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„Das Mutti“ – eine Glosse von Fee Zschocke, erschienen im Jahr 1988

„Das Mutti“

-> eine Glosse von Fee Zschocke, erschienen im Jahr 1988.

9kA - „Das Mutti“ -  eine Glosse von Fee Zschocke, erschienen im Jahr 1988

 

Meine geheimnisvolle Verwandlung vollzog sich an einem ganz normalen Montag, nachmittags 17.45 Uhr MEZ, von einer Minute auf die andere. Aus der Spezies  „Frau“ (w., besondere Kennzeichen: leichtsinnig, fröhlich bis albern, sinnlich, kapriziös, attraktiv, witzig, mit einem Hang zum Luxus und zum schönen Phlegma) wurde die Gattung  „das Mutti“ (s., besondere Kennzeichen: bieder, belastbar, besorgt, ernsthaft, genügsam, nervös, 24 Stunden voll im Einsatz).

Das Mutti ist streng geschlechtsneutral und kommt überall auf der Welt vor; gehäuft auf Kinderspielplätzen. Zu erkennen ist das Mutti an seiner bellenden oder schrillen Tonlage: “Stefan! Sofort runter da, sonst setzt es was!!”, und an einem rastlosen Betätigungsdrang (bevorzugte Tätigkeiten: stricken, Rotz abwischen, backe-backe-Kuchen-machen, Mützen ab- und aufsetzen, Apfelsinen schälen, Fläschchen schütteln, Küsschen oder Knüffe verteilen). Sitzt das Mutti wider Erwarten mal ganz ruhig da, ist zumindest der Fuß in Bewegung: der schaukelt den Kinderwagen.

Das Mutti tritt niemals allein auf, sondern ist stets rudelweise von seinen Jungen umgeben. Sind diese noch klein, trägt das Mutti sie in einer textilen Ausbuchtung vor Bauch und Rücken geschnallt (ähnlich dem australischen Känguruh, jedoch bewegt sich das Mutti nur selten hüpfend vorwärts).

Wenn die Jungen größer sind und aufrecht gehen können, übt es geduldig die Tätigkeit des “Spazierenstehens” aus. Während das Mutti-Junge sich im Matsch suhlt, jedes Steinchen auf seine Verwendbarkeit untersucht, Grashalme frisst oder tiefsinnig sein Spiegelbild in Pfützen betrachtet, bleibt das Mutti einfach stehen. So verbringt es einen Großteil seiner Zeit, in Kälte und Nässe ausharrend, stumm, schicksalsergeben.

Mutti ist frau nicht von Geburt an, zum Mutti wird sie gemacht. Viele Frauen bezeichnen diesen Hergang als äußerst lustvoll; wahrscheinlich gibt es deshalb so viele Muttis in der Welt. Die wenigsten machen sich klar, was die Mutti-Metamorphose bedeutet. Auf jeden Fall ist es ein irreversibler Prozess: einmal Mutti – immer Mutti. Was sich auch darin ausdrückt, dass manche “Vatis” (m., besondere Kennzeichen: oft aushäusig, meist paschamäßig auf Draht und windelmäßig unerfahren, auch – oder gerade – nach der Geburt der Jungen unentwegt um die begehrenswertere Spezies “Frau” herumbalzend) es fortan neutral “Mutti” nennen. Für die Aufzucht (siehe auch “Sozialisation”) sind stets wir Muttis allein zuständig – eine Aufgabe, in der wir für den Rest unseres Lebens aufzugehen haben.

Durchdrungen von der existentiellen Wichtigkeit des Brutpflegetriebs, werden wir durch ständige Adrenalinausschüttung offensichtlich jahrelang zu Höchstleistungen angetrieben. Einem Mutti – und darin erweist sich die ausgesprochene Widerstandsfähigkeit dieser äußerlich schutzbedürftigen, innerlich aber erstaunlich zähen Gattung – macht es nichts aus, drei- bis viermal pro Nacht das warme Nest zu verlassen, um die brüllenden Jungen mit Nahrung zu versorgen. Ein Mutti ödet es nicht an, täglich den immergleichen Brei zu bereiten und den immergleichen Spielplatz mit den immergleichen Mit-Muttis aufzusuchen und dort die immergleichen Gespräche zu führen.

