Archiv für den Monat: Januar 2026

ONLINE-Kongress “Diagnose schwerkrank” für Betroffene und Angehörige

Ihr Lieben,
gestern startete der wundervolle und kostenlose Online-Kongress, bei dem ich ebenfalls mitwirke 2763 - ONLINE-Kongress "Diagnose schwerkrank" für Betroffene und Angehörige
Tolle Themen rund um schwere Krankheiten für Betroffene UND Angehörige 2763 - ONLINE-Kongress "Diagnose schwerkrank" für Betroffene und Angehörige

Und ich bin Teil dieses Online-Kongresses (22.–26. Januar). Gemeinsam mit vielen Expert:innen und Betroffenen sprechen wir auch für Angehörige – ehrlich, nahbar und aus Erfahrung. Neben bekannten Stimmen wie Dami Charf dabei zu sein, ist für mich eine große Ehre und Herzensangelegenheit2763 - ONLINE-Kongress "Diagnose schwerkrank" für Betroffene und Angehörige Schaut gerne rein, es lohnt sich 1f64f 1f3fb - ONLINE-Kongress "Diagnose schwerkrank" für Betroffene und Angehörige2763 - ONLINE-Kongress "Diagnose schwerkrank" für Betroffene und Angehörige

Ich durfte schon reinschnuppern und bin begeistert, was Barbara_Büttner Tolles, Informatives und Wissenswertes zusammengestellt hat und das Mitfühlen kommt natürlich nicht zu kurz; eine richtig gelungene runde Sache:
25b6 - ONLINE-Kongress "Diagnose schwerkrank" für Betroffene und Angehörige der Link führt Euch auf meine Seite des Kongresses und dort könnt Ihr Euch auch anmelden 2763 - ONLINE-Kongress "Diagnose schwerkrank" für Betroffene und Angehörige 25b6 - ONLINE-Kongress "Diagnose schwerkrank" für Betroffene und Angehörige https://bbcongress.de/slp/heike-fuehr/

Und zu gewinnen gibt es natürlich auch etwas, wenn Ihr angemeldet seid!

Chronisch krank: Wenn das Schwere normal wird

Manchmal wird das Schwere einfach normal. Nicht weil es leichter geworden ist sondern weil man gelernt hat damit zu leben. Und das allein ist schon eine grosse Leistung. 1024x629 - Chronisch krank: Wenn das Schwere normal wird
Chronisch krank: Wenn das Schwere normal wird

Chronisch krank: Wenn das Schwere normal wird

Manchmal frage ich mich, ob ich mich an meine chronische Krankheit gewöhnt habe. Nicht, weil sie leichter geworden wäre. Nicht, weil sie weniger fordert.

Sondern vielleicht, weil der Mensch ein erstaunliches Wesen ist, wenn es ums Überleben geht.

Was früher unvorstellbar war, wird Alltag!!!

Was einst Angst gemacht hat, wird Teil der Routine!!!

Schmerzen, Erschöpfung, Einschränkungen – sie sind nicht verschwunden, aber sie haben einen festen Platz bekommen!!!
Wie Möbel in einem Zimmer, das man nie so haben wollte und in dem man sich trotzdem irgendwie einrichtet.

Sich daran zu „gewöhnen“ heißt nicht, dass es okay ist!!!

Es heißt nicht, dass es nicht wehtut!!!

Es heißt nur, dass man gelernt hat, weiterzugehen, während man etwas Schweres mit sich trägt! 💪

Dass man aufhört, jeden Tag zu kämpfen, und stattdessen anfängt zu tragen!!!

