Was ist das Uhthoff-Phänomen?
Es gibt Momente, in denen mir bewusst wird, dass nichts mehr so ist, wie es einmal war.
Es ist nicht so, dass die MS mein Leben dominiert – es ist eher so, dass wir uns gegenseitig anpassen und unser (MS)-Leben möglichst angenehm gestalten und leben; meistens genieße ich es sogar.
Aber es gibt diese Momente, die mir, manchmal sogar ganz plötzlich, vor Augen führen, dass sich etwas verändert hat. Zum Teil sogar schleichend, fast unbemerkt.
Ich traf beispielsweise beim Gassigehen eine Bekannte und sie erzählte mir begeistert von einem Kleidungsgeschäft in der Stadt. „Da musst Du unbedingt mal hingehen!“. Früher liebte ich Shoppen; liebte es, in der Stadt zu bummeln, mich in die Straßencafés zu setzen und all den Trubel zu genießen.
Trubel – ein Wort, das zur MS schon mal nicht mehr passt. Viel Laufen ist ebenfalls schwierig und die Fahrt in die Stadt mute ich mir mit öffentlichen Verkehrsmitteln schon gar nicht mehr zu und mit dem Auto zu fahren, muss ich auch immer gründlich abwägen.
Also „einfach mal so“ in die Stadt zum Shoppen zu fahren, ist schleichend eingeschlafen.
Aber es wurde mir bewusst, sehr bewusst, in diesem Moment, denn die Bekannte kennt mich noch aus meiner recht fitten Zeit.
Selbst meine Erklärung, dass es für mich sehr schwierig ist (…), erstaunte sie.
Ja, mich auch! Auch ich bin enttäuscht und traurig, auch ich würde lieber wieder das können, was ich vor ein paar Jahren noch konnte.
Auch ich würde mich gerne wieder öfters mit Freunden treffen und vor allem mal wieder Freunde zum Essen einladen, das ich mit Liebe vorbereitet habe. Heute gibt es den Pizza-Service, wenn uns Leute besuchen, weil ich beides – Kochen UND Besuch – nicht mehr schaffe.
Ja, es gibt Momente, die sind einfach niederschmetternd, da sie mir so deutlich zeigen, auf was ich verzichten muss.
Das „Shoppen“ ist nur ein nicht so wichtiges Detail, aber doch wurde daraus ein Bewusstmachen meines Anders-Seins, meines nicht mehr „Mithalten“-Könnens mit gleichaltrig Gesunden.
Nicht falsch verstehen: mein Leben ist ausgefüllt und ich bin glücklich, ich gehe trotzdem noch ab und an shoppen (mit entsprechender Planung), ich genieße mein Leben. 🙂 Aber es gibt sie, diese Momente…!!!! ©2017 Heike Führ/multiple-arts.com
Das kennt jeder: wenn Babys lachen, sei es das frühe „Engelslächeln“ oder mit 3-4 Monaten das bewusste Lächeln, dann schmilzt praktisch jeder „Angelächelte“ dahin wie Schnee in der Sonne.
Wenn es das eigene Kind ist, oder das Kind seines Kindes, dann ist es nochmals intensiver, da das Band nochmal ein anderes ist. Als Oma sieht man ja oft auch das eigene Kind „vor 30 Jahren“ lächeln.
Es ist auf jeden Fall ein unvergesslicher Moment für denjenigen, der angelächelt wird und so darf ich es bei meiner kleinen Enkeltochter beobachten, fühlen, spüren und genießen.
Mit MS ist so Vieles nicht mehr selbstverständlich – auch das Sehen nicht.
Ein Lächeln geschenkt zu bekommen, ist immer wertvoll, weil ein ehrlich gemeintes Lächeln ja auch Zugewandtheit und Vieles mehr ausstrahlt. Ein Baby-Lächeln setzt all dem die Krönung auf – dieses reine unschuldige Lächeln, das aus tiefstem Herzen kommt – DAS ist etwas Besonderes und Einmaliges.
Zum einen lächeln Babys wenn sie sich wohlfühlen und ihnen etwas gefällt, es ihnen gut geht und wenn sie glücklich sind. Und in diesem einzigartigen Momente teilen sie das Glück mit uns und wir stehen in einer Interaktion.