Wer sich als Artfremder mit uns Muttis unterhalten will, fühlt sich binnen kurzem außen vor. Haben wir Muttis doch eine Art Geheim-Code entwickelt, mit dem wir uns mühelos untereinander verständigen: Da wimmelt es plötzlich von Worten wie Strampelpeterfixies, Paidi, Peaudoux oder Osh-Kosh, es gibt Duplos, den Snuggli, den Schniedelwutz oder den Pipi-Mann, die Tut-tut-Bahn, das Tatü-Tata und das Hoppe-Hoppe; da schwirren so exotische Begriffe durch die Luft wie “Apgar-Test”, “Phimose”, “Ur-Vertrauen”, “rechtsdrehender Joghurt” oder “Drei-Monats-Koliken” …

Kurz: Besonders Jung-Muttis, die sich in ihrem früheren Dasein als Frau profiliert haben, indem sie ihr Abi mit “Eins” und ihr Examen mit “cum laude” gemacht haben, machen in der Regel eine seltsame intellektuelle Regression durch. Wie alle Muttis dieser Welt verfallen sie in eine Art frühkindlicher Stammel-Sprache, deren Hauptbestandteil das Diminutiv ist (“Will Dodolein jetzt Heia-Heia machen? Aber erst kriegt Dodolein noch ein Küssilein . . .”).

Die Mutti-Metamorphose ist in allen Bereichen des täglichen Lebens spürbar. Statt “Die Liebe in den Zeiten der Cholera” liest das Mutti jetzt “Die Häschenschule”, statt raffiniertem “Kaninchen in Senf-Sauce” bereitet es gesunden, salzlosen Blumenkohl, statt zu “Cabaret” geht es ins Kindertheater zu “Peterchens Mondfahrt”. Und beim Shopping halten wir Muttis nicht etwa nach einem getupften Ballon-Rock für uns, sondern nach einer strapazierfähigen Latzhose für das Jüngste Ausschau, genügsam, wie wir nun mal sind.

 

Am Verblüffendsten aber ist die optische Verwandlung der Muttis. Knallenge Calvin-Klein-Jeans, spitzenbesetzte BH’s unter schimmernden Seidenblusen, verführerische Stöckel oder ausgeflippte 50er-Jahre-Klamotten – alles passé. Das Mutti, ewig mit Brei bekleckert und ewig in Zeitnot, hat sein farbenfrohes Kleid abgelegt, mit dem es einst Vati zur Balz aufforderte. Bequeme Jeans, Turnschuhe, ein weites Sweatshirt – so etwa sieht der Einheits-Look des mitteleuropäischen Mutti-Tiers aus. Verhaltensforscher sprechen inzwischen schon von einem deutlich ausgeprägten “Mimikry-Effekt”: Je grauer und eintöniger der Alltag des Muttis zwischen Küche-Kacke-Kindergarten ist, desto grauer und einfallsloser kleidet es sich.

Und Vati? Vati, der all das gewollt und verursacht hat? Vati schmollt. Er fühlt sich, zumindest im ersten Jahr, um all das betrogen, was ihm bis dahin lieb und teuer war: seine ungestörte Nachtruhe. Sein geregeltes Sexualleben. Seine spontanen, ausgedehnten Kneipen-Touren. Seine saubere, untadelig aufgeräumte Wohnung. Seine stets perfekt angezogene Vorzeige-Frau. Seine Vorrangstellung im Herzen derselben. Statt dessen sitzt er da mit diesem völlig fremden Wesen, dem Mutti, und leidet unter dem sogenannten “Baby-Schock” – Symptome: nächtliche Schweißausbrüche bei der ersten lautstarken Unmutsäußerung des Babys, ein heftiges, langanhaltendes Gefühl der Unzulänglichkeit dem Mutti gegenüber (“Was, zum Teufel, ist ‘teiladaptierte Milch’ …?”) und des Ausgeliefertseins, das oft klaustrophobische Züge annimmt (“Hier komm’ ich nie mehr raus, das geht jetzt zwanzig Jahre lang so weiter …”), nie gekannte seelische Wechselbäder von unbändigem Stolz bis zur ohnmächtigen Wut.

