*Hallo MS!

Guten Morgen, Zeit zum Aufwachen!

Waoh! Eine Laser-Show im Schlafzimmer! Rote und blaue Strahlen! Aha: Guten Morgen MS!
Im Bad dann Balken vor dem linken Auge! Eben war es doch noch eine Laser-Show! Spannend! Ängstigend!
Guten Morgen MS!
Schwindel: es hat nicht jeder sein eigenes Karussell stets zur Verfügung! Achterbahn am frühen Morgen, welch herrliches Vergnügen!
Hallo MS!
Duschen: Einstieg in die Badewanne: Wo bleibt der Fuß heute hängen??? Zähne putzen, Zahnpasta: ein Balanceakt!
Hallo MS!
Und schaffe ich es heute überhaupt, ohne zu stolpern die Treppe hinunter zu gelangen? Ohne den Fußboden zu küssen, oder das Geländer zu umarmen??? Sind meine Beine heute Morgen in der Lage, die eigentlich so einfache und doch so komplizierte Koordination zu erahnen und umzusetzen??? Tja, und nun wäre es schön, wenn das Kaffeepulver im Filter der Kaffeemaschine landet! Naja, ein zweiter Versuch schadet ja nicht! Oder gar ein dritter?????
Hallo MS!
Ich hatte1994 erstmals die typischen Merkmale eines ersten deutlichen MS-Schubes: Sehnerv-Entzündung: ein erblindetes und gelähmtes linkes Auge, Gleichgewichtsstörungen, Kribbel-Paresen uvm.! Eine Cortison-Stoß-Therapie half und es bildeten sich fast alle Symptome zurück. Ich war damals 32 Jahre alt und lag zweieinhalb Wochen im Krankenhaus. Zum Glück hatte ich dann (ohne Medikamentierung – damaliger Wissensstand) 13 Jahre lang relative Ruhe vor meiner MS. ABER: das WISSEN, dass diese Symptome bedeuten, dass ich MS HABE, hat mich vom ersten Tag an mit sehr viel Angst begleitet. Unsicherheit: was wird wohl nun noch alles passieren? Befürchtungen, ob ich in Zukunft mein Leben noch selbständig bewerkstelligen kann brechen über mich herein. Welchen Einfluss würde die MS auf mein privates, soziales und berufliches Umfeld haben? Würden meine beiden Kinder (damals 6 und 9 Jahre alt) mit einer etwas “schusseligen” und ewig erschöpften und schwachen Mama und all den Sorgen, die sich die komplette Familie um mich machte, umgehen können? Wie wachsen sie auf mit solch einer Belastung?! Würde ich jeh wieder das Kinderzimmer meines Sohnes, das im Dachgeschoss lag, erklimmen können? Das war nach meiner Entlassung aus dem Krankenhaus erst mal nicht möglich. Ich hatte Glück: mein damaliger Mann, meine Kinder und meine komplette Familie haben mich aufgefangen und unterstützt! Dafür bin ich heute noch sehr dankbar, denn ohne “Essenslieferung” der Großmütter und deren verschiedene Fahrdienste für die Kinder, “Babysitten” und noch so vielen anderen “Kleinigkeiten” (die in Wirklichkeit “große Taten” sind), hätten wir die ersten Monate nach diesem Schub nicht geschafft. Ich war damals selbständig als Erzieherin tätig, leitete meinen selbst gegründeten privaten Vorkindergarten und musste diesen dann aufgeben, da ich das Pensum einfach nicht mehr schaffte. Später hatte ich wiederum Glück und wurde in einer Kindertagesstätte unter katholischer Trägerschaft als Halbtagskraft angestellt und konnte die Arbeitszeiten hervorragend mit den Schulzeiten meiner Kinder vereinbaren. In all den Jahren litt ich sehr oft unter plötzlich auftretender Erschöpfung, vielen Taubheitsgefühlen, sowie Schwindel und den berühmten Kribbel-Paresen und wurde auch immer wieder aus diesen Gründen krank geschrieben. Zum derzeitigen Zeitpunkt wussten nur meine direkte Gruppenkollegin und meine damalige Chefin von meiner Erkrankung, da ich ganz einfach “normal” leben wollte und mich auch “normal” behandelt fühlen wollte! Im Nachhinein gesehen, war dies sicher nicht gut, aber das konnte ich damals noch nicht ahnen. Als ich, nachdem eine Trennung und Scheidung in gegenseitigem Einvernehmen erfolgt war, eine neue Partnerschaft einging, fühlte ich mich seit langem mal wieder “unverwundbar”, strahlend vor Kraft und Energie und mir ging es ausgesprochen gut und wir hofften alle, dass ich nun, nach so vielen Jahren, vielleicht kein Wiedersehen mit der MS haben würde. Ich nahm voller Elan ein Ganztags-Stelle an, denn meine Finanzen brauchten nach der Scheidung eine Auffrischung! 