Foto: pixabay.com
Rein theoretisch gesehen ist Lachen aber sogar recht kompliziert, denn es sind über 300 Muskeln, die dabei bewegt werden – und viele Botenstoffe nötig, die das menschliche Hirn erreichen. Vor allem das sogenannte Glückshormon Serotonin wird freigesetzt. Deshalb also ist Lachen auch so gesund und wichtig.
Ein Lächeln geschenkt zu bekommen und es von Herzen zurückgeben zu können – in all dieser Reinheit des Säuglings – das ist ein besonderes Glücksgefühl und bei mir löst es eine Art Hochstimmung aus. 🙂
Mitten im Lächeln, mitten im SEHEN und Wahrnehmen, tritt meine MS in den Hintergrund.
Einerseits genieße ich bewusster, WEIL ich dieses Lächeln gerade SEHEN kann…. Und weil ich mir bewusst bin, dass es doppelt besonders ist, WEIL ich es spüren und genießen KANN!
Andererseits schaue ich in dieses Engelsgesicht und mir kommen die Tränen – vor Rührung, vor Liebe und vor tiefer Dankbarkeit.
Dankbarkeit, dass ich Kinder habe und sie mir ein Enkelchen geschenkt haben und Dankbarkeit, dass ich es in dieser Form erleben darf und kann.
Ich kann es halten, in meinen Armen; ich kann es sehen, mit meinen Augen und mein Herz geht auf, mich durchleuchtet so viel Schönes, dass die MS tatsächlich gerade sehr klein wird.
Dieses Wunder „Kind“ heilt – es heilt tief in mir Wunden und ich bin sicher, dass es auch Läsionen „heilt“… denn es heilt auch die Psyche und diese hat wiederum großen Einfluss auf die MS!
Für alle Angelächelten ist dieses erste Lächeln wie eine Art Belohnung – entweder für die durchwachten Nächte, oder einfach pures Glück. Solch ein Babylächeln lässt das ganze kleine Gesichtchen strahlen und es kommt vor allem von Herzen. Sofort lächelt man zurück und dies bedingt ein gegenseitiges Wohlgefühl. 🙂
Ich werde süchtig nach diesem Lächeln, nehme es tief in mir auf, inhaliere es, sehe es, fotografiere es – ich möchte es festhalten. Und auch den Moment möchte ich festhalten, denn er zeigt mir: es geht immer weiter. Das Leben geht weiter. Mit MS, ohne MS. Und wenn ich diese Erkrankung schon „an der Backe“ habe, versuche ich das Beste daraus zu machen und mir immer wieder diese einzigartigen zauberhaften Augenblicke ins Gedächtnis zu rufen und mich zu freuen, dass ich all dies wahrnehmen und genießen KANN! ©2017 Heike Führ/multiple-arts.com
Es war einmal,
dass ich leichtfüßig mit Schwung gelaufen bin. Ohne tonnenschwere Beine, ohne Blei unter meinen Schuhen, ohne Kraftlosigkeit und tauben Beinen
– es war einmal, dass sie sich völlig normal angefühlt haben.
Es war einmal,
dass ich morgens wirklich erfrischt aufgewacht bin.
Es war einmal,
dass ich ohne Pausen locker durch meinen Tag kam, arbeitsfähig war und nach einem langen Arbeitstag noch andere Termine wahrnehmen konnte.
– Das war einmal.
Es war einmal,
dass ich nicht erschöpft vom Duschen war, oder von den einfachsten Tätigkeiten.
Es war einmal,
dass ich meinen Tag nach Lust und Laune planen konnte und nicht nach meiner Tagesform und den jeweiligen Beeinträchtigungen ausrichten musste.
Es war einmal,
dass ich völlig unbeschwert war.
All dies war einmal – ich betrachte es mit Wehmut und Trauer, aber auch mit Dankbarkeit, dass ich es haben und erleben durfte. Denn das ist vielen Menschen von Geburt an nicht gewährt!
