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Osteopathie und Multiple Sklerose

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Osteopathie und Multiple Sklerose

Ich habe mal zusammengefasst, was ich zu „Osteopathie“ im Netz fand, denn ich gehe begeistert zu meiner Osteopathin und verspüre viel mehr, als nur das, was hier genannt wird. Meine Osteopathin ist auch Heilpraktikerin und noch dazu spirituell veranlagt und kann viele meiner Beschwerden schon beim Begrüßen „feststellen“. Die Empfehlung für entsprechende Globuli folgt nach der Behandlung manchmal auch und so verspüre ich eine sinnvolle alternative Behandlung – fernab von Chemie.

Ich genieße die Behandlungen und Gespräche mit ihr, fühle mich danach oft wie „neu geboren“, auch wenn ich manchmal anschließend schlapp bin. Aber auch das ist normal, denn Osteopathie ist schließlich eine ganzheitliche Behandlungsmethode und spricht somit auch den Körper auf allen Ebenen an – auch auf der seelischen Ebene.

Für mich ist es wichtig, dass ich diese Behandlungen immer mal wieder wahrnehmen kann, auch wenn sie von meiner Krankenkasse nicht übernommen werden und auch nicht billig sind. Wenn ich mich aber anschließend so durch und durch „neu“ fühle und auch eine Erklärung für meinen jeweiligen Zustand erhalten habe – dann weiß ich, dass es sich gelohnt hat!:)

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Was ist Osteopathie?

Die Osteopathie ist eine Heilkunde, bei der der Osteopathie, die Osteopathin den Menschen mit seinen Händen untersucht und behandelt.

Ausgehend von der Annahme, dass der Körper selbst in der Lage ist sich zu regulieren (zu heilen), vorausgesetzt alle Strukturen sind gut beweglich und somit auch gut versorgt, untersucht der Osteopath, die Osteopathin das Gewebe des ganzen Körpers um etwaige Bewegungseinschränkungen aufzuspüren und dann zu behandeln.

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Dabei handelt er auf den Patienten bezogen, d.h. er betrachtet ihn als Einheit von Körper, Geist und Seele, geprägt durch sein individuelles Umfeld.

Das Prinzip der Osteopathie bezieht sich so zum einen auf die Beweglichkeit des Körpers in seiner Gesamtheit, zum anderen auf die Eigenbewegungen der Gewebe, der einzelnen Körperteile und Organsysteme sowie deren Zusammenspiel. Jedes Körperteil, jedes Organ benötigt zum optimalen Funktionieren Bewegungsfreiheit. Ist die Beweglichkeit eingeschränkt, entstehen aus Sicht der Osteopathie zunächst Gewebespannungen und darauf folgend Funktionsstörungen. Die Summe dieser Fehlfunktionen kann der Organismus aus Sicht der Osteopathie nicht mehr kompensieren – es entstehen Beschwerden. Beim Forschen nach den Ursachen der Beschwerden im menschlichen Körper stehen eine Strukturstörung und die daraus resultierende Fehlfunktion im Vordergrund. Diese sogenannte somatische Dysfunktion gilt es aufzuspüren und zu beheben. Osteopathie behandelt vorbeugend und ist bei vielen Krankheiten sinnvoll, da diese oft Ausdruck eines gestörten Zusammenspiels der verschiedenen Systeme des Körpers und der Organe sind. Teilweise benötigt der Osteopath Befunde aus der klinischen Diagnostik wie Röntgenbilder und Laborwerte. Sie helfen ihm, seine eigenen Möglichkeiten als Osteopath einzuschätzen. (Quelle und weitere wunderbare Erklärungen: http://www.osteopathie.de/osteopathie-was_ist_osteopathie)

 

Manche Ursachen führen oft zu Beschwerden in ganz anderen Körperregion. Funktionsstörungen können deshalb immer den gesamten Organismus betreffen.
Darum behandelt die Osteopathie nie einzelne Beschwerden oder Krankheiten, sondern immer den Patienten in seiner Gesamtheit.

Aus osteopathischer Sicht brauchen die verschiedenen Strukturen des Körpers, wie Muskeln, Knochen, Nerven, Organe, Liquorräume, Blut- und Lymphgefäße und auch die Faszien untereinander freie Beweglichkeit. Wnn es Blockaden in diesen Strukturen gibt, kommt es zu Beschwerden.

 

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Wann hilft die Osteopathie?

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/osteopathie.html

Gerade chronische Schmerzen – ganz gleich wo – sind ein wichtiges Einsatzgebiet für die Osteopathie. Doch gibt es noch viele Gründe mehr, um einen Osteopathen aufzusuchen:

  • Bewegungseinschränkungen
  • Bandscheibenprobleme
  • Ischiasschmerzen
  • Schmerzen in den Gelenken, auch wenn diese bisherigen Therapien gegenüber resistent schienen
  • Fehlhaltungen und Verspannungen nach Unfällen, Operationen, Stürzen
  • Begleittherapie zur kieferorthopädischen Behandlung
  • Chronische oder immer wiederkehrende Magen-, Darm- und Unterleibsbeschwerden. Dazu gehören Reflux, Reizdarm, Reizblase und Inkontinenz.
  • Migräne
  • Schwindel und Tinnitus
  • Chronische Prostatabeschwerden
  • Chronische Atemwegsbeschwerden wie Bronchitis oder Reizhusten
  • Manche Herzbeschwerden
  • Sogar bei schlechten Mathe-Noten ;-), wie wir weiter unten beschreiben
  • Und andere…

Schon allein diese Auswahl zeigt, wie vielfältig die Osteopathie eingesetzt werden kann. Es lohnt sich somit bei nahezu allen Beschwerden, sich begleitend mit der Osteopathie therapieren zu lassen.

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Herbst-Spektakel: Uhthoff, der Sommer und die Erschöpfung

2Q== - Herbst-Spektakel: Uhthoff, der Sommer und die Erschöpfung

Uhthoff, der Sommer und die Erschöpfung

– und das im Herbst!

Immer wieder frage ich mich, was Uhthoff da mit uns anstellt (Uhthoff = die Verschlechterung der MS-Symptome bei z.B. Hitze).

Jedes Jahr genieße ich das Frühjahr und freue mich zu dieser Zeit noch auf den Sommer – auch wenn ich meine Einschränkungen diesbezüglich kenne… Vielleicht, so denke ich, ist es dieses Jahr nicht so schlimm mit Uhthoff…. Und: ich bin den langen Herbst und Winter so leid….

Und dann schlägt Herr Uhthoff doch wieder erbarmungslos zu, wringt meinen Körper geradezu aus….

