Wuhuuu, ich habe es geschafft und extra für Euch und Neu-Diagnostizierte eine FAQ – Seite einzurichten: Fragen rund um die MS – kurz und knackig beantwortet, aber natürlich auch mit Bonus-Material! 🙂
Ihr könnt Euch die PDF herunterladen! 🙂 Darf auch sehr gerne geteilt werden! 🙂
Waoh! Eine Laser-Show im Schlafzimmer! Rote und blaue Strahlen! Aha: Guten Morgen MS!
Im Bad dann Balken vor dem linken Auge! Eben war es doch noch eine Laser-Show! Spannend! Ängstigend!
Guten Morgen MS!
Schwindel: es hat nicht jeder sein eigenes Karussell stets zur Verfügung! Achterbahn am frühen Morgen, welch herrliches Vergnügen!
Hallo MS!
Duschen: Einstieg in die Badewanne: Wo bleibt der Fuß heute hängen??? Zähne putzen, Weiterlesen →
CBD-Öl bei MS und chronischen Erkrankungen – Hoffnungsträger bei Fatigue?
Mein kleines Fläschchen Hoffnung
Es gibt Dinge, die man nicht laut feiern kann, weil sie für andere so unscheinbar wirken. ❣️
Aber für mich ist CBD-Öl so etwas: 2 Tropfen – und die Welt sieht anders aus: bunter und vor allem lebendiger! 😊
Sie wird nicht plötzlich perfekt. Aber sie wird leichter.
Die bleierne Schwere verliert ihren Griff.
Meine Gedanken bekommen wieder Raum.
Mein Körper ist nicht mehr nur Kampfzone, sondern wieder ein Zuhause.
CBD-Öl ist für mich kein Trend, kein Hype!!!
Es ist Lebensqualität in einer kleinen Pipette. ❣️
Es ist ein Stück Selbstbestimmung in einer Krankheit, die mir so oft die Kontrolle nimmt. ❣️
Ich weiß nicht, wo ich ohne diese Unterstützung stehen würde. Aber ich weiß: Mit ihr kann ich wieder aufstehen. ❣️
Fatigue ist keine normale Müdigkeit. Sie ist dieses bleierne Gewicht in Armen und Beinen, dieses „Ich will, aber ich kann nicht“, das selbst nach Schlaf nicht verschwindet. Gerade bei Multiple Sklerose (MS) und anderen chronischen Erkrankungen gehört sie zu den belastendsten Symptomen.
CBD-Öl – also Cannabidiol – ich selbst bezeichne es ja als mein persönliches Wundermittel. ❣️
CBD (Cannabidiol) ist ein nicht-berauschender Bestandteil der Cannabispflanze. Anders als THC macht es nicht „high“!
Es wirkt über das sogenannte Endocannabinoid-System im Körper, das unter anderem an der Regulation von Schmerz, Entzündung, Schlaf und Stress beteiligt ist.
Wie kann CBD bei MS und Fatigue helfen?
Entzündungshemmende Wirkung
MS ist eine entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems. CBD werden entzündungshemmende Eigenschaften zugeschrieben.
Weniger Entzündung kann bedeuten: weniger körperliche Belastung – und indirekt auch weniger Erschöpfung.
Verbesserung der Schlafqualität
Viele chronisch Erkrankte schlafen schlecht – durch Schmerzen, Spastik oder innere Unruhe. CBD kann beruhigend wirken und den Schlaf unterstützen. Und besserer Schlaf ist oft ein Schlüssel, um Fatigue zumindest etwas zu lindern.
Linderung von Schmerzen und Spastik
Bei MS sind Muskelsteifheit, Nervenschmerzen oder Krämpfe häufig. Wenn Schmerzen reduziert werden, muss der Körper weniger kompensieren – das kann Energie sparen.
Stressreduktion und Stabilisierung der Stimmung
Chronische Erkrankungen bringen psychische Belastung mit sich.
CBD wird eine angstlösende und ausgleichende Wirkung zugeschrieben. Weniger Daueranspannung kann ebenfalls helfen, Energiereserven zu schonen.
Ich kann immer wieder nur berichten, wie CBD meine Lebensqualität verbessert hat, wie meine Fatigue sich so deutlich verbessert hat, dass es an ein Wunder grenzt!!! ❣️ Leider spüren andere kaum Veränderung – auch das ist möglich, aber die Berichte vieler Betroffener sind ein gutes Zeichen – Ausprobieren hilft definitiv!
