Archiv für den Monat: Juni 2026

Hitzeempfindlichkeit gibt es auch bei anderen neurologischen Erkrankungen

Auch bei anderen neurologischen Erkrankungen kann Hitze Symptome verstaerken. 1024x409 - Hitzeempfindlichkeit gibt es auch bei anderen neurologischen Erkrankungen
Auch bei anderen neurologischen Erkrankungen kann Hitze Symptome verstärken.
 

Hitze kann nicht nur bei MS zum Problem werden. Das sogenannte Uhthoff-Phänomen ist zwar typisch für MS, weil Wärme die Reizweiterleitung in bereits geschädigten Nervenbahnen zusätzlich verschlechtern kann. Aber auch bei anderen neurologischen Erkrankungen kann Hitze Symptome verstärken – zum Beispiel durch gestörte Temperaturregulation, Kreislaufprobleme, stärkere Erschöpfung oder eine schlechtere Signalübertragung zwischen Nerv und Muskel.

Heißt also:

Hitze ist nicht nur unangenehm, sie kann ein ohnehin belastetes Nervensystem zusätzlich ausbremsen.

Die Mechanismen sind nicht immer dieselben wie bei MS – aber die Folgen spüren viele Betroffene trotzdem deutlich.

Hitzeempfindlichkeit gibt es auch bei anderen neurologischen Erkrankungen

Aber das klassische Uhthoff-Phänomen ist vor allem typisch für demyelinisierende Erkrankungen wie Multiple Sklerose.

Der Grund ist genau der: geschädigte bzw. entmarkte Nervenleitbahnen leiten unter Wärme schlechter. Schon ein kleiner Temperaturanstieg kann dort die Reizweiterleitung zusätzlich verlangsamen oder sogar vorübergehend blockieren!!!

Bei welchen neurologischen Erkrankungen spielt Hitze auch eine Rolle?

  1. Demyelinisierende Erkrankungen → am ehesten ähnlicher Mechanismus wie bei MS
    Hier ist die Antwort am klarsten: ja, da geht es ebenfalls um gestörte Nervenleitung in vorgeschädigten Bahnen.

Dazu gehören vor allem:

* Neuromyelitisoptica-Spektrum-Erkrankung (NMOSD)

* teilweise auch andere entzündlich-demyelinisierende Erkrankungen des zentralen Nervensystems

Bei diesen Erkrankungen kann Wärme ebenfalls Symptome vorübergehend verstärken, weil die „Sicherheitsreserve“ der Nervenleitung in geschädigten Fasern geringer ist.

Wenn die Temperatur steigt, arbeiten Natriumkanäle anders, die Leitgeschwindigkeit sinkt, und bestehende Ausfälle können wieder deutlicher werden. Genau deshalb wird das Uhthoff-Phänomen in der Fachliteratur nicht nur bei MS, sondern auch bei anderen demyelinisierenden Erkrankungen beschrieben.

  • Periphere demyelinisierende Neuropathien

→ theoretisch ähnliches Prinzip, aber nicht so klassisch wie bei MS

Wenn Nerven außerhalb von Gehirn und Rückenmark entmarkt oder stark geschädigt sind – also etwa bei bestimmten Polyneuropathien oder nach entzündlichen Nervenerkrankungen – kann Wärme Beschwerden ebenfalls verstärken.

Dann geht es eher um:

* schnellere Erschöpfung geschädigter Nerven

* schlechtere Reizweiterleitung

* mehr Schwäche, Kribbeln oder „wattige Beine“

Aber: Das ist nicht so typisch und so klar definiert wie bei MS. Man würde das normalerweise nicht automatisch Uhthoff-Phänomen nennen, auch wenn der Mechanismus teilweise verwandt sein kann.

  • Myasthenia gravis

→ Hitze kann deutlich verschlechtern, aber aus einem anderen Grund

Bei Myasthenia gravis kennen viele Betroffene ebenfalls eine Verschlechterung bei Hitze – mit mehr Muskelschwäche, hängenden Lidern, Doppelbildern, schneller Erschöpfung.

