Archiv für den Monat: Januar 2014

Multiple-Sklerose mit allen Höhen und Tiefen/ Homepage: Presse von Jutta Schütz

Multiple-Sklerose mit allen Höhen und Tiefen

Die freie Journalistin „Heike Führ“ bietet mit ihrer informativen Webseite „Hallo MS“ MS-Betroffenen und auch deren Angehörigen sowie Freunden eine Plattform „Rund um die Multiple-Sklerose“ mit allen Höhen und Tiefen.

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Multiple-Sklerose mit allen Höhen und Tiefen

(News4Press.com) Heike Führ ist selbst seit 1994 MS krank und hat dementsprechend schon einen langen MS-Weg hinter sich gebracht. Auf dieser Webseite befindet sich auch ihre eigene Geschichte „Wie alles begann“, die auch von der Zeitschrift „msdialog“ veröffentlicht wurde.
Ihren Lebensweg nennt die Journalistin auch „HALLO MS“.

Unter den Medizinischen News auf ihrer HP findet man sehr interessante Berichte wie:

• Von Akupunktur, Diätetik bis Qi Gong: Wie kann Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) Multiple Sklerose-Erkrankten helfen? Diese Frage beantwortet Dr.Ulrich März im Interview mit der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG).

• Der Schwerbehindertenausweis

• Auf den Spuren der Multiplen Sklerose: Wo und Wann lösen Immunzellen im Gehirn eine Autoimmunerkrankung aus?

• Läsionen an motorischen Fasern deuten auf erhöhtes MS-Risiko hin

• Fibrinogen als möglicher Auslöser der MS identifiziert

• Ein toller Text, der MS deutlich und kompakt erklärt!

• «Schweizer» MS-Medikament erhält Marktzulassung

• AMSEL-Chat: Die neuen MS-Tabletten Aubagio und Tecfidera

• Und Vieles mehr…

Weitere Infos, siehe: http://multiple-arts.com/
Firmeninformation:
Jutta Schütz (Autorin, Journalistin, Psychologin, Dozentin, Mentorin) schreibt Bücher, die anspornen, motivieren und spezielles Insiderwissen liefern. Weitere Informationen zur Autorin und ihren Büchern findet man in den Verlagen: Rosengarten-Verlag, FIT GESUND SCHOEN, BoD und tredition, sowie im Kultur-Netzwerk (Kommunikationsplattform für Kunst, Literatur, Musik, Film, Bühne, Entertainment und Medien).
Jutta Schütz
info.jschuetz@googlemail.com
www.jutta-schuetz-autorin.de/

DANKE liebe JUTTA !

Freundschaften – was ist ECHT?


dankbar menschen kl - Freundschaften – was ist ECHT?

Fuehr: Freundschaft wird heutzutage viel zu oft als etwas Selbstverständliches angesehen; wie großzügig wird manchmal formuliert: „MEIN Freund“!!! Dabei ist Freundschaft alles andere als selbstverständlich, sondern ein sehr seltenes Gut, das auch nur noch selten wahrhaftig praktiziert wird. Wenn man einen wirklich guten Freund hat, dann kann man sich sehr glücklich schätzen.

Aber was genau ist Freundschaft? Die Definition könnte sein, dass Freundschaft ein auf gegenseitiger Zuneigung beruhendes Verhältnis zwischen mindestens 2 Menschen ist, das sich durch aufrichtiges Vertrauen und große Sympathie kennzeichnet. Wenn man zu einer Person eine solche Beziehung hat, kann man Denjenigen als FREUND bezeichnen.

Und fälschlicher Weise bezeichnen viele Menschen auch Jene als Freund, die sie kaum kennen, sich aber vielleicht bereichern wollen – durch und mit dieser Person.

Wenn sich jedoch Freundschaft durch echtes Vertrauen auszeichnet, muss dieses Vertrauen Raum und Zeit haben, um zu wachsen, sich zu stabilisieren und um sich in der Seele des jeweiligen Partners verfestigen zu können.

Dies kann zwar auch virtuell möglich sein (entgegen vieler Negativberichte über virtuelle Freundschaften), aber man muss diesem Vertrauen die ihm gebührende „Frist“ geben. Man muss geschehen lassen und somit die zarte Pflanze „Freundschaft“ sich erden und verwurzeln lassen.

Schon Aristoteles betonte drei Motive, um derentwillen Menschen Freundschaften eingehen: Freundschaft um des Wesens Willen, des Nutzens Willen und der Lust Willen. Freundschaft ist für ihn eine eigenständige Sozialbeziehung, die in der Gemeinschaft höchst notwendig und nicht mit anderen Bindungen identisch ist. (Wikipedia)

Am Liebsten hat man selbst natürlich Freunde, die sich unseres Wesens wegen mit uns befreunden; einem Zufall gleich – man lernt sich kennen und lieben, oder man kennt sich von Kindesbeinen an und hatte schon eine lange gemeinsame „Lauffrist“, ein gutes Übungsfeld in der Kindheit und Pubertät. Schön ist es, wenn Freunde ein geistiges Band verbindet, ein Gleichklang, der verschiedene Meinungen und Ansichten nicht ausschließt.

Im besten Fall kann man Freundschaft wählen – meistens kann man sich seine Freunde aussuchen; sich von ihnen zu trennen ist aber verhältnismäßig schwieriger. Die Tiefe und der Umfang des gegenseitigen Vertrauens hängen von dem ab, was man preisgeben will. Und unter normal Sozialisierten ist diese Grenze in der Freundschaft auch bekannt und der Andere wird sie nicht einfach überschreiten.

Dass es auch völlig andere und falsche Freundschaften gibt, ist leider hinlänglich bekannt.
Aber heute geht es um Freundschaft, die bereichert:
Im Falle von Heike Führ spielten Freundschaften schon immer eine besondere Rolle.