CBD kann auf jeden Fall ein Baustein sein – neben medikamentöser Therapie, Energie-Management, Bewegung im Rahmen der Möglichkeiten und psychischer Stabilisierung.
Wichtig
• Einnahme immer mit dem behandelnden Arzt absprechen
• Auf hochwertige, geprüfte Produkte achten
• Langsam einschleichen und Wirkung beobachten
• Geduld haben – Effekte zeigen sich oft nicht sofort
CBD-Öl heilt keine MS. Aber vielleicht kann es helfen, die Last ein kleines Stück leichter zu machen. Und manchmal ist genau dieses kleine Stück schon sehr viel. ❣️
Seit fast 7 Jahren nehme ich nun CBD ein und kann immer noch Verbesserungen spüren!!!
Vor allem hilft mir das Öl bei der schrecklichen Fatigue – und das beschert mir deutlich mehr Lebensqualität, was mit nichts aufzuwiegen ist!
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Und noch ein Hinweis: Manchmal dauert es ein klein wenig, bis das CBD seine Wirkung zeigt. Es wird davon ausgegangen, dass sich im Körper erst einmal ein gewisser CBD-Spiegel aufbauen muss. Bei manchen Menschen setzt die Wirkung sehr schnell ein, bei andern erst nach 4 Wochen… Und es gibt Untersuchungen, dass eventuell der „Omega 3 – Spiegel“ zu niedrig ist, aber es wird Omega 3 benötigt, damit manche Produkte vom Körper überbaut erst verstoffwechselt werden… Deshalb ist GEDULD gefragt, wenn man CBD einnimmt.
Mir hilft CBD vor allem gegen meine schreckliche Fatigue! Da ich nun eine völlig neue Lebensqualität habe, nenne ich es mein „persönliches Wundermittel“!
Meine gesamte Konstitution und Kraft wurden dadurch verbessert, sowie auch meine Konzentrationsfähigkeit. Außerdem bin ich DEUTLICH entspannter!
Andere chronisch Kranke berichten, dass CBD ihnen beim Einschlafen, gegen Spastiken und Schmerzen und gegen Abgespanntheit hilft.
Erwiesenermaßen wirkt CBD auf jeden Fall antientzündlich, was bei MS ja einfach super ist!
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Wichtig!
Ich distanziere mich davon, dass das CBD–Öl ein gleichberechtigter Ersatz von Medikamenten sei. Ich teste für mich und berichte über meine Erfahrung und erzähle von den Erfahrungen anderer chronisch Kranker. Die Tests stützen sich nicht auf wissenschaftlich fundierte Ergebnisse. Das heißt, es sind ganz individuelle und intuitive Erfahrungsberichte. Bei jeder ernsthaften Erkrankung ist natürlich ein Arztbesuch wichtig.
Ihr könnt mich natürlich gerne unterstützen, indem Ihr diese Links jeweils zum Bestellen benutzt, aber niemand muss das tun!
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„Den Umständen entsprechend.“ Die größte Untertreibung unseres Lebens.
„Den Umständen entsprechend.“ Die größte Untertreibung unseres Lebens.
Kennst du das?
Diese Frage: „Wie geht es dir?“ und oft die Antwort: „Den Umständen entsprechend!“
Diese Antwort (ebenso wie „Gut“) rutscht mir einfach so von den Lippen. Ich denke mir gar nichts dabei…
Und doch kommt mir anschließend manchmal der Gedanke, oder das Nachdenken: „Ja, wie geht es mir wirklich?“
Ich habe seit 1994 MS – mit sehr sehr tiefen Tälern, vielen Abstürzen und doch auch einem Immer-Wieder-Aufstehen, aber es zehrt an meinem Immunsystem ebenso, wie an meinen Nerven und Kräften. Es zehrt innerlich und äußerlich an mir und da es eine chronische Krankheit ist, wird sie auch niemals besser oder gar ganz weg sein. Ich muss mit ihr leben – ob ich das will oder nicht! Gut, ich habe mich sehr gut arrangiert mit dem Miststück – aber sind wir mal ehrlich: Man kann so gut damit klarkommen, wie man will, aber man muss diese unheilbare Erkrankung trotzdem AUSHALTEN!!!! Man muss Energie-Management betreiben und das Leben ändert sich definitiv.
Wie es mir geht? Nicht „den Umständen entsprechend“!!! Sondern chronisch erschöpft. Chronisch überfordert. Chronisch tapfer. Und manchmal einfach nur fertig.