Ganz sicher ist dieses Hinnehmen kein Aufgeben, sondern eine enorme Form von Stärke. 💪

💪 Eine, die nicht laut ist, nicht heroisch wirkt –

aber jeden einzelnen Tag da ist. 💪

Copyright 2026 Heike Führ/multiple-arts.com

cor - Chronisch krank: Wenn das Schwere normal wird

beraterin flyer - Chronisch krank: Wenn das Schwere normal wird
Ich biete Berater-Gespräche an: heike@multiple-arts.com

Reizüberflutung: Wenn das Nervensystem die Notbremse zieht

Reizueberflutung bei chronischer Krankheit ist kein bisschen harmlos. - Reizüberflutung: Wenn das Nervensystem die Notbremse zieht
Reizüberflutung bei chronischen Krankheiten

Wenn das Nervensystem die Notbremse zieht

Reizüberflutung ist kein Modewort.

➡️ Kein „Ich bin halt gerade empfindlich“.

Bei einer chronischen Krankheit kann Reizüberflutung zu einem echten Super-GAU werden.❗️

Dann ist da zu viel: zu viel Licht, zu viel Lärm, zu viele Stimmen, zu viele Gedanken, zu viele Erwartungen.

Alles prasselt gleichzeitig auf ein Nervensystem ein, das ohnehin schon im Dauer-Alarm lebt.❗️

Und plötzlich geht nichts mehr.❗️

Der Körper macht dicht. 😢

Der Kopf wird leer oder chaotisch. 😢

Worte verschwinden. 😢

Entscheidungen werden unmöglich. 😢

Selbst kleine Bewegungen fühlen sich an wie ein Marathon. 😢

➡️ In diesen Momenten fühlt man sich hilflos.

➡️ Manchmal sogar ohnmächtig.

➡️ Nicht, weil man schwach ist – sondern weil das System auf Überleben schaltet.

➡️ Flucht, Rückzug, Abschalten. ❗️

Notbetrieb.

Von außen sieht man es oft nicht. Innen ist es ein Zusammenbruch in Zeitlupe. 😪

Was dann hilft, ist nicht „Reiß dich zusammen“!!!

wenn bei riezueberflutung nichts mehr geht 1024x591 - Reizüberflutung: Wenn das Nervensystem die Notbremse zieht
Reizüberflutung

❤️Was hilft, ist Verständnis.

❤️Ruhe.

❤️Weniger.

❤️Wertfreiheit.

❤️Und die Erlaubnis, genau jetzt nichts leisten zu müssen. ❣️

❣️ Reizüberflutung ist ernst. Und wer sie erlebt, braucht keinen Rat – sondern Schutz und Mitgefühl. ❣️

Copyright 2026 Heike Führ/multiple-arts.com

6a98135d729d0a737d77a164c4a2fa81 624x498 1 - Reizüberflutung: Wenn das Nervensystem die Notbremse zieht
Reizüberflutung und MS
beraterin flyer - Reizüberflutung: Wenn das Nervensystem die Notbremse zieht
Ich biete Berater-Gespräche an: heike@multiple-arts.com

Du bist nicht allein – soziale Nähe trotz chronischer Krankheit

souiale kontakte sind kein luxus 1024x545 - Du bist nicht allein – soziale Nähe trotz chronischer Krankheit
Soziale Kontakte bei chronischen Krankheiten

Du bist nicht allein – soziale Nähe trotz chronischer Krankheit

Wenn man chronisch krank ist, wird das Leben oft leiser. Der Radius kleiner, die Kräfte begrenzter.

Und genau dann werden soziale Kontakte so unglaublich wichtig. ❣️

Nicht als zusätzlicher Punkt auf der To-do-Liste, sondern als Halt. ❣️

Und gerade durch bestimmte körperliche (oder auch kognitive) Einschränkungen wird sozialer Kontakt oft anstrengend: wenn man nicht weiß, wie man es überhaupt schaffen soll, in das Lieblings-Café zu gelangen, oder die Fatigue mal wieder unbarmherzig zuschlägt, dann sind das Schwierigkeiten, die Gesunde so nicht kennen.

Deshalb finde ich es wichtig, sich auch online zu vernetzen: hier auf dem Blog können Kontakte ebenso geknüpft werden, wie in (FB)- Gruppen, Selbsthilfegruppen oder Foren.

