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Sich auf Augenhöhe begegnen: ein schwieriges Thema für behinderte Menschen

 

Eine chronische Krankheit zu haben und doch Anderen auf Augenhöhe begegnen. Das ist oft ein zentrales Thema in Foren von und mit behinderten Menschen.
Die Aussage der Gehandicapten, dass sie oft abwertende Sätze hören, machen eine Begegnung auf Augenhöhe nicht, oder nur schwierig möglich. Wenn man als Mensch auf seine Behinderung reduziert wird, ist dies nicht nur sehr unschön, sondern auch verletzend und oftmals respektlos.

 

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Sich auf Augenhöhe begegnen: ein schwieriges Thema für behinderte Menschen

(News4Press.com) Mainz: Eine chronische Krankheit zu haben und doch Anderen auf Augenhöhe begegnen. Das ist oft ein zentrales Thema in Foren von und mit behinderten Menschen.
Die Aussage der Gehandicapten, dass sie oft abwertende Sätze hören, machen eine Begegnung auf Augenhöhe nicht, oder nur schwierig möglich. Wenn man als Mensch auf seine Behinderung reduziert wird, ist dies nicht nur sehr unschön, sondern auch verletzend und oftmals respektlos.
*Respekt ( respectus „Zurückschauen, Rücksicht, Berücksichtigung“, auch respecto „zurücksehen, berücksichtigen“) bezeichnet eine Form der Wertschätzung, Aufmerksamkeit und Ehrerbietung gegenüber einem anderen Lebewesen (Respektsperson) oder einer Institution. (*Wikipedia*)
Respekt impliziert nicht notwendigerweise Achtung, aber eine respektvolle Haltung schließt egoistisches Verhalten logisch aus.
Wenn man aber respektvoll einer Person gegenüber tritt, dann würde das bedeuten, dass eine sichtbare oder unsichtbare Behinderung keine Rolle spielen dürfe, denn man zollt der Person den Respekt. Dabei müsste es völlig unwichtig sein, welche Nationalität, Hautfarbe, Größe , Gewicht und körperlichem Anderssein, wie Behinderungen, einem gegenüber stehen. Der Mensch zählt. Der Mensch, die Person an sich.
Wenn man einen Menschen, der von einer üblichen „Norm“ abweicht, respektvoll begegnen möchte, dann spielt all das keine Rolle. Die Augenhöhe wird nicht durch Größen -und Klassenunterschiede oder Anderes bestimmt, sondern von gegenseitiger Anerkennung.
Das ist Toleranz und Akzeptanz und sicher ein seltenes Gut in unserer auf Äußerlichkeiten bestimmten Gesellschaft.

Schön wäre es, wenn man jedem Menschen, egal welcher „Kategorie“ einfach wertfrei gegenüber tritt und ihr allein durch ihr Dasein Respekt entgegenbringt.

Augenhöhe ist auch mit einem Kind möglich und zwar in dem Moment, wo ich es respektiere als gleichwertigen Menschen. Dass es Unterschiede im Umgang mit einem Kind im Gegensatz zu einem Erwachsenen gibt, liegt in der Verantwortung der Erziehungsaufgabe, die wir ihm gegenüber haben. Aber ein Kind ist genauso viel wert wie ein Erwachsener.

An Kindern könnten wir uns sowieso ein Beispiel nehmen: für sie spielen all die o.g. Unterschiede keine Rolle. Ein dunkelhäutiges Kind spielt unbefangen mit einem hellhäutigen Kind; ein Kind im Rollstuhl wird von Kindern, die nicht im Rollstuhl sitzen zwar bestaunt, aber ohne Wertung. Eher mit Neugierde. Unvoreingenommen, wertfrei und somit respektvoll. Eine wundervolle Eigenschaft.

Leider erleben behinderte Menschen diese Unvoreingenommenheit nur selten und doch wünschen sie sich nichts sehnlicher, als nicht nur auf ihre Behinderung ab degradiert zu werden, sondern als die Person wahrgenommen zu werden, die sie sind – unabhängig von ihrem Handicap.

Heike Führ, selbst seit 20 Jahren an Multipler Sklerose (MS) erkrankt, setzt sich deshalb auf ihrer Homepage www.multiple-arts.com und ihrer Facebook-Seite https://www.facebook.com/heike.multiplearts?fref=ts
für Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen ein und steht ihnen oft auch mit Rat und Tat zur Seite.

Inklusion im Kleinen – aber ein großer Schritt für die Lobby von Krankheiten, den Umgang damit und allgemein für behinderte Menschen.
Demnächst erscheint ihr erstes MS-Buch im www.rosengarten-verlag.de mit solchen und anderen Texten und Geschichten, die sich rund um das Leben mit MS drehen. Nicht nur für Betroffene und Angehörige interessant, da sie auch das Leben einer starken Frau aufzeigt.

Der junge Rosengarten-Verlag mit Verlegerin Angelika Schweizer hat es sich zur Aufgabe gemacht, aus der Flut jährlicher Manuskripte besondere Bücher mit besonderen Themen herauszupicken. Dazu gehören Biographien, Ratgeber, Naturbücher, Reiseberichte oder auch ungewöhnliche Belletristik.