Zum Einen sind ihr Freundschaften seit jeher enorm wichtig und seit sie mit der Diagnose Multiple Sklerose (MS) konfrontiert wurde, spielen sie in ihrem Leben eine nochmals größere und vor allem wichtigere tiefgreifendere Rolle.
Wenn Freundschaften somit eine besondere Bewährungsprobe erleben (müssen), trennt sich auch die sogenannte „Spreu vom Weizen“: es zeigt sich in solchen Ausnahmesituationen, wer ein ECHTER Freund ist, wer zu dem Betroffenen hält, hinter ihm steht und gemeinsam mit an packt. Anpacken; das Leben anpacken und zwar das NEUE Leben: denn nach solch einer Diagnosestellung ist nichts mehr, wie es war. Alles verändert sich von einem auf den anderen Tag und auch die Person und ihre engsten Angehörigen, verändern sich zwangsläufig, wenn eine solche Krankheit tiefgreifend in das Leben einfällt. Veränderungen äußerlicher Art, wie Medikamente, Spritzen, die plötzlich genommen werden müssen, Hilfsmittel, wie z.B. ein Rollator, der im Leben einen Platz einnimmt – sogar räumlich nimmt er einen Platz in der Wohnung ein: demonstrativ, anwesend und nimmt deutlich Platz weg – so, wie diese Krankheit Vieles wegnimmt. Umso wundervoller, wenn sich Freundschaften verfestigen, ihren Platz behalten und vielleicht sogar noch mehr Raum einnehmen dürfen.
Heike Führ hat seit 1994 alle Höhen und Tiefen, alle Freuden und Verluste von Freundschaften erlebt. Immer und immer wieder. Teilweise waren es sehr schmerzvolle Erfahrungen, die Spuren hinterlassen haben, aber es sind auch sehr viele wertvolle und wunderschöne Erfahrungen von Vertrauen, Zuwendung, Liebe und Standhaftigkeit dabei, von selbstloser Hilfe, Anteilnahme – also aufrichtiger Freundschaft. Und diese Freundschaften tragen weit – einen Gesunden ebenso, wie einen chronisch Kranken. Der Kranke wird nur nie wieder eine Freundschaft als etwas Selbstverständliches sehen. Er ist sich bewusst, dass Geben und Nehmen im Falle von gesundheitlicher Bedürftigkeit eine besondere Rolle spielt.

Heike Führ ist glücklich und dankbar, dass es solche Freundschaften in ihrem Leben gibt und dass sich auch immer wieder Chancen auf neue gute und enge Freundschaften erschließen.
In ihrem Blog www.multiple-arts.com hat sie viele Texte über Freundschaften geschrieben. Über gute und über vergangene, über Verständnis und über Unverständnis und ihren Umgang damit. (http://multiple-arts.com/ehemalige-freunde/)
Wer mit einer schweren und unheilbaren, vor allem unkalkulierbaren Krankheit leben muss, der stellt neue Prioritäten in seinem Leben auf, oder muss sie gar stellen. Freundschaften stehen ganz oben auf der Liste der guten Dinge für Heike Führ und Dankbarkeit, dass es in unserem schnellen und hektischen Leben immer noch die wahre Freundschaft gibt.
Im Frühjahr 2014 erscheint im www.rosengarten-verlag.de ihr neues Buch, in dem Sie solche Gedanken und Texte finden werden. Werfen Sie einen Blick auf die Homepage dieses jungen aufstrebenden Verlages, der es sich zum Ziel gesetzt hat, besondere und Nicht-alltägliche Werke zu publizieren und versinken sie in die Gedankenwelt von Heike Führ.

http://www.news4press.com/Meldung_804529.html

*”Erlebnis-Diät” – die etwas andere und außergewöhnliche Diät

http://www.news4press.com/Meldung_803787.html

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“Erlebnis-Diät” – die etwas andere und außergewöhnliche Diät

Fuehr: Diät; kein schönes Wort – es lässt eher unangenehme Erinnerungen und Aspekte aufkommen. Erlebnis, das ist ganz anders: Erleben bedeutet mitten im Leben zu sein, Genuss und Freude zu erleben, vielleicht etwas Außergewöhnliches erleben und jede Menge Spaß haben.
Wie passen diese beiden Wörter zusammen?
Sie passen in dem Moment zusammen, wo sich diese beiden Aspekte kreuzen. Zum Beispiel bei Menschen mit schweren Krankheiten.
Menschen, die auf Grund von Beeinträchtigungen gezwungen sind, ihre Erlebnisse einzuschränken. Das können Depressive genauso sein, wie Krebskranke oder Menschen mit MS (Multiple Sklerose), die z.B. sehr häufig unter der Fatigue, einer abnormen und extremen und plötzlich auftretenden Erschöpfbarkeit leiden.

Diese Menschen leiden darunter , dass sie Vieles nicht mehr im normalen Umfang erleben können.
Das Problem mit diesen Dingen ist, dass der Betroffene gerne wie ein Gesunder am Leben teilhaben würde, es aber nicht kann. Er hat auch keine Wahl, er kann schlicht und ergreifend nicht.
Wenn er aber auf alles, was Spaß macht verzichten müsste, würde er seelisch verkümmern.
Heike Führ nennt das so: man unterzieht sich also einer „Erlebnis-Diät“. Im Volksmund spricht man oft von „FDH“ bei der Diät beim Essen. Von allem nur die Hälfte essen und so ähnlich funktioniert die Erlebnis-Diät auch: Es werden nicht alle Erlebnisse gestrichen, sondern man reduziert sie, verordnet ihnen sozusagen eine Diät.
Freiwillig macht das niemand, denn wer möchte freiwillig auf etwas Schönes verzichten? Aber aus Vernunftgründen ist es einfach sinnvoller, sein Leben nach den körperlichen und psychischen Möglichkeiten und Ressourcen zu planen.
Eine besondere Diät also – abspecken auf anderer Ebene, allerdings ist der Erfolg nicht unbedingt positiv, wie vielleicht eine Gewichtsabnahme. Aber diese Form der Diät hat auch positive Auswirkungen, nämlich im Endeffekt auf die körperliche und psychische Gesundheit des Betroffenen und das allein zählt.

Wenn sie weiter Texte, wie diesen, und andere lesen möchten , schauen Sie unter www.multiple-arts.com.
Des weiteren erscheint demnächst im www.rosengarten-verlag.de das erste Buch der Autorin mit Gedanken und Texten rund um das Thema MS.


