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*Party – trinken – feiern; das war einmal :-(

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Prost Neujahr hörte ich schon Wochen vor dem großen Ereignis Jedermann ausrufen. Voller Enthusiasmus und Fröhlichkeit und vor allem voller LEICHTIGKEIT!

 

Ich möchte mich nicht beschweren – mir geht es , besonders im Moment, recht gut.
Ich hab kurz vor Weihnachten die frohe Botschaft erhalten, dass mein 4-jähriger langer, unerbittlicher und sehr kräftezehrender Kampf um den Widerspruch zu meiner vollen Erwerbsminderungsrente ein Ende gefunden hat: ich hab sie bewilligt bekommen. Darüber schreibe ich aber noch einen gesonderten Text.

Worum es mir heute geht, ist wieder mal das Wörtchen mit den 2 entscheidenden Buchstaben: MS und es geht mir um das Wort „Wahl“.
Denn um diese Weihnachtszeit herum mit anschließendem Silvester ist mir auch mal wieder bewusst geworden, welch „Be-Hinderung“ diese 2 Buchstaben doch beinhalten, auch, wenn man sie mir äußerlich nicht ansieht und ich mal wieder – wie immer- wie das blühende Leben aussehe.

 

Es geht damit los, dass wir, mein Mann und ich, genauestens planen müssen, wie wir die Feiertage mit genügend Pausen und so wenig Anstrengung wie möglich und doch mit allem, was man sich wünscht; z.B. Familienzusammenkunft, schaffen können. Und dies ohne, dass mich die Fatigue wieder lahm legt, mir Herr Uthoff einen Besuch abstattet oder andere unangenehme MS-Symptome die Feiertage als Schatten-Besuch begleiten.

 

Energie-Management im Voraus ist gefordert, aber darin sind wir ja Meister.

 

Aber es dämmert mir doch in all dem wohlgeplanten und gut durchorganisierten Pausen-Ruhe-Management, dass ich nicht eine GROßE AusWAHL an Möglichkeiten habe. Ich kann nicht, wie früher einmal, von einem Event zum anderen sausen, überall voller Freude und Energie auftauchen, dabei sein und voller Elan mitmischen. Diese Wahl, OB ich an einem weiteren Event teilnehmen MÖCHTE, habe ich nicht mehr. Mir bleibt immerhin die Auswahl, welches Event ich besuche und mit welchen Restriktionen. Das zeigt, dass ich noch lebe und noch nicht tot bin, worüber ich wirklich äußerst dankbar bin und was mir diese strenge Aussortieren auch etwas erleichtert.

 

Fakt ist, dass wir gute Entscheidungen getroffen haben und ich Weihnachten erstmals ohne nennenswerte Blessuren überstanden habe.

Silvester: wir haben beschlossen, da wir ja seit einiger Zeit einen süßen Hund zu unserer kleinen Familie zählen, dass wir ihm zu Liebe zu Hause, in der gewohnten Umgebung bleiben und erst mal schauen, wie er auf die Knallerei reagiert.

 

Wir haben uns aus besagten Energie-Management-Gründen auch entscheiden, dass wir mit ihm alleine zu Hause bleiben, was auch wunderschön war.

Morgens hatte ich mit einem anderen MS`ler gechattet und obwohl es uns beiden gut ging, stellten wir doch fest, dass uns der Trubel, das Feiern und selbst das Trinken (mal ein Gläschen) fehlt. In meinem Fall war es heute eine bewusste Entscheidung FÜR unseren Hund …

 

ABER …: ich gebe es zu: mir fehlt das Feiern, das totale Abfeiern, Abtanzen, die große Geselligkeit … aber mir fehlt dabei auch meine Energie, meine NICHT-Reizüberflutung, meine Kraft …

 

Mir fehlt es glücklicher Weise nicht an guten Freunden, mit denen das möglich wäre, aber mir fehlt es an der Ausdauer, solch ein Event zu schaffen – aber ich würde so gerne ..!