2006 kam dann der befürchtete Schlag: ein erneuter Schub, der sich u.A. mit Taubheit im rechten Handgelenk äußerte und außerdem hatte ich ganz enorm mit dieser unerklärlichen Erschöpfung zu kämpfen, die heute als FATIGUE diagnostiziert den Hauptanteil an meiner Erkrankung ausmacht!
Hallo MS!
Die ganze Familie war damals geschockt: wir hatten doch so gehofft, dass „Alles“ vorbei sei … Welch naiver Wunsch: die MS schläft nie! Zu diesem Zeitpunkt war mir aber schon klar, dass ich unwahrscheinliches Glück hatte, in all den Jahren nicht heftigere Schübe erlebt zu haben und dafür bin ich bis heute auch sehr dankbar! Andererseits hatte ich in diesem November/Dezember, trotz dem Bewusstsein, dass es sich bei mir zu diesem Zeitpunkt “nur” um eine leichte Form der MS zu handeln scheint, sehr viel Angst, was NUN kommen würde, ich war sehr verzweifelt und war mit mir im Unreinen. Mein Lebensgefährte Peter und meine Kinder standen mir zu diesem Zeitpunkt stets zur Seite und meine Eltern unterstützten uns ausgesprochen tatkräftig. Ich sage bewusst “uns”, denn diese Krankheit betrifft nicht nur den Kranken selbst, sie hinterlässt überall dort ihre Spuren, wo Mitmenschen ”wissen”, dass ich krank bin und sie raubt auch denen, die so oft und hilfreich zur Seite stehen, manchmal viele Kräfte! Meine Freundinnen Christina und A. haben ebenfalls, auch in dieser Zeit schon, tapfer an meiner Seite gestanden und mir vor allem zugehört, sich mit all meinen Ängsten und Sorgen und meinen Selbstzweifeln auseinander gesetzt! Sie haben sich immer wieder meine Geschichten der Auseinandersetzung mit dieser unberechenbaren Krankheit angehört! Ich erlebte mich ja auch immer wieder mal als nicht „voll-wertig“. Es ist wundervoll, gute Freundinnen an der Seite zu haben und das seit vielen Jahren. Welch ein Geschenk! In dieser Phase der Verzweiflung passierte etwas Wunderschönes: Peter machte mir einen Heiratsantrag! Peter, ein Mann, der “nie heiraten” wollte, fragt mich (die MS-Kranke), ob wir uns eine gemeinsame Zukunft aufbauen  wollen….! Er setzte mit diesem Antrag, mitten in der Phase eines Schubes, ein Zeichen! Ich glaube, eine bessere “Spontan-Besserung” der Ängste und meiner inneren Zerrissenheit konnte es nicht geben! Dieses Zeichen beflügelte mich, mich wieder als Mensch, als Frau wahrzunehmen und es keimte wieder Hoffnung in mir auf! Hoffnung auf Zweisamkeit, Hoffnung auf ”DA-SEIN”, Hoffnung auf Liebe und Hoffnung auf HILFE. Diese Krankheit ist so existenziell bedrohend, so Angst einflößend, dass es mir sehr gut tat zu wissen: ab jetzt steht jemand definitiv an meiner Seite, ich bin nicht alleine. Diesen magischen Moment werde ich niemals vergessen. Natürlich ist eine MS nicht durch solch wunderbare Erlebnisse heilbar, aber solche Ereignisse helfen, wieder an sich zu glauben und Mut und Hoffnung zu schöpfen und auch wieder mit Vertrauen in die Zukunft zu blicken! Gesundheitlich ging es mir leider seit diesem Schub 2006 trotz meines privaten Glückes immer schlechter. Die MRT-Aufnahmen zeigten in den kommenden Jahren, dass sich doch ”mehr tut”, als ich spürbar realisierte und somit kam ich dann auch um eine Medikamentation (ich entschied mich gemeinsam mit meinem Neurologen für das Spritzen mit “Rebif”) nicht herum. Dieser Einstieg verlief recht turbulent und ich hatte mit vielen Nebenwirkungen zu kämpfen! Es ging mir zu Beginn täglich schlechter und ich war monatelang