Der Rosengarten- Verlag mit Verlegerin Angelika Schweizer, hat sich zur Aufgabe gemacht, besondere Bücher mit besonderen Themen zu fördern.
Angelika Schweizer hat das Ziel, dass die von ihr verlegten Bücher den Leser bereichern sollen, zu Denkanstößen verhelfen oder neue Ideen bringen sollten. Dies setzt sie konsequent um und somit startet nach nur einem halben Jahr der Verlag jetzt schon durch.
Kontakt:
A. S. Rosengarten-Verlag
Ziegelberg 13
74538 Rosengarten
Telefon: 0791/95 66 4029 und Telefax: 0791/95 66 40 28
E-Mail: angelika.schweizer@rosengarten-verlag.de

DANKE an Jutta Schütz für das Kreieren der tollen Fotos!

Selbsthilfegruppen: Hilfe oder ein gemeinsames Runter ziehen?

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Fuehr: So ist doch das gängige Vorurteil gegenüber Selbsthilfegruppen (SHG); man würde sich doch nur gegenseitig runter ziehen. Ist das so?
Heike Führ ist seit 1994 an Multipler Sklerose (MS), einer entzündlichen Erkrankung des zentralen Nervensystems erkrankt, eine bislang noch unheilbare und vor allem unkalkulierbare Krankheit.

Immer wieder ist sie der Sozialpädagogin der DMSG Rheinland Pfalz (Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft) dankbar, dass sie sie auf eine neu gegründete Selbsthilfegruppe aufmerksam gemacht hat.

Das war 2007 und Heike Führ weiß noch, wie aufgeregt sie vor dem ersten Treffen war: voller Ängste und Zweifel und vor allem mit der Frage, welche Leute sie dort treffen würde und ob es außer der MS noch andere Gemeinsamkeiten geben würde.

Hätte sie geahnt, wie wohl sie sich sofort fühlen sollte, hätte sie sich diese Aufregung ersparen können!
Das, was sie schon in der ersten Stunde an Anteilnahme und Respekt erlebt hat, war unglaublich! Und es war erst das Kennenlernen, langsames vorsichtiges Herantasten und schon von einer solchen Intensität geprägt, dass dieses Gefühl erst mal langsam in ihr empor kriechen musste, damit sie feststellen konnte, dass es Realität und echt ist!
Vielleicht hat sie auch sehr viel Glück mit ihren Mit-Betroffenen in dieser Runde. Mit einigen von ihnen ist sie heute, 6 Jahre später, gut und eng befreundet. Mit diesen lieben Menschen verbindet sie längst nicht nur die MS: durch diese Krankheit haben sie sich kennengelernt, aber nun verbringen sie auch ihre Freizeit miteinander. Nicht, weil sie MS haben, sondern weil sie gerne zusammen sind.

 

Natürlich sind in der SHG alle sehr unterschiedlich: Bildungsgrad, Herkunft, Alter, Behinderungsgrad und die damit einhergehende Immobilität … Dies spielt bei ihnen aber alles keine Rolle! Was in ihren monatlichen Treffen eine Rolle spielt, ist, dass sie sich mit ihren Sorgen und Nöten, aber auch ihren Freuden verstehen. Und zwar komplett. Komplett bedeutet: verstehen auf ganzer Linie: sie müssen keine unnötige Energie darauf verschwenden zu erklären, WIE es ist, wenn einen die Fatigue überrollt: sie WISSEN es einfach, weil sie es alle kennen. Und das Besondere an gerade diesem Beispiel ist: sollte einer von ihnen z.B. die Fatigue nicht selbst erlebt haben, würde er aber niemals irgendeine Beschreibung darüber in Frage stellen, sondern er nimmt es an, einfach so. Vertrauen, Wissen und Mitfühlen. Ohne „wenn und aber“!

Dieses extrem außergewöhnliche VERSTEHEN der Anderen ist das Besondere, was diese SHG ausmacht.
Sie freuen sich auf jedes Treffen; jeder berichtet, wie es ihm geht, jeder nimmt Anteil. Sie geben sich Hilfe, Ratschläge, Akzeptanz und bieten Anteilnahme: einfach so. Keiner fordert, keiner erwartet. Es passiert einfach: sie sind 2 Stunden lang füreinander da, hören zu und fühlen mit, teilen mit und genießen das Zusammensein mit Gleich-Betroffenen.

Diese Stunden haben therapeutischen Charakter und helfen Allen, mit der MS und ihren Begleiterscheinungen besser zurecht zu kommen.

 

Heike Führ sagt: „Wir haben Hochzeiten und Geburtstagspartys gemeinsam gefeiert, wir haben „gemeinsam“ ein SHG -Baby bekommen :-), wir bewundern neue „stylische“ Gehstöcke, Rollatoren und Rollstühle genauso, wie ein neues Schmuck – u/o. Kleidungsstück, überstehen schwere Phasen bis zu Verrentungen gemeinsam und stehen die Schübe und Verschlechterungen, sowie Therapieveränderungen zusammen durch!“

 

Diesen Text und andere können Sie nachlesen unter www.multiple-arts.com.
Des weiteren erscheint demnächst im www.rosengarten-verlag.de das erste Buch der Autorin mit Gedanken und Texten rund um das Thema MS.


Der Rosengarten- Verlag mit Verlegerin Angelika Schweizer, hat sich zur Aufgabe gemacht, besondere Bücher mit besonderen Themen zu fördern.
Angelika Schweizer hat das Ziel, dass die von ihr verlegten Bücher den Leser bereichern sollen, zu Denkanstößen verhelfen oder neue Ideen bringen sollten. Dies setzt sie konsequent um und somit startet nach nur einem halben Jahr der Verlag jetzt schon durch.
Kontakt:
A. S. Rosengarten-Verlag
Ziegelberg 13
74538 Rosengarten
Telefon: 0791/95 66 4029 und Telefax: 0791/95 66 40 28
E-Mail: angelika.schweizer@rosengarten-verlag.de

 

 

 

 

 

Rezension: Jutta Schütz/Buch : Low Carb Sweet & Hot

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4.hot  210x300 - Rezension: Jutta Schütz/Buch : Low Carb Sweet & Hot