Dankbarkeit für all das, was noch geht und doch darf ich in all dieser Dankbarkeit auch trauern. Denn zur Krankheitsbewältigung gehört auch das bewusste Wahrnehmen und Trauern.
Und obwohl dies alles einmal WAR und es jetzt nicht mehr ist, mag ich mein Leben – ich nehme es an und mache das Beste daraus, sodass ich in ein paar Jahren wieder in Dankbarkeit sagen kann: es war einmal! 🙂 ©Heike Führ/multiple-arts.com
Was siehst Du?
Du siehst einen Fußabdruck im Sand – wenn Du SEHEN kannst!
Du siehst nicht, wem er gehört und welche Geschichte dahinter steckt.
Du siehst nicht, ob die Person nur einen Fuß hat, oder 2 Füße.
Du siehst nicht, ob sie steht, hinkt oder sitzt.
Du siehst einen Fußabdruck.
Du siehst nicht, ob er einer Frau gehört, einem Mann, einem schwarzen oder weißen Menschen.
Du siehst nicht, ob der Mensch gesund ist, oder nicht.
Du siehst einen Fußabdruck.
Du siehst nichts weiter.
Und doch hat hier ein Mensch einen Abdruck hinterlassen.
Ein Mensch, der fühlt, der wahrnimmt und IST!
Es könnte ein gesunder Mensch sein, der aber nicht laufen kann, es könnte ein unheilbar kranker Mensch sein, der gut laufen kann.
Du siehst nicht, ob dieser Mensch glücklich ist, traurig, verzweifelt oder froh.
Du siehst es nicht.
MS sieht man ganz oft auch nicht!
Es gibt viele unsichtbare Symptome und doch ist der Mensch, der eine chronische (zum Teil nicht sichtbare) Erkrankung hat, ein Mensch wie „Du und ich“!
Ihr wisst ja, dass ich absoluter Fan von CBD-Öl bin, da es mir so gut hilft:
Meine CBD-Öl-Empfehlung: https://cbdwelt.de/ms
Wenn Ihr Fragen dazu habt, könnt Ihr mich gerne anschreiben 🙂
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Und noch ein Hinweis: Manchmal dauert es ein klein wenig, bis das CBD seine Wirkung zeigt. Es wird davon ausgegangen, dass sich im Körper erst einmal ein gewisser CBD-Spiegel aufbauen muss. Bei manchen Menschensetzt die Wirkung sehr schnell ein, bei andern erst nach 4 Wochen…Und es gibt Untersuchungen, dass eventuell der „Omega 3 – Spiegel“ zu niedrig ist, aber es wird Omega 3 benötigt, damit manche Produkte vom Körper überbaut erst verstoffwechselt werden… Deshalb ist GEDULD gefragt, wenn man CBD einnimmt.
Mir hilft CBD vor allem gegen meine schreckliche Fatigue! Da ich nun eine völlig neue Lebensqualität habe, nenne ich es mein „persönliches Wundermittel“! ?
Ich nehme morgens 2 Tropfen dieses Öls: https://cbdwelt.de/shop/cbd-oel/2700mg-cbd-oel-vitadol-gold/ref/3/?campaign=https://cbdwelt.de/shop/cbd-oel/2700mg-cbd-oel-vitadol-gold/27
und je nach Bedarf (wenn nochmal ein großes Müdigkeits-Tief kommt) noch einmal 2 bis 3-5 Tropfen dieses Öls:
Meine gesamte Konstitution und Kraft wurden dadurch verbessert, sowie auch meine Konzentrationsfähigkeit. Außerdem bin ich DEUTLICH entspannter! ?
Andere chronisch Kranke berichten, dass CBD ihnen beim Einschlafen, gegen Spastiken und Schmerzen und gegen Abgespanntheit hilft.
Erwiesenermaßen wirkt CBD auf jeden Fall antientzündlich, was bei MS ja einfach super ist!
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Wichtig!
Ich distanziere mich davon, dass das CBD–Öl ein gleichberechtigter Ersatz von Medikamenten sei. Ich teste für mich und berichte über meine Erfahrung und erzähle von den Erfahrungen anderer chronisch Kranker. Die Tests stützen sich nicht auf wissenschaftlich fundierte Ergebnisse. Das heißt, es sind ganz individuelle und intuitive Erfahrungsberichte Bei jeder ernsthaften Erkrankung ist natürlich ein Arztbesuch wichtig.
