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Schmerz lass nach: Bei Multipler Sklerose treten verschiedene Schmerztypen auf

Schmerzen bei Multipler Sklerose

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Schmerzen bei MS

ENDLICH mal ein Artikel, der beschreibt, dass es SCHMERZEN bei MS tatsächlich GIBT!

Schon lange berichte ich über MS und Schmerzen.

http://multiple-arts.com/schmerzen-und-ms-es-gibt-sie/

http://multiple-arts.com/tag/schmerzen-und-ms/

http://multiple-arts.com/tag/schmerzen-beim-geschlechtsverkehr-bei-ms/

Und mein YouTube-Video zum Thema Schmerzen und MS: https://www.youtube.com/watch?v=61HhE85P-NM

Leider höre ich immer wieder von Betroffenen, dass ihre Neurologen behaupten, MS und Schmerzen gäbe es nicht.

Hier nun ein wirklich guter Artikel des „Deutschen GesundheitsPortals

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Deutsches Gesundheitsportal

„Schmerz lass nach: Bei Multipler Sklerose treten verschiedene Schmerztypen auf

Schmerzen als Komplikation einer Multiplen Sklerose sind nicht selten, belegt eine aktuelle italienische Studie. Die Forscher untersuchten auch, an welchen Schmerzen die Patienten leiden. Das ist für die Behandlung wichtig, auch neuropathische Schmerzen können gelindert werden.

Nicht nur die Multiple Sklerose hat viele Gesichter. Auch Erkrankungen und Beschwerden, die sie begleiten, sind vielfältig und von Mensch zu Mensch verschieden. Eine Beschwerde, die häufiger bei Menschen mit MS festgestellt wird, sind Schmerzen. Eine aktuelle Studie italienischer Forscher hat sich einmal genauer angesehen, wie häufig Schmerzen bei MS-Patienten sind und untersucht, um welche Art von Schmerz es sich handelt. Denn Schmerz ist nicht gleich Schmerz. Verschiedene Schmerzarten können unterschiedliche Behandlungen erfordern.

Die Forscher führten strukturierte Interviews mit 1249 Studienteilnehmern, untersuchten sie und ließen sie einen Fragebogen ausfüllen. Anhand der Ergebnisse dieses speziellen Fragebogens lässt sich beurteilen, ob die Person an neuropathischen Schmerzen oder nozizeptiven Schmerzen leidet.

Schmerzrezeptoren sind für „normale“ Schmerzen verantwortlich

Die Nozirezeptoren sind die Schmerzrezeptoren unseres Körpers. Sie nehmen Schmerzreize wahr und geben diese an das Gehirn weiter. Solche Schmerzreize sind z. B. Verletzungen, Verbrennungen, Entzündungen aber auch Darmkrämpfe. Nozizeptiver Schmerz ist sozusagen unser „normaler Schmerz“, den wir empfinden, wenn wir uns verletzt haben, Rücken- oder Bauchschmerzen haben.

Geschädigte Nervenfasern können neuropathische Schmerzen verursachen

Neuropathische Schmerzen werden durch Schäden oder Erkrankungen der Nervenfasern hervorgerufen. Die Ursachen sind daher ganz unterschiedlich. Es können Schäden durch eine Unterversorgung der Nerven sein, wie sie bei Menschen mit Diabetes vorkommen kann, Verletzungen durch Unfälle und Operationen oder auch durch neurologische Erkrankungen wie MS. Neuropathische Schmerzen bleiben oft auch nach einer akuten Schädigung der Nerven stehen, sie können chronisch werden.

Ein Drittel der Teilnehmer hatte Schmerzen

Von den 1249 untersuchten Teilnehmern stellten die Forscher bei gut einem drittel Schmerzen im Zusammenhang mit der MS fest (429 Patienten). Davon hatten 286 Menschen nozizeptive Schmerzen, 184 Menschen litten an neuropathischen Schmerzen. Die statistische Auswertung der gesammelten Daten ergab Zusammenhänge zwischen dem Auftreten von Schmerzen bei MS-Patienten und ihrem Alter, Geschlecht und der Schwere der Erkrankung. Die neuropathischen Schmerzen hingen nachweislich mit dem Grad der Behinderung (EDS-Wert) zusammen.

Schwerer Krankheitsverlauf erhöht Risiko für neuropathische Schmerzen

Die Studie belegte, dass Schmerzen öfters die Multiple Sklerose begleiten. In der Studie hatte etwa jeder dritte untersuche Studienteilnehmer Schmerzen. Die Forscher stellen außerdem fest, dass ein schwerer Krankheitsverlauf ein höheres Risiko für neuropathische Schmerzen birgt. Dies könne, so die Forscher, die Grundlage für eine Verbesserung der medizinischen Versorgung dieser bei MS auftretenden Komplikation sein.