Aber: Hier liegt das Problem nicht primär in der Nervenleitbahn oder Myelinschicht, sondern an der Signalübertragung zwischen Nerv und Muskel, also an der neuromuskulären Endplatte.

Das heißt: Auch hitzeempfindlich – aber ein anderer Mechanismus.

  • Parkinson, autonome Störungen, neurologische Fatigue-Syndrome

→ Hitze kann Beschwerden verstärken, aber eher indirekt Bei Erkrankungen wie Morbus Parkinson oder bei autonomen Störungen kann Hitze ebenfalls richtig unangenehm werden.

Dann sind die Mechanismen meist andere, zum Beispiel:

* Kreislauf sackt schneller ab

* Blutdruckregulation klappt schlechter

* Schwitzen / Temperaturregulation funktioniert nicht gut

* Erschöpfung, Benommenheit, Gangunsicherheit nehmen zu

* Medikamente wirken gefühlt „anders“ oder der Körper kommt mit Belastung schlechter klar

Da geht es also eher um Temperaturregulation, Kreislauf, vegetatives Nervensystem und allgemeine Belastbarkeit – nicht um das klassische „entmarkter Nerv leitet bei Hitze schlechter“.

  • Epilepsie, Migräne, andere neurologische Erkrankungen

Auch hier kann Hitze Beschwerden verschlechtern – aber meist indirekt, z. B. durch:

* Schlafmangel

* Flüssigkeitsmangel

* Kreislaufprobleme

* Stress für den Körper

* Fieber

Das ist dann keine typische temperaturabhängige Leitungsblockade wie bei MS, sondern eher ein Trigger-Effekt.

Der entscheidende Unterschied: „Hitze macht Symptome schlimmer“ ist nicht immer dasselbe.

Man kann grob drei Gruppen unterscheiden:

  1. Demyelinisierung / vorgeschädigte Nervenbahn

Beispiel: MS, teils NMOSD Mechanismus: Wärme verschlechtert die Reizleitung in geschädigten Nervenfasern → klassischstes Uhthoff-Prinzip

B) Störung der Signalübertragung zwischen Nerv und Muskel

Beispiel: Myasthenia gravis Mechanismus:

Wärme verschlechtert die neuromuskuläre Übertragung

→ mehr Schwäche, aber nicht dieselbe Baustelle wie bei MS

  • Störung von Kreislauf, Temperaturregulation, vegetativem Nervensystem oder allgemeiner Belastbarkeit

Beispiele: Parkinson, autonome Dysfunktion, manche neuropathischen oder neurodegenerativen Erkrankungen

Mechanismus: Der Körper kommt mit Wärme schlechter zurecht → Symptome nehmen zu, aber nicht wegen entmarkter Nervenbahnen im klassischen Sinn

FAZIT: Auch bei anderen neurologischen Erkrankungen kann Hitze Symptome verstärken. Aber:

* Bei MS und anderen demyelinisierenden Erkrankungen liegt das oft wirklich an einer temperaturabhängig schlechteren Nervenleitung in vorgeschädigten Bahnen.

* Bei anderen neurologischen Erkrankungen ist Hitzeempfindlichkeit zwar ebenfalls häufig, aber oft aus anderen Gründen – etwa gestörter neuromuskulärer Übertragung, vegetativer Dysregulation, Kreislaufproblemen oder allgemeiner Erschöpfbarkeit.

Danke an ChatGPT, das meine Recherchen vollkommen gemacht hat!

Copyright 2026 Heike Führ/multiple-arts

HITZE-Hölle: UHTHOFF – die emotionale Seite  

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Wenn das Uhthoff-Phänomen die Lebensqualität raubt

UHTHOFF – die emotionale Seite

Nicht nur, das Gefühl von „es ist warm und unangenehm“, sondern eher dieses Gefühl von „Ich bin nicht mehr ich selbst. Ich kann nicht so, wie ich will“!

Mein Radius wird kleiner. Meine Kraft, meine Leichtigkeit, meine Lebensqualität werden mir einfach weggenommen.

Das ist nicht bloß lästig. Das ist eine echte Belastung.