Unter dieser Schockeinwirkung – also im Stadium der Unzurechnungsfähigkeit – erliegen manche Väter gern der nächstbesten Versuchung, deren Name “Weib” ist, und trennen sich vom Mutti. Doch es nützt alles nichts. An einem x-beliebigen Mittwoch, um 13.34 Uhr, ist es mal wieder soweit: ein zarter Schrei – und aus einer “Frau” wird ein “Mutti”! :)

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Gemütliche WE-Special-Verlosung des Buches „Die Rückkehr der Wale“ von Isabel Morland

VERLOSUNG des Buches:

„Die Rückkehr der Wale“ von Isabel Morland

Z - Gemütliche WE-Special-Verlosung des Buches „Die Rückkehr der Wale“ von Isabel Morland

 

Gemütliche WE-Special-Verlosung eines Buches :)
 In Kooperation mit Isabel Morland verlosen wir ein Exemplar des wundervollen Buches
„Die Rückkehr der Wale“ und Isabel Morlan sigiert es euch sogar!

Meine Rezension des Buches: „Die Rückkehr der Wale“ von Isabel Morland:

Für dieses 480-Seiten-Buch gibt es einfach nur ein WOW! Schon das Buch der Autorin „An den Rändern der Nacht“ hat mich total begeistert. Dieses Werk hat es noch einmal getoppt: Feinfühliges Erzählen, eine Liebesgeschichte in einer traumhaften „Kulisse“ und doch ist es so viel mehr, als nur eine Erzählung von Liebe, Verlust, Trauer und Hingabe. Es ist ein JA-Sagen ans Leben, geprägt von einem sehr empathischen Denken und Erzählen, von Miteinander und Gegeneinander, von Wonne, Liebe und Missverständnissen, von Traditionen und Kultur. Ein Epos, wie ich es mir nicht schöner vorstellen kann: spirituell und bodenständig, frei und gefühlvoll berichtet und mit einer solch auffallend angenehmen Erzählweise, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen mag. Spannend und gleichzeitig lehrreich, ein echtes Lesevergnügen! Wer sich etwas Gutes tun möchte, wer abtauchen möchte in geheimnisvolle Welten, der ist hier genau richtig! DANKE für dieses wundervolle Werk!

Beschreibung:

„Ein großer Liebesroman um einen geheimnisvollen Fremden von der neuen deutschen Autorin Isabel Morland vor dem grandiosen Hintergrund einer wilden Hebriden-Insel

Einst hat Kayla ihren Mann geliebt. Doch immer öfter geraten die beiden in Streit, und Dalziel wird so wütend, dass sie Angst vor ihm hat. Da taucht ein Fremder auf der kleinen, abgeschiedenen Hebriden-Insel auf, über den bald allerhand Gerüchte in Umlauf sind. Auch Kayla ist nach der ersten Begegnung mit Brannan sofort fasziniert von diesem Mann, der ein Geheimnis zu hüten scheint.
Ihre eigenen, immer stärker werdenden Gefühle für ihn, aber auch das Gerede der Inselbewohner treiben Kayla mehr und mehr in einen inneren Zwiespalt, aus dem es kaum einen Ausweg zu geben scheint

Ein großer Liebesroman um einen geheimnisvollen Fremden von der neuen deutschen Autorin Isabel Morland vor dem grandiosen Hintergrund einer wilden Hebriden-Insel…“

Produktinformation:

Broschiert: 480 Seiten

Verlag: Knaur TB (2. November 2017)

ISBN-10: 3426521806

ISBN-13: 978-3426521809

EUR: 9,99.-

Und dies sin die Teilnahmebedingungen:

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Das heißt, ich werde den Gewinner nur auf meinem Blog bekannt geben und NICHT auf Facebook.

