Archiv für den Tag: 8. März 2023

Erklärungen zu unserem Zustand zermürben uns

Erklärungen zu unserem Zustand zermürben uns

In den Kommentaren (auf Facebook) zu diesem Post

manche sind still 1024x716 - Erklärungen zu unserem Zustand zermürben uns

kam auf, dass sich Betroffene wünschen, dass ihre Angehörigen besser über die jeweilige Krankheit informiert sein sollten, beziehungsweise über gewisse Grundkenntnisse verfügen sollten.

Denn: Erklärungen sind zermürbend, sie kosten uns unglaublich viel Energie und „Löffel“ (siehe „Löffeltheorie“).

Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass sich so etwas im besten Fall im Laufe einer Beziehung einspielt. Das durfte ich erleben – da hat ein Blick genügt – keine Worte, kein Erklären; einfach ein Grundverständnis! Auch sind viele „schwierige“ und kraftraubende Situationen (wie enormes Treppensteigen) gar nicht erst „passiert“, da er im Vorneherein wusste, dass ich Probleme mit dem Treppensteigen habe. Das war IDEAL!

Nun in einer neuen frischen Beziehung muss sich das erst wieder einspielen. Ich bin dankbar, dass sich mein neuer Partner für meine Erkrankung und die Umstände, die sie mit sich bringt, interessiert; meinen Blog liest und vor allem auch meine Bücher. Nur so KANN er verstehen, was wirklich los ist!

Wir wissen, dass man eine chronische Erkrankung nicht vom „Hörgensagen“ beurteilen kann. Besonders MS ist so vielfältig (die Krankheit der 1000 Gesichter), die bei JEDEM MS`ler anders verläuft. Aber auch bei Fibromyalgie, Krebs, Lupus usw. ist das nicht anders!

Jedem chronisch Kranken dürfte klar sein, dass es schon ein enormer Aufwand für unsere Angehörigen ist, sich wirklich umfassend zu informieren.

ABER: es lohnt sich!

Es lohnt sich für den Angehörigen selbst, da er anders begreifen und vorausschauen lernt; es lohnt sich für den Betroffenen, da er sich nicht so oft erklären muss und es lohnt sich für die gelebte Beziehung miteinander – als Liebespaar ebenso wie als FreundIn, Kollege, Familie….

Ich persönlich empfinde es als schräg, wenn sich enge Angehörige nicht wirklich informieren, weil ich es einfach nicht verstehen kann…

Ich bin allerdings auch so eingestellt, dass mich alles an meinen engeren Angehörigen interessiert und ich möchte vor allem eins: INFORMIERT SEIN!

Informiert, damit ich zur Stelle sein kann, wenn es schwierig wird; informiert sein um vorausschauend denken und dementsprechend handeln zu können (den nächsten Aufzug an Stelle der Treppen suchen); interessiert, um meinen geliebten Angehörigen auch rundum und ohne Worte verstehen zu können.

Das ist für mich gelebte Beziehung und in einer Partnerschaft auch gelebte Liebe.

Wenn man sich als Angehöriger klar macht, WIE anstrengend es immer wieder ist (um bei dem „Treppen-Beispiel“ zu bleiben), vor jeder Treppe wieder erklären zu müssen, dass wir sie nicht oder nur mit Hilfe schaffen und das nächste Stockwerk ganz sicher gar nicht mehr…, dann kostet dies noch dazu (zu den körperlichen Anstrengungen) enorm viel Energie, die wir doch so nötig für die „Treppenstufen“ brauchen.

Wenn dies gehäuft vorkommt, fragt man sich auch schon mal, ob der andere ignorant oder dauerhaft wenig umsichtig ist.