Was beim Uthoff-Phänomen oft emotional so reinhaut

Uhthoff ist kein Schub und verursacht nicht automatisch neue Schäden, sondern eher eine vorübergehende Verschlechterung bestehender Symptome, die sich mit Abkühlung meist wieder bessert.

Aber: Das Wissen, dass es „nur vorübergehend“ ist, macht das Erleben nicht harmlos!!!

Denn im Alltag fühlt es sich oft an wie:

* Kontrollverlust – du planst etwas und dein Körper sagt plötzlich: nope.

* Trauer um Lebensqualität – weil Sommer, Unternehmungen, Spontanität, Energie oder auch kleine Freiheiten nicht mehr selbstverständlich sind.

* Hilflosigkeit und Frust – weil du vielleicht genau weißt, was los ist, aber es in dem Moment trotzdem nicht wegzaubern kannst.

* Daueranspannung – dieses innere Scannen: „Wird’s heute wieder schlimmer? Wie warm wird es? Schaffe ich den Termin? Kippe ich wieder in diese Erschöpfung?“

* Isolation – wenn andere Sommer, Freibad, Garten, Ausflüge genießen und man selbst denkt: Ich versuche gerade nur, meinen Kreislauf, mein Nervensystem und meinen Kopf irgendwie zusammenzuhalten.

Und genau das kann psychisch enorm zermürben. Es ist nicht nur Erschöpfung, sondern auch Verlust. Verlust von Kraft. Von Verlässlichkeit. Von Freiheit. Vielleicht auch ein Stück von dem, wie du dich selbst kennst.

Wenn Hitze/Uthoff zuschlägt, ist das oft nicht „nur“ Müdigkeit, sondern so eine Entmächtigung des Alltags:

* Man muss Dinge absagen

* man wird langsamer

* man kann nicht so reagieren, denken, leisten, teilnehmen

* und man ist gleichzeitig damit beschäftigt, das irgendwie nach außen zu erklären oder zu überspielen

Das kann richtig traurig machen. Oder wütend. Oder beides gleichzeitig.

Und manchmal auch so leer, weil man einfach dauernd gegen etwas anlebt, das man nicht verhandeln kann.

Was wichtig ist: Dieses „ich bin so fertig“ ernstzunehmen ! Denn wenn du merkst, dass dich das emotional richtig runterzieht, dann ist das kein „Stell-dich-nicht-so-an“, sondern ein Signal, dass dein System gerade sehr viel trägt — körperlich und seelisch.

Gerade bei MS ist Fatigue nicht einfach normale Müdigkeit, und wenn dann noch Hitze/Uthoff dazukommt, kann das wie ein Verstärker wirken.

Viele Betroffene berichten genau von diesem Mix aus körperlicher Schwäche, Brain Fog, Reizüberflutung und emotionalem Zusammenbrechen, weil einfach nichts mehr kompensiert werden kann.

Uthoff ist nicht nur Hitze. Es ist dieses Ausgebremstwerden mitten im Leben. Wenn Kraft Klarheit und Leichtigkeit einfach wegrutschen bleibt nicht nur Erschoepfung 1024x611 - HITZE-Hölle:  UHTHOFF – die emotionale Seite  
Uhthoff-Phänomen bremst aus

Was dir vielleicht helfen kann — nicht als „Lösung“, eher als Entlastung Ein paar Gedanken, die manchmal wirklich etwas Druck rausnehmen:

1) Nicht nur „mir geht’s gerade schlecht“, sondern ganz konkret:

* „Das ist gerade Uthoff + Fatigue + Trauer über Einschränkung.“

* „Ich bin nicht schwach, mein Nervensystem ist gerade überlastet.“

* „Heute ist ein Hitzetag, kein Maßstab für meinen normalen Zustand.“
Das nimmt nicht alles weg, aber manchmal etwas von dieser fiesen Selbstabwertung.

2) Den Sommer nicht mehr gegen dich gewinnen lassen müssen
Ich meine damit nicht „positiv denken“, sondern eher: radikal entlasten.