 

Weitere Teilnahmebedingungen:

  • Das Gewinnspiel endet am Sonntag, 29.10.2017 um 23:59h und steht in Verbindung mit meinem Blog multiple-arts.com und der dazugehörigen Facebook-Seite
  • Teilnahme nur für reale Personen ab 16 Jahren
  • Mit Eurer Teilnahme willigt Ihr ein, dass ich Euch im Falle des Gewinns hier auf Facebook und meinem Blog als Gewinner bekannt gebe und Ihr Euch bei mir meldet, um Eure Adresse für den Gewinn mitzuteilen.
  • Keine Barauszahlung des Gewinns und der Rechtsweg ist ausgeschlossen
  • Bitte direkt unter dem Original-Post auf FB oder meinem Blog kommentieren.
  • Wenn sich er Gewinner nach Bekanntgabe nicht innerhalb von 24 Stunden bei mir meldet, gibt es einen Nachrücker.

Gerne könnt Ihr das Gewinnspiel auch teilen.

Ich verlose mein neues Buch “Fragen&Antworten rund um die MS!”

VERLOSUNG meines neuen Buches:

“Fragen&Antworten rund um die MS”!

9k= - Ich verlose mein neues  Buch "Fragen&Antworten rund um die MS!"

Heute verlose ich mal eines meiner neuen  Bücher! Und natürlich signiert! :)

Einfach so, weil ihr die besten Follower seid und mich persönlich und die Seite hier so bereichert <3

Einfach etwas kommentieren und schon seid Ihr in der Lostrommel :)

Sollte der Gewinner allerdings das Buch schon (bestellt) haben, bekommt er einfach eines meiner anderen Bücher! :)

Weitere Teilnahmebedingungen:

  • Das Gewinnspiel endet am Samstag, 14.10.2017 um 23:59h und steht in Verbindung mit meinem Blog multiple-arts.com und der dazugehörigen Facebook-Seite
  • Teilnahme nur für reale Personen
  • Mit Eurer Teilnahme willigt Ihr ein, dass ich Euch im Falle des Gewinns hier auf Facebook und meinem Blog als Gewinner bekannt gebe und Euch kontaktiere, um Eure Adresse für den Gewinn zu erfragen.
  • Keine Barauszahlung des Gewinns und der Rechtsweg ist ausgeschlossen
  • Bitte direkt unter dem Original-Post auf FB oder meinem Blog kommentieren.

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Buchdaten:

“Die routinierte und erfahrene MS-Bloggerin und Autorin Heike Führ kennt aus unzähligen Gesprächen mit Betroffenen und deren Angehörigen die häufigsten Fragen, die sich zu Beginn einer MS-Diagnose oder im Laufe der Erkrankung auftun.
Und nicht nur Neuerkrankte fühlen sich unsicher – sogar “alte MS-Hasen” stehen immer wieder einmal vor Fragen und können sich ihre Symptome nicht erklären. MS ist die “Krankheit der 1000 Gesichter” und deshalb kann man, selbst wenn man jahrzehntelang MS hat, plötzlich einem neuen Symptom gegenüberstehen oder durch andere Umstände verunsichert sein.
Dieses Buch hilft im Alltag mit MS, beleuchtet alle wichtigen Sachverhalte rund um die MS und bereichert mit Grafiken und den gewohnt humorvollen, deutlichen und sehr authentischen Texten der Autorin, die selbst seit 1994 an MS erkrankt ist.
Was Sie schon immer über MS wissen wollten? Hier finden Sie es!”

9,99€
164 Seiten
ISBN-10: 3744883477

Nach Bekanntgabe sollte sich der Gewinner innerhalb von 24 Stunden bei mir gemeldet haben, sonst verfällt der Gewinn und geht an den “2.Platz” über.

Viel Freude und Erolg beim Gewinnspeil!

Klickt einfach unter diesem Post auf den grünen Follow-Button und Ihr verpasst nichts mehr! :)

Bei Amazon z.B. erhältlich:

https://www.amazon.de/Fragen-Antworten-rund-die-MS/dp/3744883477/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1507820010&sr=8-1&keywords=heike+f%C3%BChr+fragen+und+antworten

 

 

SMILEY erklärt Kindern Multiple Sklerose und stellt sich vor :)

 MULTIPLE SKLEROSE kindgerecht erklärt

 Smiley erklärt Kindern anschaulich MS

 TEIL 1

Wie alles begann

Hallo, wuff wuff, ich bin Smiley!