Und am Ende des Sommers: da habe ich das Gefühl, es ist ein Häufchen Elend übrig geblieben – erschöpft von der Hitze und Uhthoff – und das, wo es doch eigentlich so eine schöne Jahreszeit ist, wo man viel draußen unternehmen könnte… Könnte!

Ich habe unzählige Texte zum Uhthoff-Phänomen geschrieben und manchmal stelle ich mir bei Hitze und am Anfang des Herbstes vor, wie die eh schon angefressenen Nerven um Hilfe schreien und wie das Myelin zerfließt, sich die Nerven darin auflösen und eine klibberige Masse entstanden ist: ich! Wackelige Beine und Arme – wie Pudding: klibberig eben…. Grenzenlos erschöpft, ausgewrungen….

Wundert es da, dass ich den Herbst, den ich während der Hitzeperioden so ersehnte, kaum genießen kann, da mein Körper sich erstwieder erholen muss? Erholen von all den Symptomen und Beeinträchtigungen und von der Verwüstung, die Herr Uhthoff hinterlassen hat… Erholen von Erschöpfung und neuen Symptomen, erholen von einem (MS)-Sommer.

Und Aushalten von Schwindel, Schwäche, Kraft- und Energielosigkeit?

Mein Körper, bzw. die Nerven, Nervenleitbahnen und das Myelin bräuchten dringend eine Aufbaukur, Erholung und Hilfestellung.

Aber: sie sind damit beschäftigt, die Wetterumstellung von Sommer auf Herbst zu verkraften und bringen scheinbar das Immunsystem noch einmal durcheinander.

Halleluja!

Vielleicht hat sich mein MS-Körper dann im Winter an den Herbst gewöhnt! 😉 Und kann gegen Frühjahr wieder etwas auftanken, damit der Jahreszeiten-Kreislauf seinen Sommer-Uhthoff-Gang nehmen kann…! L Der MS-Zirkel sozusagen, der uns kaum eine echte und wohltuende  Ruhephase gönnt.

Manchmal wundert mich nichts mehr bei MS, manchmal tut es nur gut, wenn man versuchen kann, sich etwas zu erklären! J
©2017 Heike Führ/multiple-arts.com

2f457b2f22025e5d162b3ba6c24a9977 624x475 - Was bedeutet „Reizüberflutung“ bei MS?

Was bedeutet „Reizüberflutung“ bei MS?

Was bedeutet „Reizüberflutung“

bei MS?

 

Reizüberflutung ist nicht nur ein Wort, sondern ein Zustand! 🙂

Meine Form der MS, die noch gekoppelt ist mit Hochsensibilität (HSP) reagiert auf zu viele Reize sofort: mit Fatigue und Sehstörungen. Wenn es „ganz dicke“ kommt, dann gerne auch mit allen bekannten und auch neuen MS-Symptomen – sie bringt dann sozusagen noch Herrn Uhthoff mit. 🙂

Es war ein langer Weg bis mir klar wurde, dass ich nicht einfach nur empfindlich bin…. Mir nicht immer selbst die „Schuld“ gegeben habe, wenn mich etwas überfordert hat (so nach dem Motto: “Stell Dich nicht so an!“). Nein, es ist ein Tatbestand, dass dies auch ein Symptom der MS ist, allerdings liest man darüber sehr wenig und ich musste mich auf amerikanische Studien verlassen.

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 Laut Wikipedia.de ist „Reizüberflutung eine umgangssprachliche Metapher für einen angenommenen Zustand des Körpers, in dem dieser durch die Sinne so viele Reize gleichzeitig aufnimmt, dass sie nicht mehr verarbeitet werden können und beim Betroffenen zu einer psychischen Überforderung führen.BuIsiis04EBNwAAAABJRU5ErkJggg== - Was bedeutet „Reizüberflutung“ bei MS?

Diese Überforderung des (menschlichen) Organismus bzw. Nervensystems durch Sinneseindrücke betrifft die Sinne (Hören, Sehen, Riechen, Schmecken und Tasten) einzeln, in Kombination, für einen kurzen Zeitraum und auch langfristig.“

MS-Betroffene reagieren dabei besonders stark. Anhaltende Reizüberflutung kann dauerhafte Konzentrationsschwierigkeiten bewirken.

Es gibt wohl kaum einen Bereich des Körpers, der hierdurch keine Defizite erleiden würde. Die hierzu passenden Krankheitsbilder: Das Chronical Fatigue oder das Burn-Out-Syndrom (bei MS wäre das dann die FATIGUE) und Beschwerden, die direkt im Zusammenhang mit einer Reizüberflutung auftreten: Tinnitus oder Migräne etwa. Auslöser dieser Überforderungen sind meistens Hektik, Stress und die damit einhergehende Unfähigkeit abzuschalten. Zahlreiche psychosomatische Krankheiten werden auf ein Übermaß an äußerlichen Reizen zurückgeführt.

Beispiele für mögliche Auslöser sind:

– Gehör: Lärm, mehrere gleichzeitige akustische Quellen (z. B. Gerede inmitten Menschenmasse)

  • Augen: Vielzahl von Farben, blinkende Lichter, schnelle Bewegungen
  • Geruchs- und Geschmackssinn: Reizüberflutung kann auch bei einem bunt gemischten Essen auftreten, das die Geschmacksrichtungen süß, sauer, bitter, salzig zugleich enthält, so dass die Geschmacksrichtungen nicht mehr einzeln empfunden und zugeordnet werden können.
  • erhöhte Außen-Temperatur (bei MS= „Uhthoff-Phänomen“)
  • Drogen aus der Gruppe der Psychedelika und Dissoziativa

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Sicher ist, dass Reizüberflutung kurzfristig zu STRESS, Hektik, aggressiven Reaktionen und schneller Erschöpfung führt.

Oft entlasten bereits Entspannungsübungen und Ruhe das übermäßig aktive Gehirn und reduzieren die Anfälle. Trotzdem kommen die meisten Patienten nicht ohne Medikamente aus. Heilen können diese Mittel die Migräne allerdings nicht. Sie lindern lediglich die Symptome. Hilfreich sowohl für die Diagnose als auch die Therapie ist das Führen eines Kopfschmerztagebuches, das Zeitpunkt und Umstände des Anfalls dokumentiert.
-> Diese texte sind Ausschinite aus meinen Büchern
Copyright 2017 Heike Führ/multple-arts.com

 

 

Alexithymie bei MS / *Gefühlsblindheit*

Z - Alexithymie bei MS /  *Gefühlsblindheit*

Alexithymie bei MS

*Gefühlsblindheit*

Ein schwieriges Wort und ebenso schwierig ist das GEFÜHLSLEBEN für Denjenigen, der damit belastet ist!