Also wirklich legitimerweise:

* Termine verschieben oder kürzen

* mittags nichts vornehmen

* Kühlpausen einplanen, bevor es kippt

* Hilfe annehmen

* Dinge absagen, ohne dich dafür zu rechtfertigen
Nicht als Kapitulation, sondern als Schadensbegrenzung für dein Nervensystem.

3) Traurig sein dürfen über das, was wegfällt
Das klingt banal, ist aber wichtig. Es ist okay, zu sagen: „Ich finde das unfair. Ich vermisse meine Kraft. Ich vermisse Sommer, wie andere ihn erleben.“ Man muss nicht alles tapfer wegmoderieren.

4) Mit dem Neurologen / der Neurologin besprechen, wenn…

* die Verschlechterung ungewöhnlich stark ist

* die Symptome nach Abkühlung nicht wieder zurückgehen

* etwas neu ist oder anders als sonst

* oder du merkst, dass dich die emotionale Belastung gerade wirklich Richtung depressive Verstimmung oder totale Erschöpfung zieht.

Denn dann geht es nicht nur um „Hitze aushalten“, sondern auch darum, ob man symptomatisch noch etwas besser unterstützen kann.

Dieses Uthoff-Geschehen, das wir erleben (müssen), nimmt gerade richtig Lebensqualität und raubt Kraft – körperlich und seelisch.

Und ja: Das darf man auch genau so benennen. Das ist belastend. Punkt.

Und hier noch meine emotionalen Gedanken dazu:

Was Uthoff emotional mit mir macht

Uthoff ist für mich nicht einfach nur Hitze, die ich schlechter vertrage. Es ist viel mehr als das. Es nimmt mir Kraft, Klarheit, Leichtigkeit und oft auch ein Stück Lebensqualität.

Dinge, die für andere selbstverständlich sind, werden plötzlich anstrengend oder gar unmöglich.

Und genau das macht auch emotional etwas mit mir.

  • Es ist dieses Gefühl, ausgebremst zu werden, obwohl ich doch einfach nur leben möchte.

Mitten im Sommer, mitten im Alltag, mitten in schönen Momenten.

Wenn mein Körper plötzlich nicht mehr mitmacht, wenn Erschöpfung, Schwäche oder Reizüberflutung alles überlagern, dann bleibt nicht nur Müdigkeit zurück – sondern auch Frust, Traurigkeit und manchmal Hilflosigkeit.

  • Uthoff ist für mich nicht nur ein körperliches Symptom. Es ist auch ein stiller Verlust von Freiheit, Spontaneität und Lebensqualität.

Und ja, das tut weh. Nicht nur im Körper, sondern auch im Herzen.

Copyright 2026 Heike Führ/multiple-arts.com!

Alles Liebe für Euch – kommt gut durch diese schreckliche Hitze!

Kann ein Kindheitstrauma Multiple Sklerose auslösen?

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Kann ein Kindheitstrauma Multiple Sklerose auslösen?

Viele Menschen mit Multipler Sklerose (MS) blicken irgendwann auf ihr Leben zurück und fragen sich: Warum gerade ich?

Besonders Betroffene, die in ihrer Kindheit Gewalt, Vernachlässigung, Missbrauch oder andere belastende Erfahrungen gemacht haben, fragen sich häufig, ob es einen Zusammenhang zwischen diesen Erlebnissen und ihrer Erkrankung geben könnte.

Die Wissenschaft beschäftigt sich tatsächlich mit dieser Frage – die Antwort ist jedoch nicht ganz einfach.

Kann seelischer Schmerz Spuren im Körper hinterlassen? Die Forschung untersucht zunehmend, wie belastende Kindheitserfahrungen das Stress- und Immunsystem beeinflussen. Ob dadurch das Risiko für Erkrankungen wie Multiple Sklerose erhöht wird, ist noch nicht abschließend geklärt. Sicher ist jedoch: Körper und Seele sind enger verbunden, als lange angenommen wurde.

7 - Kann ein Kindheitstrauma Multiple Sklerose auslösen?
Kindheit und MS

Was sagt die Forschung?

Studien zeigen, dass schwere Belastungen in der Kindheit langfristige Auswirkungen auf Körper und Psyche haben können. Anhaltender Stress in jungen Jahren beeinflusst unter anderem das Hormonsystem, die Stressverarbeitung und das Immunsystem.

