
Chronisch krank: Wenn das Schwere normal wird
Manchmal frage ich mich, ob ich mich an meine chronische Krankheit gewöhnt habe. Nicht, weil sie leichter geworden wäre. Nicht, weil sie weniger fordert.
Sondern vielleicht, weil der Mensch ein erstaunliches Wesen ist, wenn es ums Überleben geht.
Was früher unvorstellbar war, wird Alltag!!!
Was einst Angst gemacht hat, wird Teil der Routine!!!
Schmerzen, Erschöpfung, Einschränkungen – sie sind nicht verschwunden, aber sie haben einen festen Platz bekommen!!!
Wie Möbel in einem Zimmer, das man nie so haben wollte und in dem man sich trotzdem irgendwie einrichtet.
Sich daran zu „gewöhnen“ heißt nicht, dass es okay ist!!!
Es heißt nicht, dass es nicht wehtut!!!
Es heißt nur, dass man gelernt hat, weiterzugehen, während man etwas Schweres mit sich trägt! 💪
Dass man aufhört, jeden Tag zu kämpfen, und stattdessen anfängt zu tragen!!!
Ganz sicher ist dieses Hinnehmen kein Aufgeben, sondern eine enorme Form von Stärke. 💪
💪 Eine, die nicht laut ist, nicht heroisch wirkt –
aber jeden einzelnen Tag da ist. 💪
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