krank geschrieben. Mittlerweile habe ich die akuten Einstiegs-Nebenwirkungen etwas besser im Griff, aber 2007 musste ich dann, ziemlich entkräftet, meine Ganztagsstelle doch auf eine Dreiviertelstelle reduzieren. Und noch einmal durfte ich ein weiteres wunderbares Ereignis erleben: meine Mutter unterstützt mich seit diesem Zeitpunkt finanziell, damit ich meinen Lebensstandard halten kann und mir einige privat zu zahlende Therapien leisten kann. Mein Bruder freut sich mit seiner Familie für mich, dass ich auf diese Art und Weise Stunden reduzieren konnte und somit etwas für meine Gesundheit tun kann! Ich bin so dankbar und glücklich, eine solche Familie zu haben! Aber selbst nach dieser Reduzierung auf 29 Wochenarbeitsstunden spürte ich noch, dass ich dieses Arbeitspensum nicht mehr schaffte. Die Fatigue schlug erbarmungslos zu, und der verhasste Schwindel, die Taubheitsgefühle, sowie die berühmten Kribbel-Paresen und diese schreckliche Schwäche wollten sich ganz offensichtlich mal wieder deutlich bemerkbar machen!
Hallo MS!
Ich trauerte meinem alten aktiven, lebendigen und vor allem so sportlichen ”ICH” nach! War ich doch einst ein lebenslustiger und sehr unternehmungsfreudiger Mensch, war nicht “klein zu kriegen”! Und nun? Mein Alltag ist immer mehr zu einem stupiden Rhythmus verkommen und ich war teilweise nur noch ein müdes erschöpftes Häufchen Elend! An guten Tagen konnte ich nach meinem Arbeitstag noch einkaufen gehen und auch sonst kleine Erledigungen unterbringen. Alles eingeteilt und mit viel Pausen! An schlechten Tagen lag ich den gesamten Mittag erschlagen auf der Couch. Freunde treffen, das war fast vorbei! Unzählige Partys mussten wir absagen, weil ich einfach nicht die Kraft dazu hatte. Und eine weitere schmerzliche Erkenntnis traf meinen Mann und mich in dieser Zeit: manche Freunde scheinen nur begrenzt empathisch und belastbar zu sein. Teilweise tat das sehr weh und hätten damals nicht meine Eltern und meine Freundin Christina und ihr Mann, sowie ein paar liebe andere Freundinnen und Freunde so beständig hinter uns gestanden, hätte es passieren können, dass ich in meinen Depressionen versunken wäre. Auch meinem Mann bekam diese schwierige Phase nicht gut! Wir fühlten uns oft alleine gelassen und nicht verstanden.
Hallo MS!
In dieser Zeit sahen es meine Ärzte für unumgänglich, dass ich eine Rente zur teilweisen Erwerbsminderung beantragen müsse. Ich schaffte diesen schwierigen Berufsalltag definitiv nicht mehr (der Beruf des Erziehers in einer Tagesstätte erleichtert einen MS erträglichen Alltag auch nicht gerade: Lärm, Reizüberflutung, die hohe Anforderung der ständigen Aufmerksamkeit und Aufsichtspflicht, das körperlich schwere Arbeiten, das immer präsent und ansprechbar sein: dies sind schon für gesunde Kollegen erhebliche Belastungen). Zwischendurch, wenn ich wieder wochenlang krankgeschrieben war, schlug ich mich mit einem sehr schlechtem Gewissen herum: wieder einmal musste ich meine Kollegen im Stich lassen und ich fühlte mich wie in einer Sackgasse gestrandet: nicht fähig, auf dem Arbeitsmarkt zu “funktionieren”, nicht mehr im “normalen” sozialen Leben integrierbar zu sein!
Hallo MS!