Rosengarten-Verlag
Ziegelberg 13
74538 Rosengarten
Telefon: 0791/95 66 4029 und Telefax: 0791/95 66 40 28
http://www.rosengarten-verlag.de/
Schauen Sie vorbei und lassen Sie sich in die etwas andere Welt der Literatur entführen.

http://www.news4press.com/Sich-auf-Augenh%C3%B6he-begegnen-ein-schwier_817933.html

Presse, geschrieben von Peter Jentsch: Britta und Heike – Leben und Schaffen mit MS

Britta und Heike – Leben und Schaffen mit MS

MeldungDetailSponsorEcke - Presse, geschrieben von Peter Jentsch:  Britta und Heike – Leben und Schaffen mit MS

 

Britta Kummer und Heike Führ sind unheilbar an Multipler Sklerose (MS) erkrankt und sie schreiben darüber – um aufzuklären, um für Toleranz zu werben und auch, um anderen Mut zu machen …

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Britta und Heike – Leben und Schaffen mit MS

(News4Press.com)

Britta Kummer wurde 1970 in Hagen geboren und lebt heute in Ennepetal. Mit 19 Jahren erkrankte die Sportbegeisterte an Multipler Sklerose (MS), doch hat sie gelernt, mit ihrem Handicap ohne jede Verbitterung umzugehen. Neben Kinder-, Jugend- und Kochbüchern schrieb die Autorin auch zwei Bücher, die sich mit dem Leben mit einer Behinderung befassen. Diese beeindruckenden Werke werben für Toleranz und machen Betroffenen Mut zu einem lebensbejahenden Dasein. Ihr erfolgreichstes Buch:

Plötzlich MS – Das Leben mit einer tückischen Krankheit
Leben am Abgrund: Mulitple Sklerose (kurz MS) ist eine unheilbare, chronische, entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, die dem Betroffenen alles abverlangt. Ein Leben mit Höhen und Tiefen, mit Angst und zugleich Hoffnung. Das Leben mit der Krankheit der 1000 Gesichter bedeutet jeden Tag eine Herausforderung. Es ist wie ein Tanz auf dem Drahtseil, wer fällt, hat verloren.
Mit einer Portion Humor und Selbstironie erzählt die Autorin die Geschichte ihres MS-Monsters, wie sie lernte damit zu leben und es schafft, trotz dieser tückischen Krankheit auf ihre eigene Kraft zu vertrauen. Das Leben ist einfach zu schön, um aufzugeben und den Kopf in den Sand zu stecken.
A. S. Rosengarten-Verlag
ISBN: 978-3-9450-1503-2 (Paperback)

“Plötzlich MS – Das Leben mit einer tückischen Krankheit“ gehört seit dem Jahreswechsel zu den Topsellern bei Amazon

Multiple Arts“ ist eine überaus beeindruckende Webseite über Heike Führs Leben mit der Multiplen Sklerose mit Informationen rund um diese Krankheit, Erfahrungsberichten und Erfahrungsaustauschmöglichkeiten, beachtenswerten Texten, Gemälden und Fotos.
Führ: „Ich möchte MS-Betroffenen und auch deren Angehörigen und Freunden hier eine Plattform zum Informieren geben und Einblicke rund um die Multiple-Sklerose ermöglichen, sowie zum aktiven Mitwirken animieren. Wobei ich deutlich machen möchte, dass dies keine medizinisch fachliche Seite, sondern ein Blog ist, der sich mit dem Erleben der Multiplen Sklerose mit allen Höhen und Tiefen befasst.“

Heike Führ
, geboren 1962 in Mainz ist von Beruf Erzieherin mit vielen pädagogischen und psychologischen Fort- und Weiterbildungen, verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Sie ist seit 1994 an MS erkrankt und setzt sich seither mit diesem Thema auseinander.
Sie schreibt Presse, unter anderem für den A. S. Rosengarten-Verlag und ist auch in etlichen anderen Medien journalistisch engagiert.
Im A. S. Rosengarten-Verlag wird in Kürze auch ihr erstes Buch über Multiple Sklerose erscheinen. Mit viel Humor beschreibt Heike Führ darin, wie sie ihren Alltag mit der tückischen Krankheit meistert. Die Herausforderungen der Krankheit werden nicht geleugnet und doch triumphieren ihr optimistischer Kampfgeist und ihre Lebensfreude. Eindrucksvoll und selbstkritisch zeigt sie ihren Weg. Die Schilderungen kleiner Alltagsfreuden spiegeln ihre Weigerung zu resignieren wider.
Der Titel des Buches ist noch geheim, wird aber sicher bald nach seinem Erscheinen vielen bekannt sein …

Mehr über die beiden Autorinnen erfährt man hier:

http://brittasbuecher.jimdo.com/

Hallo MS!

Der Verlag:

Der A. S. Rosengarten-Verlag hat sich auf die Fahnen geschrieben, außergewöhnliche Biographien, Ratgeber, Naturbücher, Reiseberichte oder auch ungewöhnliche Belletristik zu verlegen.
Der Verlag sucht gezielt nach Büchern, die Themen aufgreifen, die nicht alltäglich sind und die man deshalb auch nicht überall findet. Kontakt:

A. S. Rosengarten-Verlag
Ziegelberg 13
74538 Rosengarten
Telefon: 0791/95 66 4029 und Telefax: 0791/95 66 40 28
http://www.rosengarten-verlag.de/

Bilder und Texte freundlicher Genehmigung der Autorinnen Britta Kummer Bild und Heike Führ sowie des Rosengarten-Verlages
Peter Jentsch ist Künstler und freier Autor und schreibt Gedichte und Kurzgeschichten. Neben eigenen Werken, die man derzeit bei BoD und dem Rosengarten-Verlag findet, ist er als Co-Autor und Illustrator auch an Buchprojekten anderer Autoren beteiligt.