Kundenrezension

stars 5 0. V192196057  - Rezension: Jutta Schütz/Buch : Low Carb Sweet & Hot Der Duft von „Tausend und einer Nacht“ – fantastisches Buch,21. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Low Carb Sweet & Hot (Broschiert)
Eines der hervorragenden und außergewöhnlichen Bücher von Jutta Schütz heißt „Low Carb Sweet & Hot“.
Es überzeugt durch außergewöhnliche Rezept-Ideen und Zusammenstellungen und verführt in exotische Gefilde – man schmeckt die Weite des Meeres, spürt den Wind in den Palmenblättern und atmet den Duft von „Tausend und einer Nacht“ ein. Schon finden Sie sich wieder im kompakten und übersichtlichen, jedoch ungewöhnlich fulminanten Kochbuch von Jutta Schütz.
Abgesehen davon, dass uns scharf gewürztes Essen glücklich machen kann, da die entsprechenden Gewürze Wärme und auch Glückshormone produzieren, sollte man sich auch den Gaumenschmaus für die Sinne nicht entgehen lassen.
Ein wundervolles, schmackhaftes und außergewöhnliches Rezept-Buch.Ich kann es 100%ig empfehlen.Buchdaten:
Low Carb Sweet & Hot
Autorin: Jutta Schütz – Verlag: A.S. Rosengarten-Verlag
ISBN-10: 398161657X

*Blitzgewitter und Sturm im Gehirn – MS

 

 

Multiple Sklerose – das Blitzgewitter im Gehirn – eine bislang unheilbare Krankheit, die vielen Betroffenen, vor allem den Schwerstbetroffenen, den Mut und die Kraft raubt, auch die Lebensenergie. Und doch ist es eine Krankheit, die im besten Fall trotz allen Einschränkungen ein schönes und lebenswertes Leben zulässt.

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Blitzgewitter und Sturm im Gehirn – MS

(News4Press.com) Fuehr: So fühlt es sich manchmal an, wenn man Menschen mit chronischen Krankheiten wie Multiple Sklerose (MS) befragt. MS ist eine neurologische Erkrankung des zentralen Nervensystems. Es entstehen in der sogenannten „weißen Substanz“ von Gehirn und Rückenmark verstreut vielfache (multiple) entzündliche Entmarkungsherde, die vermutlich durch den Angriff körpereigener Abwehrzellen auf die Myelinscheiden der Nervenzellfortsätze verursacht werden. Da die Entmarkungsherde im gesamten ZNS auftreten können, kann die Multiple Sklerose fast jedes neurologische Symptom verursachen. (Wikipedia)
Sehstörungen mit Minderung der Sehschärfe und Störungen der Augenbewegung, sogar Erblindung sind typisch, aber nicht spezifisch für erste Symptome der MS.
Die Krankheit ist bislang nicht heilbar, jedoch kann der Verlauf durch verschiedene Maßnahmen eventuell günstig beeinflusst werden. Diese Medikamente haben aber den Nachteil, dass sie teils sehr heftige Nebenwirkungen haben und die Patienten zusätzlich zu ihrer MS-Symptomatik und den damit einhergehenden Beeinträchtigungen auch noch mit den Nebenwirkungen der notwendigen Medikamente (oft in Form von Spritzen – mehrmals pro Woche) zu kämpfen haben.
Viele MS-Patienten haben außer mit den äußerlich sichtbaren Handicaps auch noch mit NICHT sichtbaren Beeinträchtigungen zu ringen, wie z.B. mit der Fatigue, der abnormen und sehr extremen Erschöpfbarkeit. Man sieht sie dem Betroffenen nicht an und deshalb ist er oft Unverständnis ausgesetzt, während in seinem Körper doch tatsächlich gerade ein Blitzgewitter der besonderen Art stattfindet.

Laienhaft kann man die MS so recht gut erklären: die Nervenbahnen stellt man sich als Stromkabel vor. Diese Kabel, die ja den Strom, die Energie LEITEN, werden nun von Mäusen
(= Entzündungen) angefressen: nun kann man sich vorstellen, dass ein angefressenes Kabel nicht mehr gut leiten kann und ein durchgebissenes Kabel kann gar nicht mehr weiter leiten und ist zerstört. Je nachdem, in welchem Bereich des Gehirns oder Rückenmarks nun die Mäuse knabbern , oder sich durchbeißen, entstehen also Schäden. Diese Schäden können „minimal“ sein, wie ein kribbelnder Finger, aber sie können genauso gut zur Erblindung, Lähmung oder absoluten Gehunfähigkeit führen.
Betroffene empfinden diesen Kampf, der ja oft im Gehirn stattfindet, als Gewittersturm mit Blitzen, die heftig und unkalkulierbar abgefeuert werden.
Deshalb leben MS`ler auch mit der ständigen Angst, ein neuer sogenannter „Schub“ ( = das Kabel wird angeknabbert oder durchgebissen) könne sich anmelden.
Es gibt noch weitere Verlaufsformen der MS, außer diesem schubförmigen Verlauf, z.B. der „chronisch progrediente“ (und Andere), bei dem die MS ständig schleichend fortschreitet (und dagegen gibt es bislang auch noch keine zugelassenen Medikamente).

Auslöser für einen Schub sind mannigfaltig – oft gehen Stress und Infekte einem Schub voraus. Manchmal ist es aber auch gar nicht „ersichtlich“, warum das Immunsystem mal wieder gegen sich selbst kämpft.
Multiple Sklerose – das Blitzgewitter im Gehirn – eine bislang unheilbare Krankheit, die vielen Betroffenen, vor allem den Schwerstbetroffenen, den Mut und die Kraft raubt, auch die Lebensenergie. Und doch ist es eine Krankheit, die im besten Fall trotz allen Einschränkungen ein schönes und lebenswertes Leben zulässt. Dies hängt allerdings sehr oft von den sozialen Umständen, des Eingebettetseins in eine soziales Gefüge, ab.
MS ist nicht das Ende, aber diese Krankheit beendet trotzdem Vieles – Wünsche, Träume, Beziehungen und Jobs.
Aber wie alles im Leben kann auch eine solche Krankheit Chancen bergen und diese wahrzunehmen wünsche ich jedem Betroffenen und den Angehörigen.
Möchten Sie mehr über die Multiple Sklerose und das Leben mit dieser tückischen Krankheit erfahren, gewürzt mit Humor und Selbstironie und Mut machenden Texten – und absolut empfehlenswert auch für Nicht-Betroffene, dann schauen Sie vorbei unter www.multiple-arts.com.