Ich bin seit fünf Jahren verwitwet und habe zwar die große Trauer überwunden, aber natürlich fehlt mir mein Seelenpartner. Auch das muss ich bewältigen und meinen Weg finden… MIT MS im Gepäck!!!
Mein Seelenhund Smiley ist schwer krank und das belastet mich so sehr.
Meine 86-jährige Mama baut enorm ab und so ganz „nebenbei“ muss ich auch das bewerkstelligen, sie unterstützen, für sie da sein und auch so „nebenbei“ noch nach mir selbst gucken.
Kann es mir unter all diesen Umständen wirklich GUT gehen???
Wenn du uns fragst, wie es uns geht, sagen wir: „Den Umständen entsprechend.“
Das klingt kontrolliert. Reif. Gefasst.
Es klingt nach: Ich komme klar.
Was wir nicht sagen, ist: Es kostet mich jeden Tag alles.
Wir sagen nicht, dass Aufstehen manchmal ein Kraftakt ist, als würde man mit Bleiklötzen an Armen und Beinen gegen die Schwerkraft verhandeln.
Wir sagen nicht, dass unser Körper sich anfühlt wie ein fremdes, widerspenstiges Ding, das nicht mitmacht.
Wir sagen nicht, dass wir funktionieren – nicht, weil es leicht ist, sondern weil keine Alternative da ist.
„Den Umständen entsprechend“ heißt in Wahrheit:
Ich bin müde bis in die Knochen.
Ich habe Schmerzen, die man nicht sieht.
Ich habe Angst vor dem nächsten Absturz.
Ich bin wütend auf meinen Körper.
Ich vermisse mein altes Ich.
Es heißt: Ich halte durch. Aber ich halte nicht immer leicht durch.
Und manchmal – ganz ehrlich – geht es uns nicht „den Umständen entsprechend“.
Manchmal geht es uns einfach so richtig scheiße.
Und wir lächeln trotzdem. Copyright 2026 Heike Führ / multiple-arts.com
Ich biete Berater-Gespräche an: heike@multiplearts
Meine Empfehlung:
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Ein Fatigue-Anfall ist wie ein Sturm, der durch deinen Körper zieht – und nichts verschont. Plötzlich funktionieren selbst einfachste Bewegungen nicht mehr. Die Beine tragen dich nicht, die Arme fühlen sich wie Blei an, das Denken stockt, als wäre das Gehirn in zähem Nebel gefangen.
Du verlierst Kontrolle über dich selbst.
Die Klarheit des Kopfes bricht zusammen, Gedanken stolpern übereinander, Erinnerungslücken tauchen auf, ein Gefühl der Orientierungslosigkeit überrollt dich.
Diese Momente hinterlassen unsichtbare Narben:
Ein Zittern in den Muskeln, das noch Stunden anhält.
Ein dumpfer Schmerz in Kopf und Gliedern.
Eine Schwere in der Brust, die Angst und Trauer mischt.
Psychisch bleibt die Spur tief: Das Vertrauen in den eigenen Körper ist erschüttert, jedes Risiko, jede Bewegung wird neu abgewogen. Die Sicherheit, die man einmal hatte, ist zerstört – über Nacht fühlt sich der eigene Körper fremd, unzuverlässig, feindlich an.
Und diese Spuren verblassen nicht sofort. Sie wirken nach, manchmal Tage, manchmal Wochen.
Sie sind Erinnerungen an die Ohnmacht, an die Verletzlichkeit, an die Momente, in denen man nicht mehr konnte, obwohl man alles versucht hat.
Ein Fatigue-Anfall zerstört kurzfristig, aber seine Narben prägen langfristig.
Sie machen uns vorsichtiger, wachsamer – und manchmal auch stiller, müder, zurückgezogener.
Doch in all dem Chaos steckt auch ein leiser Funken: Das Aufstehen danach, das Weitermachen, ist ein Triumph über das, was uns fast zerstört hätte.
Mein neues Buch ist im Verlag geschaltet und wird in wenigen tagen erscheien.
Es ist überall im Handel erhältlich, oder auch bei mir mit Widmung zu bestellen! 🙂 Es kostet 12,99€ (bei mir kommen dann noch 3€ Versand hinzu)
Das Besondere daran: es sind sehr klare emotionale Texte, die Fatigue auf eine andere Art und Weise beschreiben – in aller Deutlichkeit und es gibt ein besonderes Kapitel für Angehörige, in dem ich nochmal sehr klar beschreibe, wie es ist, mit Fatigue leben zu müssen!