Ihr könnt mich natürlich gerne unterstützen, indem Ihr diese Links jeweils zum Bestellen benutzt, aber niemand muss das tun! ?
Navimol: https://navimol.de/?wpam_id=3
PROPITAL:
Verschafft Propital mehr Energie?
Mein Fazit:
Ich nehme nun Propital von Navimol schon einige Monate und habe das Gefühl, dass es immer besser und intensiver wirkt, mein Darm regelrecht saniert wird und dass es mehr Energie bringt. Meine Fatigue hat sich nochmal gebessert, mein sehr empfindsamer Magen-Darm-Trakt hat sich stabilisiert und ich habe das Gefühl, dass ich mit meiner MS insgesamt stabiler bin.
Meine Empfehlung: da Propital mit seinen Inhaltsstoffen dem Darm guttut und man ja weiß, dass Vieles im Körper über den Darmbereich geregelt wird, kann ich es – besonders im Hinblick auf MS – nur empfehlen.
Ich probiere ja immer mal wieder Nahrungsergänzungsmittel aus, aber außer CBD war mir noch keines so viel Wert, dass ich darüber berichtet hätte. Und wie Ihr wisst, bin ich dabei sehr ehrlich, da ich wirklich von etwas überzeugt sein muss, bevor ich es empfehle.
Doppeltes Fazit: Daumen HOCH für Propital der Firma Navimol!
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Wichtig!
Ich distanziere mich davon, dass das CBD–Öl ein gleichberechtigter Ersatz von Medikamenten sei. Ich teste für mich und berichte über meine Erfahrung und erzähle von den Erfahrungen anderer chronisch Kranker. Die Tests stützen sich nicht auf wissenschaftlich fundierte Ergebnisse. Das heißt, es sind ganz individuelle und intuitive Erfahrungsberichte Bei jeder ernsthaften Erkrankung ist natürlich ein Arztbesuch wichtig.
Es ist wichtig, dass wir mit MS ein gutes „soziales Umfeld“ haben
Es ist sogar sehr wichtig, denn MS und Psyche hängen eng zusammen; darüber habe ich auch in meinen Büchern schon viel geschrieben.
Was aber ist ein gutes soziales Umfeld?
Einige MS`ler haben mich gebeten, mal einen Text dazu zu schreiben und heute, mitten im Urlaub am Meer, kommen mir Gedanken dazu.
Ein gutes soziales Umfeld ist in nächster Nähe der Partner/In.
Ich spürte das heute sehr deutlich, als wir einen Strandspaziergang abbrechen mussten, weil ich einfach nicht mehr „konnte“. Ich hatte keine Kraft mehr in den Beinen, wurde von einer allgemeinen Erschöpfung und Kraftlosigkeit überrascht – und schwupps, Ende-peng!
In so einem Moment zählt nur noch, wie die Begleitperson, in meinem Fall mein Mann, damit umgeht und hier habe ich Glück mit meinem „allernächsten sozialen Umfeld“! 😉 Denn er reagiert so, wie es am Besten ist – er nimmt meinen Zustand wahr; ich bitte ihn umzukehren und ohne Drama drehen wir uns um, er reicht mir seine Hand zur Stütze und wir schleichen heimwärts. Ohne Aufhebens, ohne „Wenn und Aber“, ohne Drama – einfach so.
DAS ist ein „gutes sozialen Umfeld“! 😉
Familie, Freunde, Kollegen, Nachbarn – auch das ist das soziale Umfeld und auch hier benötigen wir so oft Hilfe.
Was wir am meisten brauchen, ist, dass man uns glaubt, wenn es uns gerade schlecht geht und sofort handelt – ohne Drama.
Mein Lieblings-Vergleich ist immer: einem Blinden würde man niemals zumuten, ein normales Buch lesen zu sollen. Einem Diabetiker würde man nie sein Insulin nehmen. Einem MS`ler sieht man oft die Symptome nicht an, aber er braucht die Stütze und das Verstehen – wie ein Diabetiker sein Insulin braucht.