Im Frühjahr diesen Jahres wird von Autorin Heike Führ auch ein Buch passend zu diesen Themen im www.rosengarten-verlag.de erscheinen. Bleiben Sie neugierig und staunen Sie.

Heike Führ wurde 1962 in Mainz geboren, ist verheiratet und hat 2 erwachsene Kinder. Sie setzt sich mit dem Thema „Multiple Sklerose“ auseinander und führt zur Information darüber eine Webseite. Im Frühjahr 2014 wird ihr 1. MS-Buch im Rosengarten-Verlag veröffentlicht. Sie schreibt für den Rosengarten-Verlag (Angelika Schweizer) Presse und sie ist auch in vielen anderen Medien journalistisch unterwegs.
Außerdem ist sie ausgebildete Erzieherin mit vielen pädagogischen und psychologischen Fort- und Weiterbildungen.

http://www.news4press.com/Blitzgewitter-und-Sturm-im-Gehirn—MS_802699.html


Geschwister-Beziehung – Lebensqualität pur

Geschwister-Beziehung – Lebensqualität purMeldungDetailSponsorEcke - Geschwister-Beziehung - Lebensqualität pur

 

 

Plötzlich wird dann die Geschwister-Beziehung anders: sie verändert sich von dem fast Selbstverständlichen in etwas ganz Besonderes. Als dann noch ein Päckchen mit einer Lieblingssüßigkeit der beiden Geschwister aus deren Kindheit eintraf, wurden Emotionen hervorgeholt, die wirklich nur eine tiefe und funktionierende Geschwister-Beziehung in dieser Form erleben kann.

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Geschwister-Beziehung – Lebensqualität pur

 

(News4Press.com) Fuehr: Normalerweise, was auch immer „normal“ ist, macht man sich als Schwester oder Bruder vermutlich eher weniger Gedanken darum, wie die Geschwisterbeziehung denn „nun so ist“. Man nimmt sie hin, man kennt es ja nicht anders; die ab dem Zweitgeborenen kennen es ohne Geschwister gar nicht: also ist es ein Laune des Schicksals, dass man einen oder mehrere Geschwister HAT.
Solange die Beziehung in Ordnung ist, gibt es ja auch keinen Anlass, darüber nachzudenken. Meistens jedenfalls.
Manchmal jedoch schaut man – warum auch immer – einmal genauer hin.
Der Erstgeborene überlegt sich vielleicht, wie sein Leben ohne den Bruder oder die Schwester verlaufen wäre und malt es sich gegebenenfalls in den schönsten Farben aus, der Zweitgeborene überlegt sich das eventuell aus den gleichen Gründen ebenfalls.
Aber vielleicht kommt auch Dankbarkeit dafür auf, dass man die Möglichkeit einer solchen einzigartigen Beziehung hat.
Man SELBST kann so rein gar nichts dafür, dass man einen Bruder oder eine Schwester hat. In diesem Fall ist man völlig außen vor. Dafür sind ausschließlich die Eltern verantwortlich. Diese sind im Übrigen auch dafür verantwortlich, wie sie die Erziehung und die Geschwister-Erziehung ausüben.
Als kleines Kind hat man wenig Einfluss auf die eigene Rolle innerhalb einer Familie. Das ändert sich erst, wenn man mit großen Schritten Richtung Pubertät wandert. Und als Erwachsener, sollte man jemals in dieses Stadium gelangen, hat man die Wahl: man kann sich für seine Geschwister, oder gegen sie entscheiden.

Ganz anders wird all diese Theorie, wenn eines der Geschwister plötzlich Hilfe benötigt. Spätestens dann zeigt sich, wie stabil eine vielleicht vermeintliche Beziehung zum Bruder/Schwester ist.
Mal abgesehen von den üblichen Streitereien und dem Gerangel, das man als Kinder täglich miteinander ausficht. Das gehört zu einer gesunden und lebendigen Geschwister-Beziehung ebenso dazu, wie das in Schutz nehmen des Geschwisters und das Verteidigen desselben. Das soziale und soziologisch-emotionale Gefüge von Kindern einer in sich intakten Familie ist hierbei natürlich Grundvoraussetzung für eine stabile Psyche.
Geschwisterbeziehungen gelten oft als emotional und überschäumend, gleichzeitig aber auch als die strapazierfähigsten der Welt.
Die Bedeutung von Geschwistern für die individuelle Entwicklung liegt auf der Hand und wird nicht bestritten.

Im Falle von Heike Führ, die 1994 an Multipler Sklerose (MS) erkrankte, festigte sich die ohnehin freundschaftliche und nahe Verbindung zu ihrem Bruder ab der Diagnosestellung dann nochmals.
Solche Diagnosen sind Extreme und stellen die Welt von Betroffenen (und Angehörigen) von einem Tag auf den anderen auf den Kopf. Wie wichtig ist es dann, wenn der Kranke liebe Menschen um sich hat, die den Kranken nicht fallen lassen, sondern zu ihm stehen.
Oft lebt man eine Geschwisterbeziehung recht selbstverständlich, nimmt sie als gegeben hin und stellt sie weder in Frage, noch verherrlicht sie.
Wenn aber ein schwerer Schicksalsschlag über eine Familie hereinbricht, wie in Heike Führs Fall, dann zeigt sich, wie tragfähig solch eine Geschwisterbeziehung ist.
Ihr Bruder, der damals schon nicht mehr in Mainz, sondern mit seiner Frau und Kindern in Bayern lebte, war zum Zeitpunkt der Diagnosestellung gerade beruflich in Kanada. Heike Führ erinnert sich heute noch daran, dass er täglich aus Kanada im Krankenhaus anrief und sich nach ihr erkundigte.
Plötzlich wird dann die Geschwister-Beziehung anders: sie verändert sich von dem fast Selbstverständlichen in etwas ganz Besonderes. Als dann noch ein Päckchen mit einer Lieblingssüßigkeit der beiden Geschwister aus deren Kindheit eintraf, wurden Emotionen hervorgeholt, die wirklich nur eine tiefe und funktionierende Geschwister-Beziehung in dieser Form erleben kann.
Alte Muster und Erlebnisse aus der Kindheit spielen wieder eine überaus vertraute Rolle und stärken das innere Band zu einem sehr festen Strick, der von nun an so schnell nicht mehr zerreißbar ist.