Alexithymie  ist eine „nicht angemessene“ Reaktion auf belastende Ereignisse, oder auf das Verhalten seines Gegenübers, sowie eine unangemessene Eigenwahrnehmung.


Das Komplexe daran ist, dass dies der Betroffene selbst oft gar nicht wahrnimmt, da er ohnehin Probleme mit der „Wahrnehmung“ hat.

Bei MS`lern taucht dieses Problem immer mal wieder auf. Viele Ärzte allerdings stellen den Zusammenhang zwischen dieser „Störung“ und einer vorliegenden MS nicht her, weil es noch zu selten fachlich thematisiert wird.

Gefühlsblindheit bei MS

Es gibt unterschiedliche Auffassungen und Interpretationen dieses Wortes, aber alle sind sich dennoch einig, dass es sich um eine Gefühlsblindheit handelt – es benennt die Unfähigkeit einer Person, die eigenen Gefühle adäquat wahrzunehmen und sie in Worten zu beschreiben.

Mache gehen noch weiter und sagen, diese Personen können auch die Gefühle ihres Gegenübers nicht adäquat wahrnehmen und auch deren Körpersprache nicht deuten. Auch Mimik und Verhalten der anderen Person werden dann nicht sinngemäß „übersetzt“ und gedeutet. So können zahlreiche Missverständnisse entstehen und in einem Beziehungsgeflecht zu Zerwürfnissen führen.

Es ist zwar ein nicht so häufiges Symptom bei MS, aber diese Unfähigkeit, Stimmungen oder Gefühle bei sich selbst (und seinem Gegenüber) zu erkennen und auszudrücken, IST unter Umständen ein Symptom der MS.

Studien zeigen, dass bei Personen mit geringer emotionaler Intelligenz beispielsweise Übelkeit und Herzklopfen nicht als Ausdruck von Angst erkannt, sondern rein körperlich gedeutet werden.

Intelligente Menschen trifft diese Erkrankung genauso, wie kognitiv weniger Intelligente. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Die EOMOIONALE Intelligenz ist ein Gebiet für sich.

Betroffene können z.B. Menschen, denen sie erstmalig begegnen, schlecht einschätzen und einstufen. Selbst nach mehrmaligen Kontakten ist es möglich, dass der Betroffene noch ein völlig falsches/verzerrtes Bild von dieser Person hat und sich dann wundert, warum Andere, z.B. Freunde, anders reagieren, oder ihn gar vor dieser Person warnen.

Fälschlicher Weise behaupten diese Betroffenen dann von sich auch gerne, sie seien „halt wertfrei und vorurteilsfrei“, ohne aber zu bemerken, dass sie schlicht und ergreifend unkritisch sind, und momentan über keine ausreichende emotionale Intelligenz verfügen. (Dies hat meist Wurzeln in der Kindheit).
Es muss sich niemand schämen, der sich mit dieser Erkrankung plagen muss. Es ist ein Symptom wie Schmerzen oder Zittern – nur, dass es manchmal peinlich ausarten kann, oder böse Folgen haben kann.

Wer sich selbst nicht adäquat wahrnehmen kann und somit auch nicht seine eigenen Emotionen begreifen, deuten und widergeben kann, wie es der „Normalo“ machen würde, hat logischer Weise dann auch Probleme, die Verhaltensweisen des Anderen zu deuten. Es besteht sozusagen keine angemessene Balance.

Deshalb ist es so wichtig, dass sich Betroffene mal kritisch hinterfragen und vor allem beobachten.
Ein Warnsignal wäre z.B., wenn man schon mehrfach auf Jemanden „hereingefallen“ ist, sich für ihn aufgeopfert hat und feststellen muss, dass ihn Andere schon lange und längst gewarnt haben. Es ist oft immer wieder die gleiche Falle, in die man tritt.

Deshalb ist es bei dieser Erkrankung auch so enorm  wichtig, dass Betroffene und deren Partner, Freunde, oder Bezugs- oder Hilfspersonen ein gutes Verhältnis zueinander haben, um dem Patient eine bestmögliche Lebensqualität zu sichern.

Sicherlich ist es bei normaler kognitiver Intelligenz schwer, sich selbst eingestehen zu müssen, dass man nur über eine holprige emotionale Intelligenz verfügt.
Aber wie gesagt, das sind völlig „getrennte Paar Schuhe“ und genauso, wie man ein Antidepressivum nimmt, oder zu Neurologen/Urologen usw. geht, oder auch zu Psychotherapeuten – ebenso verhält es sich mit dieser Störung: sie muss beachtet und „behandelt“ werden. Wobei es wohl äußerst schwierig ist, diese ernsthaft zu behandeln. Wenn man aber liebevolle Menschen um sich herum hat; Freunde, Partner, Familie…, dann hat man eine große Chance durch immerwährendes Feedback, sich selbst sein Defizit bewusst zu machen und sich therapeutische Hilfe zu holen. Erster fachlicher Ansprechpartner wäre der Hausarzt oder Neurologe.

Seiner eigenen Wahrnehmung nicht trauen zu können, ist für Außenstehende, die dies bei dem Betroffenen beobachten, sicherlich auch erst einmal fremd. Hochsensible Menschen, die eine ÜBER-Empathie haben, haben es nämlich auch nicht immer leicht, weil sie alles schon im Voraus erkennen.

Davon kann ich selbst ein „Liedchen singen“! Alles sofort wahrzunehmen, fast schon Menschen zu „diagnostizieren“, ist zwar eine besondere Gabe, die mir in meinem beruf äußerst hilfreich ar, aber es ist simple eine Reizüberflutung, besonders für ein MS-Hirn. Auch damit muss man umgehen lernen.
Nicht viel wahrzunehmen, oder vielleicht „verzerrt“, ist das Gegenteil davon und dies nennt sich also Alexithymie.

