*Ganz selbstverständlich tun wir so Vieles nicht mehr…

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Ganz selbstverständlich

Mit MS ist so VIELES nicht mehr selbstverständlich und doch integrieren wir sie und ihre Beeinträchtigungen ganz selbstverständlich – manchmal ohne nachzudenken – in unser Leben.

Mir fiel das neulich auf, als ich gefragt wurde, ob ich abends mit zu einer Feier komme. Ein Blick in den Kalender sagte mir, dass ich tagsüber eine wichtige Verabredung mit meiner Tochter habe, auf die ich mich schon ewig freute. Ganz selbstverständlich sagte ich den Abend-Termin nicht zu, denn ganz selbstverständlich war mir klar: ich schaffe nur einen Termin am Tag.

Ganz selbstverständlich plane ich also nur einen Termin am Tag.

Ganz selbstverständlich plane ich nur kleine Strecken zum Laufen ein.

Ganz selbstverständlich schaue ich – egal wo ich bin – wo die nächste Toilette ist.

Ganz selbstverständlich berechne ich die Stufen, die sich vor mir auftürmen.

Ganz selbstverständlich suche ich mir einen Platz zum Hinsetzen, wenn ich auf einem Event bin. (Sogar auf einer Stehparty!).

Ganz selbstverständlich versuche ich meine Kräfte zu schonen.

Ganz selbstverständlich betreibe ich ein Energie-Management.

Ganz selbstverständlich halte ich mich irgendwo fest, um nicht umzufallen.

Ganz selbstverständlich hangele ich mich an der Wand entlang.

Ganz selbstverständlich plane ich für alles mehr Zeit ein.

Ganz selbstverständlich lege ich mir schon morgens Vieles parat und griffbereit hin.

Ganz selbstverständlich bereite ich „Reisen“ oder Ausflüge in besonderem Maße vor.

Ganz selbstverständlich …………

Ganz selbstverständlich tue ich all dies ganz selbstverständlich.

Und ganz selbstverständlich fällt mir gar nichts mehr dazu ein. Nur in besonderen Momenten, wie dem oben erwähnten, merke ich, wie selbstverständlich mir meine Beeinträchtigungen wie die Kraftlosigkeit, Erschöpfbarkeit und Fatigue, die Probleme mit dem Laufen usw. in „Fleisch und Blut“ übergegangen ist. Zum Glück, denn das ist sinnvolle Krankheits-Bewältigung, die zumindest hilft, nicht immer wieder auf gewisse Handicaps „gestoßen“ zu werden, sondern sie möglichst sinnvoll und kraftsparend im Leben zu integrieren. Ganz selbstverständlich. ;) Hallo MS; Hallo Tanz durchs Leben und Hallo Selbstverständlichkeit – das kann eine große Hilfe sein! ©2017 Heike Führ/multiple-arts.com

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