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* Was ist, wenn…

MS: Was ist, wenn…

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Was ist, wenn…

Was ist, wenn… Dir plötzlich Dinge aus der Hand fallen….
Was ist, wenn… Du plötzlich nicht mehr weißt, was Du eben noch sagen wolltest …
Was ist, wenn… Du über Ameisenknochen stolperst und kaum mehr hoch kommst …
Was ist, wenn… Du inkontinent bist …
Was ist, wenn… Du nicht mehr lange stehen kannst …
Was ist, wenn… Dir Deine Beine nicht mehr gehorchen …
Was ist, wenn… Du unerträgliche Schmerzen hast …
Was ist, wenn… Dir tausend glühende Ameisen über den Rücken laufen …
Was ist, wenn… Du plötzlich nicht mehr richtig siehst …
Was ist, wenn… es Dir sehr sehr schwindelig wird …
Was ist, wenn… Du nicht mehr als 10 Schritte laufen kannst …
Was ist, wenn… Du einfach keine Kraft mehr hast …
Was ist, wenn… Dir alles zu schwer wird …
Was ist, wenn… Du torkelst, weil Dein Gleichgewichtssinn spinnt …
Was ist, wenn… Du Gedächtnisstörungen hast …
Was ist, wenn… Du schwerste Erschöpfungszustände hast …
Was ist, wenn… Du Dich neben deinen Stuhl setzt, weil die Koordination nicht mehr stimmt… Weiterlesen

*Wie sage ich es ….

Z - *Wie sage ich es ….

Wie sage ich es ….
MS… 2 Buchstaben, die so viel verändern… und so viel Ungewissheit mit sich bringen.
Wie sage ich meinem Kind, dass ich MS habe und wann sage ich es ihm?
Und: wie und wann sage ich es einem vermeintlich neuen Partner, dass ich MS habe?

Fragen, über die sich ein Gesunder keine Gedanken machen muss….
Fragen, die für einen MS’ler die Welt bedeuten.
Fragen, die die Zukunft bestimmen können. Sowohl positiv, als auch negativ!

Dating: es bahnt sich eine neue Beziehung an, man chattet und kommt sich näher…. arglos… freundlich und vielleicht auch irgendwann liebevoll… man möchte sich treffen…. Sich sehen…

Normal.
Normal?

Was ist in einem Leben mit MS und einigen Beeinträchtigungen noch normal???
Und: Wann sage ich dem neuen Menschen in meinem Leben, dass ich unheilbar krank bin, dass ich viele sichtbare und unsichtbare Handicaps habe? Und wie sage ich ihm, dass ich als Mensch angesehen werden möchte, dass ich mein Leben liebe und doch auch fast normal leben kann?!

Bin ich ungerecht, wenn ich es erst zu einem späteren Zeitpunkt sage? Oder verpasse ich vielleicht gar die Chance, dass es dem Gegenüber unwichtig ist und er sich trotzdem auf mich einlässt?

Ungewissheit, Unsicherheit….

Solche Geschichten höre und lese ich Zuhauf…. Und sie zeigen ganz deutlich das Dilemma auf: man hat MS, man muss damit leben und auch irgendwann einen „potenziellen“ Partner damit konfrontieren. Angst, dass er einen ablehnt, Panik vor einer klaren Absage und Sorge, ob ein eventuelles „JA“ zum MS-Leben auch ernst gemeint ist…. Man wächst nicht hinein in die Situation, sondern steht ihr Knall auf Fall gegenüber. Brachial. Hart und ehrlich.

Und dann?

Wie geht es weiter?

MS ist kein Zuckerschlecken und ich wünsche jedem MS`ler den Mut, sich als Single „trotzdem“ auf neue Beziehungen einzulassen…. Mit Ehrlichkeit und Authentizität, mit Mut und Zuversicht.
Und mit dem festen Glauben an sich selbst, an seinen Wert – egal ob mit oder ohne MS! Diese Geschichten gibt es nämlich auch und wir dürfen sie alle nicht aus den Augen verlieren… ALLES ist möglich, auch das Positive! Hallo MS; Hallo Tanz durchs Single-Leben; Hallo Mut und Zuversicht! ©2016 Heike Führ/multiple-arts.com

*Dankbarkeit, Genießen und Erfüllung – mit und trotz MS

Z - *Dankbarkeit, Genießen und Erfüllung – mit und trotz MS

Es gibt Momente, die verzaubern. Es gibt Augenblicke, die man festhalten möchte…und die man tief in sich bewahren mag, um sie auch aufzuheben – für weniger gute Momente und um sie einfach zu genießen.