Heike Führ erlebte mit ihrem Bruder und seiner Familie von da an eine innigere Beziehung, die sich dann noch einmal verfestigte, als sie erneut der Hilfe bedurfte, da ihre Krankheit Multiple Sklerose sie heftig beutelte. Sie musste auf Grund eines MS-Schubes die Arbeitsstundenzahl ihres Berufes reduzieren und ihre gemeinsame Mutter bat ihr finanzielle Unterstützung an.
Eine wundervolle Geste, die die Verbundenheit der Familie zeigt, aber bei Heike Führ auch gleichzeitig die Frage nach der Geschwister- “Gerechtigkeit“ auf warf: ihr Bruder erhielt nun keine finanzielle Zuwendung und sie wusste nicht, ob sie jemals in der Lage sein würde, diese zurück zu zahlen. Und wieder durfte sie die Erfahrung machen, dass das Band, dass sie als Geschwister geflochten hatten, sehr stark und völlig frei von Neid und Missgunst war. Ihr Bruder und seine Familie haben keinerlei Probleme damit, dass diese finanzielle Unterstützung so einseitig verläuft.
Ein „unbezahlbares“ Geschenk.

Hänsel und Gretel zeigen in Grimms Märchen, wie stark ihr Zusammenhalt ist. Gretel schubst die böse Hexe in den Ofen und befreit danach ihren Bruder.
Heike Führs Bruder hat die MS nicht völlig in den Ofen schubsen können, aber hat seiner Schwester mit seiner edlen Haltung Lebensqualität zurück gegeben und vor allem Liebe und Vertrauen gelehrt.
Es gibt sie noch – die kleinen und doch so großen Familienwunder.
Wenn Sie mehr solcher Texte lesen möchten, schauen sie unter www.multiple-arts.com herein, sowie im Rosengarten-VERLAG ( www.rosengarten-verlag.de), wo im Frühjahr diesen Jahres das erste Buch der Autorin erscheint.
Und hier noch ein paar Anmerkungen zu Geschwister-Beziehung an sich:
Immerhin sind Geschwisterbeziehungen die längsten, d.h. zeitlich ausgedehntesten Beziehungen im Leben eines Menschen. Sie besitzen etwas Schicksalhaftes, da man sie sich ja nicht aussuchen kann, sondern in sie „hineingeboren“ wird. Durch das Aufwachsen in der selben Familie können Geschwisterbeziehungen durch ein großes Maß an Nähe charakterisiert sein, das so in keiner anderen Sozialbeziehung erreicht wird.
Und: Geschwisterbeziehungen können nicht willentlich beendet werden – sie bleiben bestehen, auch wenn sich die Geschwister getrennt haben oder keine Kontakte mehr stattfinden.

Heike Führ wurde 1962 in Mainz geboren, ist verheiratet und hat 2 erwachsene Kinder. Sie setzt sich mit dem Thema „Multiple Sklerose“ auseinander und führt zur Information darüber eine Webseite. Im Frühjahr 2014 wird ihr 1. MS-Buch im Rosengarten-Verlag veröffentlicht. Sie schreibt für den Rosengarten-Verlag (Angelika Schweizer) Presse und sie ist auch in vielen anderen Medien journalistisch unterwegs.
Außerdem ist sie ausgebildete Erzieherin mit vielen pädagogischen und psychologischen Fort- und Weiterbildungen.   Copyright Heike Führ
http://www.news4press.com/Geschwister-Beziehung—-Lebensqualit%C3%A4t-_802402.html

 

 

Pressebericht über meine Homepage :-)

DANKE an Peter Jentsch, der diese wundervolle Prese über mich schrieb:

http://www.news4press.com/Die-Multiple-Arts-der-Heike-F%C3%BChr_802299.html

Multiple Formen der Kunst verbindet Heike Führ auf ihrer Internetseite “Multiple Arts”. Dazu gehören nicht nur die Demonstration ihrer gestalterischen und literarischen Talente, sondern insbesondere die Kunst, mit einer unheilbaren Krankheit, der Multiplen Sklerose (MS), zu leben.

file - Pressebericht über meine Homepage :-)

Die Multiple Arts der Heike Führ

„Guten Morgen, Zeit zum Aufwachen!
Waoh! Eine Laser-Show im Schlafzimmer! Rote und blaue Strahlen!
Aha: Guten Morgen MS!
Im Bad dann Balken vor dem linken Auge! Eben war es doch noch eine Laser-Show! Span-nend! Ängstigend!
Guten Morgen MS!
Schwindel: es hat nicht jeder sein eigenes Karussell stets zur Verfügung! Achterbahn am frü-hen Morgen, welch herrliches Vergnügen!
Hallo MS!
Duschen: Einstieg in die Badewanne: Wo bleibt der Fuß heute hängen??? Zähne putzen, Zahnpasta: ein Balanceakt!
Hallo MS!
Und schaffe ich es heute überhaupt, ohne zu stolpern die Treppe hinunter zu gelangen? Ohne den Fußboden zu küssen, oder das Geländer zu umarmen? Sind meine Beine heute Morgen in der Lage, die eigentlich so einfache und doch so komplizierte Koordination zu erahnen und umzusetzen? Tja, und nun wäre es schön, wenn das Kaffeepulver im Filter der Kaffeemaschi-ne landet! Naja, ein zweiter Versuch schadet ja nicht! Oder gar ein dritter?
Hallo MS!
….“
(Textauszug aus „Hallo MS“, Quelle: http://multiple-arts.com/)

Multiple Arts ist eine überaus beeindruckende Webseite über Heike Führs Leben mit der Multiplen Sklerose mit Informationen rund um diese Krankheit, Erfahrungsberichten und Er-fahrungsaustauschmöglichkeiten, beachtenswerten Texten, Gemälden und Fotos.
Führ: „Ich möchte MS-Betroffenen und auch deren Angehörigen und Freunden hier eine Plattform zum Informieren geben und Einblicke rund um die Multiple-Sklerose ermöglichen, sowie zum aktiven Mitwirken animieren. Wobei ich deutlich machen möchte, dass dies keine medizinisch fachliche Seite, sondern ein Blog ist, der sich mit dem Erleben der Multiplen Sklerose mit allen Höhen und Tiefen befasst.“

Heike Führ, geboren 1962 in Mainz ist von Beruf Erzieherin mit vielen pädagogischen und psychologischen Fort- und Weiterbildungen, verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Sie ist seit 1994 an MS erkrankt und setzt sich seither mit diesem Thema auseinander.
Sie schreibt Presse, unter anderem für den A S. Rosengarten-Verlag und ist auch in etlichen anderen Medien journalistisch engagiert.
Im A. S. Rosengarten-Verlag wird (voraussichtlich im Frühjahr 2014) auch ihr erstes Buch über Multiple Sklerose erscheinen.