Ich selbst habe dadurch schon viele Menschen kennengelernt, die sogar zu echten Freunden wurden.

Klar, man muss mutig sein und den ersten Schritt wagen – aber warum nicht? Was hat man zu verlieren?: gar nichts! ❣️

Trau Dich

Deshalb, trau dich, den ersten Schritt auf jemanden zuzugehen – vielleicht entwickelt sich etwas Großes daraus – wer weiß?! 😊❣️

7bf405579c0710b30bce314e7a8d0fb3 - Du bist nicht allein – soziale Nähe trotz chronischer Krankheit
Gemeinsamkeiten verbinden

Oder ein Telefonat, bei dem man einfach nur zuhören oder reden darf.

Ein Video-Call, bei dem man das Gesicht des anderen sieht und für einen Moment vergisst, wie anstrengend der eigene Körper gerade ist. ❣️

Facebook-Gruppen, in denen niemand erklären muss, warum man absagt, erschöpft ist oder Angst hat. ❣️

Orte, an denen Verständnis nicht erkämpft werden muss. ❣️ Gemeinsamkeiten zu teilen – ob Krankheit, Gefühle oder einfach das Leben – schafft Verbindung. ❣️

Und Verbindung schenkt Kraft. ❣️

Manchmal nur ein kleines bisschen, aber oft genau genug, um weiterzumachen. ❣️

Soziale Nähe heilt nicht alles, aber sie macht vieles erträglicher. ❣️

❣️ Und erinnert uns daran: Wir müssen da nicht alleine durch.

Und auch ich biete Gespräche an: per Telefon oder online❣️

Dieses müde Lächeln zwischen Augenrollen und Hoffnung: Einfach mal Ruhe. Bitte!!!

Manchmal ist Augen verdrehen kein Trotz sondern Selbstschutz. Ein muedes Laecheln dazu und weiter atmen. So halte ich das alles manchmal ueberhaupt erst aus. 1024x663 - Dieses müde Lächeln zwischen Augenrollen und Hoffnung: Einfach mal Ruhe. Bitte!!!
Einfach mal RUHE bitte!!!

Einfach mal Ruhe. Bitte.

Manchmal möchte ich nicht stark sein. Nicht achtsam. Nicht organisiert.!!! Manchmal möchte ich einfach nur meine Ruhe.

Ruhe vor den Schmerzen, die sich ungefragt melden.

Ruhe vor der Erschöpfung, die immer einen Schritt voraus ist.

❗️Und bitte – ganz dringend – Ruhe vor dem Planen!!! ❗️

❗️Vor dem Denken in Energiereserven, Pausenfenstern und Wenn-dann-Szenarien.❗️

Ich brauche gerade ganz dringend Ruhe. Ruhe vor dem Planen vor dem Funktionieren vor dem naechsten Schritt. Einfach still sein duerfen ohne To do Liste im Kopf. Nur jetzt. Nur atmen. 1024x549 - Dieses müde Lächeln zwischen Augenrollen und Hoffnung: Einfach mal Ruhe. Bitte!!!
Ich brauche Ruhe. Dringend!

Ich bin genervt. So richtig!!!❗️

Genervt davon, meinen Körper ständig managen zu müssen, als wäre ich ein sehr sensibles Betriebssystem mit tausend Warnmeldungen.

Akku fast leer.

Bitte ausruhen.

Jetzt wirklich.❗️

Und trotzdem muss ich ein bisschen schmunzeln. Weil ich mich kenne. Weil ich weiß, dass ich selbst im Genervtsein noch verhandle:

„Nur kurz noch.“ 😉

„Vielleicht geht’s ja doch.“ 😉

„Ich leg mich danach hin.“ 😉

Diese Müdigkeit hat Humor gelehrt. Schwarzen, leisen, liebevollen Humor. 😊

Sie sagt: Ich kann nicht mehr, und setzt sich trotzdem mit einer Tasse Tee ans Leben. ❣️

Nicht aus Heldentum – sondern aus Gewohnheit und einer kleinen Portion Trotz. ❣️

Manchmal wünsche ich mir einen Pause-Knopf.