Einige wissenschaftliche Untersuchungen haben Hinweise darauf gefunden, dass Menschen mit schweren Kindheitstraumata möglicherweise ein erhöhtes Risiko für Autoimmunerkrankungen haben. Dazu zählt auch die Multiple Sklerose.

Bedeutet das, dass Traumata MS verursachen?

Nein. Nach dem heutigen Stand der Forschung gibt es keinen Beweis dafür, dass Missbrauch, Gewalt oder Vernachlässigung direkt eine Multiple Sklerose auslösen.

MS gilt als eine komplexe Erkrankung, die durch das Zusammenspiel vieler Faktoren entsteht.

Dazu gehören unter anderem:

* genetische Veranlagung

* Infektionen, insbesondere mit dem Epstein-Barr-Virus

* Vitamin-D-Mangel

* Rauchen

* Umweltfaktoren

* möglicherweise auch langanhaltender Stress und belastende Lebenserfahrungen

Traumatische Erfahrungen werden daher eher als ein möglicher Risikofaktor betrachtet – nicht als alleinige Ursache.

Die Last der Vergangenheit

Auch wenn ein Trauma nicht direkt für die Entstehung einer MS verantwortlich gemacht werden kann, bedeutet das nicht, dass es bedeutungslos ist. Viele Betroffene berichten, dass ungelöste seelische Belastungen Einfluss auf ihr Wohlbefinden, ihre Stressresistenz und ihren Umgang mit der Erkrankung haben.

Deshalb kann es hilfreich sein, sich nicht nur um den Körper, sondern auch um die eigene seelische Gesundheit zu kümmern.

Ein wichtiger Gedanke Wer mit MS lebt und eine schwere Kindheit erlebt hat, trägt oft zwei Geschichten in sich: die Geschichte der Erkrankung und die Geschichte des Überlebens.

Die Forschung kann heute nicht sagen, dass die Kindheit die MS verursacht hat. Sie zeigt aber immer deutlicher, dass Körper und Seele eng miteinander verbunden sind.

Und manchmal beginnt Heilung nicht damit, die Schuld für eine Erkrankung zu suchen, sondern damit, die eigene Geschichte mit Mitgefühl zu betrachten – und anzuerkennen, wie viel Kraft es gekostet hat, den Weg bis hierher zu gehen. - Kann ein Kindheitstrauma Multiple Sklerose auslösen?

Und Psychotherapie oder gute Gespräche mit Coaches können ebenfalls gut helfen, eine belastende Kindheit zu sortieren und zu bearbeiten.

Ich habe zum Glück keinen Missbrauch in der Kindheit erlebt, aber ich stelle heute immer wieder fest, wie sehr Stress und belastende Ereignisse meinen heutigen MS-Zustand beeinflussen können.

MS ist und bleibt ein spannendes Rätsel!

Ich wünsche jedem Leser, dass Ihr keine all zu schlechten Erfahrugen machen musstet und Ihr innerlich wieder heilen könnt und Euch die MS in Ruhe lässt!

Herzliche Grüße und alles Liebe,

Heike 😊
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Das UHTHOFF-Phänomen bei Hitze: genau erklärt

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Uhthoff-Phänomen bei MS gut erklärt

Das UHTHOFF-Phänomen bei Hitze: genau erklärt

Anhaltende Hitze um 39 °C kann bei chronisch kranken Menschen sehr viel auslösen!
Und bei MS mit Uhthoff-Phänomen ist das leider oft eine besonders fiese Kombination!

Die kurze Version ist: Hitze macht bei MS meist keine “neuen Schäden” am Nervensystem, aber sie kann bereits vorgeschädigte Nerven deutlich schlechter arbeiten lassen.

Und wenn die Hitze nicht nur mal für ein paar Stunden, sondern tagelang oder wochenlang anhält, kommt noch eine zweite Ebene dazu: Der ganze Körper gerät in Dauerstress – Kreislauf, Schlaf, Flüssigkeitshaushalt, Erschöpfung, Konzentration, Entzündungsneigung.