Wenn ich beispielsweise erkläre, dass ich vor einer Party den ganzen Tag absolute (!!!) Ruhe brauche, ist das erst einmal eine Erklärung. Ich muss dann notwendigerweise noch „Ruhe“ definieren, denn das kann sich ja niemand zusammenreimen.
In meinem Fall: liegen, wenig Reize, kein Essenkochen, keine Anstrengung jeglicher Art und auch „Rückzug“, also wenig Ansprache. Ich MUSS mich leider vorbereiten und wenn dies nicht akzeptiert würde, könnte es geschehen, dass ich nicht auf die Party gehen könnte oder sie nach einer halben Stunde wieder verlassen müsste – weil mir Energie fehlt, die meinen kompletten Körper lahmlegt und/oder mir Fatigue beschert.

Es ist dringend nötig, sich in Ruhe zu erklären. Wir müssen unserem Gegenüber die Chance geben, uns zu verstehen. ❣❣❣

Dass man es vielleicht vor der nächsten Party nochmal erklärt, ist ja auch ok, aber dann wünscht man sich einfach, dass es der Angehörige tiefgehend begreift. Dass er es einfach VERSTEHT. Punkt! Keine Diskussion, sondern einfach akzeptieren.

WIR sind davon ABHÄNGIG, da wir sonst körperliche Rückschläge erleiden.

Als Betroffener wünscht man sich dann auch, dass (um nun auch bei diesem Beispiel zu bleiben), der Angehörige diese Informationen nun auch „umsetzen“ und auf andere Situationen übertragen kann.
Zum Beispiel, wenn der nächste Besuch ansteht, oder auch ein „einfacher“ Einkauf!

Das bedarf viel Übung, aber auch die absolute Bereitschaft unseres Angehörigen, dies zu wollen und sich darauf einzulassen.

Das Problem an der Sache ist aber wirklich, dass wir darauf angewiesen sind, dass uns der Angehörige glaubt und mitdenkt. Denn ich kann nicht vor jeder Party oder jedem netten Treffen die ganze Checkliste aufzählen, die ich brauche, um zu „meiner“ Ruhe zu kommen. Das würde SO VIEL Energie kosten, dass das „Danach“ schon nicht mehr möglich ist!

Also ist das Fazit: Redet MITEINANDER!

Miteinander, nicht aneinander vorbei!

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In einer netten Gesprächskultur, in ruhiger Atmosphäre. Liebevoll und klar! Deutlich und verständlich! Offen und nicht beschönigend (auch wenn Letzteres oft schwerfällt).

Ich habe das mit meinem neuen Partner so ausprobiert und ich spüre dankbar, dass wir ein immer besseres TEAM werden, denn das ist das Ziel: ohne Worte und Erklärungen ein gutes Team zu sein, das sich gegenseitig unterstützt!

Denn: das ist auch wichtig: Liebe Betroffene, bitte glaubt nicht, dass Ihr nur aus Eurer Krankheit besteht. ❣ Ihr seid so viel mehr. ❣ Ihr seid Mensch mit Gefühlen und vielen Schätzen und Stärken! ❣

Ihr seid NICHT die Krankheit! Ihr seid liebenswerte Menschen und anderen macht es Freude, mit Euch zusammen zu sein!

Wir sind definitiv nicht weniger wertvoll, nur weil wir chronisch krank sind und Beeinträchtigungen haben!

Wenn wir lieben, dürfen wir dem anderen auch mal etwas zumuten!

Steht zu Euch selbst, vertretet Eure Werte und Eure Wünsche, denn Ihr erfüllt anderen ebenfalls viele viele Wünsche!

Ich wünsche Euch alles Liebe und den MUT zur klaren Kommunikation, um auf einen für beide Seiten erfüllenden Weg zu kommen!