Nicht für alles. Nur kurz.

Fünf Minuten ohne Symptome. Ohne Rechnerei. Ohne innere To-do-Liste.

Bis es so weit ist, erlaube ich mir wenigstens eins: Genervt sein. Seufzen. Die Augen verdrehen. 😉

Und dann – ganz heiter – weiteratmen. Das ist kein Aufgeben. Das ist ein sehr menschlicher Wunsch nach Ruhe. ❣️  

Copyright 2026 Heike Führ/multiple-arts.com

Die Müdigkeit hinter der Müdigkeit – Fatigue und mehr

2 Manchmal gibt es bei einer chronischen Erkrankung nichts schoenzureden. Manchmal ist man einfach nur 1024x576 - Die Müdigkeit hinter der Müdigkeit – Fatigue und mehr

Und manchmal ist es nicht nur der Körper, der erschöpft ist.

Manchmal ist es die Seele. ☹

Dann ist man müde davon, immer planen zu müssen. ☹

Müde davon, ständig vorauszudenken, abzuwägen, Pausen einzuplanen, Energie zu sparen, bevor man sie überhaupt gespürt hat!!! ☹

Müde davon, dass nichts spontan ist!!! ☹

Dass selbst schöne Dinge einen Preis haben – und dieser Preis fast immer Erschöpfung heißt.

Es nervt, keine Wahl zu haben. Nicht einfach sagen zu können: Ich mache das jetzt. Sondern immer fragen zu müssen: Kann ich mir das leisten?

Dieses dauernde Energiemanagement ist anstrengend, weil es nie Pause macht. Es begleitet jeden Tag, jede Entscheidung, jedes kleine „Vielleicht“!!! ☹

Und ja – manchmal will man einfach nur sein, ohne Strategie, ohne Plan, ohne Vorsicht.

Man will lachen, losgehen, bleiben, ohne im Kopf schon die Rechnung für danach zu schreiben. 😊

Manchmal bin ich nicht nur muede ich bin muede vom Planen. 1024x717 - Die Müdigkeit hinter der Müdigkeit – Fatigue und mehr
Müde vom Planen: MS

Diese Genervtheit ist kein Undank. Sie ist keine Schwäche. Sie ist eine ganz normale Reaktion auf ein Leben mit zu vielen Einschränkungen. 🩶

🩶 Man darf davon müde sein.

🩶 Man darf genervt sein von der eigenen Rücksichtnahme.

🩶 Man darf sich nach einem Leben sehnen, das leichter ist – selbst wenn man gelernt hat, mit dem jetzigen umzugehen.

Und vielleicht ist genau das der wichtigste Punkt: Energiemanagement heißt nicht, dass man es immer gelassen akzeptieren muss. Es heißt nur, dass man es trotz allem tut. ❣️

Auch an den Tagen, an denen man innerlich mit den Augen rollt, seufzt und denkt: Ich hab keine Lust mehr, so achtsam sein zu müssen. ❣️

Diese Ehrlichkeit zählt. Denn sie zeigt, wie viel Kraft es kostet, überhaupt durchzuhalten. ❣️

üde auf einer ganz anderen Ebene.

Diese Gefühle machen mich nicht undankbar. Sie machen mich menschlich.

Chronisch krank zu sein heißt auch, ständig Rücksicht auf sich selbst nehmen zu müssen – selbst dann, wenn man davon erschöpft ist.

Heute ist so ein Tag. Ehrlich. Ohne Schönreden. - Die Müdigkeit hinter der Müdigkeit – Fatigue und mehr

Alles Liebe!
Copyright 2026 Heike Führ/multiple-arts.com

Energiemanagement: Wenn Kraft kostbar wird  

Mit einer chronischen Erkrankung ist Energie kostbar. Jeden Tag planen Pausen einlegen sich sch 1024x736 - Energiemanagement: Wenn Kraft kostbar wird  
Energiemanagement bei ms

Eine chronische Erkrankung mit Fatigue verändert alles. Energie ist dann kein selbstverständlicher Begleiter mehr, sondern eine begrenzte Ressource.