„Es gibt Ansätze, den Grad der alexithymen Persönlichkeit zu messen, etwa mit den Levels of Emotional Awareness Scales (LEAS, Lane et al., 1998) und der Toronto Alexithymia Scale (TAS-20, Bagby et al., 1994). In Deutschland sollen ca. 10 % aller Erwachsenen stark durch Alexithymie beeinträchtigt sein.“(*Wikipedia)

Also, wenn Ihr nun so eine Störung bei euch vermutet:  beobachtet Euch, redet mit Freunden und betrachtet mal Euer Leben – ob sich vielleicht manche Ereignisse; (z.B. jemandem kennen zu lernen, sich sicher und geborgen fühlen und dann doch enttäuscht, oder ausgenutzt worden zu sein ….) häufen, nach einem bestimmten Muster ablaufen… Und schämt Euch nicht – niemand kann etwas für solche Symptome – seid offen und fragt eine vertraute Person, ob ihr so etwas bei Euch aufgefallen sei und wenn ja, dann liegt es ein klein wenig in Eurer Hand mit einem Facharzt darüber zu reden, oder zumindest bei der nächsten Begegnung vorsichtiger zu sein.
Ich möchte jeden Leser ermutigen, selbstkritisch, aber völlig wertfrei mit sich selbst umzugehen. Da ich eine sehr liebe Freundin habe, die meiner Meinung nach davon betroffen ist, weiß ich, wie schwer es für beide „Parteien“ ist. Das Eingestehen eines solchen Symptoms würde mir auch nicht leicht fallen. Aber wenn man als Freund daneben steht und seine liebe Freundin immer mal wieder ins „Unglück“ laufen sieht, ist es ebenfalls schwer und tut weh. Deshalb ist der offene vertrauensvolle Umgang damit so wichtig – für alle Beteiligten 🙂
Alles Liebe für Euch! ©2015 Heike Führ/multiple-arts.com

Ihr wisst ja, dass ich absoluter Fan von CBD-Öl bin, da es mir so gut hilft:
Meine CBD-Öl-Empfehlung:
https://cbdwelt.de/ms

MA cbdwelt 212x300 - Alexithymie bei MS /  *Gefühlsblindheit*

 Wenn Ihr Fragen dazu habt, könnt Ihr mich gerne anschreiben 🙂

Und noch ein Hinweis: Manchmal dauert es ein klein wenig, bis das CBD seine Wirkung zeigt. Es wird davon ausgegangen, dass sich im Körper erst einmal ein gewisser CBD-Spiegel aufbauen muss. Bei manchen Menschensetzt die Wirkung sehr schnell ein, bei andern erst nach 4 Wochen…Und es gibt Untersuchungen, dass eventuell der „Omega 3 – Spiegel“ zu niedrig ist, aber es wird Omega 3 benötigt, damit manche Produkte vom Körper überbaut erst verstoffwechselt werden… Deshalb ist GEDULD gefragt, wenn man CBD einnimmt.

Mir hilft CBD vor allem gegen meine schreckliche Fatigue! Da ich nun eine völlig neue Lebensqualität habe, nenne ich es mein „persönliches Wundermittel“! ?

Ich nehme morgens von diesem Öl 5 Tropfen:

https://cbdwelt.de/shop/cbd-oel/10-cbd-oel-enecta/ref/3/?campaign=enecta10

und je nach Bedarf (wenn nochmal ein großes Müdigkeits-Tief kommt) noch einmal 1-2 Kapseln: https://cbdwelt.de/shop/cbd-kapseln/300mg-cbd-cbda-kapseln-endoca/ref/3/?campaign=CBDKapselnmitCBDa

  • Damit komme ich wunderbar zurecht! Meine Fatigue-Attacken sind nicht mehr täglich mehrfach präsent und wenn mich ein Fatigue-Anfall ereilt, ist er viel schneller vorüber!

Meine gesamte Konstitution und Kraft wurden dadurch verbessert, sowie auch meine Konzentrationsfähigkeit. Außerdem bin ich DEUTLICH entspannter! ?

Andere chronisch Kranke berichten, dass CBD ihnen beim Einschlafen, gegen Spastiken und Schmerzen und gegen Abgespanntheit hilft.

Erwiesener Maßen wirkt CBD auf jeden Fall anti-entzündlich, was bei MS ja einfach super ist!

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Wichtig!

Ich distanziere mich davon, dass das CBD–Öl ein gleichberechtigter Ersatz von Medikamenten sei. Ich teste für mich und berichte über meine Erfahrung und erzähle von den Erfahrungen anderer chronisch Kranker. Die Tests stützen sich nicht auf wissenschaftlich fundierte Ergebnisse. Das heißt, es sind ganz individuelle und intuitive Erfahrungsberichte Bei jeder ernsthaften Erkrankung ist natürlich ein Arztbesuch wichtig.

Ihr könnt mich natürlich gerne unterstützen, indem Ihr diese Links jeweils zum Bestellen benutzt, aber niemand muss das tun! ?

CBD: https://cbdwelt.de/ms

Navimol: https://navimol.de/?wpam_id=3

 

PROPITAL:

Verschafft Propital mehr Energie?

Mein Fazit:

Ich nehme nun Propital von Navimol schon einige Monate und habe das Gefühl, dass es immer besser und intensiver wirkt, mein Darm regelrecht saniert wird und dass es mehr Energie bringt. Meine Fatigue hat sich nochmal gebessert, mein sehr empfindsamer Magen-Darm-Trakt hat sich stabilisiert und ich habe das Gefühl, dass ich mit meiner MS insgesamt stabiler bin.

Meine Empfehlung: da Propital mit seinen Inhaltsstoffen dem Darm guttut und man ja weiß, dass Vieles im Körper über den Darmbereich geregelt wird, kann ich es – besonders im Hinblick auf MS – nur empfehlen.

Ich probiere ja immer mal wieder Nahrungsergänzungsmittel aus, aber außer CBD war mir noch keines so viel Wert, dass ich darüber berichtet hätte. Und wie Ihr wisst, bin ich dabei sehr ehrlich, da ich wirklich von etwas überzeugt sein muss, bevor ich es empfehle.
Doppeltes Fazit: Daumen HOCH für Propital der Firma Navimol!
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INKONTINENZ

Inkontinenz

Oft kündigt sich eine MS auch schon mit kleinen inkontinenten Problemen an: beim Hüpfen oder Rennen… *tropf tropf* und das kleine Malheur ist da.

Es ist peinlich, scheinbar wieder ins Kleinkindalter zurückgeworfen zu werden und plötzlich keine Kontrolle über den Harnabgang zu haben.

Noch unangenehmer wird es, wenn man den Stuhlgang nicht einhalten kann. Und deshalb wundert es auch nicht, dass es ein Tabubehaftetes Thema ist. Leider, denn würden sich Betroffene offen austauschen, könnten sie über viele Hilfsmittel berichten.

Z - INKONTINENZ

In meinem Buch „Alltags-Tipps bei MS“ schreibe ich ausführlich darüber: hier der Ausschnitt.

„Menschen mit MS leiden häufig unter Inkontinenz und Blasenstörungen.