Hier ist der Klappentext:
FATIGUE – Zwischen Zusammenbruch und Aufstehen
Sich verstanden fühlen! Dieses Buch gibt Fatigue eine Stimme. Es erzählt von einem Leben mit chronischer Erschöpfung, von Zusammenbrüchen, vom Misstrauen in den eigenen Körper und von der stillen Stärke, die daraus entsteht. Ehrlich, tief und tröstend – für alle, die wissen, dass „müde“ nicht einmal annähernd beschreibt, was Fatigue wirklich ist! Die Autorin, die Fatigue selbst zu gut kennt, beschreibt sie als eine dauerhafte Müdigkeit, die nie ganz verschwindet, und als plötzliche Anfälle, die alles zum Stillstand bringen und sich noch dazu draufsetzen! Als Verlust von Planungssicherheit, Körpervertrauen und Selbstverständlichkeit. Als tägliches Aushalten – und immer wieder neues Aufstehen.
Es geht um die unsichtbaren Kämpfe, um Spuren und Narben, sowie um die Einsamkeit des Nicht-Verstanden-Werdens – und von einer Stärke, die leise ist, aber unerschütterlich ist und die wächst, wo nichts mehr leicht ist!
Dieses Buch will Worte schenken – für all das, was Betroffene oft selbst kaum erklären können. Ein Buch für Menschen mit Fatigue und vor allem für Angehörige, die verstehen wollen.
Und für alle, die spüren möchten, wie viel Mut es braucht, jeden Tag weiterzuleben, wenn der eigene Körper nicht mehr verlässlich ist. Tipps, Wohlfühlworte und Vieles mehr erwarten Dich!
Ihr Lieben, gestern startete der wundervolle und kostenlose Online-Kongress, bei dem ich ebenfalls mitwirke Tolle Themen rund um schwere Krankheiten für Betroffene UND Angehörige
Und ich bin Teil dieses Online-Kongresses (22.–26. Januar). Gemeinsam mit vielen Expert:innen und Betroffenen sprechen wir auch für Angehörige – ehrlich, nahbar und aus Erfahrung. Neben bekannten Stimmen wie Dami Charf dabei zu sein, ist für mich eine große Ehre und Herzensangelegenheit Schaut gerne rein, es lohnt sich
Ich durfte schon reinschnuppern und bin begeistert, was Barbara_Büttner Tolles, Informatives und Wissenswertes zusammengestellt hat und das Mitfühlen kommt natürlich nicht zu kurz; eine richtig gelungene runde Sache: der Link führt Euch auf meine Seite des Kongresses und dort könnt Ihr Euch auch anmelden https://bbcongress.de/slp/heike-fuehr/
Und zu gewinnen gibt es natürlich auch etwas, wenn Ihr angemeldet seid!
Manchmal frage ich mich, ob ich mich an meine chronische Krankheit gewöhnt habe. Nicht, weil sie leichter geworden wäre. Nicht, weil sie weniger fordert.
Sondern vielleicht, weil der Mensch ein erstaunliches Wesen ist, wenn es ums Überleben geht.
Was früher unvorstellbar war, wird Alltag!!!
Was einst Angst gemacht hat, wird Teil der Routine!!!
Schmerzen, Erschöpfung, Einschränkungen – sie sind nicht verschwunden, aber sie haben einen festen Platz bekommen!!! Wie Möbel in einem Zimmer, das man nie so haben wollte und in dem man sich trotzdem irgendwie einrichtet.
Sich daran zu „gewöhnen“ heißt nicht, dass es okay ist!!!
Es heißt nicht, dass es nicht wehtut!!!
Es heißt nur, dass man gelernt hat, weiterzugehen, während man etwas Schweres mit sich trägt! 💪
Dass man aufhört, jeden Tag zu kämpfen, und stattdessen anfängt zu tragen!!!
Ganz sicher ist dieses Hinnehmen kein Aufgeben, sondern eine enorme Form von Stärke. 💪
💪 Eine, die nicht laut ist, nicht heroisch wirkt –
aber jeden einzelnen Tag da ist. 💪
Copyright 2026 Heike Führ/multiple-arts.com
Ich biete Berater-Gespräche an: heike@multiple-arts.com
Du bist nicht allein – soziale Nähe trotz chronischer Krankheit
Wenn man chronisch krank ist, wird das Leben oft leiser. Der Radius kleiner, die Kräfte begrenzter.