Etwas, das eingeteilt, geschützt und bewusst eingesetzt werden muss.

Energiemanagement ist deshalb keine Option, sondern eine Notwendigkeit.

Es bedeutet, den eigenen Tag nicht nach dem zu planen, was man gerne tun würde, sondern nach dem, was realistisch möglich ist.

Aufgaben werden vorab durchdacht: Was kostet wie viel Kraft? Was ist heute wirklich wichtig? Was kann warten – oder ganz wegfallen?

Pausen werden nicht erst eingelegt, wenn nichts mehr geht, sondern vorher.

Ausruhen wird zur aktiven Handlung, nicht zum Zeichen von Schwäche.

Dazu gehört auch, sich vor Ereignissen gezielt zu schonen!!!

Wer weiß, dass ein Termin, ein Treffen oder ein emotional fordernder Moment ansteht, muss vorher Energie sammeln. Und danach wieder auftanken.

Dieses „Davor und Danach“ ist ein zentraler Teil des Energiemanagements – auch wenn es von außen oft unsichtbar bleibt!!!

Emotional ist dieser Weg nicht leicht. Es kann schmerzen, ständig rechnen zu müssen: Reicht meine Kraft dafür noch? Was opfere ich, wenn ich jetzt Ja sage? Es fühlt sich ungerecht an, wenn selbst schöne Dinge Erschöpfung nach sich ziehen.

Und es kann einsam machen, immer wieder erklären zu müssen, warum man absagt, früher geht oder langsamer ist.

Doch Energiemanagement ist auch ein Akt von Selbstfürsorge.

Es heißt:

Ich nehme mich ernst.

Ich erkenne meine Grenzen an, ohne mich dafür zu verurteilen.

Ich schütze meine Gesundheit, statt sie täglich zu überziehen.

Und ich lerne, dass mein Wert nicht davon abhängt, wie viel ich leiste – sondern davon, dass ich gut mit mir umgehe.

Ein klarer Umgang mit der eigenen Energie schafft Stabilität. Er verhindert schlimme Einbrüche, verlängert gute Phasen und gibt ein Stück Kontrolle zurück in einer Situation, die sich oft ohnmächtig anfühlt.

f4f4af31a062e39bad4ce65626fc0dc2 1024x483 - Energiemanagement: Wenn Kraft kostbar wird  
Chronisch krank: mit Energie haushalten

Energiemanagement ist kein Verzicht auf Leben – es ist eine andere, bewusstere Art zu leben. Mit mehr Achtsamkeit. Mit mehr Mitgefühl für sich selbst.

Und mit der tiefen Erkenntnis, dass Schonung kein Aufgeben ist, sondern Überleben – und manchmal sogar ein leiser Akt von Stärke.

Alles Liebe! Und morgen kommt noch ein Text dazu, wie nervend es manchmal ist, immer auf das Energiemanagement Rücksicht nehmen zu müssen!
Copyright 2026 Heike Führ/multiple-arts.com

„Wie geht es dir?“ – mehr als nur Worte

wie geht es dir 1024x619 - „Wie geht es dir?“ – mehr als nur Worte
wie geht es dir?

Wie geht es Dir?

Die Frage „Wie geht es dir?“ ist so einfach. Zwei Worte. Und doch tragen sie eine unglaubliche Bedeutung. Oft wird sie beiläufig gestellt, fast wie ein Ritual, eine Floskel im Alltag.

Vielleicht aus Höflichkeit, vielleicht aus Unsicherheit.

Vielleicht auch, weil man selbst Angst hat, was kommen könnte.

Und einen langen Bericht über Sorgen und Schmerzen, über Müdigkeit und Sorgenfalten hören zu müssen, kann einschüchternd sein.