Medikamente, Bewegung, Capsaicin: neuropathische Schmerzen lassen sich behandeln

Die Unterscheidung von „normalen“ Schmerzen und neuropathischen Schmerzen ist nicht immer ganz einfach, hier kann ein Spezialist weiterhelfen. Sie als solche zu erkennen ist aber wichtig für die Behandlung. Denn „normale“ Schmerzmittel helfen hier oft nicht weiter. Es gibt aber Medikamente, die speziell bei neuropathischen Schmerzen helfen. So können die Schmerzen in den meisten Fällen zumindest gemildert werden. Auch Behandlungen mit örtlicher Betäubung und Capsaicin, dem Scharfstoff aus der Chilischote, werden eingesetzt. Auch wenn eine Therapie mit dem Wirkstoff der Chili erst mal harmlos klingt – auch sie sollte nur von einem Arzt durchgeführt werden. Je nach Art des neuropathischen Schmerzes können auch Ergo- und Physiotherapie helfen. Eine Psychotherapie kann dabei helfen, besser mit chronischen Schmerzen umzugehen.“ (https://www.deutschesgesundheitsportal.de/2018/08/24/schmerz-lass-nach-bei-multipler-sklerose-treten-verschiedene-schmerztypen-auf/)

DANKE für diesen tollen Bericht!

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Schmerzen und MS

Mir helfen bei neuropathischen Schmerzen meine CBD-Tropfen:

http://multiple-arts.com/hanf-cbd-und-multiple-sklerose/

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Andere chronisch Kranke berichten, dass CBD ihnen beim Einschlafen, gegen Spastiken und Schmerzen und gegen Abgespanntheit hilft.

Erwiesener Maßen wirkt CBD auf jeden Fall anti-entzündlich, was bei MS ja einfach super ist!

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Wichtig!

Ich distanziere mich davon, dass das CBD–Öl ein gleichberechtigter Ersatz von Medikamenten sei. Ich teste für mich und berichte über meine Erfahrung und erzähle von den Erfahrungen anderer chronisch Kranker. Die Tests stützen sich nicht auf wissenschaftlich fundierte Ergebnisse. Das heißt, es sind ganz individuelle und intuitive Erfahrungsberichte Bei jeder ernsthaften Erkrankung ist natürlich ein Arztbesuch wichtig.

Migräne und MS: gibt es einen Zusammenhang?

Migräne und MS: gibt es einen Zusammenhang?

9k= - Migräne und MS: gibt es einen Zusammenhang?

Multiple Sklerose und Migräne

Vorab sei gesagt, dass es ein schwieriges Thema zu sein scheint und ich habe unzählige Webseiten dazu aufgerufen und gelesen. Es scheint zumindest so, dass besonders zu Beginn der MS jüngere Patienten und verstärkt Frauen demnach an Kopfschmerzen und Migräne leiden.

Kopfschmerzen sind weit verbreitet. Fast jeder Mensch klagt gelegentlich darüber.

Ich habe Euch hier meine Recherchen zusammengefasst.

„Kopfweh lässt sich somit nicht als MS-typisches Symptom bezeichnen. Aber dennoch klagen MS-Patienten rund anderthalb mal so oft über Kopfschmerzen wie der Rest der Bevölkerung. Das ist nicht neu, wird aber oft übersehen.“ 3

Z - Migräne und MS: gibt es einen Zusammenhang?

 

Migräne-Attacken beiMS

Ich selbst hatte zu Beginn meiner MS, bzw. schon Jahre zuvor heftige Migräne-Attacken mit Aura und Doppelbildern. Im Nachhinein denke ich, dass es unmittelbar mit der MS und mit Schüben im Zusammenhang stand. Mittlerweile habe ich (nach 23 Jahren MS) nur noch äußerst selten Migräne, aber Kopfscherzen immer wieder mal.

2Q== - Migräne und MS: gibt es einen Zusammenhang?

 

Laut einer Studie 1

„können Kopfschmerzen ein Symptom für Multiple Sklerose sein. Damit könnte die Diagnose der Erkrankung des zentralen Nervensystems verbessert werden.