Wenn wir uns in schweren Situationen noch lange erklären müssen, wenn wir um Verständnis bitten müssen – dann raubt uns das viel von unserer geringen Energie und wir verschwenden sie (auch an die gemeinsame Zeit).
Also ist es so wichtig, dass unser soziales Umfeld einen guten sozialen Umgang mit uns hat, dass wir uns gegenseitig vertrauen können und dass wir Betroffenen wissen, dass wir weder ein schlechtes Gewissen haben müssen, noch in Demut verfallen müssen, sondern dass es einfach so IST. Punkt!
Rücksichtnahme gehört zu jedem sozialen Gefüge dazu. In der Tierwelt ebenso, wie in unserer Welt. Ohne respektvollen Umgang ist kein soziales MITEINANDER möglich.
Und wir MS`ler nehmen ja auch immer mal auf Freunde/Partner etc. Rücksicht, oder nicht? Und tun dies im besten Falle ebenso ganz wertfrei.
Eine MS-Symptomatik kann sich verschlimmern, wenn man sich nicht verstanden fühlt. MS und Psyche hängen eng zusammen.
Jeder kennt die vegetativen Zusammenhängen, wie das Bauchgrummeln bei Angst oder Aufregung, sowie Herzklopfen oder Schweißausbrüche. Das kennt wirklich jeder Mensch. Bei MS verstärken sich noch dazu die jeweiligen Symptome. Eine Fatigue kann zu einer emotionalen Fatigue werden, wenn man beispielsweise schlimmen Streit hatte. Die schweren Beine können steif und kraftlos werden, wenn das soziale Gefüge nicht stimmt.
Aber, das ist auch wichtig: es geht immer um ein MITeinander, ein gemeinsames Tun in respektvollen Umgang – deshalb ist es wichtig, dass sich der Betroffene auch klar äußern lernt, dass er auch aufpasst, seinen Partner nicht zu überfordern. Es gibt immer 2 Seiten.
Und es ist IMMER ein Geben und ein Nehmen.
Aber MITFÜHLEN von unserem Gegenüber, das uns nahe steht, das dürfen wir erwarten.
DANKE an alle mitfühlenden Angehörigen 🙂
Hallo MS; Hallo Mitgefühl und Hallo Verständnis! ©2017 Heike Führ/multiple-arts.com
2 Tage OHNE Fatigue – der Himmel auf Erden
Es gibt sie noch, diese Tage ohne Fatigue und für mich sind sie noch immer ein WUNDER!
Fatigue – diese abnorme Erschöpfung, dieses Lebensqualität raubende Etwas, dieses Ungetüm.
Freundlicher kann ich sie nicht beschreiben – mir fallen eher noch deutlich unfreundlichere Worte dazu ein! 😉
Urlaub, Meer und Strand in Holland im Mai und meine größten Bedenken im Vorfeld waren, ob mich meine Fatigue in Ruhe den Urlaub genießen lässt. Immer habe ich sie im Gepäck, immer sitzt sie mir im Nacken, auch wenn ich noch so viel Energie-Management betreibe. Immer MUSS ich mich nach ihr ausrichten – manchmal gewinne ich, manchmal gewinnt sie. Sie ist mein Schatten – „treu“ (aber ungebeten) zur Seite und aufbrausend, zerstörerisch.
Ein paar Stunden ohne Fatigue sind für mich schon der Himmel auf Erden, ein ganzer Tag ist ein Geschenk und 2 Tage ohne größere Fatigue-Anfälle sind so unglaublich, dass ich mitten im Urlaub meinen Laptop auspacken und schreiben MUSS! Ich kann es nicht fassen, freue mich und genieße. Ich genieße doppelt, gar dreifach… Denn: wer weiß, wann sie wieder zuschlägt!?!
Und mir wird bewusst, dass ich seit mindestens 11 Jahren keine 2 Tage am Stück OHNE Fatigue war – ohne diese aufgesetzten Fatigue-Attacken.
Das ist ein Wunder, oder nicht?