Und trotzdem: Wer diese Frage ernst meint, schenkt etwas Wertvolles.

🩶 Wertschätzung. Aufmerksamkeit. Einen kleinen Moment, in dem der andere sich gesehen fühlen darf.

🩶 Einen Moment, in dem es erlaubt ist, ehrlich zu sein – ob müde, traurig, genervt oder erschöpft. „Wie geht es dir?“ kann mehr sein als eine Floskel. Es kann eine Tür öffnen, ein Zeichen von Nähe, ein Akt von Mitgefühl.

Manchmal genügt schon das stille Zuhören – ohne Ratschläge, ohne Drängen. Einfach da sein, die Antwort aushalten, das Gefühl halten. 🩶

wie geht es dir 2 1024x584 - „Wie geht es dir?“ – mehr als nur Worte
wie geht es dir wirklich?

Das ist ein Geschenk, das weit mehr Wert hat als jedes schnelle „Mir geht’s gut“. 🩶

Denn in dieser Frage steckt die Möglichkeit, jemandem zu zeigen:

Ich sehe dich. ❣️

Du bist mir wichtig. ❣️

Ich nehme dich ernst. ❣️

Und gerade in einer Welt, die oft eilig, laut und oberflächlich ist, ist das ein Geschenk, das zählt. 🩶

Aber es ist auch ok, wenn man selbst mal nicht die Muße zumm Nachfragen hat und so ist es umgekehrt natürlich auch so!

Wenn man diese Frage stellt, sollte sie ernstgemeint sein – eine echte Wertschätzung! 🩶

Alles Liebe für Dich und dass es jemanden gibt, der dir ab und zu diese Frage stellt!

Copyright Heike Führ/multiple-arts.com

Wenn mein Körper einmal Urlaub hätte 

cc3a26fed69c51b92ccccc98ea942207 1024x663 - Wenn mein Körper einmal Urlaub hätte 

Wenn mein Körper einmal Urlaub hätte

Hätte ich nur einen einzigen Tag ohne meine chronische Erkrankung.

Ohne Schmerzen. ❣️

Ohne Symptome. ❣️

Ohne dieses ständige Mitdenken, Abwägen, Einteilen meiner Kräfte. ❣️

Ich glaube, ich würde morgens aufwachen und erst einmal liegen bleiben – nicht, weil ich muss, sondern weil ich kann. ❣️

Ich würde tief einatmen und horchen: nichts. ❣️

Keine Warnsignale. ❣️

Kein Ziehen. ❣️

Kein inneres „Vorsicht“. ❣️

❤️ Nur Ruhe.

❤️ Was für ein Luxus!!!!

37f84b364f9364cfd9f62a6c0e1bb50b 1024x681 - Wenn mein Körper einmal Urlaub hätte 

Dann würde ich aufstehen, barfuß, ohne mich festzuhalten.

Ich würde mich strecken, einfach so, ohne vorher zu prüfen, ob mein Körper heute damit einverstanden ist. ❤️

Vielleicht würde ich lachen – über diese ungewohnte Leichtigkeit, über dieses fast vergessene Gefühl von „Es geht“. 😊

Ich würde losgehen. Nicht planen, nicht rechnen, nicht überlegen, wie weit noch möglich ist. Einfach gehen.

Vielleicht schneller, vielleicht ziellos.

Ich würde stehen bleiben, wenn mir danach ist, und weitergehen, wenn ich Lust habe.

❤️ Mein Körper und ich – im selben Team. ❤️

Ich würde tanzen. Ungeschickt vielleicht, aber voller Freude. ❤️

Ich würde laut Musik hören, mitsingen, mich drehen, bis mir schwindelig wird – aus Übermut, nicht aus Erschöpfung. 😊

Und wenn ich müde wäre, dann nur angenehm müde, so wie man es vom Leben kennt. ❤️

Ich würde so tun, als wäre Zeit grenzenlos. ❤️

Als müsste ich nichts einteilen, nichts aufsparen.