Aber mein Mann und ich haben diese sehr schwere und anstrengende Zeit gemeinsam gemeistert, haben viele intensive Gespräche geführt und wissen, dass wir uns aufeinander verlassen können! Dies ist ein so wichtiger Baustein im (MS-) Leben. Meine Kollegen haben mir in ebenfalls wunderbarer Weise unglaublich hilfreich, verständnisvoll und einfach nur mitfühlend zur Seite gestanden und haben bis heute großes Verständnis für meine Situation! Mittlerweile verstehen sie, dass ich, auch wenn ich kerngesund und vor allem munter und „wie das blühende Leben“ aussehe, an einer schweren und vor allem derzeit noch unheilbaren Krankheit leide und es sein kann, dass es mir trotz der äußerlichen „Unversehrtheit“ evtl. nicht gut geht. Meine Chefin Chr. V. ist ein Segen und meine Vorgesetzten sind sehr verständnisvoll und haben mir ohne Probleme einen Teilarbeitsplatz angeboten, sollte es zu einer Verrentung kommen!! Ohne deren Unterstützung wäre ich ganz sicher an dem Gefühl, ”nicht mehr arbeitsfähig und unbrauchbar” zu sein, verzweifelt, oder gar zerbrochen. So kann ich mich weiterhin als “Mensch” und geschätzte Kollegin sehen und das hilft mir ebenfalls, mich nicht minderwertig zu fühlen. Nach einer REHA war ich dann teilverrentet mit nur noch 18 Wochenstunden und verändertem Arbeitsplatz (nur noch Kleingruppen) in der Kita tätig, aber da es mir trotz der Reduzierung weiterhin immer schlechter ging, habe ich nochmals 2 Stunden reduziert! Es ist ein schwerer Schritt, sich einzugestehen: “ich packe es nicht mehr”, aber da sich die MS immer wieder und sehr beharrlich meldet, bleibt mir nichts weiter übrig, als diesen Vorgang zu akzeptieren.
Hallo MS, da bist DU!
Ich habe verzweifelte hoffnungslose Phasen hinter mir, ich fühle mich auch heute durch die Fatigue sehr stark beeinträchtigt, fühle mich definitiv nicht mehr so wohl in meiner Haut, wie ich es mir wünsche und empfinde mich mittlerweile als eine völlig andere Person, als die, die ich noch vor einigen Jahren war. Aber anders ist nicht gleich “schlechter”: Das habe ich inzwischen, auch Dank vieler netter und verlässlicher – zum Teil neuer - Freundschaften erfahren: ich bin so, wie ich bin und so langsam keimt in mir die Einsicht auf, dass ich auch mit MS ein liebenswerter Mensch bin, ein weiterhin geselliger Kumpel und Freund! Da ich ein durch und durch positiv denkender Mensch bin, spüre ich deutlich, dass ich auch mit, oder trotz MS, sehr sehr viel Spaß und Freude am Leben haben kann: anders eben!
Hallo MS!
Nachdem die Fatigue und leider auch meine körperliche Verfassung im Laufe der Zeit leider deutlich schlechter wurde, mir zum Teil das Laufen erhebliche Probleme bereitet und ich nach einer halben Stunde arbeiten völlig erschöpft bin und mich hinlegen und lange pausieren muss, habe ich im Mai die volle Erwerbsminderungsrente beantragen müssen. Dies ist mir erneut nicht leicht gefallen: ist es doch wieder eine Auseinandersetzung mit der Krankheit und meiner messbaren „Leistung“ und dem Einsehen MÜSSEN, dass ich einfach nicht mehr – selbst in diesem geringen Umfang – erwerbstätig sein KANN. Ich bin gerade 50 Jahre alt geworden und würde gerne noch mit voller Leistungsfähigkeit meinen geliebten Beruf ausüben können. Aber: es geht nicht mehr: eine harte Erkenntnis, für die ich nun irrsinniger Weise wieder einmal so hart kämpfen muss und mich allen Prüfungen der Rentenversicherung stellen muss. Ganz ehrlich: wenn es ein ähnlicher Kampf, wie bei dem Antrag auf Teilverrentung wird, weiß ich nicht, wie ich ihn überstehe. DAS ist einer MS-Erkrankung definitiv nicht zuträglich! Aber wieder habe ich mit meinem Arbeitgeber eine besonders wertvolle Erfahrung gemacht, denn sie stehen auch hier und meiner momentanen langen Krankschreibung völlig offen und verständnisvoll gegenüber und haben mir schon jetzt im Falle einer Vollverrentung angeboten, mich stundenweise zu beschäftigen; dann aber mit leichterer Arbeit, evtl. von zuhause aus! Es begleitet mich trotz aller „Kämpfe“ und trotz all meiner Beeinträchtigungen immer noch eine tiefe Dankbarkeit, dass es mir trotz meiner MS noch so gut geht und ich noch am Leben teilhaben kann, und dass mir Peter und meine Kinder, meine Eltern, mein Bruder und einige sehr gute Freundinnen und Freunde und auch Kollegen zur Seite stehen!