Ein wundervoller Abend hat diese Gedanken ebenso ausgelöst, wie ein Text meiner lieben Blogger-Kollegin Alex Thrillertante. (https://www.facebook.com/alexandra.hoffmann.528?fref=ts)

Fangen wir vorne an: MS, dieses kleine winzige Wörtchen mit doch beträchtlichem Ausmaß. Keiner braucht sie, diese Krankheit, denn sie nimmt uns Vieles. Mir hat sie enorme Lebensqualität genommen, denn wenn man IMMER müde und zu Tode erschöpft ist, muss man seine Kräfte ordentlich einteilen. Weiterlesen

so schlecht 624x468 - *„So schlecht kann es ihr ja nicht gehen, wenn sie sooo viel macht!“

*„So schlecht kann es ihr ja nicht gehen, wenn sie sooo viel macht!“

so schlecht 300x225 - *„So schlecht kann es ihr ja nicht gehen, wenn sie sooo viel macht!“

Sooo schlecht kann es ihr ja gar nicht gehen….

„So schlecht kann es ihr ja nicht gehen,

wenn sie sooo viel macht!“

Diesen und ähnliche Sätze („Du siehst aus wie das blühende Leben!“) kennen sicherlich viele chronisch Kranke. Mittlerweile kann ich (zum Glück) nur noch müde darüber lächeln – es mag sich keine Aufregung einstellen und das ist auch gut so. Ich weiß noch, wie verletzend diese Sätze für mich waren, als ich um die Anerkennung meiner Erwerbsminderungsrente gekämpft habe. Mitten im Sturm bekommt man anschuldigend suggeriert, dass man ja „eigentlich“ gar keine Verrentung bräuchte. Weiterlesen

*Zauber-Apfel und wehmütige Erinnerungen

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Zauber-Apfel und wehmütige Erinnerungen

Kennt Ihr das?

Ein Wort – tausend Emotionen?

So ging es mir, als mir meine Tochter eine WhatsApp schrieb und scheinbar selbst mit Freundinnen gerade in Erinnerungen schwelgte. 🙂

Der Zauber-Apfel – ein Produkt ihrer Kindheit und somit ein Produkt meiner Zeit mit meinen 2 damals noch kleinen Kindern. 🙂

Ich habe ihnen den Apfel, damit sie überhaupt einen Apfel essen, immer als Zauber-Apfel zugeschnitten. Mit Hokuspokus ging es plötzlich! 😉

So hatten wir auch „Kaugummi-Tee“ = Pfefferminztee. 🙂

Für mich war es eine schöne Erinnerung, denn diese Zeit war damals noch recht unbeschwert – ich wusste noch nichts von meiner MS, die Kids waren in einem absolut süßen Alter und man konnte sie noch mit solch kleinen Tricks herumkriegen 🙂

Solch eine Zeit wünsche ich mir manchmal zurück – voller Energie, erfüllt vom Leben als junge Mama und irgendwie hatte ich damals mit rund 30 auch das Leben noch vor mir.

Mit 32 änderte sich dann einiges schlagartig, denn ich war plötzlich auf dem linken Auge blind und es war nach außen gelähmt…. Sehen wurde schwierig, Laufen auch, da der Gleichgewichtssinn ebenfalls betroffen war und somit geriet mein beschauliches Leben aus der Balance…

Es pendelte sich wieder ein …. Wir schafften es und es gab wieder Zauber-Äpfel und Kaugummi-Tee…. Bis zum nächsten Schub… Und so „schiebe“ ich mich durchs Leben, manchmal traurig, weil es doch so viele Entbehrungen gibt und doch auch sehr glücklich, weil ich all das noch erleben durfte und das Leben auch niemals vorbei war. Es ist nun anders, aber es IST! Ich lebe, ich lebe „angepasst“ an meine Beeinträchtigungen, aber glücklich….

Ich glaube, ich schneide mir mal einen Zauber Apfel – dann ist die Welt für einen kleinen Moment wieder „heile“! J Hallo Welt; Hallo MS und Hallo Leben – ich komme! Es wird noch viele Zauber-Äpfel geben – daran glaube ich fest! 🙂 © 2016 Heike Führ/multiple-arts.com

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