Mehr Informationen zu Heike Führ:

http://heikef.jimdo.com/

Hallo MS!

A. S, Rosengarten-Verlag
http://www.rosengarten-verlag.de/

Bild und Textauszug freundlicher Genehmigung von Heike Führ
Peter Jentsch ist Künstler und freier Autor und schreibt Gedichte und Kurzgeschichten. Neben eigenen Werken, die man derzeit bei BoD und dem Rosengarten-Verlag findet, ist er als Co-Autor und Illustrator auch an Buchprojekten anderer Autoren beteiligt.

pjArt
Peter Jentsch
Reinekestr. 33
51145  Köln
Tel: +49 (0)2203 / 89 24 98
Fax: +49 (0)2203 / 29 10 46
cpj@pjart.de
www.pjart.de/

 

Was eigentlich ist wirklich ein Bestseller?

ms buch verlag 300x204 - Was eigentlich ist wirklich ein Bestseller?

Das Wort Bestseller setzt sich aus dem Englischenbest” ( am Besten) und “sell” (verkaufen) zusammen.

Also sozusagen ein Buch, das sich am Besten und am Meisten verkaufen lässt.

Das wirft die Frage auf, was dieses Buch hat, was Andere nicht haben.

Wichtig ist sicherlich, dass es etwas Außergewöhnliches hat. Etwas Besonderes und Neues.

Und mit Sicherheit muss irgendetwas Unerwartetes auftauchen. Das Wörtchen Spannung taucht im Zusammenhang mit Bestseller auch auf.
Nun ist sicherlich nicht jedes Thema so spannend, dass es den Leser auf Anhieb umhaut.

Ein bekannter Bestseller ist zur Zeit das Low Carb-Buch (Low Carb: Für Berufstätige) von Jutta Schütz: und wenn man es liest, spürt man schon den etwas anderen „Geist“, die etwas andere Haltung darin schweben. Low Carb an sich ist nicht neu: aber die Art und Weise, wie man auf die Schnelle, gerade für Berufstätige, ein gesundes und schmackhaftes Essen zaubern kann, hat die Leserschaft offensichtlich überzeugt!

Denn nicht immer muss ein Thema brandneu sein. Kochen ist uralt . Es kommt wohl auf die Aufarbeitung eines gewöhnlichen Themas an.

An Büchern über Krankheiten ist an sich auch nichts wirklich Spannendes zu finden (es sei denn, man betrachtet es von der wissenschaftlichen Seite der Forschung heraus). Aber es ist spannend, wie der Autor , zumal, wenn es sich um eine Biografie handelt, mit seiner Erkrankung umgeht, welche Wege er hinaus findet. Das kann neue Erkenntnisse für den Leser bringen und damit zu einer Einzigartigkeit führen, die das Buch so besonders macht.

Und dann, wenn ein Buch interessant ist, eine breite Leserschaft anzieht, eine andere Herangehensweise hat – kann es also ein Bestseller werden.

Noch besser ist es sicherlich, wenn innerhalb des Buches tatsächlich vom Autor eine Spannung erzeugt werden kann, die es dem Leser fast nicht möglich macht, das Buch aus der Hand zu legen.
Das kann bei Büchern über Krankheitsberichte natürlich gar nicht so einfach sein, aber der wirklich und ernsthaft interessierte Leser, wird sich mit der entsprechenden Materie auskennen und dem Thema offen und interessiert gegenüber stehen.

Für mich persönlich ist auch HUMOR ganz wichtig. Da ich selbst an MS (Multipler Sklerose) erkrankt bin und viele Texte und Geschichten rund um die MS verfasse und im Frühjahr diesen Jahres mein erstes Buch im Rosengarten-Verlag erscheint, beschäftigt mich natürlich ebenfalls die Frage nach dem Bestseller. Allerdings hat das Schreiben bei mir niemals unter diesem Gesichtspunkt stattgefunden, da mir das Schreiben eher als therapeutische Maßnahme, zum Verarbeiten der Erkrankung, der Symptome und Begleiterscheinungen wichtig war.
Mir wurde immer wieder mitgeteilt, dass es schön sei, dass ich die Texte mit viel Humor schreibe. Oft ist es auch Galgenhumor. Oder ein Lachen und Schmunzeln über mich selbst. Aber gerade das ist es sicherlich auch, was den Witz eines Buches ausmacht.

Wenn man verschiedene Menschen zum Thema Bestseller befragt, fällt mir immer wieder auf, dass es auch im Empfinden darüber große Unterschiede gibt.
Und ganz ehrlich: manchmal sind es gerade die kleinen Bücher, die Geheimtipps, die kaum jemand kennt, die uns fesseln und irgendetwas in uns entzünden, das es zu unserem ureigenen Bestseller werden lassen.