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pjArt
Peter Jentsch
Reinekestr. 33
51145  Köln
Tel: +49 (0)2203 / 89 24 98
Fax: +49 (0)2203 / 29 10 46
cpj@pjart.de
www.pjart.de/

Link:
http://www.news4press.com/Britta-und-Heike-%E2%80%93-Leben-und-Schaffen-mi_816997.html

Buch-Rezension: Das Schicksal ist ein mieser Verräter/ John Green

das schicksal ist ein mieser verräter - Buch-Rezension: Das Schicksal ist ein mieser Verräter/ John Green

 

 

Fuehr: Hauptperson ist Hazel, 16 Jahre alt und sie weiß, dass sie bald an ihrem Krebsleiden sterben wird. Wichtig ist ihr aber, dass sie auf keinen Fall bemitleidet wird und vor allem niemandem zur Last fällt.

Mürrisch nimmt sie auf Anraten ihrer Mutter an einer Selbsthilfegruppe für Krebs kranke Kinder und Jugendliche teil. Dort aber trifft sie Augustus (Gus).

Gus hat den Krebs vermeintlich besiegt und ist auf Anhieb von der humorvollen, intelligenten und äußerst tiefsinnigen Hazel angetan. Bald entwickelt sich zwischen Hazel und Augustus eine besondere Freundschaft, die sich immer tiefer entwickelt und das, obwohl beide wissen, dass ihnen durch die Krebserkrankung nicht mehr allzu viel gemeinsame Zeit bleibt. Vielleicht auch gerade deshalb!
Hazel kann Gus für ihr Lieblingsbuch begeistern und er liest es ihr zu Liebe, ist aber ebenfalls bald vom Inhalt gefesselt. So gesteht ihm Hazel ihren Herzenswunsch: sie möchte den Autor Peter Van Houten, der in Amsterdam lebt, kennenlernen. Sie ist von seiner Art zu schreiben und zu philosophieren so verzückt, dass sie alles dafür gibt, ihm persönlich gegenüber stehen zu können und ihm ihre Fragen zum offenen Ende seines Buches “Ein herrschaftliches Leiden” stellen zu können.

Ein Abenteuer der besonderen Art beginnt. Und obwohl es ein Krebsbuch ist, das den Leser von der ersten Sekunde an packt, in eine Welt der oft noch unheilbaren Krankheit Krebs führt, in eine Welt der ganz individuellen Bewältigungsstrategien, der Ängste, Sorgen und zigfachen Emotionen aller Beteiligten: es ist rührend, mitfühlend, aber niemals mitleidig geschrieben. Ein Buch, dessen Inhalt vor Kraft strotzt und vor Überlebenswillen und Lebendigkeit. Es erzählt von Mut und Verzweiflung und nimmt den Leser mit auf eine packende Reise.
Auch, wenn man das Buch als Erwachsener liest, ist es niemals kindisch, kitschig oder unreif. Es ist so gut geschrieben, dass man mitfühlt, mitten drin ist, mit weint, mit lacht und es nicht mehr aus der Hand legen kann.
Mich hat selten ein Buch so gepackt wie dieses, es ist überaus authentisch geschrieben – die Hauptpersonen sollen bewusst keine Helden sein, sondern Menschen wie „Du und ICH“, aber es sind wahre Helden, die ihr Leben heldenhaft und so außergewöhnlich meistern.
Der Autor verliert niemals den Blick auf die Realität und genau das ist es, was den Leser so mitreißt. Es könnte sich um einen Nachbarn handeln. Und doch zeigt es in aller Deutlichkeit die Emotionen von allen Mitwirkenden auf: Eltern, Freunde, Ärzte.
Dieses erstaunliche Werk des Autors John Green ist nicht zu beschreiben, man muss es selbst gelesen und inhaliert haben. Mit Worten kann man all die Eindrücke, die man beim Lesen gewinnt, spürt und verinnerlicht nicht ansatzweise erklären und umso erstaunlicher ist diese Literatur, denn dem Autor ist damit etwas ganz Besonderes gelungen: zeitgemäße Kunst, ein wundervoller Erzählstil von ungeschminkt bis hoch emotional, eine breite Palette.
Ein MUSS, auch wenn man doch vielleicht ab und zu ein Taschentuch benötigt, um die eigenen Emotionen zu beruhigen.

 

Buchdaten:

  • Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
  • Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG; Auflage: 26 (30. Juli 2012)
  • ISBN-10: 3446240098
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 – 16 Jahre

Meine Empfehlung: ein MUSS!

Heike Führ, selbst Autorin und Bloggerin auf www.multiple-arts.com und an der bislang unheilbaren Krankheit Multiple Sklerose (MS) erkrankt, bringt in wenigen Wochen ihr erstes Buch zum Thema „Geschichten und Texte, auch rund um die MS“ im www.rosengarten-verlag.de heraus.
Mit dem eigenen Erleben um eine schwere und unheilbare Krankheit ein solches MUT-Mach-Buch zu lesen, ist eine besondere und emotionale Angelegenheit und sie bestärkt nur noch das Anliegen, diese wundervolle Werk von John Green zu lesen.

Heike Führ ist auf Facebook unter https://www.facebook.com/heike.multiplearts?ref=ts&fref=ts

und für Buchtipps unter https://www.facebook.com/presse.buecher.rezensionen zu finden.
www.heikef.jimdo.com

WELT-MS-TAG – nicht irgend ein Tag, sondern ein Tag des Mutes und der Hoffnung!

 

MeldungDetailSponsorEcke - WELT-MS-TAG – nicht irgend ein Tag, sondern ein Tag des Mutes und der Hoffnung!