Was passiert bei MS und Hitze überhaupt?

Bei MS ist die Myelinschicht – also die Isolierung der Nervenfasern – an manchen Stellen geschädigt. Diese Isolierung sorgt normalerweise dafür, dass elektrische Signale schnell und sauber weitergeleitet werden. Wenn dann die Körpertemperatur steigt, kann genau diese ohnehin gestörte Reizleitung noch instabiler werden.

Schon ein kleiner Temperaturanstieg von etwa 0,2–0,5 °C kann bei manchen Menschen mit MS reichen, damit Symptome aufflammen.

Das ist das Uhthoff-Phänomen!!!

uhthoff wenn der sommer zum Gegner wird - Das UHTHOFF-Phänomen bei Hitze: genau erklärt
multiple-arts.com / Bild: KI

Typisch sind vorübergehend mehr:

* Fatigue / bleierne Erschöpfung

* Muskelschwäche, schwere Beine

* Unsicherheit beim Gehen, Koordinationsprobleme, mehr Spastik

* verschwommenes Sehen, Doppelbilder

* Konzentrations- und Wortfindungsprobleme

* Schwindel, Reizüberflutung, “Watte im Kopf”

* manchmal auch Blasenprobleme oder stärkeres Kribbeln

▶️▶️ Das Wichtige dabei: Das ist meist kein echter Schub, sondern eine vorübergehende Funktionsverschlechterung, weil die Nerven bei Wärme schlechter leiten.
Wenn der Körper wieder runterkühlt, bessert sich das in der Regel wieder.

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Uhthoff-Phänomen bei MS
  • Was macht Hitze mit dem Nervensystem – ganz konkret?

Vereinfacht gesagt: Die Nervenleitung wird „störanfälliger“.
Bei demyelinisierten Nervenfasern ist die elektrische Weiterleitung ohnehin schon grenzwertig.
Wärme verändert, wie Ionenkanäle in der Nervenzellmembran arbeiten – also die kleinen “Tore”, über die Natrium und Kalium fließen, damit ein Nervenimpuls weiterlaufen kann.

Bei geschädigten Nerven kann Wärme dazu führen, dass die Leitung langsamer wird oder zeitweise blockiert.
Genau deshalb fühlen sich alte Symptome plötzlich an, als hätte jemand den Stecker halb gezogen.

Man kann es sich so vorstellen:

▶️ Gesunder Nerv = gut isoliertes Kabel, funktioniert auch bei Wärme noch recht stabil.

▶️ MS-Nerv = Kabel mit beschädigter Isolierung.

Solange die Bedingungen okay sind, geht’s noch irgendwie. Wird es zu warm, „flackert“ das Signal oder kommt nicht mehr sauber an.

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Das Uhthoff-Phänomen bei MS

Warum ist lang anhaltende Hitze nochmal etwas anderes als “ein heißer Tag”?

Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Ein einzelner heißer Nachmittag kann Uhthoff auslösen.

Eine Hitzewelle mit 35–39 °C über viele Tage ist aber zusätzlich ein Dauerbelastungstest für den ganzen Organismus.

  1. Der Körper kann schlechter runterkühlen
    Wenn es auch nachts warm bleibt, fehlt die Erholung. Dann ist der Körper quasi ständig leicht überhitzt oder damit beschäftigt, nicht zu überhitzen.

Das bedeutet:

* höhere Kreislaufbelastung

* mehr Schwitzen

* Flüssigkeits- und Salzverlust

* schlechterer Schlaf

* höhere Grunderschöpfung

* weniger Belastungsreserve für Gehirn und Muskeln

Bei MS heißt das oft: Die Schwelle, ab der Symptome kippen, wird immer niedriger.

Dann klappt irgendwann nicht mal mehr Bewegung – schon Duschen, Kochen, Treppensteigen oder Denken kann “zu viel” sein.