❗️Ich würde Ja sagen, ohne im Kopf schon das Danach zu spüren.

Und vielleicht würde ich mir zwischendurch zuflüstern: So fühlt sich Freiheit an. ❣️

Wenn mein Koerper einmal Urlaub haette - Wenn mein Körper einmal Urlaub hätte 

Am Abend würde ich dankbar sein. 🙏

Nicht traurig, nicht bitter.

Sondern still dankbar für diesen einen Tag, der mir gezeigt hat, dass ich mehr bin als meine Symptome. 🙏

Dass in mir immer noch diese Sehnsucht lebt, diese Lebensfreude, dieses Leuchten. ❤️

Und vielleicht – ganz vielleicht – würde ich von diesem Tag etwas mitnehmen.

Einen Funken Leichtigkeit.

Ein Lächeln.

Und die Gewissheit:

Auch wenn mein Körper nicht jeden Tag Urlaub hat – mein Herz kennt diesen Ort. ❤️

Copyright 2026 Heike Führ/multiple-arts.com

Wenn die Nerven müde sind – MS und die Psyche

Blanke Nerven bei MS

manchmal liegen die nerven blank 1024x590 - Wenn die Nerven müde sind – MS und die Psyche
Blanke Nerven bei MS

Kennt Ihr das auch? Einfach unglaublich schnell gestresst und fix&fertig zu sein?
Da, wo man früher wie ein Fels in der Brandung stand, ist nun nur noch die Brandung mit unkalkulierbaren Wellen und Stürmen vorhanden! ☹

MS und die Nerven!

Sie liegen im wahrsten Sinn des Wortes vollkommen blank!

Zerstört, kaputt und unwiederbringlich DEFEKT!!!❗️

Reparatur ausgeschlossen!

Peng – da stehen wir also mit den blanken Nerven!!!

Und nun?

Es heißt, einen guten Umgang damit zu finden und ich erspare Euch hier unnötige Ratschläge, denn jeder Betroffene weiß genau, wie schwer es ist, wieder runter zu kommen, wenn man im Tsunami der Wellenbrecher ist und man sich nach dem alten „Fels in der Brandung“ sehnt…

Ich trinke dann einen schönen Tee, höre gute Musik und beruhige meine blank liegenden Nerven damit – ich tue mir Gutes: das sollten wir viel öfters tun! 😊

Wenn die Nerven müde sind – MS und die Psyche

Bei MS sind die Nerven oft auf besondere Weise verletzlich.❗️

➡️ Im wörtlichen Sinn, weil die Erkrankung genau dort angreift, wo alles zusammenläuft: Reize, Bewegung, Gefühl.

➡️ Und im bildlichen Sinn, weil auch die Seele mitbetroffen ist. Wenn der Körper nicht mehr zuverlässig funktioniert, wird jeder Tag zu einer inneren Herausforderung.

Die Unsicherheit, das ständige Mitdenken, das Aushalten von Symptomen – all das zerrt an den Kräften.

➡️ Die Nerven liegen blank.

ms greift die nerven an - Wenn die Nerven müde sind – MS und die Psyche

Kleinigkeiten werden schwer, Worte treffen tiefer, Gedanken drehen sich schneller im Kreis.

MS ist nicht nur sichtbar in dem, was nicht mehr geht. Sie wirkt leise im Inneren: als Angst vor dem Morgen, als Erschöpfung, als Traurigkeit ohne klaren Grund.

Und trotzdem stehen so viele Betroffene jeden Tag wieder auf, tragen ihr Lächeln nach außen und ihre Kämpfe nach innen.

Die Psyche verdient dabei genauso viel Aufmerksamkeit wie der Körper. Denn Stärke bedeutet nicht, immer stark zu sein. Manchmal ist Stärke, sich einzugestehen: Meine Nerven sind müde. Und ich darf sanft mit mir sein.❣️
Copyright 2026 Heike Führ/multiple-arts.com