Und genau dann werden soziale Kontakte so unglaublich wichtig. ❣️
Nicht als zusätzlicher Punkt auf der To-do-Liste, sondern als Halt. ❣️
Und gerade durch bestimmte körperliche (oder auch kognitive) Einschränkungen wird sozialer Kontakt oft anstrengend: wenn man nicht weiß, wie man es überhaupt schaffen soll, in das Lieblings-Café zu gelangen, oder die Fatigue mal wieder unbarmherzig zuschlägt, dann sind das Schwierigkeiten, die Gesunde so nicht kennen.
Deshalb finde ich es wichtig, sich auch online zu vernetzen: hier auf dem Blog können Kontakte ebenso geknüpft werden, wie in (FB)- Gruppen, Selbsthilfegruppen oder Foren.
Ich selbst habe dadurch schon viele Menschen kennengelernt, die sogar zu echten Freunden wurden.
Klar, man muss mutig sein und den ersten Schritt wagen – aber warum nicht? Was hat man zu verlieren?: gar nichts! ❣️
Trau Dich
Deshalb, trau dich, den ersten Schritt auf jemanden zuzugehen – vielleicht entwickelt sich etwas Großes daraus – wer weiß?! 😊❣️
Gemeinsamkeiten verbinden
Oder ein Telefonat, bei dem man einfach nur zuhören oder reden darf.
Ein Video-Call, bei dem man das Gesicht des anderen sieht und für einen Moment vergisst, wie anstrengend der eigene Körper gerade ist. ❣️
Facebook-Gruppen, in denen niemand erklären muss, warum man absagt, erschöpft ist oder Angst hat. ❣️
Orte, an denen Verständnis nicht erkämpft werden muss. ❣️ Gemeinsamkeiten zu teilen – ob Krankheit, Gefühle oder einfach das Leben – schafft Verbindung. ❣️
Und Verbindung schenkt Kraft. ❣️
Manchmal nur ein kleines bisschen, aber oft genau genug, um weiterzumachen. ❣️
Soziale Nähe heilt nicht alles, aber sie macht vieles erträglicher. ❣️
❣️ Und erinnert uns daran: Wir müssen da nicht alleine durch. ❣️
Und manchmal ist es nicht nur der Körper, der erschöpft ist.
Manchmal ist es die Seele. ☹
Dann ist man müde davon, immer planen zu müssen. ☹
Müde davon, ständig vorauszudenken, abzuwägen, Pausen einzuplanen, Energie zu sparen, bevor man sie überhaupt gespürt hat!!! ☹
Müde davon, dass nichts spontan ist!!! ☹
Dass selbst schöne Dinge einen Preis haben – und dieser Preis fast immer Erschöpfung heißt. ☹
Es nervt, keine Wahl zu haben. Nicht einfach sagen zu können: Ich mache das jetzt. Sondern immer fragen zu müssen: Kann ich mir das leisten?
Dieses dauernde Energiemanagement ist anstrengend, weil es nie Pause macht. Es begleitet jeden Tag, jede Entscheidung, jedes kleine „Vielleicht“!!! ☹
Und ja – manchmal will man einfach nur sein, ohne Strategie, ohne Plan, ohne Vorsicht.
Man will lachen, losgehen, bleiben, ohne im Kopf schon die Rechnung für danach zu schreiben. 😊
Müde vom Planen: MS
Diese Genervtheit ist kein Undank. Sie ist keine Schwäche. Sie ist eine ganz normale Reaktion auf ein Leben mit zu vielen Einschränkungen. 🩶
🩶 Man darf davon müde sein.
🩶 Man darf genervt sein von der eigenen Rücksichtnahme.
🩶 Man darf sich nach einem Leben sehnen, das leichter ist – selbst wenn man gelernt hat, mit dem jetzigen umzugehen.
Und vielleicht ist genau das der wichtigste Punkt: Energiemanagement heißt nicht, dass man es immer gelassen akzeptieren muss. Es heißt nur, dass man es trotz allem tut. ❣️
Auch an den Tagen, an denen man innerlich mit den Augen rollt, seufzt und denkt: Ich hab keine Lust mehr, so achtsam sein zu müssen. ❣️
Diese Ehrlichkeit zählt. Denn sie zeigt, wie viel Kraft es kostet, überhaupt durchzuhalten. ❣️
üde auf einer ganz anderen Ebene.
Diese Gefühle machen mich nicht undankbar. Sie machen mich menschlich.
Chronisch krank zu sein heißt auch, ständig Rücksicht auf sich selbst nehmen zu müssen – selbst dann, wenn man davon erschöpft ist.
Heute ist so ein Tag. Ehrlich. Ohne Schönreden.
Alles Liebe! Copyright 2026 Heike Führ/multiple-arts.com