Ich habe viele Pläne!

Morgen ist ein neuer Tag!

Guten Morgen MS!

36 thoughts on “*Hallo MS!

  1. Natalie

    Hallo meine Liebe!!!!
    Habe ein bisschen gestöbert auf Deiner brandneuen Homepage-ist echt großartig geworden :) Ich bin stolz auf DIch! Hab DIch lieb! :-*
    Deine Natalie

    Reply
  2. Iris

    Hallo Heike,
    deine Homepage ist einfach super.
    Hallo MS beschreibt vieles, was ich kenne, aber gerne unter den Teppich kehre.
    Stöbere gerne wieder hier.
    Mach weiter so, Du kannst das einfach spitzenmässig und ich glaube Dir macht das Spaß und Hilft Dir.
    LG Iris

    Reply
  3. Martina

    Liebe Heike,
    konnte bisher noch nicht alles anschauen, aber deine Geschichte hilft gut, ein bisschen besser zu verstehen…
    Mache bitte weiter so!
    Liebe Grüße
    Martina

    Reply
    1. multiplearts Post author

      Danke Ihr Lieben: das hatte ich mir erhofft: es soll allen Betroffenen und deren Angehörigen helfen. Ganz liebe Grüße, Heike

      Reply
  4. Kathrin Naumann

    Liebe Heike,deine Homepage ist Super.Mir geht es auch so ähnlich wie bei dir.Seit 2009 bin ich in Erwerbsunfähigkeitsrente.Mir fällt auch vieles schwer.Jeder Tag ist ein anderer und nicht gleich wie der von Gestern.Ich habe bis jetzt noch nicht meine Ms verarbeitet.Es liegt noch immer ein großes Päckchen vor mir……Es ist gut und tut gut bei dir zu lesen und woran ich mich wenn es mir nicht so gut geht klammern kann.Ich habe in mener Facebookseite eine Gruppe aufgemacht die ich als Blogg gleichzeitig verwenden kann.Ich freue mich auch wenn mal jemand auch reinschreibt.Ich werde wenn es die Kraft und Ausdauer erlaubt und diese ewige Muedigkeit nicht währe …..auch hier etwas reinschremepage alles Gute.Esrist der richtige Weg, ein weiterer fuer die Verarbeitung der Ms.die nie Schläft. Es grueßt dich Kathrin Naumann aus Muenchen Freim