Bei Betroffenen mit MS kommt es oft zu einer Überaktivität der Blase, so dass sich Symptome der Dranginkontinenz zeigen. Die Restharnbildung entsteht in der Regel durch eine sogenannte komplexgestörte Blase, da die nötigen Muskelgruppen nicht mehr richtig zusammenarbeiten können. Im Extremfall kann es bei Patienten mit MS auch zu einer vollständigen Inkontinenz durch eine inaktive Blase kommen, das heißt, dass eine enorme Schwäche oder komplette Lähmung des gesamten Blasensystems vorliegt.

 

Unterschiedliche Formen der Harninkontinenz (aktiv-mit-ms.de)

Mediziner unterscheiden je nach Lage der Läsion drei verschiedene Formen von Blasenstörungen:

  • hyperaktive Blase

Häufig kommt es zu einer Überaktivität der Blasenmuskulatur: Sie beginnt schon bei geringen Urinmengen in der Blase, sich zusammenzuziehen. Dies äußert sich in starkem Harndrang bei noch nicht gefüllter Blase, der so stark sein kann, dass es zu einem ungewollten Urinabgang kommt (imperativer Harndrang). Deshalb nennt man diese Form einer Blasenfunktionsstörung auch Drang- oder (englisch) Urge-Inkontinenz.

  • komplexgestörte Blase

Bei einer komplexgestörten Blase ist das Zusammenspiel der beteiligten Muskelgruppen für Blasenentleerung und Blasenverschluss gestört. Bei dieser Form der Harninkontinenz kommt es daher auch häufig zu Restharnbildung. Diese stellt ein großes Risiko für Harnwegsinfekte dar und bleibt bei MS-Betroffenen wegen gleichzeitiger Sensibilitätsstörung oft unbemerkt.

  • inaktive Blase

Bei der dritten Form der Harninkontinenz ist eine Schwäche bis hin zur Lähmung des Schließmuskelsystems der Blase die Ursache für die Inkontinenz.

 

Theorie ist die eine Sache, es auszuhalten ist etwas ganz anderes. Und wieder einmal ist es ein unsichtbares Symptom, das den Alltag erheblich beeinflusst und erschwert.

Ich kann hier nicht detailliert auf die Behandlungsmethoden eingehen, aber neben einer Medikamentengabe steht auch das Blasentraining mit an vorderster Stelle. (Ziel dieser Selbstbehandlungs-Strategie ist es, die Blasenentleerung zeitlich zu steuern. Man soll lernen, wie beim Wasserlassen ein fester Zeitplan eingehalten werden kann. Beispiel: alle zwei oder drei Stunden zur Toilette gehen).

Beckenbodentraining ist ein weiteres sinnvolles Mittel: Starke Beckenbodenmuskeln unterstützen die Blase und sind für eine gute Blasenfunktion unerlässlich

Elektrostimulation: Mit elektrischem Strom wird der Muskel um die Blase gestärkt. Diese Therapieform ist völlig schmerzlos.

Selbst-Katheterisierung: Katheter sind oft das einzige wirkungsvolle Mittel gegen Restharnbildung. Wenn Medikamente und/oder Beckenbodentraining alleine nicht weiter helfen, sorgen die Katheder dauerhaft für eine vollständige Entleerung der Blase. So ist die Sorge vor ungewollten Abgängen geringer. Betroffene lernen damit den eigenständigen Umgang. Viele Betroffene, die diese Technik anwenden, haben immerhin das Gefühl, wieder ein Stück Kontrolle und eine gewisse Selbständigkeit gewonnen zu haben.

 

Vorlagen, Spezialunterwäsche und weitere Angebote gelten als zuverlässige Hilfsmittel.

 

–       Vorlagen/ Einlagen

Vorlagen sind in der Regel anatomisch geformt und werden durch Netzhosen oder Schutzhosen fixiert. Dadurch können sie zwar leichter verrutschen, aber sie lassen durch ihre geringere Größe mehr Luft an den Intimbereich.

Einlagen sind Hilfsmittel bei Inkontinenz, die vor allem bei leicht ausgeprägter Blasenschwäche verwendet werden. Sie ähneln einer Damenbinde und werden ebenso im Slip befestigt und platziert.

 

–       Aufsaugende Hilfsmittel

Dies können beispielsweise Windel-Slips, Pants oder Einlagen mit Hüftgürtel sein. Diese einteiligen Systeme haben den Vorteil, dass sie sehr sicher und eng am Körper liegen. Zweiteilige Systeme können beispielsweise aus einer Vorlage/Einlage und einer Fixierhose bestehen, oder aber Betroffene nutzen Vorlagen in Kombination mit eng anliegenden Hosen.

Besprechen Sie mit Ihrem Urologen und/oder Neurologen, was für Sie und Ihre Lebensgewohnheiten am besten ist. Vielleicht kann man ja auch etwas kombinieren.

 

–       Pants/ Trainers/ Inkontinenzhosen

All diese Hilfsmittel sind in verschiedenen Größen und mit unterschiedlichen Saugstärken erhältlich. Sie werden eher bei leichter bis mittelmäßig stark ausgeprägter Inkontinenz eingesetzt.

Die Pants werden wie normale Unterwäsche an – und ausgezogen, haben allerdings den Nachteil, dass sie nicht so einfach gewechselt werden können. Daher eignen sie sich nicht als Hilfsmittel für Patienten mit starker Inkontinenz.

–       Windel-Slips / Erwachsenenwindeln

Windel-Slips ähneln stark einer Baby-Windel. Dafür kann sie aber deutlich größere Mengen an Urin auffangen. Deshalb werden sie eher bei schwereren Formen der Inkontinenz eingesetzt.

Sie sind sehr bequem und bieten so sicheren Schutz, dass sie sogar oft freiwillig von MS`lern mit leichter oder mittlerer Harninkontinenz getragen werden

 

–       Matratzen-Auflage

Sie dient zum Schutz des Bettes und der Matratze. Die Auflagen bestehen aus mehreren Lagen Zellstoff, in denen der Urin aufgefangen wird und einer Folie, die das Durchnässen verhindert.

 

–       Vaginaltampons, Pessare, Plugs

Diese Hilfsmittel werden in die Scheide eingeführt, wo sie durch Druck dafür sorgen, dass Harn nicht unverhofft entweichen kann. Der Harnröhren-Plug verdichtet den Kanal nicht in der Scheide, sondern direkt innerhalb der Harnröhre.