 ZAA== - SMILEY erklärt Kindern Multiple Sklerose und stellt sich vor :)

Ich bin auf Santorini geboren; das ist eine griechische Insel. Eine Zeitlang habe ich mit anderen Hunden gemeinsam auf der Straße gelebt, was sehr anstrengend war, weil ich nie genug zu essen hatte. Mein Frauchen Heike und mein Herrchen Peter, ich nenne sie oft Mama und Papa, haben mich über einen Tierschutzverein aus Santorini zu sich nach Hause geholt. 

Es gibt auf Santorini ganz viele liebe und nette Helfer, die ein Tierheim für Tiere gegründet haben, die auf der Straße leben müssen und kein Zuhause haben. (www.tierschutzverein-santorini.de)

Dort werden diese Tiere dann hingebracht und versorgt. Uns allen ging es gut dort und wir haben viel gespielt – und trotzdem wünschen wir uns natürlich ein normales und schönes Zuhause.

Nun sollten wir also mit dem Fluzeug nach Deutschland gebracht werden, weil dort Pflegeeltern auf uns warteten. Das war ein Gebell!

Als wir gelandet waren, wurden wir von ganz vielen lieben Familien abgeholt. Das sind die „Pflegeeltern“, die uns mit zu sich nach Hause nehmen und verwöhnen, mit uns zum Arzt gehen und uns versorgen. Jeder Hund geht dann erst einmal zu einer anderen Familie und wir mussten uns verabschieden. Das war ganz schön traurig. Aber ich freute mich trotzdem auf mein neues Zuhause, denn ich wollte mal wieder kuscheln und was richtig Gutes zu essen bekommen.

In der Pflegefamilie bleibt man so lange, bis man von einer anderen Familie dann für immer  aufgenommen wird. Das nennt man Adoption. 

Ich hatte sehr viel Glück mit meiner Pflegefamilie, denn sie waren soooo lieb, haben mich gestreichelt und gefüttert und vor allem hatten sie selbst einen Hund. Er heißt Alf. Mit ihm habe ich mich gleich angefreundet und wir hatten viel Spaß. Michaela und Reinhard sind ganz ganz tolle Eltern und ich war nach langer Zeit endlich mal wieder glücklich.

 

Meine neuen Adoptiveltern

Ich war noch keine Woche dort, als es plötzlich an der Tür klingelte. Ich war immer sehr aufgeregt, wenn es klingelte, denn ich hatte noch ein bisschen Angst, dass ich doch wieder alleine auf der Straße leben sollte. Aber das passierte natürlich nicht und an diesem Sonntag im Juli kamen Heike und Peter hinein, die mich mal kennen lernen wollten. Ich fand die beiden richtig cool. Peter kuschelte mich und spielte mit mir und Heike setzte sich zu mir und hat mich ganz lange und schön gestreichelt. Ich fand das so schön, dass ich ihr die Hand vor Freude abgeleckt habe und dann meinen Kopf in ihre Hand gelegt habe. Sie waren beide eine Weile bei uns zu Besuch und ich fand sie super lieb.

Am Donnerstag in der kommenden Woche klingelte es wieder und da standen die beiden schon wieder vor der Tür. Nun kannte ich sie schon und habe sie ganz aufgeregt und freudig begrüßt. Und stellt Euch vor: sie haben eine Weile mit mir gespielt und viel mit Michaela besprochen und dann, jaaaa dann haben sie mich mitgenommen.

Im Auto hat mein neues Frauchen auf der Rücksitzbank neben mir gesessen und ganz lieb mit mir erzählt und mich immerzu gestreichelt.

So habe ich meine Angst verloren und mich an sie gekuschelt.

So dünn war ich,  als ich zu meinem Frauchen kam:

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Zuhause angekommen zeigten sie mir alles. Ich hatte ein ganz neues Körbchen! Ich war sooo aufgeregt. Ein Körbchen ganz für mich alleine. Und es war so weich und kuschelig. Es lagen Decken und Kissen darin. Das kannte ich ja von meinem Leben auf der Straße so gar nicht.