Auch, wenn Statistiken und Zahlen etwas Anderes hergeben: jeder hat ganz sicher seinen eigenen Bestseller zu Hause stehen, den er um nichts in der Welt tauschen würde. Das ist gelebte Kunst, das ist Kultur, verpackt mit einer Portion Selbstbewusstsein und Selbststand für das, was einem selbst gefällt. ©www.multiple-arts.com

 

*INTERNET-Kontakte – Selbsthilfe bei chronischen Krankheiten

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INTERNET-Kontakte – Selbsthilfe bei chronischen Krankheiten

Fuehr: Internet ist gefährlich, so sagt man. „Nehme Dich in Acht, Du weißt nie, wer hinter so einem Profil steckt“, sagt der Eine; „Es könnte ein Fake sein!“, sagt der Andere.
Könnte!
Tausende Kriminalberichte bestätigen das; auch zum Glück, denn so wird man vorsichtig!
Aber was andersherum tausende Berichte nicht mitteilen (können), ist die Kraft, die Wärme und vor allem HILFE, die einem zuteil werden kann, wenn man sich zum Beispiel auf ein soziales Netzwerk einlässt.
Nehmen wir ein konkretes Beisiel: Facebook bietet viele unterschiedliche Möglichkeiten zum Austausch an. Dies mag dem Einem gefallen, dem Anderen nicht. Das Schöne ist: man hat die Wahl: niemand MUSS sich solch einem Internet-Forum anschließen und selbst, wenn man „Mitglied“ einer solchen Gemeinschaft ist, muss man nicht zwangsläufig den ganzen Tag lang online sein und sich mitteilen. Mann kann, wenn man möchte und das ist doch wunderbar.
Für Menschen mit z.B. chronischen Krankheiten, wie MS (Multiple Sklerose) bietet sowohl das Internet, als auch das entsprechende Netzwerk eine unzählige Form von Austausch, Infos und Gesprächsmöglichkeiten.
Erstens gibt es Seiten, wie MULTIPLE ARTS ( https://www.facebook.com/heike.multiplearts ),
die sowohl umfassend über eine Krankheit informieren – und zwar sowohl fachlich fundiert, als auch übergreifende Themen wie soziale Absonderung, Ängste und Sorgen – und die damit eine unglaubliche Hilfe und Unterstützung bieten, als auch spezielle Gruppen wie z.B. „Multipler Spaß mit MS“ ( https://www.facebook.com/groups/384684261658267/?fref=ts ). Solche Gruppen haben einen „geschlossenen“ Status, d.h., niemand, der nicht Mitglied solch einer Gruppe ist (bei der man um Aufnahme bittet und die von Administratoren geleitet wird), kann das einsehen, was dort geschrieben wird. Das ist SELBTSHILFE pur! Erfahrene und unerfahrene MS`ler, in dieser Gruppe auch ebenso NICHT-MS`ler, meistern gemeinsam ihren Alltag, tauschen sich aus, machen Späße, holen sich Infos, Trost und genauso wird auch zusammen geweint und gekämpft. Es entstehen wirklich feste Freundschaften, die zwar virtuell starten, aber oft schnell zu „mehr“ werden. Aus dem Posten und Kommentieren werden dann Emails, die man sich ganz persönlich schreibt (sogenannte PN`s). Und daraus entstehen dann Telefonate und die ersten persönlichen Treffen.
Sicherlich ist die räumliche Begrenzung nicht so leicht zu überwinden, wie alle Grenzen des Internets. Heutzutage ist es kein Problem, gleichzeitig in einen Chat nach Kanada und dem Nachbar nebenan verwickelt zu sein.
Aber wie oft ergibt es sich, dass man feststellt, dass man gar nicht zu weit auseinander wohnt und man trifft sich „in der Mitte“, oder in einem größeren Einkaufszentrum, Café oder auch privat. Ich selbst durfte das alles schon erleben und auch ein Facebook-Treffen einer Deutschland weiten Gruppe an einem Wochenende in Mainz. Und ganz plötzlich wird der virtuelle Kontakt zu einer Stimme, einer Person aus „Fleisch und Blut“, die man umarmen und anfassen kann und zu einem Mensch, wo es Sinn macht, Blicke auszutauschen und sich somit auch nonverbal unterhalten zu können.

Es ist nicht alles Fake, auch wenn es sicher notwendig ist, eine gewisse Vorsicht walten zu lassen.
Für schwer Kranke kann aber solch eine Gemeinschaftsseite und Gruppe wirklich eine Selbsthilfe darstellen, die mit nichts zu vergleichen ist.

Viele in der Mobilität stark eingeschränkte Menschen, oder Kranke, die auf dem Lande, fern ab von öffentlichen Verkehrsmitteln und auch örtlichen Selbsthilfegruppen leben, sind froh, dass sie im Internet eine Gemeinschaft gefunden haben – eine echte Gemeinschaft: GEMEINSAM lachen und weinen, schmunzeln und schimpfen, sich informieren und austauschen und das alles in der relativen Sicherheit einer in sich geschlossenen Gruppe, in der man auch schon einmal etwas peinlich anrührende Fragen zur Krankheit stellen und sich Tipps holen kann.
Eine Gemeinschaft der besonderen Art, die, wenn sie wie die o.g. Gruppe gut geleitet und geführt wird, auch darauf achtet, dass ein echtes Miteinander ohne Ausgrenzen stattfindet. Ein Jeder ist Willkommen: wenn es um eine gemeinsam zu TRAGENDE Krankheit geht, spielt weder Hautfarbe, noch Konfession, Geschlecht oder sexuelle Ausrichtung, Nationalität oder Bildungsstand eine große Rolle, sondern die aufrichtige Anteilnahme steht im Vordergrund.

Wer ernsthaft interessiert ist, sich solch einer Gruppe anzuschließen, kann über Google oder in dem jeweiligen sozialen Netzwerk in der Suchfunktion fündig werden.
Ich kann es als MS-Betroffene nur empfehlen – ich genieße täglich das freundliche und liebevolle Miteinander. Und auch hier gilt: niemand MUSS sich einbringen; es gibt viele stille Mitleser, die einfach Freude daran haben, Teil einer solchen Gemeinschaft zu sein und erfreuen sich an allen Beiträgen und Tipps, oder es gibt die Aktiven, die lustige Sprüche posten, oder Wissenswertes. Niemand muss, jeder kann und darf …. man muss niemals immer präsent sein – wer da ist ist da.
Ich wünsche jedem, der schon einmal mit dem Gedanken gespielt hat, sich solch einer Gruppe anzuschließen, den Mut, dies zu tun. Und wenn man feststellt, dass es doch nicht das Richtige war: ein „Klick“ und man verlässt die jeweilige Gruppe wieder.
Aber Sie werden immer WILLKOMMEN geheißen.
www.multiple-arts.com