  • Das autonome Nervensystem läuft auf Anschlag

Hitze aktiviert Stress- und Thermoregulationssysteme:

* Blutgefäße weiten sich

* Puls steigt

* Kreislauf arbeitet härter

* Schwitzen

* der Körper versucht permanent, die Kerntemperatur stabil zu halten

Bei chronisch Kranken, die ohnehin weniger Reserven haben, kann das zu einem Gefühl führen von:

* „ich kippe gleich weg“

* Herzrasen / Schwäche / Zittrigkeit

* Benommenheit

* diffuse Unruhe oder Gereiztheit

* völliger Erschöpfung nach Kleinigkeiten

  • Schlafmangel verschärft neurologische Symptome

Wenn man in Hitze schlecht schläft, ist das bei MS doppelt gemein:

* Fatigue wird schlimmer

* Reizfilterung wird schlechter

* Schmerzempfinden kann steigen

* Konzentration und Wortfindung brechen schneller ein

* Stimmung und Belastbarkeit sinken

Und dann wirkt es so, als würde die MS “explodieren”, obwohl mehrere Dinge gleichzeitig zusammenspielen: Wärme + Schlafmangel + Kreislaufstress + Flüssigkeitsmangel + ohnehin empfindliche Nervenleitung.

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KI generiert

Was kann eine Hitzewelle bei chronisch Kranken insgesamt auslösen?

Nicht nur bei MS, sondern generell bei chronischen Erkrankungen kann anhaltende Hitze unter anderem verstärken:

*Kreislauf und Herz

* Blutdruckabfall, Schwindel, Schwäche

* Herzrasen

* mehr Belastung fürs Herz-Kreislauf-System

* Dehydrierung Gehirn und Nerven

* Konzentrationsstörungen

* Benommenheit, “Gehirnnebel”

* Kopfschmerzen

* Reizbarkeit, innere Unruhe

* stärkere Erschöpfung Muskeln / Mobilität

* Schwächegefühl

* Gangunsicherheit

* mehr Stürze

* Spastik oder Muskelkrämpfe

* insgesamt schlechtere Belastbarkeit

Medikamente werden “spürbarer”

Bei manchen chronisch Kranken können Medikamente in der Hitze problematischer werden, z. B. wenn sie:

* entwässern,

* den Blutdruck beeinflussen,

* müde machen,

* die Schweißproduktion beeinflussen,

* oder zusammen mit Flüssigkeitsmangel Kreislaufprobleme verstärken.

Und speziell bei MS: Macht diese Hitze das Nervensystem auf Dauer kaputt?

Hier ist die ehrliche, wichtige Unterscheidung: Wahrscheinlich nicht im Sinne von: “Hitze verursacht automatisch neue MS-Schäden.”

Das klassische Uhthoff-Phänomen gilt nicht als neuer Schub und nicht als neue Entmarkung, sondern als vorübergehende Leitungsstörung in bereits betroffenen Bahnen!!!

Aber: Eine extreme Hitzebelastung ist trotzdem nicht harmlos, weil sie funktionell enorm destabilisieren kann:

* mehr Sturzrisiko

* mehr Erschöpfung und Rückzug

* weniger Bewegung

* schlechtere Selbstversorgung

* höheres Risiko, Infekte oder Dehydrierung zu übersehen

* im schlimmsten Fall Hitze-Erschöpfung oder Hitzschlag

Und: Wenn jemand tagelang kaum trinkt, schlecht schläft, sich kaum erholt und körperlich abbaut, dann kann das natürlich insgesamt zu einer massiven Verschlechterung des Zustands führen – auch wenn das nicht automatisch “neue MS-Läsionen” bedeutet.

Es gibt außerdem Hinweise, dass extreme Umweltwärme und Hitzewellen mit mehr Symptomverschlechterung und teils auch mehr Krankenhausaufnahmen bei MS verbunden sein können.

Das ist ein Bereich, der gerade wegen Klimawandel und häufiger werdender Hitzewellen immer wichtiger wird.

Woran merkt man: Das ist noch Uhthoff – und wann sollte man hellhörig werden?