Und genau das ist der Haken: ich würde gerne, aber ich kann nicht mehr …

 

Deshalb habe ich auch keine große Wahl mehr … und die LEICHTIGKEIT und SORGLOSIGKEIT von früher ist verschwunden …  sie scheint ebenfalls “be-hindert”, ver-hindert …


Aber ich lebe!
Und ich kann kleine Events immer noch genießen – das ist mir bewusst und dafür bin ich dankbar …
Aber ein mal die Kraft und Energie zurück haben, die mich eine ganze Nacht lang durch tanzen und energetisch leben ließ – das wäre es …

Ich wünsche Euch allen eine GUTES neues Jahr und vielleicht schaffen wir es ja mit viel Geduld und Ausdauer doch wieder einmal, ein großes Event MIT-erleben zu dürfen, oder ein kleines Event ganz bewusst zu erleben.

 


Lasst es Euch so gut wie möglich gehen

und lasst uns NIE die HOFFNUNG aufgeben –

 

HOFFNUNG und TRÄUME haben kein Limit 🙂
©multiple-arts.com/Heike Führ

 

ALLES GUTE fürs neue Jahr!

guten rutsch ins NJ 300x196 - ALLES GUTE fürs neue Jahr!    danke new year 300x225 - ALLES GUTE fürs neue Jahr!

Ich wünsche allen Besuchern meiner Homepage von Herzen einen guten Rutsch ins neue Jahr und vor allem ein gesundheitlich möglichst stabiles Jahr 2014 mit viel Freude und glücklichen Momenten 🙂

 

KUNST als Ventil, um der Krankheit Multiple Sklerose (MS) zu entfliehen

 

 

KUNST ist allgemein bekannt dafür, dass sie, egal in welchem Ausmaß, in welcher Kategorie oder gar Wertung, chronisch kranken Menschen als ein Ventil dient. Ventil, um die jeweilige Erkrankung zu vergessen, zumindest für den Moment, oder auch, um den Emotionen, die eine jede schwere Erkrankung mit sich bringt, Ausdruck zu verleihen und sie damit zu bewältigen lernen.

 

file - KUNST als Ventil, um der Krankheit Multiple Sklerose (MS) zu entfliehen

KUNST als Ventil, um der Krankheit Multiple Sklerose (MS) zu entfliehen

(News4Press.com) KUNST ist allgemein bekannt dafür, dass sie, egal in welchem Ausmaß, in welcher Kategorie oder gar Wertung, chronisch kranken Menschen als ein Ventil dient. Ventil, um die jeweilige Erkrankung zu vergessen, zumindest für den Moment, oder auch, um den Emotionen, die eine jede schwere Erkrankung mit sich bringt, Ausdruck zu verleihen und sie damit zu bewältigen lernen.

Heike Führ hat seit 1994 Multiple Sklerose (MS).
MS ist eine entzündliche Erkrankung des Zentralen Nervensystems und ist bislang noch unheilbar und auch recht unkalkulierbar im Krankheitsverlauf.
Es gibt zwar Medikamente, die helfen sollen, die fortschreitende Erkrankung aufzuhalten, aber eine echte Hoffnung gibt es derzeit leider noch nicht.
MS bringt sehr viele Einschränkungen mit sich, von körperlichen Beschwerden und Handicaps, über seelische Probleme und viele unsichtbare Symptome (wie z.B. die FATIGUE – eine abnorme Erschöpfbarkeit). Nicht selten führen auch genau diese oft nicht sichtbaren Symptome zur vorzeitigen Verrentung, was für den Patienten zwar einerseits eine Erleichterung bringt, aber andererseits wieder bewusst macht, dass man am „normalen“ Leben nicht mehr teilhaben kann.

Um für sich selbst, für die Seele, etwas Gutes zu tun, entdecken viele MS`ler recht plötzlich ihre eigene Kreativität.
Führ hat sich schon von früher Kindheit an kreativ beschäftigt, aber wurde durch Job, Familie und vor allem durch die schwere Erkrankung ausgebremst.
Erst, als lange Phasen der Arbeitsunfähigkeit hinzu kamen, widmete sie sich dem Malen auf Leinwand, hauptsächlich mit Acrylfarben, oder sie gestaltet Collagen.
Führ malt sich die Seele frei und solange sie den Pinsel halten kann, wird sie ihn auch nutzen. Sie gestaltet und dekoriert sehr gerne und kann bei alledem ein klein wenig die Sorgen um ihre Krankheit vergessen.