Euere Heike

© 2023 Heike Führ/multiple-arts.com

erklaerungen zu unserer chronischen erkrankung koennen so zermuerbend sein - Erklärungen zu unserem Zustand zermürben uns

CBD-Öl bei chronischen Erkrankungen:

Ihr wisst ja, dass ich absoluter Fan von CBD-Öl bin, da es mir so gut hilft:
Meine CBD-Öl-Empfehlung:
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Wenn Ihr Fragen dazu habt, könnt Ihr mich gerne anschreiben 🙂

Und noch ein Hinweis: Manchmal dauert es ein klein wenig, bis das CBD seine Wirkung zeigt. Es wird davon ausgegangen, dass sich im Körper erst einmal ein gewisser CBD-Spiegel aufbauen muss. Bei manchen Menschen setzt die Wirkung sehr schnell ein, bei andern erst nach 4 Wochen… Und es gibt Untersuchungen, dass eventuell der „Omega 3 – Spiegel“ zu niedrig ist, aber es wird Omega 3 benötigt, damit manche Produkte vom Körper überbaut erst verstoffwechselt werden… Deshalb ist GEDULD gefragt, wenn man CBD einnimmt.

Mir hilft CBD vor allem gegen meine schreckliche Fatigue! Da ich nun eine völlig neue Lebensqualität habe, nenne ich es mein „persönliches Wundermittel“! 😊

Ich nehme morgens 2 Tropfen dieses Öls: https://t.adcell.com/p/click?promoId=203511&slotId=89592&param0=https%3A%2F%2Fcbdwelt.de%2F2700mg-cbd-oel-vitadol-gold

und je nach Bedarf (wenn nochmal ein großes Müdigkeits-Tief kommt) noch einmal 2 bis 3-5 Tropfen dieses Öls:

Meine gesamte Konstitution und Kraft wurden dadurch verbessert, sowie auch meine Konzentrationsfähigkeit. Außerdem bin ich DEUTLICH entspannter! 😊

Andere chronisch Kranke berichten, dass CBD ihnen beim Einschlafen, gegen Spastiken und Schmerzen und gegen Abgespanntheit hilft.

Erwiesenermaßen wirkt CBD auf jeden Fall antientzündlich, was bei MS ja einfach super ist!

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Wichtig!

Ich distanziere mich davon, dass das CBD–Öl ein gleichberechtigter Ersatz von Medikamenten sei. Ich teste für mich und berichte über meine Erfahrung und erzähle von den Erfahrungen anderer chronisch Kranker. Die Tests stützen sich nicht auf wissenschaftlich fundierte Ergebnisse. Das heißt, es sind ganz individuelle und intuitive Erfahrungsberichte. Bei jeder ernsthaften Erkrankung ist natürlich ein Arztbesuch wichtig.

Ihr könnt mich natürlich gerne unterstützen, indem Ihr diese Links jeweils zum Bestellen benutzt, aber niemand muss das tun! 😊

CBD: https://t.adcell.com/p/click?promoId=203511&slotId=89592&param0=https%3A%2F%2Fcbdwelt.de%2F1000mg-cbd-oel-vitadol-complex

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Navimol: https://navimol.de/?wpam_id=3

PROPITAL:

Verschafft Propital mehr Energie?

Mein Fazit:

Ich nehme nun Propital von Navimol schon einige Monate und habe das Gefühl, dass es immer besser und intensiver wirkt, mein Darm regelrecht saniert wird und dass es mehr Energie bringt. Meine Fatigue hat sich nochmal gebessert, mein sehr empfindsamer Magen-Darm-Trakt hat sich stabilisiert und ich habe das Gefühl, dass ich mit meiner MS insgesamt stabiler bin.

Meine Empfehlung: da Propital mit seinen Inhaltsstoffen dem Darm guttut und man ja weiß, dass Vieles im Körper über den Darmbereich geregelt wird, kann ich es – besonders im Hinblick auf MS – nur empfehlen.

Ich probiere ja immer mal wieder Nahrungsergänzungsmittel aus, aber außer CBD war mir noch keines so viel Wert, dass ich darüber berichtet hätte. Und wie Ihr wisst, bin ich dabei sehr ehrlich, da ich wirklich von etwas überzeugt sein muss, bevor ich es empfehle.
Doppeltes Fazit: Daumen HOCH für Propital der Firma Navimol!
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