1 Glas Sekt später scheint die eben noch zerbrochene in Scherben liegende Welt wieder ok.
Nicht gut, aber ok. Weiterlesen
1 Glas Sekt später scheint die eben noch zerbrochene in Scherben liegende Welt wieder ok.
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Malen und MS
Ich male ja sehr viel – aus Leidenschaft und ähnlich wie beim Schreiben ist es scheinbar eine Art „Flow“ für mich – meditativ, ich komme bei mir an, kann mich auf das Besinnen, was ich GERADE (im Hier und Jetzt) tue…. kann handwerklich tätig sein und muss mich konzentrieren: kurzum: ich liebe es J Wenn sich dann noch das Ergebnis sehen lässt, umso besser J
Eine kleine Mal-Ecke haben wir mir so eingerichtet, dass ich jederzeit darin arbeiten und auch mal etwas stehen lassen kann. Mein Atelier war vorher auf dem Dachzimmer – aber diese vielen Treppen – das war sehr beschwerlich… Weiterlesen
Es macht mich wütend,
dass ich oft nicht so reagieren kann, wie ich möchte, weil mir meine MS so klar Grenzen aufzeigt, dass es mir einfach unmöglich ist.
Sei es ein Telefonat, das für eine liebe Freundin wichtig wäre, sei es die Fürsorge um meine Kinder (auch wenn sie erwachsen sind), seien es Vorbereitungen, die ich für ein Fest nicht treffen kann, weil ich es einfach nicht packe. Weiterlesen
Fotos: Dieter Reusch
Gliederschmerzen braucht niemand, Fieber ebenso wenig und einen Infekt schon gar nicht.
Ohrenschmerzen, Halsweh und noch mehr – die MS „freut“ sich, denn nun kann sie loslegen und noch mehr gegen das eigene Immunsystem ankämpfen. Sie legt sich richtig ins Zeug, sie krempelt die Ärmel hoch, reibt sich genussvoll und bittersüß lächelnd die Hände und stolpert hinein in den Kampf gegen Viren und Bakterien und gegen den eigenen Körper. Weiterlesen
MS und Hormone
Immer wieder werde ich gefragt, wie es sich mit der Antibabypille und den Hormonen in Bezug auf MS verhält. Ich habe viel recherchiert und fasse das einfach alles Mal für euch zusammen….
Laut wissenschaftlichen Studien haben die Hormone Testosteron und Östrogen einen Einfluss auf den Verlauf der Multiplen Sklerose.
Wisst ihr, es ist anstrengend mit einer chronischen Krankheit. Nichts ist noch, wie es einmal war.
Es ist trotzdem meist ein gutes Leben, auch ein lebendiges Leben, aber es ist anders lebendig.
Anders.
Manchmal will ich nicht mehr…
Nicht, dass ich mein Leben beenden wolle – NEIN, absolut nicht, aber ich jammere vor mich hin und in mir kommt dieses „weinerliche Irgendwas“ hoch, das mit kindlicher Stimme piepst: „Ich will nicht mehr!“. Hätte ich in solchen Momenten die Kraft, würde ich – oder das „weinerliche Irgendwas“ – mit dem Fuß aufstampfen. Oder Toben! 🙂
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http://www.netdoktor.de/krankheiten/multiple-sklerose/verlauf/
Bilden sich die Beschwerden nach einem MS-Schub weitgehend zurück, sprechen Experten von einem gutartigen (benignen) Verlauf. Die Patienten haben auch noch Jahrzehnte nach der Krankheitsdiagnose keine nennenswerten Beeinträchtigungen. Es kann aber auch noch Jahre nach der Diagnose zu einem schweren Schub kommen, der zu bleibenden Behinderungen führt. Verläuft die Krankheit sehr schnell mit immer weiter zunehmenden Beschwerden, die zu starken Beeinträchtigungen oder sogar zum Tod führen, handelt es sich um einen bösartigen (malignen) Multiple Sklerose-Verlauf.