Seit einem Jahr betreibt sie des Weiteren eine Homepage rund um das Thema MS, um Betroffenen und auch Angehörigen Mut zu machen und als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen.
Sie schreibt Texte und Geschichten aus dem Alltag einer MS`lerin und auf Grund hoher Nachfrage und großem Interesse an diesen Texten veröffentlicht sie im Frühjahr 2014 im Rosengartenverlag ihr erstes Buch.

Schauen Sie mal auf der Webseite des Verlages vorbei: ein junger Verlag, der es nach sehr kurzer Zeit schon auf Bestseller-Listen schaffte. (www.rosengarten-verlag.de).

Und besuchen Sie die Homepage von Heike Führ www.multiple-arts.com : dort können Sie sich ihre selbstgemalten Bilder, Collagen und Weiteres anschauen. Es lohnt sich!
Auf Facebook ist sie ebenfalls sehr aktiv unter
https://www.facebook.com/heike.multiplearts?fref=ts

zu sehen.

Schauen Sie rein und erleben sie den Mensch und nicht die kranke Person.

heike@multiple-arts.com
facebook.com/heike.multiplearts
http://multiple-arts.com/Heike Führ wurde 1962 in Mainz geboren, ist verheiratet und hat 2 erwachsene Kinder. Sie setzt sich mit dem Thema „Multiple Sklerose“ auseinander und führt zur Information darüber eine Webseite. Im Frühjahr 2014 wird ihr 1. MS-Buch im Rosengarten-Verlag veröffentlicht. Sie schreibt für den Rosengarten-Verlag (Angelika Schweizer) Presse und sie ist auch in vielen anderen Medien journalistisch unterwegs.

DU bist gut, so wie Du bist! Ein Gedicht zu Weihnachten von Fr. Hübner

 

frohe weihnachtstage 300x225 - DU bist gut, so wie Du bist! Ein Gedicht zu Weihnachten von Fr. Hübner

 

Ich wünsche Euch allen von Herzen frohe und gesundheitlich stabile Weihnachtstage <3

 

 

DU bist gut, so wie Du bist!

Genau so, wie Du bist!

Manchmal zetern die Kinder,

manchmal reden Freunde und Verwandte

auf Dich ein,

dass Du doch alles besser machen könntest.

Dabei bleibt oft ungesagt, dass Du GUT bist,

so wie Du bist.

Das Lachen der Welt fängt im Herzen an.

Die Liebe der Welt – wo soll sie entspringen,

wenn nicht im eigenen Herzen?
Es ist schön, sich selbst anzunehmen

und zu sagen:
ICH MAG DICH.

Es tut gut, sich selbst zu loben

und zu sagen:

Du bist gut. So, wie DU bist!

Manchmal scheinen all die Anderen,

all die Termine, die Veranstaltungen

und Events so wichtig.

Nur – wo bleibst DU?

Dabei bleibt oft ungesagt,

was für ein wertvoller Mensch Du bist,

was für ein interessanter Mensch mit unzähligen Eigenheiten,

die DICH auszeichnen,

mit so vielen guten Seiten.

Ein Mensch, der es wert ist,

dies gesagt zu bekommen!

Vergiss einmal die Anderen.
Vergiss einmal, dass DU selbst es bist,

der viel zu oft an sich herum mäkelt?
Vergiss die Unruhe der Zeit und besuche einmal

einen guten Freund:

DICH!

Finde jetzt nur eine Eigenschaft,

die an Dir klasse ist.
Es ist wichtig, sich zu loben.
Es tut gut, sich zu loben.

Schenke Dir nun selbst ein Lächeln.
Und Du wirst sehen:

Es tut gut, sich selbst zu mögen.
Es tut gut, sich selbst ein guter Freund zu sein.

Manchmal vergisst Du im Trubel des Alltags

einen Menschen,

der eigentlich der Wichtigste ist:

DICH SELBST!

Und wenn Du Dir die Zeit nimmst,

und einmal eine Sache bewusst machst,

eine Sache,

die Du heute -jetzt- an Dir gut findest,

eine Eigenschaft, die prima ist,

dann bist Du einen Schritt zugegangen

auf einen Menschen, dem, wie jedem von uns,

Anerkennung gut tut.