Zusammenfassung:

  • Trinken Sie lieber tagsüber viel und abends wenig. Am besten trinken Sie Wasser (mindestens zwei Liter täglich).
  • Trinken Sie möglichst keinen Alkohol! Auch Koffein kann schädlich sein, da Bier, Kaffee und Cola den Harndrang erhöhen.
  • Versuchen Sie regelmäßig und täglich die Blase alle zwei bis drei Stunden zu entleeren.
  •  Pflegen Sie den Genitalbereich ohne Seife – die Haut könnte sonst austrockenen und anfälliger für Bakterien werden.
  • Achten Sie bei Ihren Hosen darauf, dass sie nicht zu eng sind und womöglich auf die Blase drücken.“

 

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https://www.amazon.de/Alltags-Tipps-bei-Multipler-Sklerose-Praktische-ebook/dp/B01AAVGNOK/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1502104712&sr=8-1&keywords=alltags+tipps+heike+f%C3%BChr

Beim Thema Sexualität spielt das Thema Inkontinenz nochmal eine größere Rolle. Hierzu gibt’s Tipps in meinem Buch „SEXUALITÄT – positive Tipps bei chronischen Erkrankungen“ und hier:

Intimität ist mehr als Sex / Multiple Sklerose und Sexualität

http://multiple-arts.com/intimitat-ist-mehr-als-sex-multiple-sklerose-und-sexualitat/

JUCKREIZ und MS

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JUCKREIZ und MS

Juckreiz bei MS gehört zur Kategorie „Sensibilitäts-Störungen“.

Dass Sensibilitäts-Störungen mehr als unangenehm und störend sein können und sie noch dazu unsichtbar sind, weiß jeder, der sie kennt.

Max von Frey, österreichisch-deutscher Physiologe, bezeichnete den Juckreiz als „kleinen Bruder des Schmerzes“. (http://news.doccheck.com/de/48220/pruritus-wen-juckts/)

Diese Bezeichnung finde ich sehr treffend, denn es ist ein wirklich schreckliches Symptom, das sehr schnell entnerven kann.

Juckreiz ist ein Gefühl kribbelnder oder gereizter Haut, das bei dem MS-Patienten das Bedürfnis hervorruft, die betroffene Stelle zu kratzen. Juckreiz (auch Pruritus genannt) kann unvermittelt auftreten und ziemlich intensiv sein. Normalerweise dauert er jedoch nicht sehr lange an. Er kann an jeder Stelle des Körpers und des Gesichts auftreten. Juckreiz bei MS unterscheidet sich von normalem Juckreiz, weil eine Reizung oder ein Ausschlag auf der Haut fehlen. (http://www.meinalltagmitms.de/symptom/sensibilitaetsstoerungen-ms-symptome).

DAS ist auch der Hauptunterschied, zu einem Juckreiz bei beispielsweise einem Mückenstich: hier gibt es einen sichtbaren Auslöser. Bei dem MS-Juckreiz fehlt dieser, da er von den „zerstörten Nervenleitbahnen“ ausgeht.

Des Weiteren gibt es das Kribbeln, welches ein lästiges, kitzelndes Gefühl an einem beliebigen Bereich des Körpers ist und das ebenfalls nicht durch externe Reize (Hautreizung) oder schlechte Durchblutung („eingeschlafene Beine“) ausgelöst wird.

Auch das sogenannte Brennen kennen viele MS`ler und es ist ein Gefühl wie bei Sonnenbrand. Diese Sensibilitätsstörungen können an jeder Körperstelle auftreten, werden jedoch meistens an den Fingern, Händen, Füßen, Armen oder Beinen wahrgenommen. (nach: http://www.meinalltagmitms.de/symptom/sensibilitaetsstoerungen-ms-symptome)

So kann ein Juckreiz kann also im Rahmen neurologischer Erkrankungen auftreten und auch ein MS-Schub könnte mit solchen Symptomen beginnen oder einhergehen. ©2017 Heike Führ/multiple-arts.com

2Q== - JUCKREIZ und MS

Foto: pixabay (https://pixabay.com/de/affen-3-juckreiz-braun-2084236/)

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*Intimität ist mehr als Sex / Multiple Sklerose und Sexualität

Intimität ist mehr als Sex / Multiple Sklerose und Sexualität

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Sexualität und MS

Heute geht es mal um das Thema SEXUALITÄT und MS. Es ist leider immer noch ein Tabu-Thema, aber umso wichtiger ist die Thematisierung. Hier sind Auszüge aus meinem Buch „Sexualität: Positive Tipps bei chronischer Erkrankung“

 

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Intimität ist mehr als Sex

Das Nervensystem spielt eine wichtige Rolle bei der Sexualität. Erotische Sinneseindrücke (z. B. Berührungen, visuelle Reize und Gerüche) werden an das Gehirn übermittelt und dort in Signale an die Geschlechtsorgane umgesetzt.

Es ist daher unmittelbar einsichtig, dass eine Beeinträchtigung der Nervenleitung, wie bei MS-Erkrankten, deshalb auch eine direkte Auswirkung auf die Sexualität hat.

Sexualität: ein gewohntes Wort und doch auch immer noch ein teilweise tabu-behaftetes Wort.

Warum ist das so? Fangen wir vorne an: „Sexualität“ leitet sich aus dem spätlateinischen Wort „sexus“ ab, das grob einfach nur „Geschlechtlichkeit“ bedeutet.

Sexualität bedeutet in der biologischen Bedeutung die Gegebenheit von zwei Lebewesen derselben Art, die nur jeweils zusammen mit dem anderen Geschlecht zur Fortpflanzung fähig sind.

Im soziologischen Bereich geht es um das geschlechtliche Verhalten zwischen Geschlechtspartnern und auch um das Sozialgefüge.

Außerdem bezeichnet Sexualität die Zusammengehörigkeit, oder auch das Resultat, von (in unserem Fall) menschlichen Verhaltensweisen, Empfindungen und Interaktionen.

Zwischenmenschliche Sexualität wird überall auf der Welt als Zuneigung und bestenfalls als Liebe zwischen den Sexualpartnern angesehen und gepriesen. Sicherlich ist heute Sex auch ohne Liebe möglich und für Viele auch der einzige Weg, aber in bestehenden Beziehungen gehört sexuelle Aktivität auch immer als Verbindungsmittel dazu, um Nähe und Intimität zu schaffen und zu halten.

MS: Unsicherheiten im Umgang mit Sexualität

Multiple Sklerose bringt, das wissen wir, Veränderungen auf jeder Ebene unseres Lebens mit sich. Betreffen diese unter Umständen auch die Sexualität, kann das besonders verwirrend und emotional aufwühlend sein.