 

Er fällt jedes Jahr auf den letzten Mittwoch im Mai. Viele MS-Organisationen und Selbsthilfegruppen planen für diesen besonderen Tag Veranstaltungen. Dies geschieht auf vielfältige Art und Weise. Mancherorts finden Informations- und Themen bezogene Veranstaltungen statt, woanders werden Benefiz-Konzerte ausgerichtet. Dies passiert alles, um über die bislang noch unheilbare Erkrankung Multiple Sklerose und ihre Auswirkungen zu informieren.

 

WELT-MS-TAG – nicht irgend ein Tag, sondern ein Tag des Mutes und der Hoffnung!

(News4Press.com) Mainz: Für rund 130.000 Menschen in Deutschland ist die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) oft Rettungsanker im Alltag. Dies sind Menschen, die an MS (Multiple Sklerose) leiden.
MS ist eine entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems , die zur Zeit noch unheilbar ist und vor allem unkalkulierbar verläuft.

Seit vielen Jahren gibt es nun den gemeinschaftlichen WELT-MS-TAG.

Er fällt jedes Jahr auf den letzten Mittwoch im Mai. Viele MS-Organisationen und Selbsthilfegruppen planen für diesen besonderen Tag Veranstaltungen. Dies geschieht auf vielfältige Art und Weise. Mancherorts finden Informations- und Themen bezogene Veranstaltungen statt, woanders werden Benefiz-Konzerte ausgerichtet. Dies passiert alles, um über die bislang noch unheilbare Erkrankung Multiple Sklerose und ihre Auswirkungen zu informieren. Außerdem erhoffen sich Betroffene, Angehörige und alle Menschen, die in irgendeiner Form mit MS zu tun haben, dass sie durch diesen besonderen Tag mehr Verständnis für die Belange von Menschen mit MS zu wecken vermögen.
Die MS muss mehr Lobby erhalten, es muss mehr zur Aufklärung beigetragen werden, damit die Betroffenen ein möglichst unbeschwertes Leben MIT dieser Krankheit führen können.

Initiiert wurde dieser Aktionstag 2008 durch die in der Multiple Sclerosis International Federation (MSIF) organisierten MS-Gesellschaften. Mit dem Tag soll das öffentliche Bewusstsein für die chronische Erkrankung Multiple Sklerose geschärft, sowie Menschen über Multiple Sklerose und ihre Auswirkungen auf das tägliche Leben aufgeklärt und informiert werden. Zudem soll mit dem Welt-MS-Tag das Verständnis für die Belange MS-Erkrankter geweckt werden.(aus kleiner-kalender.de)

Heike Führ, selbst MS-Patientin seit 1994, ist aktives Mitglied der DMSG, die diesen Tag ebenfalls als Anlass nimmt, auf die Bedürfnisse der Betroffenen hinzuweisen. Führ ist als Mitglied im „Leitungsteam“ einer DMSG-Selbsthilfegruppe in Mainz auch seit vielen Jahren ein sehr erfahrenes Mitglied.
Sie durfte die vielfältige Hilfe und Unterstützung der DMSG (in ihrem Fall der DMSG Rheinland-Pfalz) schon mehrfach erleben.
Diese Selbsthilfegruppe („SHG-Mainz 07“), richtet nun zum Welt-MS-TAG ein Benefiz-Konzert aus und zwar am Samstag, 24.5.14 in Mainz (Ort: Proviant-Magazin, Schillerstraße, 55131 Mainz – 18 Uhr)

Die Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz übernimmt freundlicher Weise die Schirmherrschaft für diese Veranstaltung und lässt der SHG auch noch ein schriftliches Grußwort zukommen.

KID BLUE (www.kidblue.de) wird den Abend musikalisch in Szene setzen und stellt sein Können ohne Gage zur Verfügung.
Ein bunter Abend, voller fetziger Rock`n`Roll-Klänge und gespickt mit ein paar kleinen Reden; u.A. des Geschäftsführers der DMSG Rheinland-Pfalz, Herrn Korfmann. Seien Sie Gast dieser Veranstaltung, die in dieser Form zum ersten Mal in Mainz stattfindet, die informiert und auf der die Betroffenen zeigen, dass ein Leben mit MS durchaus lebenswert sein kann. Es wird gefeiert, getanzt und kurz einmal die MS-Welt angehalten.
Die SHG wird einen DMSG-Info-Stand betreiben und des weiteren werden viele kleine Überraschungen auf die Gäste warten.
Heike Führ wird jedem Gast die Möglichkeit geben, einen Blick in ihr neues MS-Buch zu werfen und es natürlich auch zu kaufen.
Der junge „Rosengarten-Verlag“ ermöglichte ihr die Erstveröffentlichung: in Kürze wird das Buch auf dem Markt sein.
Führ erzählt darin erst einmal ihre erste Geschichte, mit der alles begann (sie wurde später durch Zeitschrift „msdialog“ veröffentlicht) und die ihren Lebensweg beschreibt. Sie nennt sich „Hallo MS“, weil der Autorin aufgefallen ist, dass sich die MS schon morgens vor dem Aufstehen auf ihre unverwechselbare Art und Weise und jeden Tag wieder mit neuen Kapriolen bemerkbar macht und sie so von ihr unaufhörlich begrüßt wird.
Die Schriftstellerin legt Wert auf einen lockeren Gesprächsstil, der mit sehr viel Humor, oft auch „Galgenhumor“ gespickt ist und immer optimistisch und voller Esprit daherkommt. Es erwartet den Leser kein trauriges oder pessimistisches Werk, sondern ein Buch voller Lebensfreude. Die Eingangsgeschichte zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch und doch sind alle Kapitel und Texte einzeln und getrennt voneinander lesbar. Ein äußerst authentisches humorvolles und selbstkritisches Buch aus dem Leben einer Frau, Ehefrau, Mutter und Freundin, die nun leider auch MS hat und sich somit auf Grund dieser Erkrankung einige Unwegbarkeiten ergeben, die es zu überwinden gilt. Ein Exemplar der Herzensfreude, des Wohlgefallens und doch auch der Emotionen. Eine gelungene Mischung aus Relativierung, Problematisierung, sehr viel Gefühl und immer einer großen Portion Humor.