Was nützt all der äußere Erfolgs- und Schönheitsstress,

wenn die Seele dabei fast verdurstet?
Wenn sich das HERZ

nach einem lieben Wort sehnt?
Wenn Du Dir selbst gar nicht bewusst bist,

was für ein toller Mensch Du bist?

Gerade dann, wenn die Weg
Dir schwierig erscheint,

gerade dann wünsche ich DIR,

dass Du auf eine Quelle stößt.

Auf eine Quelle der Liebe.

Und ich wünsche Dir, dass Du die wärmende Quelle dieses Lichtes

in Dir selbst findest.
Dass Du dort in Deinem Herzen

den Ort entdeckst,

an dem Du neues VERTRAUEN findest.

Vertrauen zum LEBEN,
Vertrauen fühlt sich immer freundlich,

fühlt sich sanft und zärtlich an.
Mitmenschen, denen Du vertrauen darfst,

sind Mitmenschen, die Dich achten

und Dich nicht verletzen, sondern unterstützen.

Ich wünsche Dir solche Mitmenschen

an Deiner Seite

und das Wissen, dass DU das Fundament

allen Vertrauens,

dass Du die Geborgenheit, die Du suchst,

in Dir finden kannst.

Manchmal ist es nötig, das loszulassen,

was verletzt oder nicht gut tut.

Manche finden neue Kraft,

wenn sie „nein“ sagen

zu der Hektik des Alltages

und sich auf die Schönheit der Natur,

einer Rose oder auf die einfache Art

eines persönlichen Gebetes zurückerinnern.

Irgendwann findet jeder von uns

diese Geborgenheit auf seinem Weg.

Ich wünsche Dir einen liebevollen Weg.
Voller Lächeln, voller Leichtigkeit und Vertrauen.

Ich wünsche Dir die Hoffnung

eines himmelblauen Sommertages und

die Kraft einer Sonnenblume.
Ich wünsche Dir einen Weg

zu einem liebenswerten Menschen – zu DIR SELBST!

Vor allem wünsche ich uns allen den Mut,

uns zurückzuziehen und uns Ruhe zu gönnen.
Ruhe, um dafür zu danken,

dass wir die Wahl haben für den
Weg des Herzens,

das vielleicht jetzt – in diesem Moment –

zu Dir spricht:

Suche sie immer wieder,

finde sie immer wieder aufs neue:
die Quelle der Liebe – in Dir!“

Ich wünsche Dir einen wundervollen Tag,

voller guter Gedanken

und vor allem das Wissen,

dass Du ein liebenswerter Mensch bist.

Klar, können wir uns alle verbessern.

Aber die Verbesserung, so denke ich,

fängt im eigenen Herzen an,

im denken und Fühlen.

In der Entscheidung, zur Ruhe zu kommen,

im Inneren ein Lächeln zu entdecken

und Dir selbst zu sagen:

Ich bin gut, so wie ich bin.

-Franz Hübner-

 

Presse-Texte, die ich kürzlich veröffentlicht habe

Ich habe meiner HP eine neue Seite mit meiner “Pressemappe” hinzugefügt, da ich in Anbetracht, dass demnächst mein MS-Buch im Rosengarten-Verlag veröffentlicht wird, nun öfters auch mal Pressetexte schreibe.
Ich danke Jutta Schütz für Ihre Unterstützung, Anleitung und Motivation 🙂

 

 

bei news4press:
http://www.news4press.com/Meldung2003/Tracking.asp?Mitglieder_ID=26418&

passwort=blauemandel&user=hei.f@web.de&Sprache=de
http://www.news4press.com/Meldung2003/Tracking.asp?Mitglieder_ID=26418&passwort=blauemandel&user=hei.f@web.de&Sprache=de

 

 

Willkommen auf meiner MS-Webseite

MeldungDetailSponsorEcke - Presse-Texte, die ich kürzlich veröffentlicht habe

Hallo und herzlich Willkommen auf meiner neuen Homepage und meinem MS-Blog!
Ich möchte MS-Betroffenen und auch deren Angehörigen und Freunden hier eine Plattform zum Informieren geben und Einblicke rund um die Multiple-Sklerose ermöglichen, sowie zum aktiven Mitwirken animieren. Wobei ich deutlich machen möchte, dass dies keine medizinisch fachliche Seite, sondern ein Blog ist, der sich mit dem Erleben der Multiple-Sklerose mit allen Höhen und Tiefen befasst. http://multiple-arts.com/