    Reply
    1. multiplearts Post author

      Danke liebe Kathrin, das tut mir dann auch gut!!! Ich hoffe auf einen regen Austausch, denn so – und vor allem gemeinsam- schaffen wir es besser, der MS entgegen zu treten …
      Ich freue mich, wenn Du hier vorbei schaust und besuche gleich Deine Gruppe auf Facebook :-) Ganz liebe Grüße und von Herzen alles Liebe und Gute, Heike

      Reply
  5. Alex

    Da musste ich doch, als Leidensgenossin, gleich mal vorbeischauen und habe beschlossen dich nun öfter Mal virtuell zu besuchen! Toller Blog!

    Liebe Grüße
    Alex

    Reply
  6. Tanja

    Hallo Heike
    bin gestern durch Ms Dialog auf deine beiden Seiten gestoßen und muß sagen
    du schreibst mir aus der Seele.
    Genauso geht es mir und fühle ich auch.
    Ich habe seit 2009 die Diagnose Ms und gleich von anfang an den sekundär progredienten Verlauf.
    Ich habe Tage da geht es mir total gut und Tage da bekomme ich kein Fuß vor dem anderen.
    Ich werde jetzt öfter ein besucher auf deinen Seiten sein
    lg Tanja

    Reply
    1. multiplearts Post author

      Hallo liebe Tanja, auch Dir herzlichen Dank für Deine lieben Worte und herzlich Willkommen hier :-)
      Es freut mich immer wieder, wenn sich meine Besucher in meinen Texten wieder finden und verstanden fühlen <3
      Progredienter Verlauf von Anfang an ist natürlich heftig :-(
      Ich wünsche Dir alles Glück der Welt und einen möglichst zurückhaltenden Verlauf!!!
      Ganz liebe Grüße und alles Liebe, Heike

      Reply
  7. Julia

    Hallo Heike, bin gerade auf deine Homepage gestoßen weil ich vor ein paar Tagen erfahren habe, dass ich eventuell MS haben – könnte – und finde es ganz toll, wie du aus deinem eigenen Leben erzählst und wie du die Krankheit bewältigst. Die Ungewissheit und Unsicherheit fängt bei mir ja schon hier an, obwohl ich noch gar keine genaue Diagnose habe, kann mir kaum vorstellen wie es dann erst mal sein wird wenn man die Diagnose hat.
    Wünsche dir alles gute !!

    Reply
    1. multiplearts Post author

      danke liebe Julia und natürlich tut es mir trotz, dass Dir meine Seite gefällt, sehr Leid, dass Du nun mit dieser Diagnose konfrontiert bist!
      Ich wünsche Dir von Herzen viel Kraft und wenn Du Fragen hast, kannst Du Dich jederzeit an mich wenden…
      Glg, alles Liebe und Gute, Heike

      Reply
  8. Silvi

    Hallo Heike,

    super deine Hompage!I ch wäre froh wenn ich so schreiben könnte wie du..
    Habe MS seid 2005 .Bekam die Diagnose einen Monat vor gepanter Hochzeit:(
    Aber ich bin seid 2005 glücklich verheiratet:-)
    Ich wünsche dir weiterhin noch eine schöne schubfreie Zeit.
    P.S Ich bin auch rückwirkend 11.2005 in voller EM -Rente– bin nun 45 ;)
    scheiß Gefühl sag ich da nur.auch nach all den Jahren.