Das zentrale Nervensystem (ZNS), das ja bei MS nicht richtig arbeiten kann, spielt natürlich auch im Hinblick auf das Sexualleben eine bedeutende Rolle. Bedingt durch Funktionsstörungen bestimmter Nervenbahnen, kann dadurch das Sexualleben beeinträchtigt werden.

Vorweggenommen sei, dass Sexualität bei MS keinesfalls schadet, sondern das Gegenteil der Fall ist. Oft gehen Partner von MS-Erkrankten davon aus, dass die eigenen sexuellen Bedürfnisse für den Erkrankten eine Zumutung seien und möchten sie deshalb auch nicht offenbaren. So kann sich aber eine psychische Kluft zwischen den Partnern aufbauen, die die Beziehung, die ja ohnehin durch die MS an sich schon oft vorbelastet ist, noch zusätzlich belastet.

Eine weitere Ursache von sexuellen Störungen bei MS können psychische Probleme sein. Auch bei Gesunden ist kaum ein Gebiet so intim, Scham– und Angstbesetzt, wie die eigene und die Paar-Sexualität. Und kaum etwas anderes in einer Beziehung macht uns so verletzlich. Wenn es sich um das Thema Sexualität handelt, wird manch Wortgewandter plötzlich stumm, schweigsam und verschlossen. Es ist schwer, sich sprachlich so auszudrücken, dass man nicht einsilbig oder zu ausschweifend wird. Zugeknöpft und reserviert zu sein, weil man nicht die richtigen Worte findet, löst das Problem nicht: ein heikles Unterfangen, sogar zwischen festen Sexualpartnern.

Andererseits ist natürlich Sexualität aber auch eine wundervolle Möglichkeit, Nähe zum geliebten Partner herzustellen und zu halten, oder in schwierigen Lebensphasen nicht den „Kontakt“ zueinander zu verlieren.

Gerade, wenn ein Paar mit der Diagnose MS eines der Partner, oder auch beider Partner, leben muss, versteht man, wie wichtig es ist, sich gegenseitig zu begreifen, zu verstehen.

Denn durch fehlende Sexualität auf Grund der MS, kann sich sowohl auf der körperlichen, als auch auf der Beziehungsebene so Vieles verändern. Davor hat natürlich jeder in der Beziehung Angst.

Aber MS führt nicht zwangsläufig zu sexuellen Funktionsstörungen. Wenn aber die Nervenbahnen, die zu den erogenen Zonen und Genitalien führen, durch die Krankheit beeinträchtig sind, kann es unter anderem zu Sensibilitätsverminderung in diesem Bereich kommen.

Oft treten Probleme mit der Sexualität erst im Laufe der MS-Jahre ein und so auch oft erst im Laufe der bestehenden Beziehung. Das hat sicherlich den Vorteil, dass man schon auf viele Jahre befriedigender Sexualität zurückschauen kann und auch schon eine gewisse Nähe und Intimität aufgebaut hat. Dies kann ein Gespräch über neu auftretende Beeinträchtigungen er-leichtern.

Schwieriger ist es für MS`ler, die gerade keine Beziehung haben, sich aber einen Lebenspartner wünschen. Denn hier ist die Angst, sich auf Grund ihrer sexuellen Problematik auf eine neue Beziehung einlassen zu wollen, verständlicher Weise enorm hoch. Viele MS`ler stellen sich die Frage: „kann man denn Nähe entstehen lassen, wenn man Streicheln nicht ertragen kann, oder an den üblichen erogenen Zonen nichts mehr spürt?“

Dies ist eines der Hauptprobleme in Bezug auf dieses Thema – das haben meine Recherchen und Interviews ergeben.

Eine neue Beziehung einzugehen, ist immer aufregend und auch für Gesunde etwas Besonderes. Eine sexuelle Beziehung daraus zu machen, ist ein nächster Schritt, der im besten Fall völlig unproblematisch abläuft.

Wenn man weiß, dass man sexuell nicht mehr aktiv sein kann, (oder nicht mehr in dem Ausmaß, wie das früher der Fall war), ist es eine große Hürde, eine neue sexuelle Beziehung eingehen zu wollen. Diese Barriere braucht viel Selbstvertrauen, Mut und Selbstbewusstsein, um überwunden zu werden. Sie setzt ein besonders großes Vertrauen, fast schon einen Vertrauensvorschuss, in den neuen Partner voraus.

Auch Außenstehende haben viele Fragen im Kopf in Bezug auf Sex und Behinderung. Zum Beispiel: „Kann jemand, der an Multipler Sklerose erkrankt ist, eine Erektion bekommen? Hat er dabei Schmerzen?“ Und Vieles mehr…

Oft ist Anderen die Vorstellung, dass Behinderte Sex haben, sogar peinlich und unvorstellbar.

Da Sex ja auch eine Fortpflanzungsmöglichkeit ist und somit eine Weitergabe der Gene bedeutet, ist dieser Aspekt eine weitere Überlegung von Vielen. Zum jetzigen Wissenstand geht man bei MS davon aus, dass sie nicht vererbbar ist, es allerdings eine genetische Disposition gibt. Oft wird den Betroffenen auch die Verantwortung als potentielle Eltern nicht zugetraut.

Man sieht an all den aufgeworfenen Fragen also, dass dieses Thema Sexualität ein sehr weites Spektrum umfasst.

Fakt aber ist: zu einem selbstbestimmten Leben als Mensch mit Behinderung gehört auch die selbstbestimmte Sexualität!

Behinderte Menschen sind selbstbestimmte Menschen!

Auch für MS`ler gilt, dass es grundsätzlich keine Unterschiede in den sexuellen Bedürfnissen gibt, denn es ist ein Grundbedürfnis, das bei fast allen Menschen gleich ist.

Flirten, Freundschaften, Beziehungen, sowie Zärtlichkeiten und Sexualität gehören zu einem erfüllten Leben. Mit oder ohne MS!

Manche MS`ler leiden darunter, dass ihr Bedürfnis nach Zärtlichkeit und sexueller Lust unerfüllt bleibt und ihr Sexualleben eingeschränkt ist, obwohl sie in ihren sexuellen Empfindungen nicht beeinträchtigt sind.

Noch ein Artikel dazu: http://multiple-arts.com/mythen-bei-sexualitaet-und-ms/

Mein Buch:

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Und noch ein Hinweis: Manchmal dauert es ein klein wenig, bis das CBD seine Wirkung zeigt. Es wird davon ausgegangen, dass sich im Körper erst einmal ein gewisser CBD-Spiegel aufbauen muss. Bei manchen Menschensetzt die Wirkung sehr schnell ein, bei andern erst nach 4 Wochen…Und es gibt Untersuchungen, dass eventuell der „Omega 3 – Spiegel“ zu niedrig ist, aber es wird Omega 3 benötigt, damit manche Produkte vom Körper überbaut erst verstoffwechselt werden… Deshalb ist GEDULD gefragt, wenn man CBD einnimmt.