file - Presse-Texte, die ich kürzlich veröffentlicht habe

Willkommen auf meiner MS-Webseite

(News4Press.com) Hallo und herzlich Willkommen auf meiner neuen Homepage und meinem MS-Blog!
Ich möchte MS-Betroffenen und auch deren Angehörigen und Freunden hier eine Plattform zum Informieren geben und Einblicke rund um die Multiple-Sklerose ermöglichen, sowie zum aktiven Mitwirken animieren. Wobei ich deutlich machen möchte, dass dies keine medizinisch fachliche Seite, sondern ein Blog ist, der sich mit dem Erleben der Multiple-Sklerose mit allen Höhen und Tiefen befasst. http://multiple-arts.com/

Da ich selbst seit 1994 MS habe und dementsprechend schon einen langen MS-Weg hinter mir habe und irgendwann die Lust am Schreiben entdeckte (und mir das Schreiben auch psychisch bei der Verarbeitung meiner MS-Alltags-Erlebnisse hilft), haben mich liebe Freunde motiviert, meine Geschichten in einem Blog mit Anderen zu teilen.
Ihr findet deshalb hier erst einmal meine erste Geschichte, mit der alles begann (sie wurde später durch Zeitschrift msdialog veröffentlicht) und die meinen Lebensweg beschreibt. Sie nennt sich „HALLO MS“, weil mir aufgefallen ist, dass mich die MS schon morgens vor dem Aufstehen auf ihre unverwechselbare Art und Weise und jeden Tag wieder mit neuen Kapriolen begrüßt. Da ich sie, die MS, nicht unbedingt besonders freundlich begrüßen möchte (ich mag sie nämlich nicht), sage ich ihr etwas gelangweilt, aber höflich, einfach: „Hallo“
Aus diesem Grund dachte ich mir, dass dieser Blog natürlich auch für all Diejenigen gedacht ist, die vielleicht an einer anderen schweren Krankheit leiden und ähnliche Erfahrungen machen. Es sind also alle kranken und gesunden Menschen herzlichst eingeladen, hier mitzuwirken und ihre Erfahrungen ebenfalls mitzuteilen. Ich denke, wenn man gemeinsam „leidet“, aber auch gemeinsam lacht (!), dann ist das jeweilige Schicksal etwas leichter zu ertragen. Ich bin aktives Mitglied einer Selbsthilfegruppe der DMSG und kann immer wieder nur betonen, wie gut mir die dadurch entstandenen Kontakte und unsere vielen (MS)-Gespräche tun!
„Gemeinsamkeit macht stark“.

Heute möchte ich Euch auch verkünden, dass mein Manuskript endlich als Buch veröffentlicht wird. Erscheinungsdatum ist voraussichtlich Ende Februar 2014 im Rosengarten-Verlag.
Auf der Seites des Verlages kann man folgende Zeilen lesen:
Der Rosengarten-Verlag wurde im August 2013 gegründet. Es ist klar, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt noch ein kleiner Verlag mit einer überschaubaren Anzahl an Büchern sind. Wir haben auch gar nicht das Ziel allzu groß zu werden, denn schnelles Wachstum und viele Veröffentlichungen in schneller Folge passen nicht zu unserer Philosophie. Wir haben uns zur Aufgabe gemacht aus der Flut jährlicher Manuskripte besondere Bücher mit besonderen Themen herauszupicken. Dazu gehören Biographien, Ratgeber, Naturbücher, Reiseberichte oder auch ungewöhnliche Belletristik.
Der beste Weg zur Kontaktaufnahme ist sicher unsere Mail-Adresse:
angelika.schweizer@rosengarten-verlag.de“

Rosengarten-Verlag
Ziegelberg 13
74538 Rosengarten
Telefon: 0791/95 66 4029 und Telefax: 0791/95 66 40 28
http://www.rosengarten-verlag.de/Heike Führ wurde 1962 in Mainz geboren, ist verheiratet und hat 2 erwachsene Kinder. Sie setzt sich mit dem Thema „Multiple Sklerose“ auseinander und führt zur Information darüber eine Webseite. Im Frühjahr 2014 wird ihr 1. MS-Buch im Rosengarten-Verlag veröffentlicht.