    Liebe GRüße
    Silvi

    Reply
    1. multiplearts Post author

      Hallo liebe Silvi,
      ich danke Dir :-)
      Du hast sicher andere Talente :-)
      Oh jeh, vor der Hochzeit…. die MS ist unerbittlich….
      Aber ich freue mich sehr, dass Du nun glücklich verheiratet bist – das kann so entlastend sein :-)
      Von herzen alles liebe, und Gute, und herzliche Willkommen hier, Heike :-)

      Reply
  9. Claudia

    Hallo, guten Morgen!
    Eine sehr gelungene Seite! Weiter so, echt toll
    Habe ein wenig durch Hallo MS gestöbert und mich an sehr vielen Stellen wiedergefunden :-/
    Bin seit 2005 selbst betroffen.
    GlG
    Claudia

    Reply
    1. multiplearts Post author

      Danke liebe Claudia, das freut mich sehr .-)
      Ganz herzliche Grüße und Dir weiterhin alles erdenklich Gute :-)
      Glg, Heike

      Reply
  10. Monika Lipphaus

    Liebe Heike, ich bin eine gebürtige Wienerin, die seit knapp 20 Jahren in Kiel lebt, seit 2003 mit der Diagnose MS. Ab 1.5.2014 bin ich voll erwerbsgeminderte Rentnerin, ein schreckliches Gefühl mit gerade mal 43 Jahren! Meine Ausfälle: Sensibilitätsstörungen – vor allem im Oberkörper, Spastik im rechten Bein, linkes Auge Totalausfall, Blasenstörungen und vor allem Fatique.

    Ich habe mittlerweile viele Erfahrungsberichte von MS-Patienten gelesen, aber Deine Seite ist definitiv etwas Besonderes! Ich möchte an dieser Stelle einfach DANKE dafür sagen, dass Du diesen Weg gehst und mir damit in den letzten schwierigen Wochen mental sehr geholfen hast! Dein Buch habe ich übrigens gerade vorbestellt! Bitte mach weiter so! Liebe Grüße, Moni

    Reply
    1. multiplearts Post author

      Liebe Moni, ich bin zutiefst gerührt von Deinen Worten und bedanke mich herzlichst :)
      Ich wünsche DIR nun aber , dass es aufwärts gehen mag und es Dir bald besser geht, Du aus dem tiefen Tal hinauskommst und dann Stabilität eintritt!!!!
      Du hast wirklich viele Symptome und bist mit 43 Jahren definitiv viel zu jung für das alles …
      Ich wünsche Dir viel Freude beim Lesen meines Buches, danke Dir dafür und wünsche Dir einfach nur alles erdenklich GUTE :)
      Herzliche Grüße, Heike

      Reply
  11. Sabine

    Hallo Heike,

    erst kürzlich auf diese Seite gestoßen, kann ich nur sagen, dass ich es so erleichternd finde, wenn jemand hier seine Situation offen beschreibt, ohne in die Hofflungslosigkeit abzudriften – wie ich es des öfteren bei Schicksalsgenossen erlebt habe. Da baut Deine Geschichte hier auf, und ich wünsche Dir weiterhin alles Gute – trotz aller Schwierigkeiten ein schönes und erfülltes Leben im Kreis Deiner Lieben, Familie und Freunden.

    Ich bin seit 2000 mit der Diagnose MS konfrontiert, hab im August 2000 geheiratet, im Dezember dann der große Schub mit Sehnerventzündung – dann gings richtig los. Mein Mann sagte damals zu mir: wir schaffen das zusammen – und so war und ist es auch, dafür bin ich sehr dankbar. Diese Krankheit ist eben nichts für Feiglinge, das wird einem sehr schnell klar. Viele schöne Momente, die man erlebt, aber auch viele Verluste im Bereich Freunde und Kollegen – das belastet einen doch mehr, als man wahrhaben möchte. Aber, wo Verluste stehen, ist Raum für neue, andere Entwicklungen, so schaue ich nur nach vorne, bzw. genieße die Gegenwart, kann die Vergangenheit nicht ändern und meine Zukunft kenne ich nicht, genau so wenig, wie andere Menschen das tun. Insofern hat sich einiges dann doch nicht geändert :-)

