations- und Leistungsfähigkeit
  • Beeinträchtigung der Wahrnehmung
  • allgemeines Unwohlsein
  • Antriebslosigkeit
  • erhöhte Reizbarkeit
  • leichter Rausch und enthemmende Wirkung
  • hypnagoge sowie allgemeine Halluzinationen (besonders bei länger dauerndem Schlafmangel)
  • eventuell Frieren
  • Die physiologische Müdigkeit entsteht aus qualitativem oder quantitativem Mangel an Schlaf und wird als ein unüberwindbares, anhaltendes Gefühl der Erschöpfung, einhergehend mit einer verminderten Kapazität der physischen und mentalen Betätigung empfunden.
  • Andauernder Schlafmangel führt zur chronischen Müdigkeit, die sich in Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten, brennenden Augen, schweren Beinen sowie zunehmender Schmerzempfindlichkeit auswirkt. Andauernder Schlafentzug führt zu schwereren Symptomen wie Apathie, Somnolenz, Depressionen und Wahrnehmungsstörungen.
  • Starke Müdigkeit ist häufig Ursache für menschliche Fehler wie Verkehrsunfälle, insbesondere infolge des sogenannten Sekundenschlafes. Die nach dem Geschlechtsverkehr und insbesondere nach dem männlichen Orgasmus auftretende Müdigkeit wird als postkoitale Müdigkeit bezeichnet. (wikipedia.de)

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2 thoughts on “*Die neue Dimension – Fatigue nach Schlafmangel

  1. rosi HH

    Hallo,
    so geht es mir auch, und seit ca. 5 Jahren wurde es schlimmer.

    Dies Frühjahr (2015) wurde es auch bei mir wirklich unerträglich. Ich war in der MS-Sprechstunde am UKE Hamburg, weil mein Neuro 2 Tage nicht da war – und es war wirklich unerträglich geworden.
    und da hatte ich Glück, kam dran und hatte sogar zufällig einen Neurologen am Wickel, der auch im Fach Psychiatrie und Psychotherapie tätig ist -
    und obwohl ich die Regeln der Schlafhygiene rauf und runter kenne, hat er mir noch einmal nahebringen können, wie ich es besser umsetzen kann. Welches Detail ich noch ändern musste.
    Schlafentzug und nicht-Liegen sind die Mittel, die diesen Teufelskreis durchbrachen, bei mir.

    Es ist wirklich Blödsinn, was die Leute so reden, aber Neurologen und Psychologen , die spezialisiert sind, da gibt es eine Chance.
    Ich weiß jetzt nicht, ob es etwas bringt, wenn ich noch mehr ins Detail gehe, aber Regeln der Schlafhygiene und Schlaftagebuch zusammen mit einem guten Profi,dem man vertraut – das hat mir geholfen. Und dann habe ich noch bei den Anti-Spastik-Medikamenten was gedreht und auch noch etwas Nachschlag in Sachen Psychotherapie genommen – im Januar/Februar bin ich fast durchgedreht, ab April ging es etwas besser und im November/Dezember kann ich jetzt die meisten Nächte meistens bis 5 oder 6 Uhr morgen pennen – immerhin !! Einzelne Nächte mit nur 2 Stunden Schlaf, das ist schon eine drastische Verbesserung im Vergleich zum Februar !

    Reply
    1. multiplearts Post author

      Ich danke Dir für Deinen kommentar und wünsche Dir und allen Lesern, dass man uns adäquat helfen kann :)
      Alles Liebe und Gute, Heike :)

      Reply

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