Fuehr
Heike Fuehr
Alfred-Delp-Str. 42
55122  Mainz
Tel:000
hei.f@web.de
www.multiple-arts.com

 

*STURZ Nr. “wieviel”???

Neues Bild28 300x200 - *STURZ Nr. "wieviel"???

Eigentlich müssten wir ja Erfahrung im „Hinfallen“ haben. Schon das Laufen lernen funktioniert nicht ohne Hinfallen, wieder Aufstehen und weiter machen.
Eigentlich ist das normal und der Gang der Dinge. Aber eigentlich hört diese „Versuch und Irrtum“-Reihe auch spätestens in der Pubertät auf. Bis dahin, ok, da gibt es viele Erfahrungen, die wir diesbezüglich machen müssen. Ein Kleinkind, das laufen lernt, nimmt die Rückschläge offensichtlich völlig gelassen hin, probiert, übt und lernt unverdrossen weiter…
Wann geht uns diese Einstellung verloren?
Vermutlich genau dann, wenn wir das erste Mal ausgelacht werden, wenn wir ungeschickt sind und hinfallen. Im Kindergarten-Alter vielleicht.
Später, zur Teenager-Zeit, ist es nur noch cool hinzu fallen, wenn man ordentlich was getrunken hat.
Ich selbst kenne das zwar nicht, da ich kaum Alkohol vertrage, aber trotzdem ist diese Tatsache ja bekannt.
Nun, mit über 50 Jahren Lebenserfahrung, und ebenso über 50 Jahren körperlicher Erfahrung im Laufen, falle ich ziemlich plötzlich ins Kleinkindalter zurück. Denn, das kann man in meinem Alter nun wirklich nicht sagen: ein Tattergreis bin ich noch nicht, auch kein Senior im getragenen Alter, der „halt schon mal stürzt“!.
Nein, ich bin im „besten Alter“ und lege mich in aller Regelmäßigkeit mit dem Asphalt an. Oder umarme ich ihn?
NEIN, definitiv nicht, denn ich umarme lieber Lebendiges.

Aber, da ist es wieder, das kleine Wort mit den 2 Buchstaben: MS!
ICH HABE MS!

Dies beinhaltet, dass „man“ auch mal stürzt.

Soviel zur Theorie. Rein statistisch gesehen, ist es normal, selbst bei einem „guten“ Verlauf, irgendwann nicht mehr ganz sicher laufen zu können.

Aber hat sich irgendein Statistiker mal Gedanken gemacht, wie „man“ sich fühlt, wenn man am Boden liegt – im wahrsten Sinn des Wortes?

Wie es sich anfühlt, wenn man noch nicht einmal weiß, wie um Himmels Willen man unten auf dem Boden gelandet ist?

Und welch Gefühl es ist, welche intensiven Emotionen es auslöst, wieder einmal mitten auf dem Bürgersteig zu liegen: längs ausgestreckt, flach … oder sich auf allen Vieren wiederfindend?
Nein, das ist nicht die Aufgabe eines Statistikers. Aber ich bin Teil einer solchen Statistik und ICH habe Gefühle.
TRAUER, Verzweiflung , Scham und WUT! Ganz viel WUT!
Wut auf was?
Auf die MS, auf die Umstände und auch auf den „blöden Boden“!

Fakt ist: ich bin gestürzt und nicht erst ein Mal! Jedes Mal schmerzt es körperlich und hinterlässt auch mal eine Blessur, aber die Schmerzen in der Seele sind schlimmer, denn sie heilen nicht mit Physiotherapie oder einer Wundsalbe. Sie hinterlassen Spuren.
Und Ängste.
Und sie bedingen ein erneutes Auseinandersetzen mit dieser Krankheit. Es drängt sich mir automatisch die Frage auf, warum ich zurzeit so unverhältnismäßig oft stürze, ob es Gründe gibt, oder ob es einfach die fortschreitende Progression der MS ist?
Es kommt aber auch ein Gefühl der Dankbarkeit hoch: dankbar dafür, dass ich überhaupt noch laufen KANN. Ein im Rollstuhl Sitzender würde sich freuen, wenn er laufen könnte und dann „mal“ hinfällt.

Ein kleiner Sturz: tausend Emotionen und das altbekannte „Hallo MS!“.

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