    Liebe Grüße aus Köln, Dir alles Gute !
    Sabine

    Reply
    1. multiplearts Post author

      Liebe Sabine,
      ganz herzlichen Dank für Deine lieben zeilen und auch ich wünsche Dir von herzen alles erdenklich GUTE und viel Kraft :)
      Ja, MS heißt auch, mit Entbehrungen konfrontiert zu werden, aber mit Unterstützung des Partners und Familie, sowie guten Freunden, schafft man das :)

      Fühle Dich willkommen hier und auch auf meiner Facebook-Seite :)
      Glg, Heike

      Reply
  12. Annett

    Hallo Heike,bin leider erst vor kurzem auf deine Seite gestoßen! Hätte gern schon eher auf seiner Seite gelesen! In deiner Geschichte sehe ich mich total wieder! Es gibt mir viel Kraft! Ich habe seit 2009 MS ,bin 46 Jahre alt und berentet! Mein größter Feind ist die Fatique und auf der kompletten rechten Seite ein Taubheitsgefühl und Kraftlosigkeit! Ich bewundere dich sehr und wünsche Dir alles Gute! Mach weiter so!Das Buch wird auf jeden Fall gekauft und ich werde jetzt immer auf deine Seite schauen! Liebe Grüße Annett!

    Reply
    1. multiplearts Post author

      Liebe Annett, ganz lieben Dank für deine lieben Worte. Dies tut auch mir gut :)
      Ich wünsche dir alles erdenklich Gute und freue mich, wenn du wieder vorbei schaust :)
      Glg, Heike

      Reply
  13. Franziska

    Hallo Heike,
    Deine Bescheinigung der Fatigue gleicht sich fast nahezu mit meiner.
    Ich bin seit 4 1/2 Jahre MS Patientin und dabei bin ich erst 21. Es war damals das schlimmste auf der Welt als ich meine Diagnose bekam. Bis heute ist mein großer Feind die Fatigue, welche stetig zu nimmt und seit letztem Jahr so schwer ist das ich nicht mehr voll arbeiten kann.

    Dein Blog gibt mir wieder etwas Kraft zu sehen das es nicht nur mir alleine so geht. Ich wünsche dir alles Gute.

    Glg Franziska

    Reply
    1. multiplearts Post author

      Hallo Franziska,
      das tu mir leid, denn solch eine Fatigue ist wirklich grauenvoll…
      Ich wünsche Dir von Herzen alles Liebe und danke Dir für Deinen Kommentar :) Es ist auch für mich schön, wenn ich Feedback erhalte :)
      Herzlichst, Heike

      Reply
  14. Brigitte Grundsteiner

    Hallo Heike,
    so trifft man sich wieder, über Facebook schon länger und jetzt finde ich diese total super aufgemachte Homepage.
    schau bestimmt häufiger vorbei.
    In Facebook habe ich gelesen, dass es dein neues Buch mit Widmung bekommt. Wie und wo kann ich es ordern?
    Dir eine gute Zeit und gute Verkaufszahlen für dein neues Buch.
    Mach weiter so.
    Alles Liebe
    Gitti

    Reply
    1. multiplearts Post author

      Hallo liebe Gitti, das freut mch aber :)
      Du kannst gerne das Buch bei mir betellen. Dann brauche ich Deine Anschrift und Du bekommst meine Bankdaten und dann können wir loslegen: heike@multiple-arts.com
      gaaaanz lg, Heike :)

      Reply
  15. Gitti Crundsteiner

    Liebe Heike, herzlichen Dank für die Zusendung deines Buches und für deine persönliche Widmung. Freu mich schon aufs lesen. Wahrscheinlich in Starnberg (MS – Klinik)
    Schöne Pfingten
    In Dankbarkeit
    Gitti

    Reply
    1. multiplearts Post author

      Liebe Gitti,
      das freut mich, dass alles gut angekommen ist :)
      Dann viel Freude beim Lesen und von Herzen alles Liebe und Gute für dich – besonders, wenn Du in der Klinik bist :/
      Ganz liebe Grüße,
      Heike :)

      Reply

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