Und viele weitere Berichte rund um die Multiple Sklerose finden Sie unter www.multiple-arts.com
Seien Sie neugierig und unterstützen sie die Betroffenen.
Ihre Texte fanden im Internet und auch auf ihrer Facebook-Seite (https://www.facebook.com/heike.multiplearts?fref=tssehr) viel Anklang und sie erhielt so viel positives Feedback, dass bald die Idee aufkam, diese und andere Geschichten zu sammeln und als Buch zu veröffentlichen.

Bleiben Sie dran, am Puls der Zeit, an Krankheiten und dem Überwinder dieser. Helfen Sie, der Krankheit MS eine größere Lobby zu verschaffen und schauen Sie nicht weg. Das MOTTO des diesjährigen WELT-MS-TAGES heißt: „Gleiche Chancen trotz MS“. Dies kann nur verwirklicht werden, wenn jeder bereit ist, dazu zu lernen und die Symptome dieser tückischen Krankheit kennen zu lernen.

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* “Aber Du siehst so gesund aus…!”

MULTIPLE SKLEROSE

“Aber Du siehst so gesund aus…!”

Ich lebe mit MS (Multiple Sklerose).
MS ist eine chronische Erkrankung, die bislang noch unheilbar ist und oft Schäden zurück lässt. Sie attackiert das zentrale Nervensystem.
Da das zentrale Nervensystem das Gehirn als auch das Rückenmark und die Sehnerven mit einschließt, hat MS große Auswirkungen auf die Qualität des Lebens.
Diese Krankheit bedeutet ebenfalls, dass viele meiner Symptome völlig  unsichtbar sind -zumindest für den “untrainierten Beobachter”.
Trotzdem macht es meine Erkrankung nicht weniger real. Meine Symptome können auch einmal mild verlaufen, aber leider oft auch so schwer, dass sie Lähmungen und Verlust des Augenlichtes uvm. verursachen können.
Es mag sein, dass ich vollkommen gesund auf Dich wirke, aber mein Körper muss gerade mit einer extremen Muskelschwäche , schrecklichen Schmerzen oder einer breiten Palette an anderen Symptomen kämpfen. Ganz abgesehen von den Nebenwirkungen aller Medikamente, die ich nehmen muss: sie beeinträchtigen mein Leben ebenfalls.

Die häufigsten Symptome der MS sind Taubheitsgefühle, extreme Fatigue (abnorme Erschöpfbarkeit), Schwindel, schlechte Koordination und Gleichgewichtsstörungen, kognitive Störungen (Erinnerungsvermögen, Vergesslichkeit, Konzentrationsprobleme, uvm.), Sehstörungen, Zittern , starke Schmerzen und Spastiken. Diese Symptome sind das Ergebnis des Auto-Immun-Kampfes, in dem der eigene Körper die schützende Schicht um die Nervenfasern herum angreift und auch zerstört. Wenn dies passiert, ist die Isolierung zerstört und wird durch verschiedene Verhärtungen und Narben ersetzt. Manche der darunter liegenden Nervenfasern können getrennt werden; d.h., sie sind unterbrochen. Andere können unwiderbringlich so zertsört werden, dass sie auch dauerhaft Schaden erleiden. Die Nervenimpulse werden unterbrochen und können somit nicht mehr funktionieren.
Stellt Euch eine Isolierung um ein elektrisches Kabel herum vor: ist diese zerstört oder unterbrochen, wird die Leitung nicht mehr richtig arbeiten und funktionieren können. So ist das auch bei MS.

Bitte teilt dies, denn “Bildung ist der erste Schritt für eine Heilung” und diese brauchen wir!

Multiple Sklerose ist keine Frage des Lebensstils, sondern MS ist eine lebenslange unheilbare Krankheit!

frei übersetzt nach “FB/were not drunk,we have ms” ©Heike Führ
MS aber du siehst so gesund aus - * "Aber Du siehst so gesund aus...!"

HELAU mit einer chronischen Krankheit? Was geht?

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Mainz: Die 5.Jahreszeit wird sie genannt: die närrische Zeit! In Mainz begrüßt man sie mit einem dreifach donnernden HELAU!

 

Aber nicht jeder Mainzer ist auch gleich ein Fastnachter und nicht jeder Fastnachter hat die Möglichkeit, Fastnacht zu feiern und zu zelebrieren.

 

Menschen mit chronischen Krankheiten, z.b. MS (Multiple Sklerose), haben oft nicht die Kraft und Energie, (abgesehen von körperlichen Beeinträchtigungen), um sich ins Getümmel zu stürzen.

 

Heike Führ, freie Journalistin und aktive Bloggerin, ist seit 1994 an MS erkrankt. Multiple Sklerose ist eine Erkrankung des zentralen Nervensystems, die bislang unheilbar und vor allem unkalkulierbar ist.
Oft sieht man den Betroffenen, wie Heike Führ, nicht an, dass sie schwer erkrankt und nicht mehr arbeitsfähig sind und leider auch nicht mehr genügend Energie zum Feiern haben.
Unter den sogenannten „unsichtbaren Symptomen“ leiden viele MS`ler und andere chronisch Kranke, da es so schwer ist, den jeweiligen nicht sichtbaren, aber schlechten Zustand, einem Außenstehenden zu vermitteln.