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Wichtig!

Ich distanziere mich davon, dass das CBD–Öl ein gleichberechtigter Ersatz von Medikamenten sei. Ich teste für mich und berichte über meine Erfahrung und erzähle von den Erfahrungen anderer chronisch Kranker. Die Tests stützen sich nicht auf wissenschaftlich fundierte Ergebnisse. Das heißt, es sind ganz individuelle und intuitive Erfahrungsberichte Bei jeder ernsthaften Erkrankung ist natürlich ein Arztbesuch wichtig.

 

UHTHOFF-Phänomen

Was ist das Uhthoff-Phänomen?

2Q== - UHTHOFF-Phänomen

 

Video: HERBST-Depressionen

 

2Q== - Video: HERBST-Depressionen

https://www.youtube.com/watch?v=X_nvZJNsslY&feature=youtu.be


Es gibt 2 wichtige Arten der Depression bei MS:

reaktive Depression und die organische Depression, sowie hormonelle Störungen

– reaktive Depression:

Belastungen einer chronischen Erkrankung (vor allem, wenn sie sich voraussichtlich eher verschlechtern und bleibende Behinderungen mit sich bringen) – diese lösen oftmals eine Depression aus. (auch Erschöpfungs-Depression).

– organische Depression:

Die MS ruft mitunter selbst Depressionen hervor, denn bei dieser „dualen Erkrankung“ werden Myelin und Nervenfasern im Gehirn durch entzündliche Prozesse geschädigt, langfristig abgebaut und hinterlassen oft bleibende Beeinträchtigungen. Eine Schädigung der Bereiche des Gehirns, von denen die Emotionen gesteuert oder beeinflusst werden, kann eine Vielfalt von psychischen Symptomen sowie auch Depressionen zur Folge haben.
Des Weiteren können Depressionen als Nebenwirkung verschiedener Medikamente (beispielsweise Kortison) auftreten.

Fragen, die man sich selbst stellen kann:
 Können Sie sich noch freuen?
 Neigen Sie in letzter Zeit vermehrt zum Grübeln?
 Plagt Sie das Gefühl, Ihr Leben sei sinnlos geworden?
 Fällt es Ihnen schwer, Entscheidungen zu treffen?
 Fühlen Sie sich müde, schwunglos?
 Haben Sie noch Interesse an irgendetwas?
 Haben Sie Schlafstörungen?
 Haben Sie wenig Appetit, haben Sie Gewicht verloren? (oder zugenommen)
 Haben Sie Schwierigkeiten in sexueller Hinsicht?
 Spüren Sie irgendwelche Schmerzen, einen Druck auf der Brust?

 

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Viele Infos rund um die Depression, Krankheitsbewältigung und einem Sonderteil für Angehörige in meinem Buch:

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Buchdaten:
Heike Führ
Bewältigung chronischer Krankheiten und Depressionen / Für Angehörige und Betroffene
Verlag: BoD
ISBN 9783739245331
228 (23 farbige) Seiten
12,99€

anfallsart schmerzen 624x509 - Anfallsartige (paroxysmale) Symptome

Anfallsartige (paroxysmale) Symptome

MS: Anfallsartige (paroxysmale) Symptome

anfallsart schmerzen 300x245 - Anfallsartige (paroxysmale) Symptome

MS: Anfallsartige (paroxysmale) Symptome

 

Besonders die MS`ler, die schon länger mit der Krankheit zu tun haben, werden es kennen: Die paroxysmalen Symptome!

Was aber genau ist das?

„Paroxysmale Symptome ist der Sammelbegriff für Beschwerden, die überfallartig, kurz (maximal wenige Minuten), aber wiederkehrend auftreten.

Meist handelt es sich um einschießende Schmerzen in einer bestimmten Körperregion, es kann sich aber auch um plötzliche Gefühls-, Sprech- oder Bewegungsstörungen handeln, seltener auch Juckreiz. Das häufigste paroxysmale Symptom ist die MS-bedingte Trigeminusneuralgie, die im Gegensatz zur „normalen Trigeminusneuralgie“ oft beidseitig auftritt. Außerdem werden das Lhermitte-Zeichen und das Uhthoff-Phänomen zu den paroxysmalen Symptomen gerechnet.

Paroxysmale Symptome

Paroxysmale Symptome werden durch verschiedene Reize ausgelöst: plötzliche Bewegungs- oder Haltungsänderungen, Sprechen, Lachen, Schlucken, heißes oder kaltes Essen und andere, können aber auch spontan entstehen.“ (Quelle: www.amsel.de).

Manchmal schießt beispielsweise ein Schmerz ein, der zwar sehr heftig und drastisch sein kann – aber bis man ihn „verarbeitet“ hat, ist er schon wieder verschwunden. Ich finde das immer lästig und man ist auch hilflos, aber wiederum kann man sehr froh sein, dass es keine langanhaltenden Schmerzen sind, mit denen sowieso viele MS`ler zu kämpfen haben.

Das Uhthoff-Phänomen ist natürlich ein Symptom, das auch länger anhalten kann und es kann zusätzlich durch Schmerzen, alle möglichen MS-Symptome, Schwäche und Kraftlosigkeit gekennzeichnet sein…

Wenn man sich all dessen bewusst ist und weiß, dass solche Symptomatik auftreten können, aber KEINEN Schub bedeuten, kann man versuchen, sich und sein Leben besser darauf einzustellen, um die Lebensqualität nicht leiden zu lassen.

Des Weiteren kann es helfen, eine Art Tagebuch zu führen, um zu erkennen, in welchen Situationen paroxysmale Symptome auftreten. Denn eventuell lassen sich solche Situationen dann reduzieren oder gar vermeiden….

Es gibt auch medikamentöse Therapien, die man mit seinem Neurologen besprechen kann. Hier gilt es sicher gut abzuwägen, wie beeinträchtigend diese paroxysmale Symptome sind und ob man sie medikamentös bekämpfen sollte, oder ob sie aushaltbar sind.

Ein weiterer Artikel zum Thema Schmerzen: http://multiple-arts.com/schmerz-lass-nach-bei-multipler-sklerose-treten-verschiedene-schmerztypen-auf/

Diese neuropathischen Schmerzen hatte ich ebenfalls jahrelang und tatsächlich: seit ich das CBD-Öl nehme, sind sie fast verschwunden! 🙂

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