Eher typisch für Uhthoff / Hitzesensitivität:

* bekannte alte Symptome werden plötzlich stärker

* es hängt zeitlich mit Hitze, Anstrengung, warmem Duschen, Fieber etc. zusammen

* es bessert sich wieder mit Kühlen, Ruhe, Trinken, Temperaturabfall

Bitte ärztlich abklären, wenn:

* ganz neue neurologische Symptome dazukommen

* die Verschlechterung länger als 24 Stunden anhält, obwohl du wieder kühl bist

* Fieber, Harnwegsinfekt, Infektanzeichen dazukommen

* du deutlich verwirrt, sehr benommen oder kreislaufinstabil wirst

* du kaum trinken kannst / stark dehydriert bist

* du das Gefühl hast: „Das ist nicht mein normales Hitze-Muster“

Gerade bei MS kann ein Infekt eine Pseudo-Verschlechterung triggern, die sich wie Hitze anfühlt – deshalb lohnt sich da Aufmerksamkeit.

  • Was in so einer 39-Grad-Phase wirklich helfen kann

Nicht als “Wellness-Tipp”, sondern eher als Nervensystem-Schadensbegrenzung:

*Kühlung von innen und außen

* morgens lüften, tagsüber abdunkeln

* Ventilator plus feuchtes Tuch / Sprühflasche

* kühle Fuß- oder Unterarmbäder

* Kühlakku in Tuch an Nacken / Leisten / Unterarme

* lauwarm statt heiß duschen

* eiskalte Getränke müssen nicht sein, aber regelmäßig trinken

* bei starkem Schwitzen auch an Elektrolyte denken, wenn medizinisch nichts dagegenspricht

*Energie clever einteilen

* körperlich und kognitiv Anstrengendes in die frühen Morgenstunden verlegen

* bewusst Pausen einbauen, bevor der Akku leer ist

* draußen möglichst vermeiden zwischen Mittag und frühem Abend

* Hilfsmittel ohne schlechtes Gewissen nutzen, wenn sie Kraft sparen

Wärmequellen, die man leicht unterschätzt

* Kochen/Backofen

* heißes Duschen

* Föhnen

* Treppensteigen mit Einkauf

* zu warme Bettdecke

* synthetische Kleidung

* “Ich mach nur mal eben schnell …” — leider oft die klassische Falle

Mein Fazit in einem Satz

Bei MS mit Uhthoff-Phänomen kann langanhaltende Hitze das Nervensystem nicht unbedingt neu schädigen, aber sie kann bereits geschädigte Nerven so stark in ihrer Leitfähigkeit stören, dass der ganze Alltag vorübergehend zusammenklappt – körperlich, kognitiv und emotional!!!

Und wenn die Hitze über Tage bleibt, kommt zur reinen Nervenleitungsstörung noch ein echter Dauerstress für den ganzen Körper dazu.

Ihr Lieben, ich habe all das gut recherchiert, aber ich kann natürlich eine Garantie geben! Passt alle gut auf Euch auf bei der Hitze!!!

Herzliche Grüße, mit einem nassen Handtuch um den Nacken: Heike 😊

Copyright 2026 Heike Führ/multiple-arts.com

Übrigens habe ich mehrere Bücher zum Thema UHTHOFF-Phänomen geschrieben: hier ist eines davon:

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Verschafft Propital mehr Energie?

Mein Fazit:

Ich nehme nun Propital von Navimol schon einige Monate und habe das Gefühl, dass es immer besser und intensiver wirkt, mein Darm regelrecht saniert wird und dass es mehr Energie bringt. Meine Fatigue hat sich nochmal gebessert, mein sehr empfindsamer Magen-Darm-Trakt hat sich stabilisiert und ich habe das Gefühl, dass ich mit meiner MS insgesamt stabiler bin.

Meine Empfehlung: da Propital mit seinen Inhaltsstoffen dem Darm guttut und man ja weiß, dass Vieles im Körper über den Darmbereich geregelt wird, kann ich es – besonders im Hinblick auf MS – nur empfehlen.

Ich probiere ja immer mal wieder Nahrungsergänzungsmittel aus, aber außer CBD war mir noch keines so viel Wert, dass ich darüber berichtet hätte. Und wie Ihr wisst, bin ich dabei sehr ehrlich, da ich wirklich von etwas überzeugt sein muss, bevor ich es empfehle.
Doppeltes Fazit: Daumen HOCH für Propital der Firma Navimol!
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