 

Für Heike Führ ist es jedes Jahr das Gleiche: sie fragt sich, ob es sich jemand vorstellen kann, außerhalb der MS, wie es ist, als ehemals Fastnachtsbegeisterter Mainzer nicht mehr am Fastnachtsgeschehen teilhaben zu können?

 

Denn diese närrische Zeit in Mainz, an der man auch beim besten Willen nicht vorbeischauen, oder sie gar ignorieren kann, ist für sie jedes Jahr aufs Neue eine Herausforderung. Denn sie weiß, dass sie keine „Wahl“ hat, keine Wahl zu überlegen, an welchem Umzug sie teilnimmt, in welcher Kneipe sie anschließend mit Freunden landet – an Straßenfastnacht mit all dem Trubel ist schon gar nicht mehr zu denken.

 

Allein der Gedanke daran ist erschöpfend (= Reizüberflutung und Unübersichtliches), denn viel Laufen und Stehen und mehr als ein bis zwei Stunden überhaupt aushalten zu können: das geht nicht mehr.

 

Und so sieht sie die Narren scharenweise vor ihrer Haustür verkleidet und voller guter Stimmung entlang laufen. Sie hört, wie sich ihre Freunde verabreden, Treffpunkte absprechen und eine Kneipenauswahl treffen. Sie würden sie ja mitnehmen. Aber, fragt sie sich, kann ich es ihnen zumuten?

 

Sie hat keine Wahl. Ein Gesunder hat die Wahl; er kann entscheiden, ob er teilnimmt, oder nicht. Sie weiß, dass sie es dieses Jahr, wie schon etliche Jahre zuvor, nicht schaffen wird.

 

Diese Erlebnisse hat sie in einem emotionalen Text festgehalten: http://multiple-arts.com/helau-und-ms/

 

Aber eins lernt man doch im Laufe der vielen Krankheitsjahre: man lernt, Geduld zu haben – mit sich und den Symptomen, man lernt Achtsamkeit, sich, seiner Seele und dem Körper gegenüber walten zu lassen und man lernt Genügsamkeit und Freude an den kleinen Dingen, wie z.B. an kleinen privaten Fastnachtsfeiern, die es ermöglichen, sich auch einmal zurück zu ziehen.
Trotzdem: hätte sie die Wahl: sie würde feiern und Spaß haben wollen.
Emotionen, Texte, Geschichten wie diese und Vieles mehr finden Sie auf www.multiple-arts.com

 

Schauen Sie rein, es lohnt sich und im Frühjahr diesen Jahres wird im www.rosengarten-verlag.de das erste MS-Buch der Autorin erscheinen.

 

MS mit allen Höhen und einigen Tiefen – immer emotional und nie mitleidig, denn der Optimismus ist der Schriftstellerin angeboren.

http://www.news4press.com/HELAU—-mit-einer-chronischen-Krankheit_812260.html

 

Helau aus Mainz

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Von Herzen liebe fastnachtliche Grüße 🙂
2 Fastnacht-Parties hab ich geschafft, nun ist der Energie-Vorrat erschöpft …
Und Smiley ist auch froh, dass sein Frauchen wieder wie ein Mensch aussieht 😉

Peter Jentsch hat tolle Presse über mich geschrieben :-)

Danke an Peter Jentsch! 🙂

 

http://www.news4press.com/Heike-kann-schreiben-%E2%80%A6_811653.html

Heike kann schreiben …

MeldungDetailSponsorEcke - Peter Jentsch hat tolle Presse über mich geschrieben :-)

 

… und wie! Heike Führ schreibt Blogs, Sinnsprüche, Presseartikel, Rezensionen … und auch ein Buch. „Meine Leidenschaft gehört dem Schreiben“, sagt die Mainzerin …

file - Peter Jentsch hat tolle Presse über mich geschrieben :-)

Heike kann schreiben …

(News4Press.com)

Heike Führ wurde 1962 in Mainz geboren, ist verheiratet und hat 2 erwachsene Kinder. Sie ist seit 1994 an Multipler Sklerose erkrankt und führt zur Information über dieses Thema die überaus beeindruckende Webseite “Multiple Arts“ (http://www.multiple-arts.com/), auf der sie darüber hinaus auch Beispiele ihrer bemerkenswerten gestalterischen und literarischen Talente präsentiert.

Nicht weniger beachtenswert sind ihre beiden Webseiten mit “Rezensionen, Presse und Buchtipps“:
https://www.facebook.com/presse.buecher.rezensionen
http://heikef.jimdo.com/
Hier stellt die Autorin Bücher vor, von ihr verfasste Presseartikel und Buchrezensionen; Presse und Rezensionen anderer Autoren und viel Interessantes mehr, auch zum Thema MS.

Führ schreibt Presse u. A. auch für den Rosengarten-Verlag und sie ist auch in vielen anderen Medien journalistisch unterwegs.
Im Rosengarten-Verlag wird demnächst auch ihr erstes Buch erscheinen, das sich mit dem Thema MS auseinander setzt:
Mit viel Humor beschreibt Heike Führ, wie sie ihren Alltag mit der tückischen und bis lang noch unheilbaren Krankheit meistert. Die Herausforderungen der Krankheit werden nicht geleugnet und doch triumphieren ihr optimistischer Kampfgeist und ihre Lebensfreude. Eindrucksvoll und selbstkritisch zeigt sie ihren Weg. Die Schilderungen kleiner Alltagsfreuden spiegeln ihre Weigerung zu resignieren wider.
Ein Buch, das Mut macht und Hoffnung weckt und Einblick in die emotionale Verfassung eines chronisch kranken Menschen bietet. Eines Menschen allerdings, der immer nach vorne schaut. Kurzweilig und alltagsnah ist es ein Buch nicht nur für Betroffene.
Der Titel des Buches ist noch geheim, wird aber sicher bald nach seinem Erscheinen vielen bekannt sein …

Bild und Textauszüge mit freundlicher Genehmigung von Heike Führ
Peter Jentsch ist Künstler und freier Autor und schreibt Gedichte und Kurzgeschichten. Neben eigenen Werken, die man derzeit bei BoD und dem Rosengarten-Verlag findet, ist er als Co-Autor und Illustrator auch an Buchprojekten anderer Autoren beteiligt.