Je früher Multiple Sklerose (MS) diagnostiziert wird, desto besser kann die Erkrankung behandelt werden. Kopfschmerzen zählten bisher nicht zu den typischen Symptomen bei MS. Forscher der Universität Rostock konnten in einer Studie jetzt aber einen Zusammenhang herstellen, berichtet der österreichische “Standard”. Veröffentlicht wurden die Studienergebnisse im Fachjournal “Plos One”.

Vor allem weibliche MS-Patienten betroffen!

Dass Kopfschmerzen und Multiple Sklerose bisher nicht miteinander in Verbindung gebracht wurden, überrascht ob der Aussage von Professor Uwe Zettl von der Klinik und Poliklinik für Neurologie an der Universität Rostock: “Wir haben 200 Patientinnen und Patienten mit MS untersucht und festgestellt, dass 70 Prozent der Betroffenen unter Kopfschmerzen leiden.” Darunter befanden sich auffallend viele Frauen.

Die Forscher hoben hervor, dass sich die Diagnose von Multipler Sklerose durch diese Beobachtung deutlich verbessern lässt. Bisher wurden die Kopfschmerzen der Betroffenen auf andere Ursachen zurückgeführt, sodass sich die korrekte Diagnose und damit auch die Therapie verzögerten.“

 

Allerdings scheinen sich die Kopfschmerzen, unter denen MS-Patienten leiden, deutlich von anderen Arten unterscheiden. “Bei den Kopfschmerzen handelt es sich nicht um klassische Migräneschmerzen”, so Kopfschmerzforscher Peter Kropp, der ebenfalls an der Studie beteiligt war. Stattdessen lassen sie sich direkt auf das Krankheitsbild von MS zurückführen und könnten damit in die Diagnosemethodik mit einbezogen werden und ein früheres Erkennen möglich machen. 2

 

Im Vordergrund steht der Spannungskopfschmerz und die Migräne ohne Aura, wobei tendenziell der Spannungskopfschmerz – also dumpfe Kopfschmerzen an der Stirn, den Seiten oder am Hinterkopf – eher den progredienten Verläufen zugeordnet wird und Migräne ohne Aura – meist einseitig pochend und gern mit Lärm- und Lichtempfindlichkeit sowie Übelkeit verbunden – etwas häufiger beim schubförmigen MS-Verlauf zu finden ist. 3

 

Migräneattacke im Schub?

Kopfschmerzen bei MS können sowohl präklinisch als auch zu Beginn der Erkrankung sowie im weiteren Verlauf auftreten. Sie können, aber müssen nicht mit der MS zusammenhängen (in zwei Drittel aller Fälle haben sie statistisch gesehen nichts mit der MS zu tun). Im Zusammenhang mit Schüben erklären sich Migräneattacken vor allem dann, wenn der Hirnstamm mitbetroffen ist.

 

Auch verschiedene MS-Medikamente können MS-Kopfschmerzen verursachen.

 

Kopfschmerzen gehören behandelt 3

Eine Diagnosemethode, die Lumbalpunktion, kann auch, vor allem bei falschem Verhalten, vorübergehend zu Kopfschmerzen führen. Um dies zu vermeiden, wird den Patienten geraten, nach dieser Punktion, die dazu dient Nervenwasser zu entnehmen, zu liegen.

Unabhängig von der Ursache: Wichtig ist, dass Patienten den Kopfschmerz behandeln, um so Schmerzen zu verringern und Lebensqualität zu steigern. Sind Kopfschmerzen MS-bedingt, helfen frei verkäufliche Schmerzmittel manchmal nicht. Unter Umständen müssen spezielle Wirkstoffe eingesetzt werden.

Vom Kopfschmerz zu unterscheiden ist der Gesichtsschmerz, auch Trigeminusneuralgie genannt. Er betrifft nur einen Bruchteil der MS-Erkrankten, ist jedoch sehr schmerzhaft und gehört unbedingt behandelt, da er so stark ausgeprägt sein kann, dass die Patienten nicht mehr essen oder sprechen können.

 

Migräne und neuropathischer Schmerz bei MS-Patienten 4

„Bei Multipler Sklerose (MS) treten neben muskuloskeletalen Schmerzen häufig neuropathische Schmerzen und Kopfschmerz auf. Französische Autoren konzentrierten sich in einer Befragungsstudie auf die Häufigkeit von neuropathischen Schmerzen und Migräne. Sie prüften zudem, wie ausgeprägt die Schmerzintensität und die Einschränkung für die Patienten waren.

Neuropathische Schmerzen und Migräne sind mit 51 bzw. 46 % auffällig häufige Komorbiditäten bei Patienten mit MS. Diese Ergebnisse präsentierte die Forschergruppe um Xavier Moisset von der Universität in Clermont-Ferrand, Frankreich.

