
Wenn mein Körper einmal Urlaub hätte
Hätte ich nur einen einzigen Tag ohne meine chronische Erkrankung.
Ohne Schmerzen. ❣️
Ohne Symptome. ❣️
Ohne dieses ständige Mitdenken, Abwägen, Einteilen meiner Kräfte. ❣️
Ich glaube, ich würde morgens aufwachen und erst einmal liegen bleiben – nicht, weil ich muss, sondern weil ich kann. ❣️
Ich würde tief einatmen und horchen: nichts. ❣️
Keine Warnsignale. ❣️
Kein Ziehen. ❣️
Kein inneres „Vorsicht“. ❣️
❤️ Nur Ruhe.
❤️ Was für ein Luxus!!!!

Dann würde ich aufstehen, barfuß, ohne mich festzuhalten.
Ich würde mich strecken, einfach so, ohne vorher zu prüfen, ob mein Körper heute damit einverstanden ist. ❤️
Vielleicht würde ich lachen – über diese ungewohnte Leichtigkeit, über dieses fast vergessene Gefühl von „Es geht“. 😊
Ich würde losgehen. Nicht planen, nicht rechnen, nicht überlegen, wie weit noch möglich ist. Einfach gehen.
Vielleicht schneller, vielleicht ziellos.
Ich würde stehen bleiben, wenn mir danach ist, und weitergehen, wenn ich Lust habe.
❤️ Mein Körper und ich – im selben Team. ❤️
Ich würde tanzen. Ungeschickt vielleicht, aber voller Freude. ❤️
Ich würde laut Musik hören, mitsingen, mich drehen, bis mir schwindelig wird – aus Übermut, nicht aus Erschöpfung. 😊
Und wenn ich müde wäre, dann nur angenehm müde, so wie man es vom Leben kennt. ❤️
Ich würde so tun, als wäre Zeit grenzenlos. ❤️
Als müsste ich nichts einteilen, nichts aufsparen. ❤️
❗️Ich würde Ja sagen, ohne im Kopf schon das Danach zu spüren. ❣️❣️❣️
Und vielleicht würde ich mir zwischendurch zuflüstern: So fühlt sich Freiheit an. ❣️

Am Abend würde ich dankbar sein. 🙏
Nicht traurig, nicht bitter.
Sondern still dankbar für diesen einen Tag, der mir gezeigt hat, dass ich mehr bin als meine Symptome. 🙏
Dass in mir immer noch diese Sehnsucht lebt, diese Lebensfreude, dieses Leuchten. ❤️
Und vielleicht – ganz vielleicht – würde ich von diesem Tag etwas mitnehmen.
Einen Funken Leichtigkeit.
Ein Lächeln.
Und die Gewissheit:
Auch wenn mein Körper nicht jeden Tag Urlaub hat – mein Herz kennt diesen Ort. ❤️
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