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Freundschaften – was ist ECHT?


dankbar menschen kl - Freundschaften – was ist ECHT?

Fuehr: Freundschaft wird heutzutage viel zu oft als etwas Selbstverständliches angesehen; wie großzügig wird manchmal formuliert: „MEIN Freund“!!! Dabei ist Freundschaft alles andere als selbstverständlich, sondern ein sehr seltenes Gut, das auch nur noch selten wahrhaftig praktiziert wird. Wenn man einen wirklich guten Freund hat, dann kann man sich sehr glücklich schätzen.

Aber was genau ist Freundschaft? Die Definition könnte sein, dass Freundschaft ein auf gegenseitiger Zuneigung beruhendes Verhältnis zwischen mindestens 2 Menschen ist, das sich durch aufrichtiges Vertrauen und große Sympathie kennzeichnet. Wenn man zu einer Person eine solche Beziehung hat, kann man Denjenigen als FREUND bezeichnen.

Und fälschlicher Weise bezeichnen viele Menschen auch Jene als Freund, die sie kaum kennen, sich aber vielleicht bereichern wollen – durch und mit dieser Person.

Wenn sich jedoch Freundschaft durch echtes Vertrauen auszeichnet, muss dieses Vertrauen Raum und Zeit haben, um zu wachsen, sich zu stabilisieren und um sich in der Seele des jeweiligen Partners verfestigen zu können.

Dies kann zwar auch virtuell möglich sein (entgegen vieler Negativberichte über virtuelle Freundschaften), aber man muss diesem Vertrauen die ihm gebührende „Frist“ geben. Man muss geschehen lassen und somit die zarte Pflanze „Freundschaft“ sich erden und verwurzeln lassen.

Schon Aristoteles betonte drei Motive, um derentwillen Menschen Freundschaften eingehen: Freundschaft um des Wesens Willen, des Nutzens Willen und der Lust Willen. Freundschaft ist für ihn eine eigenständige Sozialbeziehung, die in der Gemeinschaft höchst notwendig und nicht mit anderen Bindungen identisch ist. (Wikipedia)

Am Liebsten hat man selbst natürlich Freunde, die sich unseres Wesens wegen mit uns befreunden; einem Zufall gleich – man lernt sich kennen und lieben, oder man kennt sich von Kindesbeinen an und hatte schon eine lange gemeinsame „Lauffrist“, ein gutes Übungsfeld in der Kindheit und Pubertät. Schön ist es, wenn Freunde ein geistiges Band verbindet, ein Gleichklang, der verschiedene Meinungen und Ansichten nicht ausschließt.

Im besten Fall kann man Freundschaft wählen – meistens kann man sich seine Freunde aussuchen; sich von ihnen zu trennen ist aber verhältnismäßig schwieriger. Die Tiefe und der Umfang des gegenseitigen Vertrauens hängen von dem ab, was man preisgeben will. Und unter normal Sozialisierten ist diese Grenze in der Freundschaft auch bekannt und der Andere wird sie nicht einfach überschreiten.

Dass es auch völlig andere und falsche Freundschaften gibt, ist leider hinlänglich bekannt.
Aber heute geht es um Freundschaft, die bereichert:
Im Falle von Heike Führ spielten Freundschaften schon immer eine besondere Rolle.

Zum Einen sind ihr Freundschaften seit jeher enorm wichtig und seit sie mit der Diagnose Multiple Sklerose (MS) konfrontiert wurde, spielen sie in ihrem Leben eine nochmals größere und vor allem wichtigere tiefgreifendere Rolle.
Wenn Freundschaften somit eine besondere Bewährungsprobe erleben (müssen), trennt sich auch die sogenannte „Spreu vom Weizen“: es zeigt sich in solchen Ausnahmesituationen, wer ein ECHTER Freund ist, wer zu dem Betroffenen hält, hinter ihm steht und gemeinsam mit an packt. Anpacken; das Leben anpacken und zwar das NEUE Leben: denn nach solch einer Diagnosestellung ist nichts mehr, wie es war. Alles verändert sich von einem auf den anderen Tag und auch die Person und ihre engsten Angehörigen, verändern sich zwangsläufig, wenn eine solche Krankheit tiefgreifend in das Leben einfällt. Veränderungen äußerlicher Art, wie Medikamente, Spritzen, die plötzlich genommen werden müssen, Hilfsmittel, wie z.B. ein Rollator, der im Leben einen Platz einnimmt – sogar räumlich nimmt er einen Platz in der Wohnung ein: demonstrativ, anwesend und nimmt deutlich Platz weg – so, wie diese Krankheit Vieles wegnimmt. Umso wundervoller, wenn sich Freundschaften verfestigen, ihren Platz behalten und vielleicht sogar noch mehr Raum einnehmen dürfen.
Heike Führ hat seit 1994 alle Höhen und Tiefen, alle Freuden und Verluste von Freundschaften erlebt. Immer und immer wieder. Teilweise waren es sehr schmerzvolle Erfahrungen, die Spuren hinterlassen haben, aber es sind auch sehr viele wertvolle und wunderschöne Erfahrungen von Vertrauen, Zuwendung, Liebe und Standhaftigkeit dabei, von selbstloser Hilfe, Anteilnahme – also aufrichtiger Freundschaft. Und diese Freundschaften tragen weit – einen Gesunden ebenso, wie einen chronisch Kranken. Der Kranke wird nur nie wieder eine Freundschaft als etwas Selbstverständliches sehen. Er ist sich bewusst, dass Geben und Nehmen im Falle von gesundheitlicher Bedürftigkeit eine besondere Rolle spielt.