Das Migränerisiko sank mit zunehmendem Alter oder Krankheitsdauer und war bei krankheitsmodifizierenden Therapien (z. B. Interferone, Glatirameracetat) erhöht. Diese Einflussfaktoren waren für neuropathische Schmerzen nicht nachweisbar.“

 

 

1  (https://www.fem.com/gesundheit-ernaehrung/kopfschmerzen-als-symptom-bei-multipler-sklerose)

 

2  (https://www.fem.com/gesundheit-ernaehrung/kopfschmerzen-als-symptom-bei-multipler-sklerose)

 

3  http://www.amsel.de/multiple-sklerose-news/medizin/Kopfschmerzen-und-Multiple-Sklerose_5903

 

4  https://www.thieme.de/de/neurologie/migraene-und-neuropathischer-schmerz-bei-ms-patienten-56721.htm

 

 

Weitere hilfreiche LINKS:

 

https://www.fem.com/gesundheit-ernaehrung/kopfschmerzen-als-symptom-bei-multipler-sklerose

 

Kopfschmerzen. http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/kopfschmerzen-koennen-auf-multiple-sklerose-weisen-901851124.php

 

http://www.amsel.de/multiple-sklerose-news/medizin/Kopfschmerzen-und-Multiple-Sklerose_5903

 

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SCHMERZEN und MS – es gibt sie!

SCHMERZEN und MS

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Multiple Sklerose und Schmerzen

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Schmerzen bei Multipler Sklerose

Schmerzen sind bei MS viel häufiger als bisher angenommen.

Zum Teil werden die Schmerzen direkt durch die MS verursacht, allerdings können sie auch durch andere Symptome der MS sowie durch falsch angepasste Hilfsmittel ausgelöst werden.

Schmerzen sind ein unsichtbares Symptom, was es wieder schwierig macht, sie zu erklären und Außenstehenden begreiflich zu machen – zumal leider immer noch viele Ärzte der Meinung sind, Multiple Sklerose könne keine Schmerzen „verursachen“! deshalb werden Schmerzen bei MS hinsichtlich ihrer Ausprägung und Häufigkeit in der Regel leider weit unterschätzt!!!Die Vielfalt der Schmerzformen ist, wie auch die 1000 anderen Gesichter/Symptome der MS, sehr groß. Noch dazu kommt, dass die „Schmerzwahrnehmung“ individuell sehr unterschiedlich ist.

9kA - SCHMERZEN und MS - es gibt sie!

Es werden die folgenden drei Schmerztypen bei MS unterschieden:

  • Paroxysmale Schmerzen treten plötzlich auf und verschwinden nach kurzer Zeit wieder. Dazu gehört auch die Trigeminusneuralgie. Dabei kommt es wiederholt zu kurzen stechenden Schmerzen in einer Gesichtshälfte. Der Trigeminus ist einer der 12 Hirnnerven, dessen Ursprung im Hirnstamm liegt. Diese Region ist sehr häufig von MS-Entzündungsherden betroffen. Außerdem können schmerzhafte Krämpfe der Muskulatur auftreten, die meist in einer Hand beginnen und sich über Arm, Schulter und manchmal auf das Bein einer Körperseite ausbreiten.

 

  • Akute bis subakute Schmerzphänomene treten relativ plötzlich auf und bestehen über etwas längere Zeiträume. Beispielsweise führt eine SNE (Sehnervenentzündung) auf der entsprechenden Seite häufig zu Schmerzen hinter dem Augapfel. (Vor allem wenn das Auge bewegt wird). Der Schmerz selbst klingt meist schneller ab als die Entzündung ab.

 

  • Chronische Schmerzen halten über sehr lange Zeit an. Leider wird MS wird oft von chronischen Schmerzen begleitet. (Beispielsweise als „brennende oder ziehende Missempfindungen“ in Füßen oder Beinen): Nachts und als Uhthoff-Phänomen (bei hohen Temperaturen und Wetterumschwüngen). Ebenfalls scheinen chronische Rückenschmerzen oder chronische Muskelschmerzen typisch zu sein. (Muskeleschmerzen z.B. insbesondere in den Beinen). Man glaubt, dass dies die Folge von den übermäßig starken Anspannungen der Muskulatur (=Spastik) und daraus folgenden Fehlbelastungen entsteht.

-> angelehnt an: http://www.ms-life.de/ms-wissen/was-ist-ms/krankheitszeichen/schmerzen/