Heike Führ ist glücklich und dankbar, dass es solche Freundschaften in ihrem Leben gibt und dass sich auch immer wieder Chancen auf neue gute und enge Freundschaften erschließen.
In ihrem Blog www.multiple-arts.com hat sie viele Texte über Freundschaften geschrieben. Über gute und über vergangene, über Verständnis und über Unverständnis und ihren Umgang damit. (http://multiple-arts.com/ehemalige-freunde/)
Wer mit einer schweren und unheilbaren, vor allem unkalkulierbaren Krankheit leben muss, der stellt neue Prioritäten in seinem Leben auf, oder muss sie gar stellen. Freundschaften stehen ganz oben auf der Liste der guten Dinge für Heike Führ und Dankbarkeit, dass es in unserem schnellen und hektischen Leben immer noch die wahre Freundschaft gibt.
Im Frühjahr 2014 erscheint im www.rosengarten-verlag.de ihr neues Buch, in dem Sie solche Gedanken und Texte finden werden. Werfen Sie einen Blick auf die Homepage dieses jungen aufstrebenden Verlages, der es sich zum Ziel gesetzt hat, besondere und Nicht-alltägliche Werke zu publizieren und versinken sie in die Gedankenwelt von Heike Führ.

http://www.news4press.com/Meldung_804529.html

*”Erlebnis-Diät” – die etwas andere und außergewöhnliche Diät

http://www.news4press.com/Meldung_803787.html

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“Erlebnis-Diät” – die etwas andere und außergewöhnliche Diät

Fuehr: Diät; kein schönes Wort – es lässt eher unangenehme Erinnerungen und Aspekte aufkommen. Erlebnis, das ist ganz anders: Erleben bedeutet mitten im Leben zu sein, Genuss und Freude zu erleben, vielleicht etwas Außergewöhnliches erleben und jede Menge Spaß haben.
Wie passen diese beiden Wörter zusammen?
Sie passen in dem Moment zusammen, wo sich diese beiden Aspekte kreuzen. Zum Beispiel bei Menschen mit schweren Krankheiten.
Menschen, die auf Grund von Beeinträchtigungen gezwungen sind, ihre Erlebnisse einzuschränken. Das können Depressive genauso sein, wie Krebskranke oder Menschen mit MS (Multiple Sklerose), die z.B. sehr häufig unter der Fatigue, einer abnormen und extremen und plötzlich auftretenden Erschöpfbarkeit leiden.

Diese Menschen leiden darunter , dass sie Vieles nicht mehr im normalen Umfang erleben können.
Das Problem mit diesen Dingen ist, dass der Betroffene gerne wie ein Gesunder am Leben teilhaben würde, es aber nicht kann. Er hat auch keine Wahl, er kann schlicht und ergreifend nicht.
Wenn er aber auf alles, was Spaß macht verzichten müsste, würde er seelisch verkümmern.
Heike Führ nennt das so: man unterzieht sich also einer „Erlebnis-Diät“. Im Volksmund spricht man oft von „FDH“ bei der Diät beim Essen. Von allem nur die Hälfte essen und so ähnlich funktioniert die Erlebnis-Diät auch: Es werden nicht alle Erlebnisse gestrichen, sondern man reduziert sie, verordnet ihnen sozusagen eine Diät.
Freiwillig macht das niemand, denn wer möchte freiwillig auf etwas Schönes verzichten? Aber aus Vernunftgründen ist es einfach sinnvoller, sein Leben nach den körperlichen und psychischen Möglichkeiten und Ressourcen zu planen.
Eine besondere Diät also – abspecken auf anderer Ebene, allerdings ist der Erfolg nicht unbedingt positiv, wie vielleicht eine Gewichtsabnahme. Aber diese Form der Diät hat auch positive Auswirkungen, nämlich im Endeffekt auf die körperliche und psychische Gesundheit des Betroffenen und das allein zählt.

Wenn sie weiter Texte, wie diesen, und andere lesen möchten , schauen Sie unter www.multiple-arts.com.
Des weiteren erscheint demnächst im www.rosengarten-verlag.de das erste Buch der Autorin mit Gedanken und Texten rund um das Thema MS.


Der Rosengarten- Verlag mit Verlegerin Angelika Schweizer, hat sich zur Aufgabe gemacht, besondere Bücher mit besonderen Themen zu fördern.
Angelika Schweizer hat das Ziel, dass die von ihr verlegten Bücher den Leser bereichern sollen, zu Denkanstößen verhelfen oder neue Ideen bringen sollten. Dies setzt sie konsequent um und somit startet nach nur einem halben Jahr der Verlag jetzt schon durch.
Kontakt:
A. S. Rosengarten-Verlag
Ziegelberg 13
74538 Rosengarten
Telefon: 0791/95 66 4029 und Telefax: 0791/95 66 40 28
E-Mail: angelika.schweizer@rosengarten-verlag.de

DANKE an Jutta Schütz für das Kreieren der tollen Fotos!